Transcript: Content Management mit Django - Wagtail

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Ja, hallo und herzlich willkommen beim Python-Podcast, jetzt in der neunten Episode.

Wir sind heute in unserer großen Finca auf Ibiza.

Ja, herzlich willkommen, wir sind natürlich bei Jochen.

Im Wintergarten.

Ja.

Wenn man ganz fest die Augen zumacht und an was Schönes denkt, dann kann man auch.

Wir glauben, dass wir woanders her haben.

Ja, je nachdem.

Also, naja.

Solange man nicht auf irgendwelches Spielzeug tritt oder so, aber...

Ja, und wir haben natürlich wieder einen treuen Gasthäuser eingeladen und der Johannes ist wieder da.

Ja, genau, zum zweiten Mal. Voll gut, ja.

Dann müssen wir wieder was über Django-Webentwicklung machen.

Jetzt, wo wir schon wie viel Datenbank, Pandas, Machine Learning-Zeugs hatten.

Stimmt.

Genau.

Also, heute wieder Django.

Hoffentlich freust du dich auch über Django heute.

Klar bin ich gerne dabei. Es fällt mir einfacher als Pandas und Datenbanken.

Ja, ja.

Na gut.

Ja, was machen wir heute sonst noch?

Ja.

Django und wir wollten ein bisschen was über Indie-Web, glaube ich, erzählen.

Du warst auf dem Zoom-Camp und...

Genau, genau.

Letzte Woche war es mal ein bisschen...

Das ist ja...

Wir haben da so eine Rubrik, was wir sonst so irgendwie getan haben.

Keine Ahnung, vielleicht kann man es...

Ich weiß nicht, womit wollen wir anfangen?

Also, ich habe mich heute überhaupt nicht vorbereitet.

Ich war nämlich im Urlaub und deswegen...

Ja.

Ich habe auch nur so ein bisschen vorbereitet heute.

Ein paar Sachen aufgeschrieben, aber genau.

Ja, nee, vielleicht fangen wir einfach mal mit...

Ich weiß nicht, vielleicht fallen ja auch Johannes noch irgendwelche Neuigkeiten ein.

Keine Ahnung.

Spontan.

Ich habe auch da nur so, dass das bei mir hängen geblieben ist, aufgeschrieben.

Und zwar fand ich eigentlich ganz gut, dass Django jetzt tatsächlich...

Es gibt ein Django-Enhancement-Proposal, was so ähnlich funktioniert wie diese Python-Enhancement-Proposals.

Und dabei ist bei der Diskussion rausgekommen, dass jetzt Black zum Formatieren verwendet wird.

Das finde ich ziemlich gut.

Das ist nicht der beste Code-Style, den es gibt, aber es ist der konsistenteste.

Und das bringt einem mehr als alle Dinge, die man sich so überlegen kann.

Erklär doch mal, was das ist, Black.

Ja, genau.

Genau, das ist halt der kompromisslose Code-Format, sozusagen.

Also das Ding checkt nicht nur, ob irgendwie der Code, den man schreibt, PEP8 irgendwie entspricht,

sondern es hat auch eine Meinung dazu, wie das dann ordentlicherweise aussehen sollte und formatiert den dann um.

Kann man das auch selber einstellen, wie der denn aufstehen soll?

Oder sagt man einfach nur, ich weiß nicht.

Es gibt so eine Handvoll Optionen, gerade für die Zeilenlänge.

Aber das ist dann auch schon alles, weil die sagen, wir haben eine Meinung.

Und wenn jeder das einstellen könnte, wie er möchte, dann würde es überhaupt nichts bringen.

Deshalb, wenn du Black drüberlaufen hast, da gibt es auch für GitHub, gibt es so kleine Badges, wo man sagen kann, Black-Format.

Black-Fatig-Bite.

Cool, das kann ich noch gar nicht.

Sehr gut.

Ja.

Und wenn man das eben in seine Continuous Integration reintut oder in irgendein Tool, was das automatisch macht,

dann weiß man eben, dass der Code immer gleich formatiert ist.

Kann man ja lesen.

Da kann man sich ja die ganzen Sachen, die man sich da angewohnt hat, die man liebgewonnen hat, die ganzen Sachen.

Kannst du alle vergessen.

Ja.

Kannst du alle neu lernen.

Aber man hat nie wieder das Problem, dass man irgendwie sich überlegen muss,

okay, wenn ich jetzt einen mehrteiligen String habe und ich muss das irgendwie einrücken

und dann, oh Gott, jetzt werden die Aufrufe in der Methode, die Parameter da alles zu lang,

wie mache ich das jetzt nochmal?

Und dann macht man es einmal so und so.

Das braucht man alles nicht mehr tun.

Das passiert immer.

Aber man macht es einfach irgendwie und Black macht es dann richtig.

Genau.

Oder anders.

Also das heißt, man kann auch einfach alles in eine Teile schreiben, dann Blackt und dann...

Ja, ja.

Schön.

Geht schon.

Kannst du machen.

Ja.

Ja.

Nee, das Einzige, was ich gehört habe, ich habe was gelesen über ein Proposal für Python 3.8.

Hat jetzt mit Django nichts zu tun.

Für das...

Subinterpreter, wo die quasi, was eine Möglichkeit soll, dem Global Interpreter-Log zu entgehen,

dass man quasi Threads starten kann in Python, die dann innerhalb des Prozesses eigene Interpreter

sind.

Aber die API davon ist noch sehr ungeschickt und sehr schwerfällig.

Deshalb, die Kommentare, die ich gelesen habe, waren alle negativ.

Aber die Idee hört sich eigentlich ganz gut an, dass man so ein bisschen aus diesem Gill

Gefängnis rauskommt.

Ja, das wäre schon schön, wenn man da irgendwie mal was...

Ja, wenn da mal das Ding loswerden würde.

3.8 ist ja jetzt auch gar nicht mehr so weit weg.

Insofern wäre es natürlich...

Und ich glaube, das ist ja eine ziemlich tiefgreifende Änderung.

Aber, ja.

Na gut, es wäre halt was, was zwischen Threads und Multiprocessing ist.

So von der schwerwiegend Haftigkeit.

Ja, ja.

Ist das für 3.20 oder so?

Ja, das ist irgendwann dann...

Python 8.

Ja, gab es letztens auch so einen satirischen, irgendwie der definitive, die definitive Feature-Liste

für Python 4.

So, wir müssen das jetzt mal endlich angehen.

Ich glaube, auf Python 4 hat ja jetzt momentan tatsächlich fast niemand irgendwie so richtig

Lust, weil der Prozess von zwei nach drei hat das jetzt so allmählich durch und alle...

Ja, nach zehn Jahren.

Ja.

Sind froh, dass Python das überhaupt überlebt hat.

Und ja, ich glaube, das hat in naher Zukunft niemand wirklich vor, das nochmal so inkompatibel

zu upgraden.

Ja.

Ja.

Ja.

Ja.

Ja.

Ja.

Wir stellen jetzt einfach auch die Version so um und machen jedes Jahr einfach eine neue

Version.

Ja.

So wie andere Bibliotheken es machen.

Oder andere Produkte.

Ja.

Ja.

Ja.

Ansonsten, genau, keine Ahnung, vielleicht dann beim nächsten Mal ein bisschen mehr,

dann lesen uns vielleicht mal die Newsletter schon durch.

Genau.

Ich hatte auch nicht so viel Zeit, das irgendwie so Mails zu lesen, weil es war viel Konferenz-Zeugs.

Genau.

Ja, aber wir haben ja in Django Cast was gebaut.

Ja, richtig.

Genau.

Da waren wir auch beide.

Wir waren auf dem...

Frühjahrsstund der Python User Group Düsseldorf.

Genau.

Ja.

Und, genau, vielleicht erzählst du das einfach.

Ja, wir haben tatsächlich die Kommentare eingebaut, auf die ihr euch schon so lange

gefreut hattet.

Oh, das funktioniert.

Also, ihr könnt jetzt kommentieren.

Einfach so.

Und, ja, unter jeder Podcast-Folge sagt uns, was ihr davon haltet.

Schreibt es runter.

Kommentiert fleißig.

Ja.

Ja, wir haben zwei Tage gebraucht.

Also, ich.

Und dann ging es, ja.

Kann ich jetzt auch bei den Alten...

Bei den Alten Folgen noch dazuschreiben, was ich jetzt davon halte.

Ja.

Ja.

Das ist ja cool.

Das ist ja ein cooles Feed, Johannes.

Muss ich nachher gleich mal machen.

Ja.

Lest ihr das dann auch?

Kriegt ihr da E-Mails dafür?

Ja.

Das haben wir...

Wir haben das...

Also, es sollte so sein, aber wir haben es noch nicht ausprobiert.

Insofern keine Ahnung.

Dann probieren wir das aus.

Ja.

Genau.

Ja.

Und der Chatler-Max, ich weiß nicht, ob du das wusstest, können wir auch jetzt mittlerweile...

Ach so.

Das ist der...

Wir haben es gerade wieder vergessen, den Knopf zu definieren.

Ach, Mist.

Das finde ich ein sehr gutes Feed.

Das müsste man nur machen.

Ja.

Ja.

Wir haben es das letzte Mal eingeführt, aber...

Moment, Moment, Moment.

Ich warte.

Dann bin ich hier mal eine...

Könnt ihr ja nachher noch annotieren.

Ja.

Das ist ja natürlich blöd.

Da musst du das alles nochmal anhören.

Ja, genau.

Oh nein, da muss ich den Podcast nochmal anhören.

Ja, also wir wollten eigentlich so ein Buzzer noch bauen, so ein Chatler.

Bam.

Ja.

Irgendwie so einladen.

Bei mir funktioniert das mit den Chatlers leider nicht nativ in meiner Android-Podcast-App.

Das ist so ein bisschen blöd.

Da muss ich irgendwie den Feed selber abonnieren.

Da muss ich nochmal testen, ob das irgendwie so geht.

Aber bei den iPhone-Produkten sollte das eigentlich direkt funktionieren.

Ja, das ist ganz...

Also die Podcast-Clients, die ziehen sich das ja nicht nochmal...

Also wenn man sich den Web-Player anguckt,

selbst sieht das halt über so eine Django REST-Framework,

so eine REST-API.

Und das funktioniert natürlich dann immer.

Aber die Player, die lesen das irgendwie aus dem Audio-File selbst raus.

Und das ist halt unterschiedlich da reingeschrieben.

Also es gibt da irgendwie so von Apple so eine proprietäre Geschichte bei MPEG-4-Audio,

was halt so der Standard bei Apple halt ist.

Weil es funktioniert auf Android halt alles nicht so toll,

dass das alles nicht so super unterstützt.

Und genau.

Ich glaube, die ziehen sich über den MP3-Feed oder sowas.

Du kannst ja auch den...

Genau.

Ich muss das aber manuell ändern.

Das heißt, wenn ich dann irgendwie suche,

dann finde ich halt dann erstmal den Feed, wo das noch nicht drin ist.

Ja, MP3-Feed kann man natürlich auch nehmen.

Das Problem dabei ist halt, dass MP3 ist halt irgendwie ein relativ altes Format,

und kann halt diverse Dinge nicht so richtig...

Also ich frage mich, warum er das macht.

Das müssen wir vielleicht nochmal recherchieren.

Weil es könnte ja auch einfach sein, dass er das nimmt, wenn es da ist,

und sonst ein anderes oder sowas.

Und ich weiß, das weiß ich nicht genau warum.

Vielleicht kann man das einstellen, oder?

Ja.

Ja.

Ja, aber also im Allgemeinen ist diese ganze Audio-Format-Nummer

auch irgendwie der...

Das ist eigentlich ziemlich schrecklich.

Weil, genau.

Dann könnte man ja denken, irgendwie, wenn man MP3 nimmt,

dann ist man fein raus.

Aber MP3 ist also eigentlich nicht mehr so richtig zeitgemäß,

von der Größe her.

Beziehungsweise Verhältnisgröße zu Qualität.

Und dann hat das halt auch so

fundamentale Features

nicht drin, wie zum Beispiel,

es gibt halt keine Angabe zur Zeit,

die man halt irgendwie unabhängig von dem

Pfeil lesen könnte. Was bedeutet?

Dass man nicht irgendwie

nach vorne und zurück

spulen kann, ohne das ganze Ding runterzuladen.

Was halt auch mal so ein bisschen blöd ist.

Eigentlich will man das ja vielleicht

nicht unbedingt, sondern nur so viel

laden, wie man gerade abspielen möchte,

oder halt irgendwo hinspringen.

Aber das geht halt in MP3 alles nicht.

Also blöd.

Und dann gibt es natürlich noch irgendwie Formate,

die eigentlich noch viel cooler sind, wie

Opus oder Aquavis oder so.

Aber das kann dann Apple wiederum

nicht richtig.

Das ist irgendwie ein Kreuz.

Wobei jetzt Apple hat umgestellt

das Format,

der, wenn man jetzt

in iMessage

irgendwie Sprachnachrichten verschickt, dann war das

vorher immer irgendwas

ganz krüppeliges

GSM-Telefon-Codec.

Und so hat sich das halt angehört.

Und dann war immer so,

irgendwie, ja,

es klang ziemlich

schrecklich. Und das haben die jetzt tatsächlich

auf Opus umgestellt und nicht auf M4A, also

auf MPEG-4. Und das ist ja auch irgendwie

ungewöhnlich. Das heißt, es gibt zumindest jetzt irgendwie

den Decoder irgendwie mit in iOS.

Und vielleicht tut sich ja danach was,

dass es irgendwie ordentlichen Support für

Opus irgendwie in iOS gibt.

Also das Chapter kommen jetzt übrigens

Audio-File-Formate.

Ja, Moment.

Genau. Aber ja,

solange das, aber ich meine,

im Grunde müssten alle Plattformen irgendwie sowas wie Opus

unterstützen oder alle alles oder sowas.

Und das ist alles irgendwie nicht so richtig in Sicht.

Und ja,

keine Ahnung.

Fuba.

Es ist kaputt.

Kann nichts machen.

Ja.

Ja, nochmal kurz die Audio-Thema. Also in DjangoCaster

ist jetzt alles drin, wenn es muss.

Es ist komplett verfügbar

und auf der Seite natürlich auch im Repo, wenn ihr es euch

jetzt angucken wollt.

Also kommentieren, Bugs finden und so.

Ja.

Kommentare, das war so ein bisschen, das war dann

am Schluss nicht so schwer. Also das Schwerste war eigentlich

rauszukriegen, was kann man da so, was gibt's denn da alles?

Kann man irgendwas verwenden, was es schon gibt? Und ja, kann man zum Glück.

Muss man nicht so viel selber machen.

Aber das hinzukonfigurieren oder so

war dann schon so ein bisschen

nicht immer so super offensichtlich.

Und genau.

Ja, die erste Lösung haben wir auch wieder weggeschmissen und dann eine andere genommen.

Ja. Und

dann, das sollte

jetzt eigentlich funktionieren. Mal gucken.

Was ich damals noch nicht so richtig

wieder auf dem Schirm hatte, was man

eigentlich auch noch machen kann, ist, das wäre vielleicht

dann ein nächster Schritt, dass man nicht irgendwie so einfach

Kommentare verwendet, sondern Webmentions oder so.

Aber da kommen wir gleich vielleicht nochmal drauf.

Ja, ja, genau. Dann wären wir schon wieder in die Web.

Was verwendet ihr denn jetzt?

Was ist denn jetzt die Lösung, die ihr gefunden habt?

Ah, okay. Das ist, die verwendete

Lösung ist, es gab mal Kommentare

in Django selber mit drin.

Und

dann, glaube ich, in Django 1.6

oder so ist es rausgeflogen.

Weil man

damals gesagt hat, so

wollen ja nicht alles irgendwie in Django selber

drin haben. Und dann

ist es ein eigenes Third-Party-Paket

geworden namens

Django-Conflict-Commence.

Und das wurde aber

weiterhin maintained und gibt es immer noch.

Problem kann man auch nicht sagen.

Aber das hat einige ganz nette Geschichten.

Das hat zum Beispiel dieses Admin-Interface, das ist irgendwie ganz

ordentlich funktionierend. Das macht diesen ganzen Kram.

Man wird irgendwie benachrichtigt, wenn irgendwas passiert.

Es gibt ja so diverse Anti-Spam-Geschichten,

die man mit reinklinken kann.

Aber was es halt nicht kann,

ist, man kann nicht auf andere Kommentare

antworten. Das ist so ein bisschen

doof.

Retro.

Ja,

das wäre ja schon nett.

Und da gibt es dann halt ein anderes Ding, das nennt sich

Django-Threaded-Commence.

Und das macht im Grunde nur so ein bisschen

das funktioniert auch so ähnlich.

Man kann

davon diese Modellen erben. Und das macht halt

noch so ein paar Schmalten dazu.

Und in dem Wesentlichen führt das

so eine Parent-Spalte ein.

Und dann kann man halt auch Kommentare

quasi referenzieren.

Und es macht auch so ein bisschen

in der Darstellung, es hat also Template-Text dafür,

dass das halt irgendwie so baummäßig

angeordnet wird.

Das dürft ihr auch bei uns natürlich testen im Podcast.

Ja, genau. Wie weit man das

verschachteln kann, bevor das Layout kaputt geht.

Super, dankeschön.

Challenge accepted.

Ja,

und dann ist aber immer noch

so ein bisschen doof, dass das halt hässlich aussieht.

Und dass man irgendwie, wenn man das

halt postet, einen neuen Request macht und dann

lädt der Player neu und all das

ist dann auch nicht so schick.

Ja, wir sind noch nicht wirklich bei

aktuellen Web-Geschichten

angekommen, aber so Web 2.0

AJAX-Requests, das sollte ja

schon gehen. Und da gibt es dann noch ein Ding,

das nennt sich Django-Fluent-Commence,

das auf Django-Commence, also

Django-Contrib-Commence und

Threaded-Commence aufbaut.

Und der

Maintainer davon hat auch die Maintainance von dem

Threaded-Commence übernommen, weil das ist irgendwie

vor ein paar Jahren verwaist, das Paket, aber

dadurch, dass der das halt benutzt zu seinen Dingen,

wird das halt auch mal noch für

Und hat er nicht zusammengeführt, das ist ja interessant.

Nee, hat das irgendwie so gelassen, ja, das weiß ich auch nicht.

Genau, und

das macht halt eben diese AJAX-Calls

Call-Geschichte möglich

und es macht auch das

Formular hübscher und so.

Das sind dann Crispy-Forms und

ja, das sieht dann eigentlich ganz okay aus.

Ja, und

ja, also

genau, man hat halt

die ganzen Kommentare dann halt auch in der eigenen Datenbank

und wenn man irgendwann mal eine API

davor bauen würde, ist das halt alles

dann irgendwie vorhanden, man kann Kommentare

durchsuchen und so, das sind halt so die Vorteile, weil

was man natürlich auch machen könnte, ist einfach das Ganze

an einem externen Service auszulagern, wie

Disqus zum Beispiel, machen natürlich viele

Django-Diskus-Salfati-App,

die ganz gut funktioniert.

Was aber oft von Ad-Blockern ist, oft in den Ad-Blocker-Listen drin.

Ja.

Dann sieht man halt, wie die funktionieren.

Ja, das ist natürlich so ein Problem.

Ich sehe keine Kommentare. Oh nein!

Bei vielen Webseiten

ist das genau das, was man möchte, aber

bei so ein paar Webseiten wäre es doch

ganz schön. Es gibt so was ähnliches,

das heißt Comentor, hatte ich dir glaube ich

auch mal gekriegt. Ja, ja, ja.

Das ist quasi ein selbst gehostetes Disqus.

Aber dann hat man halt wieder

was, was man selber verwalten muss.

Ja, das sah auch

ziemlich cool aus. Ich glaube, das ist irgendwie in Google geschrieben oder so,

aber auch hängt auf

der Datenbank.

Aber da hat man eben dann wieder das Problem,

ja, was ist, wenn man die Daten selber

noch mit irgendwelchen anderen Dingen verlinken möchte oder so,

dann ist das wieder schwierig.

Ja.

Tja. Ist das alles nix.

Ja.

Naja, also bitte gehen jetzt. Also viel Spaß dabei.

Genau. Oh, ah, es gibt noch ein weiteres Feature,

ein neues Feature.

Und zwar

Volltext-Züge.

Ah, ja, stimmt.

Ja.

Einmal kurz, glaube ich.

Ja.

Ich glaube nicht so ausführlich. Einmal nur kurz.

Dass wir das drin hatten. Ah, ja, genau.

Aber das passt ja eigentlich auch ganz gut

in Django-Folge rein.

Genau. Ich hatte

irgendwann mal, das ist jetzt schon ein paar Monate her,

Anfang des Jahres, war ich auf der FrostCon.

Doch, das habe ich ja irgendwie schon mal erzählt, glaube ich.

Hab daraus gekriegt, wie Volltext-Suche mit Postgres

irgendwie ordentlich funktioniert.

Und jetzt ist das halt auch so eingebaut. Und es gibt auch

ein ganz nettes Modul namens

Django Watson,

was halt irgendwie diese,

die ganzen Such-Querys, die man dann an die Datenbank

schicken muss,

irgendwie wegabstrahiert. Ich hoffe, dass das

unten drunter, ich habe das versucht zu lesen,

das baut irgendwie auf komplizierte Art

irgendwie die Statements zusammen. Ich hoffe, es tut das Richtige.

Aber momentan sind es noch nicht so viele Daten

drin, dass man das irgendwie merken würde, wenn es das Falsche tut.

Insofern ist es egal. Und

vielleicht muss ich mir das irgendwann nochmal genauer angucken, ob es wirklich

die richtigen Statements ausführt.

Aber ansonsten hat man halt das Problem, wenn man selber

die Statements an die Datenbank schickt,

dann hat man irgendwie auch so ein Result-Head, das nicht so richtig

filterbar ist und so. Und was man eigentlich,

haben möchte, ist ja irgendwie, und das

machen wir jetzt auch so,

man kriegt halt

eine Volltext-Suche, aber

möchte halt auch

dann noch weiter filtern können nach

Datum zum Beispiel oder Datums-Ranges

oder irgendwelchen anderen

Filter-Options-Geschichten.

Und dafür nehmen wir

Django Filter, das ist auch ein ganz bekanntes Paket.

Und

ja, das generiert auch die

Formulare selber, das muss man dann alles nicht mehr machen.

Und

man hat so ein bisschen facettet

Navigation. Da muss man noch ein bisschen

was selber machen. Man muss zuerst eine Query

abschicken, wo man sich die

Facetten-Counts holt und dann kann man dann die

Filter daraus bauen und dann alles andere

passiert dann mehr oder weniger automatisch.

Aber das ist halt, das ist eigentlich

schon sehr nett. Und das ist normalerweise

ein ziemlicher Krampf, wenn man sowas baut für eine Webseite.

Und eigentlich will man das ja schon haben.

Ja.

Also was man dann häufig hört, wenn

man Leuten darüber redet, die sagen so, ja, nimm doch einfach

Elasticsearch oder so und das Problem gelöst. Aber das

ist es halt nicht wirklich.

Also weil, wenn man

jetzt Elasticsearch nimmt oder so, dann macht das den

Volltext-Teil ganz gut.

Aber man bekommt dann

halt ja nur die Dokument-IDs, mehr oder weniger.

Oder man kann halt auch mehr

Daten bekommen, wenn man das halt ins Elasticsearch

reinschreibt oder in die andere Volltext-Suchmaschine.

Nur

muss man halt immer noch mal auf die Datenbank, um dann

die ganzen zusätzlichen Daten, die man jetzt

an den Modellen dran hat, halt auch

daraus zu holen. Das heißt, man macht einmal einen

Roundtrip zur Suchmaschine, dann einen Roundtrip zur

Datenbank, dann

vielleicht auch nochmal ein zweites, um sich Filter-Accounts zu holen

für Datum oder so. Und dann eben manche

Abfragen kann man auch nur gegen die Datenbank machen.

Weil Volltext-Suchmaschine kann halt viele Anfragen

Arten nicht. Wenn man jetzt irgendwas mit

Geo-Location-basierten

Filter-Geschichten machen wollen würde,

dann kann man das mit Postgres

total super tun, aber weiß nicht.

Also gut, gibt es jetzt auch Erweiterungen für Elasticsearch, aber

ja, es gibt bestimmt Anfragen,

die... Das ist das gleiche Problem, wie das, was du vorhin

erwähnt hast, oder? Hast du einfach dann zwei Datenbanken und

die Sachen zusammenbringen, ist... Ist halt kacke.

Schwierig. Genau.

Und eigentlich kann Postgres

irgendwie fast alles besser, was so

Anfragen angeht, bis auf

Volltext-Suche. Das ist auch gar nicht so schlecht.

Also würde ich sagen, das wäre eigentlich die

nettere Option, wenn man

halt die Datenbank so hauptsächlich verwendet.

Und dann, genau,

Volltext-Suche, gut, wenn das halt irgendwie halbwegs funktioniert,

ist ja schon okay.

Ja, und

nicht halt hauptsächlich Elasticsearch oder so

was und dann nochmal gegen die Datenbank geht.

Ja.

Aber es

ist halt, genau,

ja, muss man alles mal ausprobiert haben und dann

gucken. Ich finde die Lösung gerade

mit Django-Filter und Watson

eigentlich ganz, ganz elegant.

Ja.

Mal schauen. Mal gucken, wie lange es hält.

Mal gucken, wie lange es hält, ja, genau.

Genau, das Volltext-Suche-Facettet

Navigation-Geschichten.

Äh, ja.

Ja, jetzt sind wir

nächstes Chapter.

Nächstes Chapter,

äh, was haben wir denn so gemacht?

Ja, ich bin im Urlaub.

Hehehe.

Wo warst du denn?

Algarve.

Ah, sehr schön. Ja, war wirklich schön.

Habt ihr gutes Wetter gehabt? Ja, hervorragend.

Also, das Essen war toll. Wir haben so einen Reiseführer

entdeckt, da konntest du für zwei Euro

immer so die Restaurants in den Bergen

testen mit Getränk.

Mega.

Ja, das klingt gut. Wahrscheinlich hat kein Rechner mitgenommen

oder so. Nein.

Okay, ja.

Der würde dann auf so eine Idee kommen, ja.

Ja.

Klingt gut.

Ja, dann weiter mit Django, würde ich sagen, oder?

Moment, Moment.

Genau, ich war ja noch auf einer...

Ach ja, du wolltest noch was erzählen.

Genau, ich wollte noch was erzählen. Ich war irgendwie auf dem Indie-Webcamp

und auf der

Biontellerand.

Biontellerand? Biontellerand heißt

ganz genau. Ja, Johannes war da.

Wir waren da auch schon mal zusammen. Ja, voll ist es ja, oder?

Ja.

Ich weiß nicht mehr genau, war es vor der... Irgendwie.

Vor vielen Jahren.

Ja. In einem anderen Leben.

Nein, so lange ist es auch nicht.

Also es ist, genau.

Und ja, das ist eine jährlich

stattfindende, oder war lange Zeit

eine jährlich stattfindende

Web-Design-Konferenz

in

Düsseldorf. Also eigentlich

eine der netteren Web-Entwicklungskonferenzen

in Europa.

Inzwischen gibt es Ableger in München und Berlin.

Oder nein, vom gleichen

Organisator irgendwie ausgerichtet.

Aber sozusagen, das findet jetzt dreimal im Jahr statt.

Nicht nur einmal im Jahr, aber halt auch nur einmal im Jahr

in Düsseldorf.

Und ja, wenn sich da so

die Web-Community trifft, dann ist das eigentlich

ein guter Anlass, da direkt so eine

Indie-Web-Geschichte

davor zu machen, weil

dann sind eh alle relevanten Leute sozusagen da.

Und da kann man das halt auch gleich mal machen.

Und da war ich auch schon

zweimal, glaube ich. Ich weiß nicht mehr genau, wann.

Äh, das ist, äh,

ja, ich weiß nicht, habt ihr davon schon mal gehört?

Vielleicht nochmal kurz erklären, was Indie-Web

überhaupt ist? Ich habe den Namen gehört, aber ich war

noch nie dort. Ja,

also, das ist eine Geschichte,

die ist losgegangen, irgendwo 2010 oder so.

Und, ähm,

im Grunde geht es darum,

na ja, das ist schwierig, das so

kondensiert. Selbsthostig von

allem, was man so im Internet nutzt.

Ja, also es ist quasi die Gegenbewegung

zu den Silos, die halt jetzt so wahnsinnig

populär geworden sind. Also Facebook, Twitter,

äh, und halt auch,

äh, gegenüber den ganzen

kleineren Silos, die halt jetzt alle

schon gestorben sind, weil, äh,

also, wenn man jetzt, wir anfangen mit so etwas ganz Altem

wie GeoCities oder so, ähm,

MySpace.

Ja, genau, äh, wo Leute dann halt

liebevoll ihre, ihren, äh,

so sage ich, äh, GeoCities, ich kann das auch nennen,

so einen digitalen Kleingartenverein

oder so, wo jeder seine Parzelle behakt hat.

Ja, und irgendwann wurde das halt einfach mal gelöscht.

So, das ist natürlich irgendwie unschön. Also,

Yahoo hat es irgendwann gekauft, dann hat es sich noch weiterentwickelt,

dann ist noch so ein paar Jahre vor sich hin,

äh, hat sich das

so vor sich hingesurft, aber

nichts mehr, dann, äh, ist nichts mehr daran passiert

und dann, äh, haben sie es irgendwann

abgestellt und dann, glaube ich, war das irgendwie so

eine zwei Wochen Hauruck-Aktion,

in dem das, äh, äh, Internet Archive

da irgendwie mit Platten hingefahren ist,

wo sie dann die ganzen Kram da noch drauf kopiert

haben und dann haben sie den Kram einfach gelöscht.

Und, äh,

ich weiß nicht, wie viele Millionen Stunden

Arbeit da drin waren, da gab es auch irgendwie mal eine Präsentation zu,

äh, aber das einfach so weg

zu werfen, das fühlt sich irgendwie falsch an,

das fühlt sich so an wie so eine Bibliothek anzünden,

das was das irgendwie ist, das macht man doch nicht,

ich meine, meine Güte, also, äh,

ich bin nicht daran, dass der letzte Fisch hat den Ultima online geschlossen hat

und das hat er nicht.

Äh, äh,

äh, na gut, das ist halt das Problem bei

Services, die jemand anders betreibt.

Wenn er keine Lust mehr hat oder keine,

keine wirtschaftlichen

Sinn mehr darin sieht, dann

steht ihm das ja zu, zu sagen, wir machen die

Türen zu. Ja, aber das ist halt, glaube ich,

etwas, was die, äh, meisten Benutzer gar

nicht so erwarten, wenn sie jetzt irgendwie Spaß haben.

Nee, dafür nicht. Dienstinteragieren, da ihren,

ihren, ihren Content reintun, genau, und dann

sind sie sehr, also das, äh, da gab es

einen, einen Vortrag mal von, äh,

äh, Meiji

Tchiklovski, ach, ich kann den Namen nicht.

Der Typ von Pinball? Genau.

Der war halt auch da.

Wie ist der, Meij?

Nee, der ist, äh, der ist irgendwo aus dem

Osten und da, ich weiß nicht, der heißt

Machin oder so ähnlich.

Also es ist, äh, sicherlich falsch ausgesprochen,

aber es, äh, man findet es, wenn man das

muss. Zumindest, äh, genau, man findet es.

Da kippt es einfach genauso an, wie ich es gesagt habe, dann findest du das.

Okay. Oder einfach pinball.in.

Ja. Dann findest du es auch.

Genau, äh, der hatte dazu

einen sehr schönen, äh, Vortrag mal gemacht,

wo er dann, äh, einmal

die ganzen Services aufgeführt hat, die mal

irgendwie populär waren und heißer Scheiß und dann

irgendwie, äh, entweder

eingestellt wurden oder halt oft aufgekauft

wurden von einem der Großen.

Und dann eingestellt wurden. Und dann eingestellt wurden, natürlich.

Weil das war halt

.in, Dating, Meet, Online, Single.

Pinboard.

Ach so. P-I-N-B-O-A-R-D.in.

Ähm,

ja, äh,

der macht generell sehr schöne Vorträge.

So eine generelle Empfehlung.

Er hat eine sehr spitze Zunge.

Ja, ja, und, äh, ja, da er relativ unabhängig

ist, ne, das ist, äh, irgendwie

die Subscriptions bezahlen irgendwie den

Service, den er macht, äh, und

Ja, der öffnet seine Finanzen, also

es, äh, es scheint bei ihm, glaube ich, ganz gut zu laufen.

Läuft ganz gut und, äh,

ist niemandem was schuldig, er muss sich irgendwie, ist von niemandem abhängig,

äh, das heißt, er kann halt auch irgendwie,

äh, Finger in die Wunde legen

und, äh. Er kennt eigentlich die, die lustigste

Geschichte hinter Pinboard.

Die, die mit Delicious. Ah, ja, erzähl die mal.

Ja, ich glaube, ich hab schon davon gehört.

Mit Delicious ist es genauso ein Service. Ich weiß nicht, ob sich Leute noch

daran erinnern können. Dell.issue.us

Mhm, den hab ich benutzt.

Da hab ich zum ersten Mal diese böse Erfahrung gesammelt.

Genau, war auch von einer Person, äh,

gemacht worden. Der, der hat mal

gesagt, er hat eine Dictionary-Suche

gemacht und geguckt, welche .us

Domains am meisten Wörter geben.

Und dann hat er halt issue.us

sich gesichert und, äh, das erste,

was er gemacht hat, war Dell.issue.us

also Delicious. Mhm. Äh, und das war so ein,

äh, so ein Bookmarking-Service, wo man einfach,

ähm, wenn man durchs Web gesurft

ist, äh, auf irgendeinen Knopf drücken

und dann ist es da eben als Bookmark gesichert worden.

Aber gleichzeitig auch mit so Social Features,

wo man eben sehen konnte, was andere Leute gebookmarkt hatten.

Für mich war das, ich habe das nie selber benutzt,

aber für mich war es immer so ein bisschen,

wenn ich etwas Interessantes gesucht habe,

bin ich auf Delicious gegangen,

habe die Kategorie Technology eingeklickt

und da waren immer interessante Sachen drauf,

die man vorher nicht kannte.

Also baked this delicious pie.

Ja, das gibt es leider nicht mehr.

Das ist nämlich von Yahoo aufgekauft worden

und Yahoo hat genau das gemacht,

was Yahoo immer mit solchen Dingen macht.

Haben diesen Service einfach kaputt gehen lassen.

Und das war der Zeitpunkt,

wo sich dieser besagte Mensch gedacht hat,

das ist doch blöd und hat Pinboard gegründet,

um quasi diese Lücke zu füllen.

Und hat auch so ein bisschen über Yahoo hergezogen,

weil die Delicious halt komplett fehlgemerkt hatten.

Die hatten inzwischen zeitlich mal

irgend so ein anderes Social Produkt,

was gar nichts mehr mit dem ursprünglichen Delicious zu tun hat.

Und irgendwann hat Yahoo auch daran die Lust verloren

und sie haben einen Käufer gesucht für Delicious.com

und sie haben tatsächlich einen gefunden,

nämlich der Betreiber von Pinboard

hat schließlich die ursprüngliche Domain jetzt gekauft

und ist jetzt der Besitzer von Delicious.com,

was natürlich dann auf seinen eigenen Service

jetzt weiter verweist.

Der bessere Service.

Ja, ja, durchaus.

Aber auch da könnte es natürlich prinzipiell passieren,

dass er irgendwann keine Lust mehr hat

oder dass er vom Bus überfahren wird

oder dass er kein Geld mehr hat

oder dass er sich mit der Mafia anlegt

und dieser Service vorbei ist und zu Ende geht.

Ja, und das ist ein Problem.

Wobei, ich meine, da bekommt man die Daten relativ gut raus.

Ja, klar.

Das ist so ein bisschen auch der Hintergrund

von der DSGVO oder von der GDPR,

dass es eine Exportmöglichkeit geben muss,

um eben genau solchen Fiaskos

entgegenzuwirken oder so ein bisschen vorzubeugen,

dass man zumindest an seine Daten kommen kann.

Ja, ja, genau.

Und eben dieses Szenario

hat er dann in diesem Vortrag sehr schön ausgemalt,

indem er das halt einfach so nacheinander

irgendwie gezeigt hat

und hat vor allen Dingen immer die Mails

dann sozusagen angezeigt

und dann auszugsweise vorgelesen,

so die wichtigen Stellen,

was die Betreibergründer

irgendwie der entsprechenden Services

dann ihren Nutzern geschickt haben.

Da waren alle irgendwie super excited,

dass sie jetzt irgendwie einem neuen großen Team

irgendwie beitreten

und dann irgendwie die neuen Herausforderungen ganz toll

und sie finden das alles super und so.

Und ja, also für die war das alles total super immer.

Und es gab dann auch eine Gruppe von Leuten,

für die war das eigentlich nie super,

sondern das waren die Benutzer.

Die haben nämlich eigentlich fast immer

ihre Daten komplett verloren dabei.

Und ja, das ist natürlich nicht so schön.

Und ja, wir,

genau, ich saß da auch mal

eben in dieser Camps zusammen

mit einem Freund von mir,

wir haben ja auch so eine Bookmarking-Seite

so ähnlich gebaut.

Die gibt es auch immer noch.

Die werdet ihr auch für immer weiter betreiben.

Ich hoffe mal.

Müsst ihr ja.

Ja, müssen wir, genau.

Und da saßen auch einige Leute dann,

die da mit solchen Dingen schon zu tun hatten,

drin.

Das ist ja auch einer der Vorteile von diesem

E-Web-Camp, dass man da tatsächlich irgendwie

in relativ kleiner Runde mit also diesen Leuten,

die da solche Services mal betrieben haben

oder zumindest viel Erfahrung damit gesammelt haben,

irgendwie zusammensitzen kann.

Und dann haben wir das so erzählt,

was wir da so vorhaben.

Und dann hat er jetzt zweimal

erlebt, dass

die kompletten Bookmarks irgendwie verloren gegangen sind,

weil ein Service einmal aufgekauft und einmal

hatte, ich glaube es war Mahalo oder ich weiß nicht genau,

hatte Backups verloren

und war komplett einfach alle Daten weg.

Ja, ich mach das nicht mehr.

Das ist mein Bookmarks-Programm

und das ist vorbei.

Das will ich nicht mehr.

Und das kann man dann ja auch irgendwie verstehen.

Und die Frage ist aber,

ja gut, wenn man das jetzt nicht möchte, was macht man denn dann?

Wir nehmen einen Asteroiden, beschießen

den mit einem Satelliten und dann machen wir da einen

solargetriebenen Server, der für immer irgendwie

durchs IQs und erreichbar ist.

Ja. Auch die gehen irgendwann leider kaputt.

Ja. Oder das...

Da muss jemand ein Replacement hochschicken.

Wie kommen denn die Updates

dahin? Das ist halt irgendwie schwierig.

Updates gibt es gar nicht.

Ja.

Ja klar, es muss sich halt jemand

drum kümmern und das sind einfach Kosten, die

da passieren.

Aber was halt eventuell geht

und das ist halt sozusagen der Indie-Web-Ausweg,

dass man das halt dann selber macht,

dass man gut, jetzt sind vielleicht nicht so wahnsinnig

viele Aufwände da reinsteckt, um das alles selber entwickeln zu müssen,

aber dass man zumindest quasi

eine eigene Domain hat, die man

unter Kontrolle, die man kontrolliert und

dann halt Tools verwendet, die halt offen sind

und die halt auch gepflegt werden eventuell

und den ganzen Kram halt selber rüstet.

Oder halt viele unterschiedliche Services

benutzt.

Die man auch gegebenenfalls austauschen

kann, wenn einer von denen halt dann

nicht mehr irgendwie

funktionieren sollte oder halt gekauft wird oder so.

Und dann man nicht das Problem hat, dass man

all die Daten irgendwie weg ist. Also wenn man jetzt Facebook

viel verwendet und Facebook weg ist,

dann ist es schwer

da einen Satz für zu finden, aber wenn man jetzt

irgendwie mehrere unterschiedliche Services

hat, das geht wahrscheinlich dann einfacher.

Und ja, das ist sozusagen

ein bisschen der Ansatz

da, einmal dieses Problem

loszuwerden, aber auch

in

gibt es da so ein soziales

Problem momentan, dass es halt diese

weiß ich nicht,

diese großen

Share und Like

verursachen. Also der

ganz schönen Artikel von

Jeffrey Selden, glaube ich,

auch einem so ganz an der

Webentwickler erster Stunde

relativ bekannt,

der hat, ich glaube, ob der Artikel

so hieß, weiß ich nicht genau, so Social Media

is a garbage fire oder so.

In diesem

Tonfall ist ein Artikel geschrieben und

das ist halt auch so ein Problem. Also wir dachten ja

eigentlich irgendwie früher mal

Internet voll gut.

Also mehr so im

prächtigen Sinne, jeder hat jetzt sein eigenes Radio

und dann war das ja auch eine ganze

Zeit lang so, dass da irgendwie

viel abergardistisches Material

irgendwie war und man konnte irgendwie mit den Leuten reden,

die waren alle nett und wussten viel und

das waren also irgendwie ganz andere Leute als

die, mit denen man so normalerweise

viel zu kämpfen tut.

Das ist aber lange her, ja.

Das ist wahrscheinlich so 20 Jahre her ungefähr.

Und dann, genau, dann kam irgendwann der

ewige September.

Oh, die vollende Wörter.

Auch das ist ein Wort, was

man mal googeln muss.

Der Eternal September. Genau, genau.

Ja, kann man einfach mal googeln,

sozusagen, als dann das

massentauglich wurde oder, ja, in dem Fall

ist es so. Ja, aber auch das war ja noch das Problem.

Das Problem, was ich da sehe, ist ja

vielmehr, dass wir eben so Tools gebaut haben,

die es uns ermöglichen, diese

Unzentralisiertheit,

diese nicht vorhandene Mitte des

Netzes doch wieder zu haben, wenn jetzt eben Facebook

und Twitter und Google da sind.

Und dann haben wir halt bemerkt

oder dann bemerkt man irgendwann, dass das ganz massive

Auswirkungen haben kann, zum Beispiel

auf Demokratien, weil dann eben von außen

Informationen reinfließen können,

die man eigentlich nicht unbedingt da drin haben möchte.

Ja, man hat auch

die auch sehr, sehr zielgenau

zugestellt werden können.

Muss man so zu sagen. Ja, man hat halt einfach wieder

so einen Punkt, an dem man einen Hebel ansetzen kann.

Ich meine, ich weiß jetzt,

ich weiß nicht, ob das so eine neue Geschichte ist und dass das so

problematisch ist, weil ich fürchte, diese

Situation haben wir mit den klassischen

Massenmedien, hatten wir die schon immer.

Und wenn auf der Straße derjenige,

die Medien kontrolliert und alle Informationen, die du dir hast,

in deiner Nachbarschaft nur von einer

Quelle kommen oder von einer

keinen freien Quelle kommen,

dann wo? Ja, klar, natürlich, aber du hast natürlich bei

deinen traditionellen Massenmedien immer die Auswahl,

welche Zeitung du kaufen möchtest.

Traditionell immer mehrere.

Je nachdem, wem die gehören und so.

Ja, klar, das weiß man natürlich auch und die

verschiedenen Zeitungen haben auch ihre Agendas.

Aber da gab es ja immer mehrere.

Ja, aber auch

neben dem Land vielleicht.

Und da hast du die Einfluss zu nehmen, ich weiß nicht,

ob das... Doch, also

die Anekdote zu dem Thema wäre halt Brexit.

Das war mir ja gar nicht so klar, ob ich jetzt auch

in irgendeinem...

in den Verschwörungsmedien

natürlich. Also im Internet

habe ich das, das Internet hat mir das gesteckt.

Das

ja,

an dem Tag, an dem die

äh,

Abstimmung halt stattfand,

haben fast alle britischen Zeitungen aufgemacht

mit Vote Leave,

ja, sozusagen, oder

stimmt mit Ja. Und der Grund

war, dass halt ein Großteil

der britischen Zeitungslandschaft

gehört halt Murdoch.

Und der ist vorher mit irgendeiner Übernahmegeschichte

in der EU gescheitert und der fand die EU halt doof

und dann war er so, okay.

Ja gut, dann ist die vielleicht auch einfach zu sehr zentralisiert.

Ja, ja, genau. Das würde ich eben sagen.

Die klassischen Massenmedien sind halt super zentralisiert

und auch wenn es einem nicht so aufgefallen ist,

weil man hat halt außerhalb denen ja nie

irgendwas gesehen, äh, hatte man da

schon einen starken Bias natürlich wahrscheinlich drin.

Was halt auch nicht so schlimm ist,

wenn man das nicht bemerkt, dann ist ja alles in Ordnung.

Aber, äh,

so mit dem Internet hat man dann plötzlich

irgendwie so ein bisschen

weiteren Blick vielleicht und dachte,

das kann jetzt irgendwie nur besser werden, weil das, äh,

das ist jetzt, äh, und dann stellt man fest,

so, nee, äh, ja, keine Ahnung,

Facebook, äh, ähm,

ja, hat, ähm,

damit hat man halt das gleiche Problem wie mit den alten Massenmedien,

nur vielleicht noch schlimmer, also es ist halt, äh,

irgendwie, äh,

die leben halt, das war auch in dem Artikel,

äh, quasi war ein Vergleich,

nochmal an die Mafia, äh, eben an, von eben an

zu knöpfen, äh, äh,

ja, so ein bisschen, als hätte man

irgendwie, äh,

sich Geld für ein Haus geliehen oder ein Haus gebaut, das man sich eigentlich

nicht leisten kann, hat einen Kredit von der Bank aufgenommen

und dann halt irgendwie auch nochmal die Mafia gefragt,

äh, weil man gerade irgendwie ein bisschen

Geld brauchte und, äh, jetzt hat man

ein Problem und man kann zu niemandem

mehr gehen und das ist halt so ein bisschen die Situation,

in der so, äh, Unternehmen wie Facebook,

Facebook jetzt nicht so schlimm, aber Twitter zum Beispiel

sehr, sehr schlimm steckt eigentlich,

Twitter lebt, ist nicht, war nie kostendeckend,

das war immer so und, äh,

sie mussten immer zu

noch schlimmeren Leuten gehen, um Geld zu bekommen

und, äh,

ja, sie können nicht mehr,

ja, das ist auch sowas, ich weiß nicht genau,

wie, wie lang Twitter noch lebt, wahrscheinlich, ja,

vielleicht auch für immer, wer weiß, aber,

Twitter-Steuer oder sowas, muss jeder ein bisschen

immer, Zwangsabgabe,

Twitter-Subscriptions,

ja, aber Twitter-Minute,

du kannst es halt nicht mehr so gut ändern

später, wenn du einmal mit frei angefangen hast,

ist halt schwer und, ähm,

ja, die müssen jetzt,

die können nicht wirklich sagen so, okay,

äh, wir finden, äh, wir finden das

aber doof, was, wie sich sozusagen das

Klima da auf unserer, auf unserer Plattform

verändert und das, äh, wir

unternehmen jetzt mal wirksame Schritte dahin, dass es

irgendwie, äh, für alle Leute angenehmer wird,

äh, sondern die sagen sich halt, okay, wenn das

das Engagement halt

steigert, dann ist es

gut, ja, egal, was, äh, was das

mit den Leuten macht, ne, so. Die optimieren

einfach auf Interaktionszeit und auch

Zeit auf der Seite verbracht. Facebook macht

das ja genauso. Facebook macht das auch, genau. Die können das

sehr, sehr gut. Ja.

Und, und, und bringen das auch sehr gut.

YouTube ist auch soweit, ja, die müssen

das ja auch machen. Und, ähm,

sobald man ein, zwei Videos angeguckt hat,

ist halt die Leiste voll mit den Empfehlungen.

Und fünf oder sechs

Videos später kommt man zu so Verschwörungsgeschichten

raus. Genau, ja.

Du musst die Leute halt bei der Stange halten und

dann, äh, ja,

schon hat man da irgendwie, äh,

freie Bildung, alternative Medieninhalte.

Ja, die eben immer haben, das Problem,

das Problem ist halt, dass sie, äh, eben

nicht in deinem besten Interesse halt handeln,

unter Umständen, sondern halt, äh, irgendwie

in ihrem Interesse müssen sie halt

Werbung, äh,

verkaufen und um die Werbung

möglichst effektiv verkaufen zu können, müssen sie halt irgendwie

die Eyeballs da irgendwie fesseln und die Leute

quasi mörderwilliger abhängig machen und das ist halt... Ja, genau,

die wollen halt, dass du dabei bleibst, das heißt,

sie müssen dir Content bereitstellen, der dich interessiert.

Das heißt, sie müssen dich irgendwie kennenlernen und

mehr Informationen darüber sammeln,

was du gerne willst. Ja, und auch, ähm,

der, das, es geht da gar nicht darum,

äh, Bildung und balancierte Inhalte

zu lieben, weil die sind nicht so interessant

wie Verschwörungstheorien. Absolut. Ja, oder

Kämpfentheorien oder, oder, oder

Videos, wo, von Verkehrsunfällen oder Videos

von, was weiß ich,

Dinge, die halt, äh, äh,

kurzfristig interessant sind, die dir aber

längere Zeit nichts bringen. Boulevard. Ja.

Ja, genau, Boulevard. Also, es ist einfach, äh,

die bekannten, die bekannten Zeitungen

die in jeder Auslage liegen,

die haben auch die großen Headlines

vorne drauf, weil die halt die Blicke aufsichten.

Also, ich halte das zum Beispiel gerne so wie so ein Bad-News-Filter.

Also, es gibt halt so Momente, da habe ich einfach keine Lust auf

irgendwelchen Unsinn oder den nächsten Unfall oder sonst was.

Einfach gerne wegfiltern und das

gelingt mir in dem News-Feed, den ich immer so

dann habe, wenn der mich komplett individuell

zusammengestellt hat, irgendwie eher nicht. Das geht

irgendwie nicht. Ja, das weiß man ja.

Good News are Bad News.

Ja, es ist,

das ist halt, äh,

Fernsehen macht das ja auch, ne,

wenn man sich die Nachrichten anguckt, das ist ja der Grund, warum

die Nachrichten halt so schlecht sind oder Katastrophen halt so,

ist halt, dass, äh, irgendwie Angst

natürlich als, äh, eine Emotion ist, die man

relativ, man kann sie sowohl relativ leicht auslösen,

äh, und, äh, die ist halt sehr

aufmerksamkeitsschlag, weil...

Es gibt auch, es gibt auch weltweit einfach genug davon.

Ja. Passiert immer irgendwo. Genau.

Ich meine, es macht ja auch irgendwie Sinn, ne, wenn,

wenn, wenn irgendwo was Gefährliches ist, dann sollte man

da vielleicht mal hingucken, ne, so, weil...

Ja, so ein Festival zum Beispiel, irgendwie so Fusion

oder sowas, das ist total gefährlich. Das muss dann unbedingt

tausend Polizisten... Ja, das kann man dann natürlich

auch noch draußen machen, man kann natürlich Dinge auch gefährlich

machen. Ja. Und wenn man

eine, wenn man eine politische Agenda hat,

dann wird einem da auch immer was einfallen,

was man gefährlich machen kann.

Das kommt dann eben noch dazu. Ja, vor allem, das

muss man dann einen Auftrag geben, irgendwie, dass man dann noch

Arbeiten drüber schreibt und dann, ne, das...

Ja, aber auch das, auch das ist einfach nicht, äh,

im, im besten Sinne des Lesers, sondern das ist halt

im Sinne des, äh, Nachrichtenherstellers,

der, der die gelesen werden und die Werbung

bringen kann. Ja.

Und, und die, ich glaube, um auf das

Problem zurückzukommen, die, diese

Maschinen, die wir da mit

zu verantworten haben als Webentwickler,

die sind einfach so groß und so

mächtig geworden, dass das jetzt, äh,

sich eben globale

Auswirkungen zeigen. Ja.

Und, ähm, eben, ja,

so, dass man halt eigentlich

immer, wenn man, also, diese Orte,

Facebook, Twitter, das ist halt, außerhalb

von so kleinen, netten Bereichen ist

das halt irgendwie schon ein ziemlicher

Sumpf, ja, brennende

Mülltonne, ja, das sind so die Sachen, die einem dazu

einfallen, aber es ist eigentlich nicht so das Schöne

was man irgendwie mal im Sinn hatte, irgendwie

ist nicht so die Utopie dabei

rausgekommen, äh, die, äh...

Vielleicht hängt es wirklich davon ab, wie man so deine

Bubble so gestalten kann?

Also, ich glaube...

Ja, aber es wird immer im Interesse von Twitter

sein, dir mehr von den aufregenden

Dingen reinzutun, auch wenn du versuchst, deine Bubble

kleinzuhalten. Und vor allen Dingen, du hast

dich gar nicht unter Kontrolle. Ich versuch das ja auch gar nicht.

Nicht du. Ich will ja Twitter gar nicht so sehr

benutzen, aber es kommt trotzdem immer dieses

Fenster, du könntest noch folgen.

Hashtags, die gerade interessant sind und

äh, wenn man sich

auf der Twitter-Hauptseite anschaut, was

die, äh, also ich

bin nie eingeloggt bei Twitter, das heißt, ich sehe den Login-Bildschirm

sehr häufig und, äh,

da sind halt drei so Dinge drauf,

ähm, hear what's going on,

take part in the conversation und das sind so Dinge,

die mich überhaupt gar nicht interessieren und die auch,

die auch eigentlich

nicht, nicht wichtig sind.

Bist du in meinem States-Modus unterwegs?

Selbstverständlich

bin ich immer im States-Modus unterwegs.

Nee, äh, ich hab so eine Erweiterung in meinem

Browser drin, die die Cookies löscht und, äh,

alle Dinge, die ich nicht, wo ich nicht explizit

eingeloggt bleiben möchte, die kriegen

die Cookies gelöscht. Das ist übrigens sehr

interessant, was das mit der YouTube-History macht, weil

solange man bei YouTube, äh, drin bleibt,

äh, merken die, was man anschaut und

jedes Mal, wenn ich den Browser mal aufmache,

sind diese, sind die Empfehlungen wieder

zurückgesetzt und die sind

nicht viel besser als...

Da kriegst du den guten Mainstream halt ab, weil die dich nicht

kennen, ne? Ja klar, das ist halt einfach das, äh,

was halt zu dem Video dazugehört ab.

Je nachdem, was man da anschaut, ist es manchmal

äh,

seltsam und, äh, manchmal noch seltsamer.

Einfach mal ausprobieren, das ist, äh, sehr

witzig zum Teil. Ja, so neuestes YouTube-Konto

anlegen, dann die Empfehlungen, die sind tatsächlich, wenn der

echt mal denkt, so, äh.

Ja. Wer guckt sowas? Aber die Antwort

ist, die Leute gucken sowas und die, ja, genau.

Und YouTube macht das ja nicht,

die bringt ja nicht die Empfehlungen, damit wir seltsame

Videos angucken können, sondern die bringt Empfehlungen,

weil die Leute mehr solche Videos

angucken. Was sind denn die auflagestärksten

Tageszeitungen?

Keine Ahnung, das ist ein Bildvermögen.

Ja, ja, geht auch dasselbe, oder?

Ja, und die FATS und, keine Ahnung.

Also liegt es doch am

Leser, Gucker,

Konsumenten?

Ja, naja, aber

sag mal so, wenn man Alternativen hätte,

dann könnte man ja eventuell, also ja, ich meine,

natürlich darf man sich da nicht so viel Illusionen hingeben.

Äh, klar, werden vielleicht

irgendwie die meisten Leute tatsächlich sowas wie Bild lesen

oder weiß ich nicht, was hier irgendwie, da gibt es irgendwie

Express oder,

aber, äh, es gibt ja auch andere

Sachen und momentan haben wir im Web halt so ein bisschen

das Problem, dass es irgendwie nicht viel anderes gibt,

außer irgendwie, äh, den

Marktschreiern. Und auch, dass man eben an diese Leute

drankommt. Du, du kommst

an den Bildkäufer dran und kannst ihm den ganzen

Tag, äh, mehr Dinge

erzählen. Und jemand,

der ein Bild gekauft hat, der ist, äh,

offensichtlich schon offen für so Unsinn.

Um mal unseren

Elitismus raushängen zu lassen.

Der ist also offenbar schon offen für solche Botschaften.

Ähm, und wenn man

diese Leute damit eben bombardiert, was

sich ja jetzt in den

letzten Monaten gezeigt hat, dass es

Facebook eben genau solche Dinge tut,

äh, und dann eben diese Filterblase

jemandem gibt und sagt, hier ist eine Filterblase

von jemandem, der die Bild-Zeitung liest,

mach damit, was du willst, dann

passieren halt sehr interessante Dinge.

Und, äh, interessant nicht im Sinne

von gut, aber nicht interessant, sondern

im Sinne von, äh,

ja, oder auch

wähl verrückte Parteien.

Ja, ja, äh,

es, es scheint, äh, gewisse politische

Richtungen zu geben, die das besser ausnutzen können

als andere politische Richtungen.

Was ja möglicherweise auch ein bisschen an dem, äh,

Potenzial, äh, also an dem, äh, an den Wellern

dann liegt, äh, wer weiß.

Oder vielleicht den mangelnden Skrupeln, oder die Moral.

Ja, weiß ich nicht so genau.

Ja, ganz schlimm, also ich meine, ähm,

ähm, finde ich auch dann eben, dass,

man kann das ja dann auch kommerziell ausnutzen,

da gibt's auch dann, äh, sehr, sehr

nette Begriffe, wie zum Beispiel, sagt euch das was,

Google Voids?

Äh, also, es gibt zum Beispiel,

du kannst ja, äh,

gibt's auch unterschiedliche Methoden für, aber kannst ja

ungefähr rauskriegen, wonach Leute suchen.

Und es gibt halt so Dinge, da suchen ganz viele Leute

nach, aber

da gibt's irgendwie nix.

Wie zum Beispiel, und das ist halt

einer der Gründe, warum das mit dem Impfen so ein Ding

ist, äh, irgendwie, wenn,

äh, Beispiel war,

war dafür, wenn jetzt, äh, äh, Leute,

äh, irgendwie, keine Ahnung, äh,

Kinder bekommen und sind im Krankenhaus

und dann wird, werden ihnen Sachen

gesagt, die sie nicht verstehen, wie zum Beispiel, ja,

wir machen ja jetzt nochmal eine Vitamin-K-Injektion

und so, dann sagen sie so, okay,

äh, na gut,

das ist nicht... Aber Vitamin ist ja auf jeden Fall

schon mal positiv. Finde ich mal nicht so schlecht, ja, aber dann

googeln sie das, so. Und jetzt kriegt,

wenn man jetzt ein findiger, entrepreneurial

Typ ist, dann findet man halt raus, okay,

es gibt eine ganze Menge Leute, die jetzt Vitamin-K

bei Google suchen, ne, oder

Vitamin-K-Injection oder sowas.

Es gibt da aber irgendwie kaum

richtige Angebote zu. So, okay,

hm, interessant. Das ist eine, das ist auch

eine Gelegenheit, ne? Eine Lücke. 30 Domains

für sichern und dann... Jetzt kann ich den, jetzt kann ich

den Leuten natürlich irgendwie die Wikipedia-Seite zeigen oder

weiß ich nicht, irgendwie eine Seite, wo draufsteht, ja, das ist

alles in Ordnung. Das ist vollkommen richtig so. Das ist irgendwie

die Gefahr für diverse Geschichten

um so und so viel und das ist alles

super. Das hat alles kein Engagement.

Aber das hat kein Engagement. Ja, das bringt mir jetzt auch

nichts, weil, wenn ich den, das kann

ich den ja nicht verkaufen. Ich kann den ja nicht verkaufen,

so, das war jetzt alles richtig, 3 Euro bitte.

Sondern, was ich den verkaufen kann, ist, hier ist ein

Heilkristall, der dich von dem Vitamin-K-Injection

wieder befreit. Hier sind Essential Oils.

Genau, und, äh,

oder irgendwie, ja,

irgendwelchen anderen, anderes Schlangenöl-Zeugs

und damit kannst du dein Geschäft machen.

Energie per Telefon. Genau, aber um

dich davon zu überzeugen, Energie-Lieferung übers Internet.

Dass du, dass du, dass du

irgendwie jetzt, irgendwie eine Aktion ausführen

sollst, um dir Geld geben, muss ich dir ja

einen Grund dafür liefern, ja, und da ist natürlich auch die

einfachste Emotion, die man da nutzen kann, ist halt

Angst. Ja, gerade bei frischgebackenen Eltern.

Ja, da funktioniert das besonders gut, ja.

Und dann kann man das halt

geschäftlich ausnutzen und, äh,

ja, das ist natürlich, also ich weiß auch nicht,

wieso Leute dann... Wenn die Leute so doof sind und das kaufen, warum denn

nicht? Hey, ich weiß, dass ich morgen mal

was... Ja, genau.

Gerade eine Geschäftsidee, äh, muss jetzt

kurz weg. Das geht ja noch schneller als

mit beiden Podcasts reichen, ja, doch.

Ja,

ja, ja, das ist halt, das ist halt

irgendwie sowas, äh, das ist halt,

ja, ist halt irgendwie ein Problem, ich weiß auch nicht.

Und, äh, eben,

es gibt ja irgendwie eine Menge gute Informationen

oder, äh, Leute, die da richtigen Dinge tun, aber

es gibt halt jetzt für Krankenhäuser oder für das

Gesundheits-, für ein staatliches Gesundheitssystem

nicht viel Incentives, sich um solche Probleme

zu kümmern, weil, ja.

Wobei die jetzt gerade wieder größer werden.

Gerade mit den... Ja, gut.

Mit den ungeimpften Kindern. Ja.

Ja, vielleicht regelt sich das auch irgendwie

selber, ich weiß nicht genau.

Oh.

Ja, es ist aber alles

so ein bisschen ein deprimierender Zustand.

Aber, ja, also ein, in die Web wäre so

so ein bisschen ein Lichtblick, also da,

äh, das ist halt, äh, quasi

eine, äh,

Bewegung in eine

etwas, äh, flauschigere

Richtung, wo man sagt, okay, äh,

wenn wir... Wenn wir auch das selber hosten,

dann könnt ihr mitmachen. Ja. Und, äh,

man braucht dafür nicht viel, man braucht

tatsächlich so ein Domain, aber

dann... Ja, aber das ist ja schon eine Einstiegshürde,

die 99,9% aller Menschen...

Ja, das hatten wir auch eben überlegt, also

die Frage ist, ob man sowas machen kann, dass man

so einen schnellen Zugang hat, so One-Click-Solution

for your own hosting in Indie-Web.

Ja, es gibt ja schon

so Anbieter, also Domains kaufen ist

ja nicht, nicht ungeheuer schwierig, aber dann

da selbst was drauf betreiben, lass es.

Ja. Ja, gut, aber da gibt's tatsächlich auch

äh, einen Anbieter, äh, Micro

äh, .blog, äh, Micro.blog,

.blog, die machen genau sowas,

was halt nur eine Domain und dann der ganze Rest

ist halt Indie-Web-Zeugs und, ähm,

kostet irgendwie 5 Dollar

im Monat oder sowas. Ach so, das kostet

was ja jetzt. Ja, muss es ja, ne?

Schon wieder 99% aller Leute aushalten. Ja.

Vielleicht eine finnische Regierung könnte sowas anbieten.

Oh, das wäre, das wäre

der Twitter-Twist. Das wäre der Twitter-Twist,

wenn eine, wenn ein

Schulter-Staat, äh, Service

betreiben würde, der sich auf die Fahnen

schreibt, äh, dezentralisiert zu sein

und zurück zum flauschigen Web und dann aber

die Bootsjagdchen unterschiebt.

Und dann aber heimlich die Sachen anders betreibt.

Ja, also jetzt, wenn ihr zuhört,

liebe Geheimdienste, nach die Strategie

der Zukunft. Der Dominik, äh, möchte gerne

für die Idee Lizenzgebühren.

Also das Gute an Indie-Web ist,

du könntest ja dann einfach sagen, oh ne, nicht mit dieser Regierung

und tauscht dann den Hoster aus.

Und dafür bietet sich ja Consulting an.

Oder du verkaufst deine

Eyeballs, du sagst, ich lese eure politischen

Botschaften für so und so viel Euro im Monat.

Das ist eigentlich gar keine schlechte Idee.

Doch, doch, das ist eine ganz schlechte Idee.

Naja, äh, ja,

also, äh, ne, also

insofern, es kostet nicht so wahnsinnig viel.

Man kann, äh, wenn man eine Domain hat, auch

äh, mit den statischen GitHub-Pages

schon eine ganze Menge machen, die ja nichts kosten.

Aber, ja, da gibt's...

Das ist eine sehr hohe Einstiegshürde für...

Für Menschen, die Facebook nutzen, ist das eine unüberwindbare...

Ja, du brauchst ja wirklich so einen Lock-in-Stream einfach, ne?

Wo jeder weiß, oh, hat er schon mal gesehen,

und das muss ein Farbschema haben, was ich

nie verändert. Es gab kürzlich eine

Kontroverse über das Facebook-Logo von, auf der,

von der Android-App, weil sie das F weiter nach links

versetzt haben. Und das, sowas bringt die Leute

schon in Rage.

Weil da schon so viel Gewöhnung drin ist,

dass das, dass das schon schlimm ist.

Jetzt hat das Branding in der Marketingabteilung, dann haben sie ja weiter,

die wollten Fortschritt sehen. Also vielleicht ist das jetzt

ein bisschen mehr runter, ein bisschen mehr Infinity oder so.

Fortschritt ist ja Veränderung.

Und das ist schon schlecht.

Ja, also ich kann verstehen, dass das, dass es

diese Wege gibt, und ich möchte auch gerne alle meine Sachen

selber hosten, und ich möchte auch gerne

solche Dinge unterstützen.

Aber ich sehe auch, dass das,

dass ich natürlich,

dass wir hier alle als Programmierer

technologisch

anders aufgestellt sind, als jetzt der Normalbenutzer.

Meiner Mutter möchte ich

nicht zumuten, eine Domain selber.

Mami in die Web, hallo.

Ja,

es ist auf jeden Fall noch ein weiter Weg.

Aber ich finde auf jeden Fall die,

ja, diese Bestrebungen

schon sehr interessant. Und das ist halt auch so,

jetzt in einem Zustand,

dass es tatsächlich...

Ist das schon September, dann, im Indie-Web?

Ja, nee, noch nicht. Momentan ist das alles

selbst verabschiedet. Also genau, das ist ja auch so ein Ding.

Wie kommen wir denn jetzt rein ins Indie-Web?

Ja, genau.

Was ist denn die Domain, die ich eingeben muss?

Micro.blog weiß ich jetzt schon.

Das ist zum Beispiel eine der, aber Indie-Web ist auch,

da gibt es ein Wiki zu.

Aber genau, es gibt

auch eben aus dem Grund, um halt so

das nicht so exklusiv zu halten,

es gibt eben nicht sowas wie eine Mailing-Liste.

Das war ja dann früher so ein Problem,

wo irgendwie, keine Ahnung, Leute, die Web-Standards

gemacht haben oder so, waren auf irgendwelchen Mailing-Listen

oder so, wo hätte auch jeder mitmachen können.

Oder eine News-Group.

Nee, nichts, sondern es geht halt alles über das Web tatsächlich.

Also es gibt zwar einen Slack-Channel und...

Haben die eine Facebook-Gruppe?

Irk? Nein, nein.

Slack, aber ja, also eigentlich

die Idee ist sozusagen, das alles dann tatsächlich

auch eben über das Web zu machen.

Und da geht auch schon einiges. Also,

es gibt dann halt so ein paar, ja,

so Building-Blocks, weiß gar nicht mehr,

das Fundamente, weiß ich nicht,

die man halt braucht.

Und dann kann man eine ganze Menge damit machen.

Wie zum Beispiel, es gibt halt ein

Indie-Auth-Protokoll-Konzept,

womit man halt auch

eine Spazierung macht.

Das ist ja, das ist halt tatsächlich fast das gleiche, also es basiert auf OAuth.

Im Grunde ist es halt so, also wie es funktioniert, man hat halt eine eigene URL,

so man loggt sich mit einer eigenen URL ein.

Auf dieser URL hat man halt eine Liste all der Sachen, mit denen man sich authentifizieren kann,

unter anderem solche Sachen wie GitHub oder Twitter oder weiß ich nicht.

Wie hieß denn das? Das hieß nicht OAuth.

OpenID.

OpenID, danke.

Richtig.

Das war auch mal eine sehr gute Idee, wie das funktioniert hat.

Die hat nicht funktioniert und es gibt auch gute Gründe, warum sie nicht funktioniert hat.

Aber diese Geschichte hier, die ist nochmal deutlich cooler,

weil, also du hast jetzt eine Liste von den Diensten, mit denen du dich vielleicht authentifizieren kannst

oder Dinge, mit denen du dich authentifizieren kannst,

überprüft wird, ob das wirklich so sein darf, dadurch,

dass du jetzt zum Beispiel von deiner GitHub-Seite wieder zurück auf diese Seite linkst.

So dass man halt weiß, okay, die gehören halt zusammen.

Also ein bisschen das, was Keybase auch macht.

Ja, genau.

Was?

Keybase.io

Keybase.io, das hat angefangen als Web of Trust.

Eine Idee, wo du deinen GPG-Schlüssel hinterlegen konntest und dann andere Leute eben diesen Schlüssel abrufen konnten.

Und um zu beweisen sozusagen, dass du tatsächlich eine Person bist, mit der du Kontakt aufnehmen möchtest,

konntest du ganz viele Sachen dahin verknüpfen.

Du konntest eine E-Mail-Adresse verknüpfen und ein Telegram-Konto und eine GitHub-Adresse.

Ja, so ähnlich.

Da kannst du selbst geboostet dann.

Ja, aber das war eben nicht selbst geboostet.

Nee, nee.

Ja, okay.

Eine große Keybase.

Auch eine gute Idee, auch gut und für schöne Verschlüsselung und sicheres Messaging und so weiter,

aber nicht selbst geboostet.

Ja, aber genau, so ist das halt im Grunde.

Du hast halt immer den Semantik annotiert, das sind Links auf mich und dadurch weißt halt dann sozusagen eine Web-Applikation,

bei der du dich einloggen willst, dass es tatsächlich dazu gehört.

Dass du du bist.

Du kannst aber auch eben nicht nur irgendwelche Third-Party-Services dann zum Authentifizieren nutzen,

sondern du kannst halt auch deine eigenen Aus-Server sozusagen benutzen.

Ja.

Und ja.

Ja, das war eben auch so mein Projekt.

Ich hatte da schon mal mit so einem Django-Indie-Web-Paket angefangen, irgendwann vor zwei Jahren oder so.

Das hat nie so richtig so toll funktioniert.

Und da habe ich jetzt am Wochenende auch nochmal ein bisschen was dran gemacht.

Und jetzt funktioniert zumindest der Authentifizierung-Server in puncto.

Und dann kann man halt sozusagen sich mit der eigenen URL einloggen, die sagt, okay, da sind Indie-Aus-Dings,

dann klickt man da drauf und dann wird man auf die eigene Seite weitergeleitet.

Authentifiziert sich da, dann wird man zurückgedrückt.

Das wird ein O aus, sozusagen.

Ja, so wie OpenID damals war.

Genau, genau, ja.

Und man könnte aber auch was anderes machen.

Man muss nicht unbedingt dann ein Passwort eingeben, sondern es gibt dann auch Leute,

die schicken sich dann irgendwie eine Push-Notification aufs Handy und dann sagt man, okay, authentifizieren bitte.

Und dann ist man zum Beispiel auch die ganzen Passwörter los.

Das wäre auch eine sehr interessante...

So ein Community-Ring.

Da hast du einen Ring drauf, drückst einmal drauf und dann musst du so eine Bewegung machen.

Ja, klar, gab es tatsächlich auch.

Es gab mal so einen Anbieter, der hat Ringe mit NFC-Chips gemacht, wo du dann einfach an deinem Handy halten konntest und damit authentifizierst.

Was noch guter ist, wenn der so eine Bestimmungs...

Wenn er eine Bewegung macht.

Ja, genau, dann machst du so eine magische Geste.

Es gibt so Zauberstäbe, so Harry-Potter-Zauberstäbe, die Gestenerkennung machen können.

Es gibt tatsächlich Leute, die sich irgendwie diese NFC zum Bezahlen...

Also man kann... Es gibt ja die kontaktlos bezahlten Karten, irgendwie Kreditkarten und so.

Und man kann diesen Chip da rauspopeln.

Ja, ja.

Und dann kann man ihn zum Beispiel auch in einen Zauberstab einmontieren.

Und dann geht man in die Kasse und wenn man aufgefordert wird zu bezahlen, nimmt man diesen Zauberstab und so.

Und dann muss man nach dem richtigen Zauberspruch wissen können und dann sagt man Accio Geld.

Genau, und dann hat man bezahlt.

Und ja, genau.

Finde ich aber eine sehr schöne Idee.

Ist das ein Harry-Potter-Opertum oder wie?

Ich weiß.

Ja, genau.

Aber das erschlägt halt einfach mehrere Probleme auf einmal.

Und das ist eigentlich schon eine sehr nette Geschichte.

Und eben, dann hat man einmal diesen Authentifizierungskram sozusagen erledigt.

Und dann kann man halt darauf eine Menge andere Sachen aufbauen.

Also andere Sachen, die es dann gibt, sind so Web-Mentions.

Das ist halt so ein bisschen Nachfolger von Pingback-Geschichten, die es früher gab mit Blogs.

Oder so schreckliches XML-RFC gesprochen hat.

Das ist nicht mehr drin.

Das ist sehr gut.

Das ist jetzt alles irgendwie Standardformen, Encoded-Sachen, dass man halt einfach Formulare nehmen kann.

Das ist schon deutlich netter.

Und das macht eben...

Damit kann man dann Kommentare auf anderen Webseiten hinterlassen.

Auch mit der eigenen Identität dann?

Genau.

Als man selbst?

Als man selber.

Und man kann damit aber auch solche Sachen abbilden wie Likes und so.

Was dann natürlich auch nett ist.

Und Reposts und so.

Also quasi liken und sharen.

Das ist ja auch das, was man normalerweise dann halt so irgendwie macht.

Und das Ganze ohne zentrale Infrastruktur einfach so selbst gehostet.

Und das ist natürlich schon sehr nett.

Und dann gibt es noch zwei weitere Geschichten, die auch noch sehr interessant sind.

Einmal Micropub.

Das ist halt sozusagen...

Klang immer nach Bietrinken.

Micropub, ja?

Ja, ja, ja.

Ich glaube, das ist auch so wie so ein...

Achso, das verlegt sich diese O aus.

Also dieses Indie-Aus ist der Mensch, der das da irgendwie sich ausgedacht hat.

Aaron Pericki.

Der betreibt auch oaus.net.

Und ich glaube, der ist auch ein Autor von einigen von diesen O-Aus-Spezifikationsgeschichten.

Ja.

Und...

Ja.

Ja.

Ja, Micropub, genau.

Das ist, glaube ich, auch so ein Pann irgendwie.

Weil ich glaube, Micropub ist tatsächlich eine Bezeichnung für so kleine Pubs, in denen er getrunken wird.

Aber da geht es darum, Sachen veröffentlichen zu können.

Zum Beispiel, wie man die Zeitung...

Also, wenn man ja eben bei Zeitung war, da hat man ja immer die Pubs gehängt.

Da konnte man die immer lesen.

Und so schlagen wir den Bogen zum Micropub.

Ja, ist ja Publishing.

Wo man nur einzelne Seiten aushängt.

Aha.

Ja.

Ja, jedenfalls.

Also, der...

Die coole Geschichte an der Stelle ist halt, dass man...

Also, es gibt unterschiedliche Arten von Einträgen.

Es gibt halt irgendwie so H-Entry.

Also, das Vokabular ist halt auch von Atom übernommen.

Was wiederum auf RSS so ein bisschen aufbaut.

Und es gibt halt H-Entry für so Posts, quasi Blog-Posts.

Es gibt Event-Geschichten.

Es gibt irgendwie Cards für irgendwie Kontaktdaten und so.

Und das Coole daran ist jetzt, wenn man einen Blog hat, das halt einen Micropub-Endpoint hat,

oder man verwendet irgendwie einen Service, der so einen Endpunkt hat,

dann kann man halt alle Clients, die das Protokoll sprechen, verwenden.

Das heißt, man muss nicht irgendwie auf die Webseite und da irgendwas machen,

sondern man kann halt auf dem Telefon eine App verwenden oder so.

Oder auf dem Desktop irgendwie MarsEdit oder sonst irgendwie so einen ordentlichen Editor

zum Editieren von Content und sagt dann irgendwie nur Publish.

Und fertig.

Weil alles andere kann ja lokal passieren schon.

Und das ist natürlich auch sehr nett.

Und dann gibt es noch eine super coole Geschichte, die kannte ich bis eben zu diesem Wochenende auch noch gar nicht.

Und es gab mal, also ich meine RSS, ich weiß nicht, sollten die meisten Leute kennen,

kennen wahrscheinlich leider die meisten Leute nicht, aber...

Als Google seinen Reader prägt, um da wieder nochmal zurückzugreifen.

Schrecklich, schrecklich.

Ist RSS kaputt gegangen.

Ja, so ziemlich.

Leider.

Ja, das war, Google Reader war eine tolle Geschichte.

Das höre ich auch immer, wenn ich auf solche Veranstaltungen gehe.

Alle so, ja, Google Reader war so toll, irgendwie.

Alle haben das benutzt.

Einfach mal selber wieder einbauen.

Ja.

Microweader.

Ja, es hat dann nie...

Okay, aber was ist jetzt die Lösung da?

Genau, also die Lösung, das Problem bei RSS ist halt auch irgendwie, dass man genau das nicht machen kann.

Man kann halt nicht sagen liken oder sharen.

Oder man kann das schon, aber das sieht man nur selber.

Das interessiert halt keinen.

Bei Google Reader konnte man das halt eben.

Man konnte sharen und Sachen, die andere Leute geschätzt haben, sehen.

Und da gab es Konversationen und so.

Das war total toll.

Google Reader eingestellt.

Gibt es nicht mehr.

Und jetzt gibt es halt sozusagen eine Bestrebung, das wieder aufleben zu lassen.

Und der Standard nennt sich Microsub.

Aber halt auch eben ohne zentralen Service.

Die Idee ist, man hat halt zwei Dinge.

Man hat da einmal einen Microsub-Server, der halt irgendwie auch selber gehostet irgendwo laufen kann.

Der sammelt allen RSS-Krams irgendwie ein.

Und macht irgendwie auch so diverse Geschichten, wenn irgendwas zurückgemeldet werden muss.

Und es gibt einen Client, der halt Sachen anzeigt.

Und die Idee ist dann sozusagen, dass der Server sammelt halt den ganzen Kram zusammen.

Und man hat halt eine einzige Timeline.

Aber da kann alles möglich drin sein.

Also nicht nur RSS.

Sondern halt auch Twitter oder halt eben Facebook.

Irgendwie Leuten, denen man folgt.

Man kann das so sortieren, wie man möchte.

Man ist da nicht so ausgeliefert.

Und man kann jetzt darauf reagieren.

Man kann liken oder so.

Und dann je nachdem, wie das dann halt sozusagen rausgehen kann, geht das dann halt zu Webmenschen raus.

Oder es wird halt geshared.

Oder es wird halt irgendwie auf Twitter wird das gestartet oder sonst irgendwie.

Und das ist natürlich schon ziemlich cool irgendwie.

Wenn das dann wieder richtig funktioniert.

Weil dann hätte man unter Umständen wieder so ein Reader-Experience zurück.

Wenn es dann alles ordentlich funktioniert.

Wie sich so viele Leute zurückwünschen.

Ja, wahrscheinlich auch.

Aber eine der schönen Geschichten momentan ist halt, dass eben diese ganze Umgebung halt auch noch sehr, sehr flauschig ist.

Und es sind auch eigentlich nur irgendwie nette Leute unterwegs.

Und das ist alles irgendwie eher so eine optimistische...

Das weiß ich ja davon.

Wir machen das jetzt der breiten Öffentlichkeit zugänglich.

Ja, und schon steigen wir wieder...

Heimagenten.

... den Zyklus ein.

Ich habe nicht umsonst den Septembergeburtstag.

Ja, ja, ja, genau.

Und das ist halt auch noch so ein Ding.

Ich glaube, ich weiß nicht.

Wahrscheinlich habe ich jetzt noch irgendwelche Dinge vergessen.

Aber das sind so die Hauptkomponenten dabei.

Und da wäre es natürlich interessant jetzt für all die freie Implementationen irgendwie zu haben, die man hausten kann.

Es kreist alles sehr um WordPress oder so, was die Leute da verwenden.

Und das ist natürlich irgendwie...

Das ist schade.

Das ist ein bisschen schade, muss man sagen.

Und da wäre es ja eigentlich ganz nett, wenn man auch irgendwas in Python hätte.

Und deswegen habe ich ja auch mal irgendwie mit diesem Django-Indie-Web angefangen.

Ich habe es dann mal liegen lassen lange Zeit.

Aber ich glaube, jetzt sieht es allmählich so interessant aus, dass ich mal wieder damit anfangen könnte.

Und ja, mal schauen.

Weil ich glaube, sonst für Django gibt es da noch nichts.

Es gibt einen Django-Web-Menschen.

Wir haben jetzt gerade übrigens den Bogen zu Django wieder hinbekommen.

Also wir hätten die Folge sonst eigentlich Django-Indie-Web nennen müssen.

Vielleicht machen wir das auch noch.

Aber ich glaube, es ist jetzt Zeit für ein Chapter, oder?

Ja, natürlich.

Genau.

Das war jetzt das Indie-Web-Dings.

Du musst aber noch ein bisschen dran arbeiten.

Das ist noch nicht so ganz flüssig hier mit dem...

Ja, ja.

Wir wollten diesen Buzzer hier so in die Mitte stellen.

Auch so ein Podest.

Und dann jeder, der meint, es sei der Hot-Timer drauf.

Da musst du noch was basteln.

Dann nenne ich den nächsten Punkt einfach mal Django-CMS-Geschichten.

Ja, das ist auch ein gutes Stichwort.

Weil es gibt ja eine Bibliothek, die heißt Django-CMS.

Ja.

Hast du schon mal benutzt?

Nee.

Jetzt frag mich mal.

Hast du das schon mal benutzt?

Nee, ich auch nicht.

Nee, aber ich kenne Leute, die das benutzen.

Und ich habe mir das vor vielen, vielen, vielen, vielen Jahren mal angesehen.

Und da hat es mir gar nicht gefallen.

Deren Ansatz, soweit ich das verstanden habe, ist, dass das sehr, sehr modular ist.

Dass du quasi nicht gezwungen wirst, irgendwas Bestimmtes zu benutzen,

sondern du hast den gesamten Baukasten vor dir und jetzt kannst du daraus ein CMS zusammenbauen.

Also Django-CMS ist so ein bisschen ein irreführender Name,

weil das ist kein eigentliches Django-CMS, sondern das ist ein Django-CMS,

ein Django-CMS-Lego-Set ohne Aufbauanleitung.

Ja, mit Steinen kann man auch lustige Burgen bauen.

Ja, klar, aber man muss halt Lust drauf haben, eine Burg zu bauen.

Und ich hatte nie Lust drauf, ein CMS zu bauen.

Was ist denn in einem wichtigen CMS so alles enthalten und wie sieht das denn heute aus?

Ja, das würde mich auch interessieren.

Was ist denn das eigentlich?

Ich habe ja auch nur so, also ich kenne es nur von früher,

da waren immer Leute gestöhnt darüber und ich dachte mir so,

zum Glück muss ich das nicht verwenden oder irgendwie,

oh je, CMS weiß nicht genau, was das sein soll.

Ich bin immer so ein bisschen drumherum gekommen.

Ich hätte das nie so wirklich verwendet.

Ja, also so wie ich es verstehe und das ist natürlich jetzt meine brillante,

hochgebildete Meinung, ist ein CMS, also CMS steht für Content Management System

und es soll eben Benutzern, die nicht Programmierer sind,

ermöglichen, Inhalte auf Webseiten einzubringen.

Und das ist ja im Wesentlichen das, was WordPress macht.

WordPress ist das bekannteste, größte CMS.

Da gibt es Schätzungen, wie viel Prozent der Webseiten auf weltweiten WordPress sind.

Es sind auf jeden Fall zweistellige Prozentzahlen.

Das ist ja schon mal sehr beeindruckend.

Ich würde tatsächlich sagen, mittlerweile über 60 Prozent oder so.

Also das ist ja so gefühlt, aber...

Ja, also jede Seite ist eine WordPress-Seite.

Einfach, weil es einem normalen Benutzer die Möglichkeit gibt,

eine Seite anzulegen und da einen Text draufzutun und Bilder draufzutun.

Und das sind so die wichtigen Dinge, die man da...

Das ist eine ganze Industrie.

Man macht WordPress-Developer und so.

Ja, klar. Und da gibt es riesige, riesige Farmen.

Im Endeffekt ist ja das das Gleiche, wie das, was Facebook macht.

Es erlaubt mir, einen Text zu schreiben und ein Bild dran zu machen

und das so hinzutun, dass andere Leute das sehen können.

Auf eine gewisse Art und Weise ist Facebook auch ein CMS.

Ja.

Es erlaubt mir, Webseiten zu machen.

Nur, dass es mit den Inhalten drauf ist.

Mit den URL halt ein bisschen anders ist.

Ja gut, du hast halt in dem Facebook-Rahmen drin

und andere Leute sehen es dann, oder vielleicht auch nicht,

aber du kannst Seiten machen, wo dein Text draufsteht.

Ja.

Und das ist das, was ein CMS macht.

Und ja, WordPress ist...

Das ist halt so ein bisschen der Standard,

weil es das schon am längsten gibt

und weil es ganz viele Plugins gibt, die alles können,

die auch zum Teil von, sagen wir mal, dubioser Qualität sind.

Da habe ich kürzlich auf Hacker News einen Artikel gelesen,

wo jemand gefragt hat, wo finde ich denn schlechten Code?

Und der erste Eintrag war, guck dir doch mal WordPress-Plugins an.

Ja.

Da gibt es sicherlich auch gute, das will jetzt niemanden dissen,

aber die Eintrittsbarriere ist da sehr gering.

Jeder kann ein WordPress-Plugin schreiben und veröffentlichen.

Die guten kosten natürlich dann Geld,

aber mit denen kann man dann durchaus brauchbare Sachen verarbeiten.

Aber das ist auch kein...

Na doch, ich habe einige gesehen, die wirklich ganz gut aussehen,

auch weil halt diese ganzen Funktionen, die ein Laie halt haben möchte,

alle schon vorgefertigt sind und ich kann dann jeder Mensch zusammenklicken.

Und es ist aber trotzdem noch individuell genug,

dass es eben nicht eine Seite mit einem blauen Header ist.

Ja, genau.

So, in Django hat man jetzt so ein bisschen das Problem,

wenn man eine Django-Anwendung enthält,

wenn man eine Django-Anwendung enthält,

dann hat man ja diese ganzen Möglichkeiten schon.

Man hat ja schon die Möglichkeit, Bilder hochzuladen,

man hat ja schon die Möglichkeit, Pages anzulegen,

entweder mit Flatpages oder mit seinem eigenen Pages-Modell

oder mit Django CMS, was auch ein Pages-Modell mitbringt.

Das heißt, wenn man gerade dabei ist, eine Django-Anwendung zu entwickeln,

dann ist ein CMS nicht weit.

Das heißt, man macht das halt kurz selbst.

Und die sind dann aber nie so, dass man die einem Endbenutzer geben kann,

weil die halt, dann hast du die...

Der Endbenutzer hat sich gut geeignet.

Klar, für die Leute von Lawrence Journal World,

die das Ding entwickelt haben, ist das sicherlich okay.

Und wenn man die richtige Benutzergruppe hat

und wenn man das den Leuten zugänglich machen kann,

habe ich auch schon gemacht.

Ich habe auch schon Content-Administratoren im Django-Admin drin gehabt.

War nicht ungeheuer gut, aber hat funktioniert.

Ist auch nicht hübsch, aber geht.

Ist nicht super hübsch, aber geht.

Das ist halt ein Datenbank-Interface.

Das zeigt halt, was in der Datenbank ist.

Und das erlaubt mir, Seiten anzulegen,

und die dann darstellen zu lassen.

Was ich jetzt gerade so als den Standard sehe in der Django-CMS-Welt,

heißt Wagtail.

Ich weiß nicht, ob ihr das schon mal gehört habt.

Wagtail.io.

Ich mache das inzwischen in jedes meiner Projekte rein.

Einfach, weil es so simpel ist und weil es gut funktioniert.

Es ist auch ein Baukasten.

Es ist kein fertiges CMS.

Es ist auch ein Baukasten,

aber es macht sehr viele Dinge automatisch,

die man immer braucht.

Zum Beispiel so Medienmanagement.

Es gibt eine Funktionalität,

wo man Bilder hochladen kann

und die stehen dann auf den anderen Seiten zur Verfügung.

Auch ohne irgendwelchen Code schreiben zu müssen,

auch ohne die Templates selbst schreiben zu müssen,

stehen die da zur Verfügung.

Es gibt Benutzermanagement

und der größte Trick, den die machen,

ist, dass sie ihren eigenen Admin mitbringen.

Also man hat dann nicht mehr den Django-Admin,

der ja so die Sicht auf die Datenbank ist,

sondern man hat dann den Wagtail-Admin,

und der Wagtail-Admin ist eine Sicht auf eine Webseite.

Also auf Content.

Genau, auf Content, auf eine Webseitenstruktur.

Das heißt, die haben einfach so eine Baumstruktur,

da gibt es eben dann so Root-Seiten,

je nachdem, wie viele Domains man da haben möchte.

Üblicherweise gibt es dann erstmal eine.

Das ist die Hauptseite

und alle anderen Seiten sind irgendwie da so dran geklebt.

Und das spiegelt sich in der URL-Struktur wieder.

Das sind genau die URLs,

die man dann eben auf seiner Webseite hat

und ist aber auch in dem Admin so.

Das heißt, diese Struktur der Webseite,

die man aufbaut,

ist in dem Admin wiedergespiegelt.

Und das macht es natürlich sehr schön leicht,

das so zu verhalten, wie man es haben möchte.

Wenn ich eine Hauptseite habe

und da habe ich eine Unterseite Blog

und eine Unterseite über mich

und eine Unterseite Impressum

und eine Unterseite Produkte,

dann ist klar, was da drin ist.

Und die Seite Blog hat halt als Unterseite einen Blogpost

und die ist dann halt entsprechend so eingerichtet,

die muss dann halt entsprechend so eingerichtet sein,

dass die die Blogposts anzeigt

und dass die die Sachen so anzeigt,

wie sie sein sollen.

Du hast gerade eine Sache ganz kurz schon.

In was muss die Wibo eingefichtet sein,

dass die die Blogposts sind?

Ja, das ist jetzt eben die Sache.

Wagtail ist kein vorgefertigtes CMS,

sondern es ist wieder nur die Bausteine,

die man braucht für einen CMS.

Das heißt, du musst ja noch das Menü zusammenbasteln

und halt die Anzeige der Postings.

Genau, du musst halt eben die Sachen,

die da drin vorkommen sollen, zusammenbasteln.

Das muss dann ein Entwickler machen.

Aber wenn das fertig ist,

wenn der Entwickler das fertig Entwickler hat,

dann kann man das problemlos,

das Content-Administratoren geben.

Also solchen Leuten,

die nicht einen technischen Hintergrund haben,

sondern die eben den Content-Hintergrund haben

oder die, keine Ahnung,

Abteilungsleiter für irgendwas sind.

Und das ist eine sehr praktische Sache.

Ich baue das inzwischen in jedes meiner Projekte ein,

einfach weil es die Möglichkeit gibt.

Ich mache da keine große Struktur.

Es gibt dann halt ein Page-Modell

und das hat eine Überschrift und einen Text.

Mehr ist ja eine Webseite nicht.

Und baut mir halt so eine Struktur auf.

Und anstatt, dass ich dann überall 404 Seiten habe

und der Benutzer sagt,

ja, aber hier soll doch das Impressum sein,

muss ich nicht als Entwickler hingehen und sagen,

da ist jetzt eine URL-Impressum,

sondern sage ich, leg halt die Seite Impressum an

und schreib drauf, was du draufschreiben möchtest.

Das macht eben für die Benutzer es leichter,

da so Inhalte einzufügen.

Und zwar egal, was die Anwendung ist.

Egal, ob das jetzt eine technische Anwendung ist

oder eine Anwendung für irgendjemanden zu Hause.

Einfach Seiten hinzufügen können,

ist eine sinnvolle Sache.

Ja, so ein Page-Generator, ja.

Also gibt es da auch irgendwelche Typen,

die man direkt dann wählt?

Also kann man jetzt zum Beispiel dem sagen,

hey, du bist jetzt ein Blog

oder du bist jetzt eine Videoseite oder...

Ja, das geht jetzt so ein bisschen in die interne Struktur rein.

Also der generelle Typ heißt Page.

Das ist das, was Backtail mitbringt.

Das ist einfach, da muss ich ein Modell,

ein Django-Modell anlegen

und das leitet dann nicht ab von Models.model,

sondern von Page.

Und dann ist das automatisch in Page

und dann ist das auch automatisch in diesem Admin drin und verfügbar.

Da würde ich dann eben einen Blog-Index anlegen,

der eine Page ist.

Der hat selber keine weiteren Inhalte.

Und dann ein weiteres Modell,

das heißt dann Blog-Page oder Blog-Entry,

was auch von Page ableitet,

was dann eben Überschrift und Inhalt

und vielleicht auch noch, keine Ahnung,

Datum und so weiter hat.

Da sind so ein paar Sachen,

sind in diesem Page-Modell schon drin,

das Publish-Datum,

ob es sichtbar ist oder nicht,

wie die URL heißen soll,

der Seitentitel.

So ein paar Sachen, die man immer braucht,

sind da schon vor.

Aber dann ist diese Struktur

fertig definiert.

Dann lege ich einen Blog-Index an.

Der Blog-Index

zeigt sich dann halt irgendwie an.

Da brauche ich dann ein Template dafür

und dann brauche ich ein Template für die Blog-Page

und dann bin ich fertig.

Dann kann ich dem Benutzer sagen,

hier, wenn du einen neuen Blog-Eintrag anlegen willst,

gehe hier auf Hauptseite, Blog und dann neue Seite

und dann ist das eine neue Seite.

Und dieser Workflow, der da passiert,

der ist schon abgebildet.

Der ist automatisch in diesem Admin schon drin

und der ist automatisch in diesem Admin schon drin.

Der ist automatisch in diesem Modell-Page

schon drin.

Also, dass eine Seite ein Entwurf ist

und dass die Revisionen hat,

dass die eben bearbeitet wird

und dass die zu bestimmten Zeitpunkten

dann veröffentlicht wird

und dann eben eine Live-Version hat

und eine Nicht-Live-Version

und dass man sich die Unterschiede

zwischen diesen Seitenversionen angucken kann.

Das ist dann alles automatisch schon drin.

Und dass ich Medien hochladen kann,

ist automatisch schon drin.

Und dann gibt es eben einen Feldtypen.

Diese Blog-Page wird dann eben halt

ein Admin.

Einen Titel haben und einen Content

oder ein Body-Feld.

Da gibt es einen speziellen Feldtypen,

der heißt Stream-Field,

wo einfach mehrere Sachen untereinander sein können

und da kann ich dann einfach Bilder reintun.

Kann ich Bilder hochladen und sagen,

hier soll jetzt ein Text sein

und dann soll ein Bild angezeigt werden

und dann soll wieder ein Text kommen.

Diese Möglichkeit, dass jemand

nicht technisches einfach reingehen kann

und ein Bild hochladen kann

und das wird dann auf der Seite angezeigt,

das ist so nützlich und so praktisch,

weil das braucht man immer,

irgendwann.

Ich erinnere mich an Lockens Blog.

Ja, klar.

Das ist das, was eine Blog-Engine macht.

Die erlaubt uns, Texte und Medien

so aufzubereiten,

dass sie da sichtbar sind,

dass sie auf eine schöne Art und Weise angezeigt werden.

Und diese Sachen, die man immer braucht,

die nimmt einem aktuell halt ab.

Früher, ich meine,

du hast sicherlich viele Seiten gemacht,

die eine URL-Impressum hatten,

die eine URL erbaut hatten,

wo man die Sachen halt dann händisch reintun musste,

wo man dann halt eine HTML-Seite

die dann als Template irgendwo drin war.

Und wenn man ein Bild haben wollte,

dann musste es entweder Static sein

oder in den Media-Dingern drin sein.

Und das allein, das sich zu überlegen,

ob es Static oder Media ist,

ist schon mehr Gedanken,

als ich da verschwenden möchte.

In der Wagtail-Welt ist es halt,

da gibt es einen Bereich Images

und da kann der Benutzer mit Drag & Drop

ein Bild hochladen und dann kann er hinterher

in seinen Blog-Post reingehen

und das Bild einfügen und fertig.

Wagtail CMS?

Ja.

Überlein.

Es ist einfach Seiten hinzufügen,

ist so eine praktische Sache.

Selbst wenn ich kein CMS brauche,

tue ich es einfach erst mal rein.

Ja, ja, ja.

Ja, ich habe das auch,

ja, ich habe mal dieses Bakery-Example da ausprobiert

und naja, nee, es fühlt sich schon ziemlich gut an,

wobei ich da halt genau mit den Medien

halt genau auch wieder so Probleme,

das ist halt einer der Gründe,

warum ich dann überhaupt angefangen habe,

meinen eigenen Cloud zu bauen.

Das ist irgendwie niemals,

dass man das ordentlich macht.

Das ist irgendwie schade.

Das ist halt, ja, man,

heutzutage hat man ja eigentlich

so ein Source-Set-Attribut

an den Image-Dingern dran

und man hat auch noch ein Picture-Element oder so

und man möchte eigentlich jetzt

an unterschiedliche Geräte

mit unterschiedlicher Pixeldichte

oder Bildschirme

unterschiedliche Bilder ausliefern können

oder so.

Das ist das, was Source-Set macht, oder?

Ja, genau.

Dass man das Gerät selber raussuchen kann.

Genau, genau.

Und der Browser kann das halt dann tun,

was er halt nicht kann.

Der Browser kennt dann halt die Pixeldichte

und kann das dann ordentlich machen

und man muss eigentlich dann nur noch

das Source-Set-Attribut halt richtig setzen

und dann würde das automatisch richtig passieren.

Aber irgendwie funktioniert das

irgendwie bei den meisten nicht.

Also bei Django hat kein eingebauten Support

für irgendwie, ich habe jetzt ein Bild,

okay, ich möchte das jetzt in unterschiedlichen Größen

irgendwie haben, um das in ein Source-Set-Attribut

packen zu können,

sondern das muss man halt alles irgendwie so selber machen

oder irgendwie andere Smart-Party-Apps dafür verwenden,

die das halt können.

Wir hatten uns ja schon darüber unterhalten.

Ich glaube, dass man mit Wagtail,

dass man das in zwei Stunden hinkriegt,

dieses Source-Set zu machen.

Ja, nicht mit den eingebauten Sachen,

sondern man müsste sich ihn selber an den Tag schreiben.

Aber dieses Medienhandling ist eben schon drin.

Der kann schon verschiedene Bildgrößen generieren

und kann auch damit umgehen

und kann die dann auch ausliefern

und die werden gecached und alles und so weiter.

Und das ist natürlich dann schon

die meiste Arbeit getan,

dann nur noch die richtigen Größen rauszusuchen,

in Anführungszeichen nur noch.

Wir müssen uns mal zusammensetzen

und das machen und dann machen wir ein Podcast.

Dann musst du beim nächsten Sprint vorbeikommen.

Ich kenne tatsächlich,

ja, diese Sprints sind immer zu lang für mich,

weil ich kann nicht ein ganzes Wochenende rausfreimachen.

Lustigerweise

kenne ich die Leute,

die Wagtail erfunden haben

und das war vor ein paar Jahren.

Da habe ich angefangen, mich selbstständig zu machen

und habe eben nach Remote-Möglichkeiten gesucht

und habe dann eben auch

so eine Anzeige geantwortet

von Bridget,

Torchbox heißen die.

Habe dann ein technisches Interview gemacht.

Es war ganz leicht,

aber Fissball ist im Wesentlichen.

Und bin dann da genommen worden

und diese Firma hat

Wagtail sich selbst gebaut,

um ihren Kunden

eben genau sowas anbieten zu können.

Die machen

Websites für Charities,

also für

gemeinnützige Organisationen.

Das ist eine britische Firma,

eine britische Firma,

da gehören in Großbritannien ganz viele Schulen dazu

und ganz viele Universitäten und

es gibt eine Organisation,

die heißt Zero Waste Scotland

und eine, die sich mit Fußballvereinen organisiert

und so weiter.

Die hatten sich einfach das als Tool selbst gebaut,

Service anbieten zu können und haben dann gesagt, okay, wir veröffentlichen das als Open Source.

Und bei denen in den wöchentlichen Besprechungen war ich eine Weile lang

einfach mit dabei, weil ich in den Projekten drin war, haben sie immer mal wieder gezeigt, was es jetzt

Neues gibt in Wagtail. Und eins der Features,

was mich am meisten beeindruckt hat, war, die hatten Content-Aware-Resizing.

Das heißt, wenn du eine Rendition, so heißt das

bei denen, wenn du ein Bild in einer bestimmten Größe anforderst, dann kannst du

angeben, dass es geklippt werden soll und

dass es nicht verkleinert werden soll, sondern dass quasi ein Bildausschnitt ausgeschnitten werden soll.

Also wenn du ein Bild hast, was 500 Pixel breit ist und du willst eins haben, was 300

breit ist, kannst du es entweder verkleinern oder kannst es am Rand

wegschneiden. Und was die eingebaut hatten, war, dass die

Bilder durch OpenCV durchlaufen lassen und interessante Bereiche markieren

und wenn du dann eben Bilder klippen lässt, dass die dann auf die interessanten

Bereiche zuklippen. Das heißt, wenn du da eine Person drinstehen hast, dann würde das

schmalere Bild eben immer noch die Person zeigen.

Und das war im Wesentlichen automatisch. Das war da einfach drin.

Die hatten das halt so mehr oder weniger nebenbei gesagt, oh ja, wir haben jetzt das und

ich zeige es mal kurz. Und ich war so überrascht, dass das einfach so geht

und dass die das einfach so da eingebaut hatten. Und das ist eben, das war für mich

so ein bisschen der Moment, wo ich verstanden habe, warum solche Projekte so sinnvoll

sind. Weil jemand was bauen kann,

was sich auf den ersten Blick total wahnsinnig anhört, dass das überhaupt

funktionieren kann. Und dann steht es allen einfach so zur Verfügung.

Also ihr könnt so Jochen nehmen, dann musst du nicht mehr selber schneiden für deine Fotos.

Ja, ja, ja.

Die künstlerische Gestaltung wird da sicherlich nicht die allerbeste sein, aber

er zeigt auf jeden Fall nicht nur dummen Hintergrund an.

Das ist auch so was, also wenn man sich anguckt, was könnte man eigentlich alles mit dem Picture-Element machen

und so. Und was wird da momentan gemacht? Da gibt es auch keinen Support in den

Editorien.

Ich habe mir auch, bevor ich dann angefangen habe,

tatsächlich, ich habe nicht sofort irgendwie

meinen, bin nicht sofort meinem

NIH-Impuls

gefolgt, sondern habe tatsächlich

mir andere Sachen angeguckt. Ich habe mir unter anderem auch WordPress

angeguckt und da geht so ein bisschen

was. Da gibt es auch so Upload und dann ein bisschen

Sachen, die man irgendwie

nochmal kann, so irgendwie was drehen an dem Bild

oder auch ein bisschen zuschneiden oder so.

Und dann, WordPress macht auch tatsächlich

irgendwie selbst Fawcett, aber halt auch nur drei Größen

und alles nicht so richtig toll.

Und also

das ist so.

Wo ich dann gedacht habe, okay, das mit den Bildern,

das akzeptiere ich doch so gerade, obwohl es auch nicht

schön ist. Was mich dann

an WordPress halt sozusagen

dann abgeschreckt hat letztlich war halt,

dass es irgendwie mit Video nicht ordentlich umgehen konnte.

Und das brauchte ich halt dummerweise und dann

habe ich mir gedacht, so gut, ne.

Ja, das ist bei Wagtail, glaube ich, auch noch nicht so richtig gut

gelöst. Die machen das

hauptsächlich über Embeds, weil die

kommerziellen Kunden das halt alles auf

Vimeo hosten oder auf

anderen Plattformen. Genau,

da gibt es auch jede Menge Django-Module, mit denen man

irgendwie Sachen embedden kann und so, aber das ist halt eigentlich

alles nicht das, was ich haben will. Also ich möchte einmal

nicht haben, dass irgendwie ich

auf so einen Service angewiesen

bin, dann möchte ich eigentlich auch nicht, dass

irgendwie meine User getrackt werden können darüber.

Ich möchte auch nicht, dass... Oder dass es public ist

einfach. Ja, ne, das will ich auch nicht, genau.

Aber das ist vielleicht für ein CMS

schon ein relativ spezifischer Anwendungsfall,

dass es nicht public sein soll, dass es

nicht extern anzeigen soll.

Deshalb

selber bauen und... Aber du hast es eigentlich

sofort dann, wenn du

irgendwie

usergenerierten Content hast, der nicht...

Also wenn du... Allein wenn du sowas wie

Facebook bauen wolltest... Hm, okay.

Ja, dann ist alles public.

Ne, klar. Das ist public.

Erstmal schon. Ne, aber also

du kannst ja durchaus sagen, das will ich nur mit meinen Freunden...

Ja, aber lange Zeit war es doch einfach erstmal alles public

auf Facebook. Oder auf Twitter, ja, ist auch erstmal...

Also ich... Es gibt bei Twitter die Möglichkeit,

Sachen privat zu schalten. Kennst du jemanden,

der das schon mal gemacht hat? Ja, ja. Ich habe mal einen privaten

Tweet gesehen. Ja, doch.

Auch Leuten, denen du nur folgen kannst, wenn sie das

irgendwie erlaubt haben und so. Ja, ja, doch, doch, habe ich schon.

Alles gesehen. Ist komisch, aber...

Aber die breite Masse macht das auch nicht.

Ne. Schon das Default

ist schon erstmal... Ja.

Aber wenn man so ein Feature

haben wollte, dann geht das halt alles nicht mehr,

wenn man das so macht. Und daher

ist es schon schöner, wenn man

das... Wäre es ja schon eigentlich schon

schöner, wenn man das irgendwie selber auch

hosten könnte. Ja, und so.

Also ich weiß, dass das Torchbox

da auch offen ist für Pull Requests, aber

die sind auch offen für Aufträge. Also

jetzt kann ich dir mal den Kontakt geben

und du brauchst...

Ja, du brauchst das einfach und wir profitieren

dann alle davon. Dieses Feature wurde gesponsert

von Jochen. Ja, ja, ja.

Ja.

Ja.

Ich spüre da so ein Jucken. Ich glaube, das ist

wieder meine Ending-Hase.

Man muss doch irgendwann drüber wegkommen.

So viel Zeit findet man im Leben.

Ja, leider nicht.

Ja, genau. Aber ansonsten... Achso,

ich hatte... Da gab es auch eine

Episode in dem Django Chat

Podcast drüber. Ja, der Tom

Dyson.

Der Tom Dyson war da vor einer Weile.

Das war auch... Das ist der Technical Director

von Ragtail. Also von Torchbox

und für die Abteilung, die Ragtail macht.

Ja, und ich glaube, die hatten...

Ich weiß nicht, ob ich das in so richtigen Erinnerungen

habe, aber auch erzählt, dass sie irgendwie am Anfang

viel gemacht haben mit Drupal oder so.

Ja, die haben auch noch einen ganzen Arm, der Drupal

macht. Achso. Ja, und dann

gab es da irgendwie ein größeres Update

und das war sehr schmerzhaft offenbar

und dann dachten sie sich so, okay... Ja, und Sicherheitsprobleme.

Drupal hat immer wieder Sicherheitsprobleme, wo die halt

jedes Mal kämpfen müssen.

Ja, also das ist ein Hintergrund.

Ja, genau. Und dann haben sie sich irgendwann gesagt, okay, nee, das

muss doch auch besser gehen.

Ja, und was ich

auch interessant fand, es gibt ja

durchaus einige sehr große Organisationen, die das halt

verwenden. NASA, glaube ich,

verwendet das. NHS

verwendet das, glaube ich, komplett.

Ragtail oder Drupal? Ragtail, ja.

Ja, die IETF, die

RFT-Webseite ist auch eine Ragtail-Webseite.

Sieht mir hier nicht so richtig an, weil da ist viel

Customization reingegangen, aber

das ist...

Das ist eine Ragtail-Seite. Und das finde ich eigentlich schon schön, ja,

dass die IETF ihre

RFTs mit Ragtail verwendet.

Das ist immer ein guter Erfolg.

Und ich habe damit gearbeitet.

Ein ganz kleiner Teil davon...

Du musst, glaube ich, noch mal viele Hörer abholen.

Die IETF ist die Internet Engineering Task Force.

Das ist die Arbeitsgruppe, die ganz

viele von diesen Standards definiert hat, zum Beispiel

E-Mail und HLTP und so weiter.

Und die Dokumente, in denen das definiert ist,

die heißen RFC, Request for Comment.

Es gibt da keine Kommentarfunktionen?

Ich habe auch noch niemanden gesehen, der Kommentare an RFCs

dran schreibt, aber so heißen die ja.

Ja, ja, und am Anfang war das so,

das war ja nicht irgendwie...

Die wurden auch einfach so...

Das ist der Grund, warum die wurden vermeldet oder

an jemanden geschickt, wenn jemand irgendwas dazu

sagen möchte hier oder so.

Genau, dann hat sich das Dokument so entwickelt.

Dann haben alle, sobald es nicht mehr...

Sobald keine Kommentare mehr kamen, war das wohl gut genug

und dann haben sich alle halt dran gehalten.

Deshalb, so ist das Internet

entstanden.

Ja.

Und dieser Prozess läuft weiter.

Also die IETF ist so eine

Standardisierungssache, die eben

diese Standards, alle sich mit den Standards

befassen, zum Beispiel OAuth.

Das war lange Zeit eine IETF

Working Group.

Echt? Bist du nicht vielleicht sogar eher B3C oder so?

Ich weiß es noch nicht genau.

Kann auch sein, kann auch sein, dass es B3C war.

Aber es ist auf jeden Fall irgendeine von diesen Working Groups gewesen.

Ja.

Ja.

Also das ist die, die sind schon sehr

aktiv da.

Ja.

Sie haben auch mal lustige, es gibt so einen

zum Beispiel einen RFC IP-Überbrieftauber

4711, glaube ich.

Überlegen Sie mal.

Da gab es immer April-Scherze.

Oder wieder Flaschen.

Es gibt das Evil-Bit.

In IP-Paketen kann man setzen, ob

das eine gut gemeinte Botschaft

oder eine bösartige Botschaft ist.

Bösartige Botschaften sollen von allen Blutern bitte

fallen gelassen werden.

Sehr gut.

Man könnte irgendwelche Botschaften, die Leute raus sind,

manipulieren und immer schon ein Evil-Bit setzen.

Ja, genau.

Dann wäre man

RFC-irgendwas

konform.

Ich weiß auch gar nicht, ob das rausgefiltert

werden würde.

Ich vermute es nicht.

Ja.

Genau.

Ich fand

Wacktail auch echt...

Es gibt von der New York Times

ein Modul, das heißt

Wacktail Bakery.

Und das baut auf das

Modul Django Bakery.

Und Django...

Bakery ist ein

Modul, was

quasi aus Django einen Static Site Generator

macht. Das heißt,

der rendert Seiten als HTML

und speichert dann das HTML ab. Und das entsprechende gibt es

für Wacktail. Wacktail Bakery.

Und ist von der New York Times.

Das heißt, das ist so ein bisschen eine Indikation,

dass die New York Times zumindest einen Teil ihrer Seiten

in einem Wacktail

drin hat und dann einfach rausrendert.

Ja.

Ja, das klingt auch interessant.

Ja.

Wüsste ich auch gar nicht, dass es...

dass es solche Sachen gibt.

Schick.

Das geht dann so ein bisschen wieder zurück zu den Anfängen des Webs,

wo eben Webseiten nicht so dynamisch waren,

sondern halt

schnell.

Ja.

Ja, es ist ja auch ein Riesentrend

zur Zeit mit den Static Site Generators.

Das heißt auch vor allen Dingen, um halt das Hosting-Problem

so ein bisschen loszuwerden, weil statt Seiten kann man halt überall hinlegen.

Ja klar, und überall schnell.

Ja.

Naja.

Ja, aber wenn man halt Interaktionen

haben will auf der Seite und so, dann geht das halt.

Ja gut, dann

musst du dir irgendwas überlegen mit JavaScript

oder sonst irgendwas.

Ja.

Genau, also dieses Streamfield,

ich weiß nicht, ich glaube es gibt zwei,

die haben auch irgendwann mal ursprünglich angefangen mit

es gibt ein Feld, der einfach an dem Content drinsteht.

Ja, das heißt Rich Text Field?

Ja, Rich Text, genau, ja.

Und dann ist es irgendwie, ist das Streamfield

dazugekommen und ich glaube auch WordPress macht auch sowas

in der Art und

so implementiert ist es irgendwie in der Datenbank

ist es halt so ein JSON-Field.

So ein binary JSON-Ding und man kann halt

beliebig viele

naja, wie heißen die Dinger?

Nicht Blogs, doch Blogs?

Ja doch, also in Streamfield heißen sie Blogs.

Ja.

Und auch beliebige Typen im Wesentlichen und das wird halt

über den Editor gesteuert.

Du kannst einen neuen Typen,

einen neuen Blog-Typen machen,

dem musst du dann halt ein Template

mitgeben und, also da gibt es schon so Vorlagen, ja.

Wenn du mehr Funktionalität haben willst,

kannst du auch komplett alles in Code machen, aber

im Wesentlichen,

sagst du dem halt, was der für Felder haben soll und

ein Template.

Und der Editor regelt dann den Rest.

Und so wird das gesteuert, dass du eben nur Blog-Typen

haben kannst, die es auch gibt und die auch sinnvoll

sind.

Aber das ist schon eine sehr schöne

Möglichkeit, eben so erweiterbare

Sachen zu machen. Wenn du jetzt irgendwo was

hast, was, keine Ahnung, eine andere Seite anzeigen

soll oder ein Snippet von irgendwas oder

ein Wikipedia-Artikel, dann schreibst du dir halt

einen Stream-Blog dafür,

der halt die

URL der Wikipedia-Seite hat und vielleicht

noch eine Caption oder was weiß ich.

Ja? Und dir das irgendwie anzeigt und schon

hast du das schon. Kannst das überall auf deiner

Webseite verändern. Und das ist ziemlich, ziemlich

flexibel und ziemlich genial, weil es eben dem,

dem, ja, wie gesagt, diese Brücke schlägt zwischen

der technischen Programmierung, die jemand machen

muss und dem, dem Content schreiben, was auch

jemand machen muss, was aber üblicherweise nicht

die gleichen Leute sind. Oder zumindest nicht im

gleichen gedanklichen Modus.

Und das ist eine sehr angenehme Sache.

Ja, ja.

Ja.

Ja.

Da ist ich dann nochmal irgendwie auch richtig

mit beschäftigt.

Habe ich euch überzeugt.

Ja.

Ja, eben.

Wie ist das denn eigentlich, wenn jetzt

irgendwie, gibt es da eine eingebaute Suchmaschine

oder wenn man jetzt Sachen da drin finden

möchte an Seiten?

Die haben ein Elasticsearch

Adapter.

Für eine Volltext-Suche.

Hast ja dann halt die ganzen Probleme

wieder damit. Ich habe auch schon gesehen,

dass es jemanden gibt, der eben diese

Postgres-Volltext-Suche angebaut hat.

Aber ich weiß nicht, wie gut die ist.

Ich weiß nicht, wie weit man damit kommt.

Andererseits, da eine Postgres-Volltext-Suche

draus, also selber dran zu machen, sollte

eigentlich nicht unheimlich schlimm sein, weil das ist eine ganz normale

Django oder so. Ja, ja. Du müsstest halt bloß irgendwie

eine Methode haben, wie du aus einem Streamfeld

jetzt sozusagen allen Text, den du irgendwie

initiieren willst, draus

kriegst. Ja, aber das ist ein JSON-Feld und die haben alle

Achso, okay, gut. Dann musst du wissen, welche

Typen du haben möchtest. Ja.

Das ist eine Liste von Blogs

und die haben halt einen Titel und dann ihre Inhalte.

Aber,

müsstest du dann irgendwie raus

aussuchen. Ja, geht bestimmt.

Irgendwie geht es bestimmt.

Irgendwie geht alles.

Aber da müsste man sich dann tatsächlich mal angucken,

wie die...

Aber ansonsten an Navigationsgeschichten

gibt es halt das, was man selber definiert hat, aber

Navigationsleiste oder so

automatisch...

Nee,

automatische Anzeigen nicht,

aber du kriegst natürlich über diese Struktur viel raus.

Du siehst, welche Seiten

es gibt und welche Unterseiten

die haben. Und

darüber definierst du dir eigentlich normalerweise

diese Struktur.

Es gibt in Wagtail

eingebaut sowas, wo du eben

diese Parent- und

Child-Relations abfragen kannst,

wo du auch gucken kannst, was dein Seitenrout ist.

Es gibt aber separat davon

noch eine Bibliothek, eine Third-Party-Bibliothek,

die Wagtail Menus heißt,

wo du dann

eben mehrere Menüs definieren

kannst. Sagen kannst, das ist das Hauptmenü

oder das ist das Seitenmenü oder das ist das

Futtermenü oder was auch immer. Und dann

bei jeder Seite eben sagen kannst,

ob die in dem Menü oder in dem Menü

oder in dem Menü auftauchen soll. Und da

dir sozusagen aus der Seitenstruktur nochmal

die Menüstruktur zusammenbauen.

Und der hat dann auch Tags dazu,

die das auch rausrendern.

Das Styling musst du

dann noch selber machen. Aber

du kriegst auf jeden Fall die Informationen

als UL oder als was auch immer.

Okay.

Das ist auch

ganz interessant, weil sich da eben

um diese, das ist auch so eine

Indikation, dass das das Richtige war,

Wagtail zu machen, dass sich da schon so

eine Subkultur

außenrum gebildet hat, so ein ganzes Ökosystem,

was jetzt eben die ganzen Sachen, die

nicht im Core drin sind, alle mitliefert.

Zum Beispiel die Menüs oder zum Beispiel

irgendwelche Image-Sachen oder zum Beispiel

irgendwelche Authentification-Sachen oder sonst

irgendwas. Slider.

Slider, ja, auch das.

Natürlich braucht man ja.

Die dann so langsam einfach

da sich dazu tun. Und das

ist eigentlich eine Indikation dafür, dass das

ganz gut am Leben ist.

Ja, ja, ja.

Ja, ist auch, glaube ich,

eines der populärsten

Django-Third-Party-App-

Geschichten, die es gibt.

Neben Django-Rest-Framework.

Auch da gibt es übrigens

eine Verbindung. Es gibt nämlich eine API.

Hat, da saß ich auch

in den Meetings dabei, hat eine amerikanische Kunde

verlangt. Die wollten halt

quasi die Verbindung zu ihrer

Android-App haben,

damit sie die Content nicht mehrmals pflegen müssen.

Und deshalb gibt es eine API, wo du

diese Seitenstruktur abrufen kannst und die Inhalte

abrufen kannst und dann quasi

selber rendern kannst, wenn du möchtest.

Also man kann relativ leicht auch eine Single-Page-Application

oder eine Android-Application

oder eine iOS-Application, wo man dran tun,

die die Sachen anzeigt.

Wenn man das möchte, wenn man noch so

2015 ist und das machen möchte.

Naja, selbst wenn man

jetzt irgendwie, keine Ahnung,

React Native

oder NativeScript oder

irgendwie Vue oder so, also schon so

Richtung 2050 unterwegs.

Selbst da braucht man ja eine API.

Aber ja.

Ja, aber für alles eine eigene App braucht man nicht unbedingt.

Nee, das stimmt schon.

Das sehen die Kunden ja oft anders.

Ja, klar. Als Kunde muss man ja immer

seine eigene App haben und die hat dann auch

150 Installs, weil sich jeder Mitarbeiter

das einmal installieren muss.

Mehr auch nicht.

Aber für

als Agentur

ist das natürlich was total Tolles, weil diese Apps

sind sehr teuer.

Im Vergleich zu Web-Anwendungen

sind Apps einfach super teuer

und jeder will eine haben.

Das ist ein guter Markt.

Er ist, glaube ich, schon wieder

am Abklauen, aber es ist ein guter Markt.

Ja, ich glaube, das ist auch

eine der wenigen Geschichten, bei denen man

Geld verdienen kann, sozusagen

in dem ganzen App-Entwicklungs-Business.

Ich glaube, Apps irgendwie in den App-Store stellen

und dann da reichen mitwerden.

Da hätte man ganz früh

anfangen müssen. Das funktioniert alles nicht mehr.

Oder du musst super viel Glück haben.

Oder du musst halt irgendwelche

In-App-Purchases an Kinder verkaufen.

Dann musst du 100 Münzen

kaufen, damit sie nicht...

Irgendwie gibt es...

Wo habe ich das letztens gesehen? Ich glaube, ein iPhone-Blog

oder so. Oder gibt es immer diese

Abo-Modelle und dann mehrere Optionen,

die du auswählen kannst. Und dann gibt es eine,

die ist ganz vernünftig, super klein dargestellt.

Eine rot hervorgeholt.

Also das erste ist 2,99.

4,99.

Und das andere ist irgendwie

25,99.

Und dann steht da so pro, weiß ich nicht,

Tag, pro Monat, irgendwie pro Jahr.

Oder irgendwie sowas.

Und dann steht da aber irgendwie klein drauf,

das wird jetzt aber irgendwie täglich

abgerechnet oder so.

Da kriegst du vielleicht auch Geld raus.

Aber da muss man

kein Gewissen haben.

Und das haben wir leider alle.

Warum eigentlich?

Sowas Blödes.

Ja, das ist ganz schön behindert.

Das klingt

schon alles ziemlich super.

Ich weiß nicht, gibt es noch

Metan-Scene oder sowas? Aber da habe ich auch schon

lange nichts mehr von gehört.

Ja, es gab

auch ganz viele noch.

Und jeder hat ja schon mal sein eigenes

kleines...

Mini-10er-Apps machen müssen mit Django.

Aber die sind im Wesentlichen, so wie ich das gesehen habe,

alle von Whitetail aufgesorgt worden.

Weil das halt die ganzen Probleme löst.

Auf eine vernünftige Art und Weise.

Ja.

Wie ist das denn eigentlich, wie werden die Plugins

denn da eingebunden?

Sind das dann halt auch Django-Apps, die man...

Ja, genau. Das sind normale Django-Apps.

Und die

leiten dann üblicherweise das Page-Modell ab

oder haben halt so Hooks in dem Editor drin,

um da irgendwas zu machen.

Und so läuft das.

Aber es sind erstmal Django-Apps.

Ja.

Weil ich glaube, da gab es jetzt auch auf der DjangoCon

irgendwie einen...

Plug-in-Architektur-Vortrag.

Genau.

Das ist von demjenigen,

es gibt so ein Ticket...

eine Django-App

zum...

Es benutzt Django

als Plattform, aber es ist halt irgendwie so ein System,

um Konferenzen und solche Sachen zu organisieren.

Events irgendwie.

Friedix.

Ja, ganz genau.

Ja, die haben

letztes Jahr die DjangoCon

EU in Heidelberg

mitorganisiert.

Ja, und die haben

auch sich so ein Plug-in-System

irgendwie da überlegt.

Und ja,

das ist so ein bisschen...

Das ist eine haarige Sache.

Das ist halt blöd, weil wenn du es

klassisch so machst bei Django,

es sind Party-Apps, dann hat man ja

das Problem, gut, da musst du ja...

Da kann ich einfach wie ein WordPress-User

klicken und sagen, okay,

Headcam dieses Plug-in und fertig.

Ja, klar.

Sondern da musst du halt dann irgendwie tatsächlich

an deinem Projekt was ändern,

Installed-Apps ändern, Settings ändern und so weiter.

Und das URL-Routing.

Und ja, die haben das irgendwie so gemacht,

dass das nicht sein muss, sondern dass du quasi

beliebige Dinge irgendwie als

Plug-in verwenden kannst.

Haben das irgendwie über Signale und

mit irgendwie...

Aber die verändern dann halt dynamisch.

Die verändern dynamisch das URL-Routing und solche Sachen.

Also das ist schon so ein bisschen

naja, es geht wohl.

Und es ist auch nicht so schlimm für den Code.

Aber auch selbst da

muss man das irgendwie immer noch quasi von Hand

sagen, so

das soll jetzt verwendet werden, weil das Problem ist

natürlich auch, wenn man jetzt irgendwie Code von irgendwo her

nachlädt oder so.

Ja, klar.

Ja, so ein bisschen

Remote-Execution-On-Demand

ist halt vielleicht nicht das, was man haben will.

Und

der meint, glaube ich, in dem Vortrag auch so

so benutzerfreundlich wird es nie, weil

das ist halt irgendwie eine eingebaute Sicherheitslücke, das kann man

eigentlich nicht machen.

Ja, aber das klang eigentlich schon ganz

interessant, weil das ist natürlich auch noch so ein Fall, den man

oft hat, den man gerne irgendwie

den Third-Party-Apps auch so...

Ich meine, so cool das mit den Django-Apps ist,

aber so, das geht halt nicht so richtig gut.

Ja, auch bei Design.

Es soll halt so sein, dass du

den Code änderst.

Das, ja.

Ja.

Wir müssen gleich

nochmal das Chat da jetzt... Achso, wir müssen

den Chapter-Mark setzen, okay.

Ja, ja, Moment.

Das war...

Ja, was wäre denn jetzt die nächste

Marke, oder was? Das ist eine gute Frage.

Habt ihr denn noch was zu Django?

Es gibt immer was zu Django, aber

konkret habe ich nichts.

Konkret habe ich euch nichts mitgebracht.

Dann sind wir fast ja schon beim Pick.

Dann sind wir schon beim Pick. Okay, ja, nee, klar.

Ja.

Hast du einen Pick mitgebracht heute?

Ich habe Wagtail mitgebracht.

Ja, das ist ein Wagtail für heute.

Der Pick ist Wagtail.

Wagtail auch?

Und Jochen?

Ähm...

Davon hat so viele,

der kann sich gar nicht entscheiden.

Achso, ja, nee,

tatsächlich glaube ich auch nur

mikro.blog

sich mal anzugucken und

ja, das ist jetzt kein Python und auch kein Django

Pick, aber das fand ich irgendwie schon

ziemlich cool, der Service. Noch nicht.

Nee, noch nicht, genau.

Noch nicht.

Ja, die haben dann, die haben

das über eine Kickstarter-Kampagne

finanziert. Ja.

Das war witzig.

Nicht über Indiegogo.

Manchmal geht es.

Ja, ich glaube, oder

nee, ich meine, es war Kickstarter und die haben da auch

tatsächlich irgendwie so 90.000, knapp 90.000

Dollar oder so eingenommen.

Nicht so schlecht, ja.

Ja, ist auf jeden Fall

eine coole Geschichte und wenn man

jetzt damit so in die Webgeschichten einsteigen

möchte, dann reicht im Grunde, also eigentlich

reicht schon eine eigene Domain und

so GitHub-Static.

Aber wenn man da halt auch irgendwie

dynamischer mag, dann kann man da auch das irgendwie

Domain-Unternehmens-Service nehmen und dann ist man

auch relativ mit wenig Geld dabei und ist

halt dann komplett auf eigener Infrastruktur

unterwegs und das ist schon sehr cool.

Ja.

Genau.

Ja, nee, ansonsten habe ich auch eigentlich nichts.

Haben wir sonst noch irgendwelche Dinge? Ach so,

vielleicht können wir nur generell irgendwie, bei Johann Tellerrand hatten wir

jetzt gar nicht so viel zugesagt. Das ist,

vielleicht, das kann ich auch noch picken,

den Talk von Tantik

Cilic.

Das war die Abschlussveranstaltung auf der

Johann Tellerrand. Die ganzen

Talks gibt es auch auf Vimeo,

in einem eigenen Channel da

und der hat den Titel

Take Back Your Web und da geht es auch genau

um diese in die Web-Geschichte

und ja, das sollte

man sich vielleicht mal angucken.

Die anderen Talks sind auch alle sehr

empfehlenswert, also es ist eine sehr

schöne Konferenz.

Ist auch noch auf meiner Anschauungsliste.

Ja. Hast du mir ja schon empfohlen.

Ach so, ja.

Ja.

Ja, oder ich weiß nicht, wie würdest du

die Johann Tellerrand beschreiben?

Ich war ja nur einmal da.

Ich gucke jedes Mal

wieder aufs Programm und für mich ist es so ein bisschen

zu mehr, zu viel JavaScript.

Ja. Weil die halt schon sehr

im Web-Frontend unterwegs sind.

Also gab es ganz viele, als ich da war,

gab es halt ganz viele Vorträge zum Thema, wie macht

man jetzt was mit React und wie macht man jetzt was mit

so und so und was ist da das next big thing.

Deshalb war es

für mich nicht ungeheuer relevant, aber

diese übergreifende

Stimmung

ist natürlich schon interessant mitzukriegen,

wohin sich das Web entwickelt

und wie das dann vielleicht

irgendwann ausschauen wird und wer es

zusammenbaut.

Es ist schwer zu sagen.

Ich würde sagen, es ist eine Web-JavaScript-

Frontend-Internet-Konferenz.

Ja, es ist auch viel Design dabei,

auch viel Kunst.

Kunst?

Ja, also für mich ist es auch eher zu sehr auf dieser

Also es ist auch nicht direkt

anwendbar.

Nee, aber auf der anderen Seite

macht es das halt auch irgendwie interessant, weil das sind halt so

Sachen, die man normalerweise nicht so viel

oder die ich gar nicht so mitkriege.

Ein bisschen MMA.

Ja.

Und von daher

eigentlich ganz nett. Und die Atmosphäre ist halt sehr schön daher.

Ja, tja.

Also ich picke heute die Algarve.

Nehmt euch da ein Kuli oder sowas.

Ja, geht in den Nationalparks da wandern.

Das ist echt cool.

Ja, cool, dann.

Dann haben wir es heute geschafft.

Kommentiert fleißig.

Könnt ihr auch weiterhin noch eine E-Mail schreiben.

Hallo at PythonPodcast.de.

Ihr sollt sehr vorsichtig sein mit den Wünschen.

Du wolltest die unbedingt einbauen.

Ja.

Naja.

Zuricht in Salat.

Das machen wir Passwortabfrage.

Dann sagen wir das Passwort in meinem Podcast an einer bestimmten Stelle.

Und wenn man das Passwort nicht einträgt,

dann kann man nicht kommentieren.

Oh.

Zugehört hat.

Ja, genau.

Und der erste Teil des Passwortes lautet.

Ja.

Ja, dann wohl auch Zeit.

Schönen Tag, schönen Abend, schöne Nacht.

Nur irgendwie so.

Zeit.

Bis später.

Bis zum nächsten Mal.

Ciao.

Danke, Hannes.

Danke ebenso.