Transcript: Jahresrückblick 2022 und ungelesene MacBooks
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Ja, hallo liebe Hörerinnen und Hörer, willkommen beim Peißen-Podcast, heute Episode 47, eine
Episode zum Jahreswechsel.
Hallo Jochen.
Hallihallo, willkommen Dominik und ja.
Hi Johannes, schön, dass du wieder da bist.
Ja, hallo zusammen.
Heute vor Ort.
Ja.
Ausnahmsweise.
Reunion.
Sehr seltene Freude.
Wir freuen uns sehr.
Wie früher, genau.
Was machen wir heute?
Die Jahresendepisode, wir reden über bestimmte Dinge so quer durcheinander, wie wir das manchmal
schon tun.
Vielleicht ist hier was Interessantes auch für euch dabei.
Ja, wir machen das heute mal sehr entspannt.
Also noch viel entspannter als normal.
Sonst haben wir ja einen Plan.
Berechtigterweise die Ansicht verglichen,
das geht gar nicht.
Heute aus, sonst weiß man nicht.
Ja, mal schauen.
Habt ihr denn trotzdem was auf der Liste, was ihr machen wollt?
Also neben den News, die wir gleich besprechen.
Ja, dann fangen wir doch mal kurz an.
Erstmal sagen, was wir machen.
Sonst sind alle Leute weg.
Ja, ich dachte halt so
Jahresrückblick, was haben wir so getan?
Ausblick aufs nächste Jahr, was sind so die Dinge,
interessant waren. Wie man selber Software
entwickelt? Ja, genau. Was haben wir selber für
eigene Projekte gemacht? Ja, genau. Ich glaube, das ist gar nicht so
uninteressant. Was haben wir vor, noch alles zu tun?
Wenn man so selber dran geht, wie würde man das denn machen?
Wie machen wir das denn? Ja, und wie unterscheidet sich
das auch von den anderen? Also ich meine, wir wollten noch mal
ganz kurz über Clipwood reden und
dann über Jan Osterhut.
Ja, das kommt. Das ist ein kleiner Ausdruck, aber das kommt
irgendwo dann am Ende. Dann müsst ihr vielleicht den Schuh nutzen,
bis den Skim, äh, den Kapitel marken.
Ja.
Genau.
Schön, dass ihr alle wieder da seid.
Ja, dann fangen wir doch einfach an mit den News.
Ich habe jetzt auch hier so ein paar News.
Ich dachte mir, so mache ich mal was Verrücktes und dann
nicht nur Python, sondern auch so andere Sachen.
Genau, ich habe einfach den Kram,
der mir so aufgefallen ist, einfach mal aufgeschrieben heute.
Und genau,
also zum Beispiel Ruby 3.2
ist raus und
PHP 8.2, die sind beide letzte Woche, glaube ich,
released worden. Beide in einer Woche? Ja, erstaunlich.
Scheint so, als hätten die Leute zwischen den Tagen
irgendwie so kurz Zeit.
Jochen, jetzt hat er mal relativ viel von Ruby, das macht mir Sorgen.
Ja, das ist ja schon
sehr ähnlich zu Python.
Der Hauptunterschied ist halt, dass Python
besser ist, selbstverständlich. Das ist der eine Hauptunterschied.
Und der andere Hauptunterschied ist ja schon
so ein bisschen die Kultur, so wie man
damit umgeht.
Weil so von dem, was die können, sind sie ja schon
sehr ähnlich.
Sehr nah aneinander. Ja, würde ich auch sagen.
Und deswegen, ich habe da auch nur so grob drüber gelesen,
was hat sich denn da jetzt eigentlich geändert.
Und das kam mir auch alles sehr bekannt vor, was da drauf stand.
Die kämpfen mit den gleichen Problemen.
Die haben auch einen Global-Log und die haben
auch so Optimierungsfragen
und die haben auch so Speichersachen und die haben
auch so Feature-Fragen
und so. Das ist ganz spannend.
Ja, genau. Also zum Beispiel
eine Geschichte, die jetzt mit
Ruby 3.2 dran drin ist, ist halt,
du kannst halt nach, also C-Ruby
nach WebAssembly kompilieren und
das kann halt im Browser laufen, was auch
mit Python 3.11 auch geht, ja.
Also quasi echt genau das Gleiche.
Dann ist es halt auch so was,
Es gibt verbesserte Fehlermeldungen und dann gibt es so
Dachdinger unter der
Position, die so, hm, komisch.
Ist auch genau das gleiche Feature, ist in Python 3.11
auch drin gewesen. Und
ja, das gibt es in Python
nicht. Also wie sie Sachen beschleunigen
ist ein bisschen anders. Und da gibt es so ein
Yetanasa Just-in-Time-Compiler.
Und das ist ein Projekt, das ist gesponsert
von Shopify.
Das ist vielleicht
auch so ein Unterschied. Shopify ist ja
eine Firma mit riesiger
Marktkapitalisierung.
Überraschend unsichtbar.
Auch von einem Deutschen, glaube ich, gegründet.
Nach Kanada
ausgewandert, keine Ahnung.
Also 100 Milliarden oder so, unfassbar.
Und die haben natürlich
dann Menge, das sind Ruby und Rails
Monolith und
für die ist das natürlich irgendwie
quasi, da sie alles drauf aufgebaut haben,
irgendwie wichtig, dass das schnell wird.
Also sagen wir so, wenn sich das...
Die Gehälter zahlen sich da quasi
von selber, von den Leuten, die du damit beschäftigst, weil
dafür musst du dann halt entsprechend weniger Server
irgendwie betreiben.
Aber es ist spannend, dass das
ein Monolith ist, weil es ist ja
heutzutage ein bisschen verpönt.
Diese Arznei-Architektur.
Bei der Microservice-Folge, Johannes,
wenn du aufgepasst hättest und mitgehört hättest,
habe ich natürlich alles.
Wir haben ja auch die Meinung vertreten,
also glaube ich, dass nicht alles Microservice glänzt,
was gut ist.
Ja, das ist halt so super populär. Das ist halt das, was
Leute machen, wenn sie
gefragt haben, wie man das denn halt so macht.
Aber selbst
derjenige, der da das
quasi bekannteste Buch drüber geschrieben hat,
hat auch irgendeine Podcast-Episode,
ich mich nicht mehr erinnern kann, wie genau das war,
ja gut, Microsoft ist eher nicht so das,
was man per Default machen sollte, sondern eher so
das, was man halt macht, wenn alles andere
nicht mehr funktioniert, dann bleibt das halt
auch noch übrig, was man probieren kann.
Aber dass man damit anfängt, vielleicht eher nicht.
Ja, aber das ist ja oft so. Das ist ja oft so in der
Software-Welt, dass sich dann so Sachen durchsetzen,
die halt so sind, weil man sie so macht.
Ich weiß auch immer noch nicht genau, was ein Microservice ist.
Wir machen zum Beispiel viele kleine Applikationen.
Sind das Microservices? Ich weiß nicht.
Und macht ihr auch objektorientierte Programmierung?
Könntest du schreiben, was das ist?
Ja, also Django mit Class-Based-Use
ist vielleicht objektorientierte Programmierung.
Nee, eigentlich nicht. Warum nicht?
Ja, weil es da ja ganz viele
Prinzipien gibt, an denen man sich halten muss.
Da haben wir doch auch schon mal drüber gesprochen.
Ja, also ein Modell oder sowas ist ja schon
objektorientiert.
So solid ist das jetzt nicht, aber ja.
Ja, also dann.
Ja, also
wie gesagt, also Ruby, ganz interessant, hat ähnlich
Probleme wie Python und ähnlich Features und
genau, also Just-in-Time-Compiler
ist etwas anders, weil das macht Python halt nicht.
Mal gucken, wie das
so ausgeht. Ist auf jeden Fall interessant.
PHP
Aber warte mal,
Entschuldigung, PyPy
hat doch einen JIT. Genau, PyPy,
aber CPython halt nicht. CPython macht es
halt über diese Specialized
Ja, okay, aber
das ist ja eine der ersten Sachen, die du ausprobieren kannst,
dass du einfach mal PiPi laufen lässt und
das macht ja Sachen schneller.
Jetzt muss ich einmal einhaken, weil
viele Leute gar nicht wissen, dass Python auch schnell sein kann und wie man
Python schneller macht, wenn man es wirklich haben möchte.
Weil oft ist es so, dass alle Leute sagen,
oh, Python ist so langsam.
Ja, aber ich wollte es noch ganz kurz vielleicht.
Also einmal Python wäre so langsam
und es gibt ja ein paar Sachen, wie man es
doch schneller machen kann. Immer so was, wie PiPi fändet, weil
PiPi was tut.
Weil es einen JIT hat, einen Just-in-Time-Compiler
und wenn der merkt, dass du eine Funktion
mehrmals ausführst mit den
gleichen Arten von
Argumenten, dann
kompiliert er sie zu Maschinencode und dann wird sie nicht mehr
als Python-Code ausgeführt, sondern als Maschinencode.
Das macht Python 3.11 doch aber auch.
Nein.
Doch.
Nö.
Doch, an irgendwelchen Stellen habe ich da
irgendwas von gelesen.
Auf eine andere Art.
Ja, der Sam Gross hatte so ein Vortrag auf der Google-Python gemacht, wo das
irgendwie genau eingebaut worden ist und zwar schon in 3.11.
Naja, also
das heißt da anders, weil es
Sobald eine Funktion mehr als 8 Mal aufgerufen wird,
wird sie tatsächlich zu Machine Code irgendwie.
Nee, nee, das, also nee, sobald du
tatsächlich, ja, das mit den 8 Mal ist halt
tatsächlich eine Sache aus Python 11, aber
das ist halt so, wenn halt irgendwas 3,
8 Mal verwendet wurde, also eine Variable
zum Beispiel, die halt ein Int ist, dann wird halt davon ausgegangen,
da wird halt nicht der generelle Code aufgerufen,
der halt immer aufgerufen wird, wenn halt irgendeine Variable
da herkommt und sonst was sein kann,
wo dann alles überprüft werden muss,
sondern dann wird halt so getan, als
wäre das halt einfach ein Int.
Und es wird halt so behandelt,
es werden direkt die Instruktionen benutzt,
aber in Python
bei Code, die halt nicht
generell funktionieren, sondern die nur mit Ints
funktionieren. Und das macht es natürlich auch
deutlich schneller. Aber das ist nicht wirklich Just-in-Time-Kompilierung.
Das ist nochmal ein bisschen...
Aber das sind wirklich Feinheiten.
Ich meine, man kann das natürlich, man könnte jetzt auch sagen,
das ist auch irgendwie eine Art von Just-in-Time-Kompilierung.
Ja, also,
keine Ahnung. Aber da gibt es ja noch ganz
viele Ebenen mehr. Also man kann ja dann
Scython verwenden oder sich selber C-Extensions
schreiben oder NumPy verwenden oder
Rust heutzutage.
Oh ja, da kann man mal,
die Episode würde ich gerne mal hören, Jochen.
Die Rust-Python-Extensions in Rust.
Ja, ich habe ein Rust-Buch
auf meine Weihnachtswunschliste
gesetzt. Hast du es auf den
übersichtlichen Bücherstapel, den ich gerade
hier sehe, der noch zu lesenden
Bücher. Das sind die Bücher,
die ich da tatsächlich reingucke. Ich habe noch mehr
Bücher als diese drei, aber
die sind woanders.
Ich habe auch nicht gelogen, es sind 17.
Aber ja, also dieses Buch habe ich leider.
Der Weihnachtsmann.
Sehr unzuverlässig.
Keine 5 Sterne.
Hat nicht...
Musst du selber kaufen.
Ja, muss ich selber.
Mal schauen.
Aber ja, Rust ist tatsächlich auch ein Ding,
was mich irgendwie interessiert, wo ich sagen würde,
okay, muss man sich vielleicht mal
in einem langen, dunklen Tag beschäftigen.
Ich habe ein paar Codeaufgaben in Rust gelöst.
Ah, sehr gut.
Dann kannst du uns erklären, wie das geht.
Nein.
Das ist halt
einfach so ein bisschen so ein Tagshampling.
Ja gut, aber das ist eine der
Möglichkeiten, die man einsetzen
kann, um programmieren zu lernen.
Man muss irgendwelche Sachen programmieren.
Ich mache
gelegentlich Programmierkurse.
Wir auch.
Wir geben die.
Habe ich früher auch gemacht für Kinder.
Also eine
der wichtigen Lektionen, die ich
gelernt habe für mich, ist, dass man
einfach den Leuten sagen muss,
programmiert mal bitte Folgendes.
Und die dann einfach machen lassen muss und ausprobieren muss.
Und da ist Advent of Code eine ganz großartige Sache,
weil man halt da eine gute Sammlung
von gut dokumentierten
Dingen hat, die man hinterher überprüfen kann,
ob sie auch funktionieren oder nicht.
Und das ist großartig. Da gibt es so ein paar
Ressourcen, die so sind.
Habt ihr Advent of Code mal intensiver
gespielt? Ich hab das nie gemacht,
nee. Die werden dann richtig schwer
nach einer Weile. Ja, das stimmt, aber es ist
trotzdem, ich schaffe immer nur so ein paar Tage
am Anfang halt, wie es halt so ist.
Ja, wenn es halt so viel Zeit braucht,
dann macht man ja immer nicht.
Ja, genau, das ist das Problem.
Die brauchen dann irgendwann so viel Zeit.
Ja, genau, aber man kann halt am Anfang
irgendwie so ein paar Utility-Funktionen benutzen,
dass es total einfach anwendbar ist
und alles schon vorgeladen wird
und man relativ einfach noch in einer Teile
den cleveren Algorithmus erbaut.
Das macht sehr viel Spaß.
Ich muss sagen, ich habe auch da
im Laufe der Jahre relativ viel gelernt.
Ja, aber wenn du so den Progress anguckst,
über die Jahre, ich finde, das wird graduell,
sieht man auch so sehr schön seinen Fortschritt anhand,
weil das ja immer relativ ähnliche Lösungen sind,
wie man da so drangeht.
so Patterns implementiert, die man
sich überlegt hat, die man anwenden möchte
oder halt so neue
Dinge einfach, die man gelernt hat, anwendet,
macht das schon Spaß. Ich kann das sehr empfehlen.
Also wir machen das auch im Team. Ich kann das auch nur empfehlen.
So morgens manchmal so eine halbe Stunde so kompetitiv
nebenbei. Das ist halt,
wir haben das jetzt gelöst, dann gucken wir uns hinterher an und
reden drüber. Und ich glaube, was gerade
die Stube reden mit unterschiedlichen Leuten
über verschiedene Lösungen, wie man das so bestimmte Sachen machen kann,
ist schon sehr spaßig. Ja, ne, glaube ich.
Also, ja, aber Adventszeit
gerade kurz vor Weihnachten, das ist immer
für mich, ehrlich gesagt, so eine der vollsten
und stressigsten Zeiten im Jahr, weil
alles auf einmal passiert,
irgendwie, ja, Leute wollen
ihre Projekte fertig kriegen, ja, Jahresendstress,
Leute wollen Geschenke haben,
also,
ich weiß auch nicht,
ja, aber
prinzipiell finde ich das super, muss ich auch
sagen, muss ich mal, vielleicht nächstes Jahr. Peter Norweg hat auch
Advent of Good gemacht. Ah ja, okay, ja.
Ja, aber das ist immer frustrierend, wenn man
das liest, weil der dann hier sagt, ja,
Und dann habe ich hier folgende zwei Zeilen
geschrieben und die lösen ja diesen Teil des Problems
und dann noch zwei Zeilen und am Ende
habe ich acht Zeilen geschrieben und habe damit alle
Aufgaben von 1 bis 25 gelöst.
Also ein Jupiter-Notebook-Zertifizier macht das schon.
Ich brauche mehr Imports.
Ja, schon. Total.
Ich brauche mehr Zeilen Imports, als der
Code-Zeilen insgesamt braucht.
Du hast zu wenig Golf gespielt bisher.
Ja, das mag sein.
Aber es ist dann halt auch noch lesbar.
Ja.
Das ist ein Kompromiss dazwischen.
Ärgerlich, wenn man so
gute Leute liest. Das ist nicht gut
für mein Ego.
Ich mag das gerne.
Deshalb bin ich ja jetzt heute bei euch.
Ja, das Ego ist ja nicht so wichtig und deswegen bist du hier.
Also,
für uns.
Verstehe schon, verstehe schon.
Nächstes Mal bin ich dann wieder remote.
Ja, nee, ansonsten, genau.
PHP auch neuer Release.
viel neues Async-Zeug mit 8.1
dazugekommen, jetzt 8.2.
Ehrlich gesagt waren da jetzt nicht so die großen
Dinge drin, aber auch da
die Sachen, die dabei waren, haben mich auch sehr stark
an diverse Python-Geschichten erinnert. Zum Beispiel
da ist jetzt ein großes Thema
so was, Read-Only-Classes,
sowas ähnlich, geht ja auch in die Richtung
Data-Classes, dieses ganze Zeug.
Ja, dann waren da so Trades-Geschichten drin,
das ist ein bisschen komisch in PHP. PHP kann halt
nur, kann halt nicht
Multi-Erben-Dings da,
also Multiple-Vererbung,
Die meisten Sprachen können das nicht.
Einige Leute finden das total super, weil multiple Vererbung ist ja böse.
Ja, ist es auch in gewisser Weise.
Nein, ist es nicht.
Ist es nicht.
Großartig.
Wenn man es richtig verwendet, ist es das nicht unbedingt, aber ja.
Jetzt sind wir wieder bei dem, ja.
Die ganz vielen großen Sprachen können das nicht.
Java kann das auch nicht.
Ich finde, multiple Vererbung ist auch total cool.
JavaScript kann das auch nicht.
Also, das ist blöd, wenn es obfuscated ist, wenn man halt nicht weiß, was dahintersteckt
und nicht weiß, was passiert.
Aber wenn man halt tatsächlich irgendwie so mehrere Sachen zusammenbauen will, dann ist
das super praktisch.
Also, wenn man in so einer…
Ich hatte diesen Fall zum Beispiel letztens
in einer Anfänger-Programmierschulung.
Wenn dann Leute
so Fragen stellen, dann man plötzlich anfängt
den Method-Resolution-Order zu erklären.
Das mache ich jedes Mal in meinen Schulungen.
Ja, natürlich. Das muss man ja auch normalerweise.
Ja, geht nicht anders.
Reihenfolge ist ja gar nicht so schlimm.
Ja, aber wie man da hinkommt.
Es ist halt schon
so ein Konzept, wenn man das
so drei Minuten erklärt, dann merkt man,
nach drei Minuten denkt man so, hätte ich bloß nicht damit angefangen.
Das ist ja, das, ja.
Also es kann,
ich verstehe schon, warum Leute das nicht haben
wollen oder sich sagen so, naja, lassen wir das lieber
weg, wenn wir es irgendwie weglassen können.
Naja, in PHP gibt es auch hier auf jeden Fall...
Ja, aber dafür macht man dann Interfaces und...
Genau, dafür gibt es dann Interfaces und...
PHP gibt es dann Trades...
Ja, aber das ganze ABC erstmal als abstrakt
definieren, bevor man eine Implementierung dafür schreibt, ist auch irgendwie
erstmal mucks.
Ja, aber ABC hilft ja nicht bei Multiplier-Vererbung.
Nee, eben, aber...
Ja, genau, aber das ist ja doof.
Du musst halt immer die ganze Zeit irgendwelche abstrakten Sachen machen
und dann irgendeine Implementierung schreiben.
Quatsch, dann kannst du direkt die Implementierung machen.
Ja, also jedenfalls, genau, da hat sich was getan.
Kann man jetzt auch Monkey-Patchen.
Ja, und dann war viel Type-Annotation-Zeugs.
Also das wusste ich gar nicht, dass PHP das inzwischen auch macht,
aber es geht.
Ja, war auch dabei.
Und sah ähnlich komisch aus wie bei Python.
Vielleicht passen die an ihre Gesundheitsgegenstände.
Aber ich glaube, PHP ist nicht hübscher geworden, oder?
Doch, also ich würde schon sagen,
Das ist inzwischen eine echt andere Sprache als früher.
Früher war das ja so echt so ein bisschen
stinkt. Ja, und inzwischen
glaube ich, ist das auch
also genau wie JavaScript, also
ja, ich meine, wenn man jetzt... Oder auch modernes Java.
Das ist auch überraschend übersichtlich.
Ja, also geht alles.
Also ist alles nicht mehr in dem Zustand, dass man
sagt so, hu,
die Straßenseite wechselt oder so.
Die ganz dicken Knüppel an Argumenten, die sind dann
irgendwie weggefallen, weil es ist halt auch modern.
Das ist auch so ein Ding, was mich jetzt dabei so,
was mir aufgefallen ist, es ist schon alles sehr ähnlich geworden
irgendwie. So die ganzen Sachen werden überall ähnlich
implementiert.
Ja, also es sind
halt alles moderne Sprachen und das
Und man kann das alles benutzen und so.
Ja, seltsam.
Aber Java vor allem immer
noch langsam und immer noch lange Startup-Times
und immer noch Speicherprobleme.
Ich dachte, das Python langsam, war das nicht mal so?
Python ist langsam, aber es startet
schnell.
Java ist schnell, aber startet langsam.
Und C ist
schnell und startet schnell.
Und dafür
löscht es dann all deine Sachen.
Ja, genau. Ansonsten, ja, ich weiß nicht,
ich überlege gerade, ob ich jetzt die Sachen,
die noch draufstehen, was haben wir noch?
Genau.
Wir müssen eigentlich unbedingt
den Twitter-Ding
weiterführen, den wir letztens mal so
eingeschickt haben. Ich habe ja davon ja gar keine Ahnung.
Ich verfolge das ja nicht so aktiv wie ihr.
Dieses Twitter-Ding hat sich weiter gedreht,
das ist richtig. Oh ja, das ist großartig.
Viele weitere großartige Quittel.
Ich bin gespannt. Er hat eine Abstimmung
gemacht, ob er weiter CEO sein soll.
Die haben gesagt, nein, und hat doch schon noch da.
Ich werde mich daran halten.
Und es kam natürlich irgendwie 70% Nein raus
oder 70%, er soll zurücktreten, aber er ist
immer noch CEO. Ja, wobei, das war
so ein bisschen ein Witz, weil er hatte ja vorher
schon gesagt, er will das gar nicht so lange machen,
hat ja auch noch andere Sachen zu tun,
so ein bisschen irgendwie Tesla, da fühlen
sich jetzt... Ja, Tesla stürzt jetzt mit ab, gell?
Ich krieg das jetzt so am Rande immer mit.
Einmal muss er da Aktien verkaufen,
was natürlich vielleicht nicht so gut ist. Dann der Kurs
fällt irgendwie gerade, weil die Aktionäre
wohl auch denken so, hm,
müssen wir ein Portfolio nochmal ausbalancieren,
irgendwie in eine andere Richtung vielleicht,
wo es nicht so nach einer großen
Katastrophe aussieht. Und
ja, er hat ja auch keine Zeit mehr für Tesla, weil er muss
ja da die ganze Zeit irgendwie komische
rechte Sachen irgendwie retweeten auf
Twitter. Der wird der nächste Präsidentschaftskandidat
in zehn Jahren oder so?
Ja, vielleicht. Kann ja sein. Auf der gleichen Basis
wie andere Präsidentschaftskandidaten.
Also meine Prognose ist so,
weiß nicht, wann ist die nächste Wahl? 15 Jahren oder was?
Präsidentschaftskandidat.
Ja, vielleicht. Aber es kann auch schief gehen.
Also
basierend auf dem Feedback, was ich so höre,
halte ich das sogar für die wahrscheinlichste
Option.
Das Business schief geht ist jetzt kein
Nachteil dafür, dass man Präsident werden kann.
Nee, nee.
Das muss nur gut ausschauen.
Also ein Kommentar, den ich gelesen
habe, nicht auf Twitter, sondern auf
einem anderen, modernen,
federierten
Kurznachrichtendienst.
Auf Mastodon.
Da hat einer geschrieben,
am Anfang hat er ja Autos gebaut
und ich verstehe ja nichts von Autos und die
Leute haben gesagt, das ist total cool, also waren
die total cool. Und dann hat er Raketen gemacht und ich verstehe nicht
viel von Raketen und die Leute haben
gesagt, das ist total cool, also war das total cool. Und jetzt
macht er Software und ich verstehe was von Software und jetzt
merke ich, was der für Quatsch daherredet.
Und jetzt weiß ich, dass wir die Finger von den Raketen
und denen Autos lassen muss.
Ja, das ist tatsächlich, das habe ich auch schon
mal gesagt.
Ja, das kann sein.
Genau das hat er auch gesagt.
Und ich habe auch so im privaten Umfeld, also Leute, die halt
irgendwie gesagt haben, so Tesla fand ich eigentlich immer ganz cooles
Auto und so dieses Konzept, so Elektro, eigentlich
schon nicht so schlecht, aber
ich weiß nicht, möchte ich
wirklich gesehen werden, wie ich mit einem Tesla
rumfahre?
Das hat sich auch geändert, oder?
Das war cool und jetzt ist es eher so
cringe.
Ja, aber ich meine,
das schadet natürlich Tesla auch enorm.
Natürlich.
Ob er das so auf dem Schirm hatte? Ich glaube nicht.
Ich weiß es nicht. Er versteht halt das
Good Old Europe noch nicht so gut, glaube ich.
Nein, ich glaube, dass der halt genau so
Ja-Sage um sich herum hat,
wo er sagt, hier, ich habe voll die geile Idee
und dann sagen die, ja, das stimmt, das ist ja voll die geile Idee.
Ja, insofern
bei aller Häme,
genau, das glaube ich.
Ich meine, also ich hätte, wenn ich
in der Situation wäre, oder ich glaube halt, das ist super
schwer, wenn du halt
irgendwie einmal abgeschirmt
bist von den Konsequenzen deines Handelns, dadurch,
dass da halt quasi unendlich viel Geld dazwischen ist
und... Ja, und wenn du als
Genie verehrt wirst... Genau, da
sagen dauernd irgendwie tausende Leute, dass sie dich total
toll finden und gleichzeitig
es hat ja auch funktioniert irgendwie eine Zeit lang
und dann
hast du halt ganz viele Leute, die irgendwie von dir
profitieren wollen auf die eine oder andere Art,
dass du dann noch irgendwie quasi
Bodenhaftung behältst und nicht irgendwie
so komisch abdrehst, das ist halt extrem
bestimmte Sachen waren ja wahrscheinlich auch gar nicht so schlecht, also
von der Grundidee her, oder?
Also ich glaube das nicht auch nicht, ich glaube, dass das ganz leicht ist
und ich würde mich da auch als Experiment anbieten,
dass man mir einfach mal 100 Milliarden gibt.
Ja, ja, gut.
Natürlich,
man kann es nicht wissen vorher, muss man einfach mal ausprobiert
haben. Ja, also wie gesagt, wenn sich da
unter den Zuhörern jemand findet, bietet mich hier mit an.
Aber, genau,
aber es ist halt schon spektakulär,
das zu sehen, wie das so sich entwickeln kann.
Ja, großartig, großartig.
Jemand hat vorgeschlagen, dass das jetzt eine Tradition wird,
dass der reichste Mann der Welt immer Twitter kauft.
So lange, bis er nicht mehr der reichste Mann der Welt ist.
Ja, ja, ja, ja, das ist schon, das ist schon verrückt alles.
Also auch diese Geschichte mit dann, als er angefangen hat,
irgendwie Leute zu sperren oder zu verknüpfen.
Ja, Journalisten, Journalisten.
Genau, Journalisten gesperrt und haben die rausgefunden,
dass das mit dem Sperren nicht so richtig funktioniert,
weil man halt Spaces weiterhin joinen kann, obwohl man gesperrt ist.
Dann ist er da einem Call gejoined
und hat irgendwie angefangen.
Und musste dann Fragen ins Auge blicken.
Ja, genau, das fand er dann nicht so gut.
Ja, und dann ging auf einmal dieses Basis-Feature
gar nicht mehr.
Wir haben einfach das komplett ausgeschaltet.
Ja.
Ach, großartig.
Es ist schon ein großes Kino.
Aber die Prämisse war ja,
das funktioniert jetzt bald technisch nicht mehr.
Ja, also bisher funktioniert es
weiterhin noch.
Ja, ich weiß nicht. Funktioniert es noch?
es scheint ja schon jetzt zumindest
Features zu geben, die nicht mehr richtig gehen.
Ja, das schon. Dann ging mal eine Weile lang
die Two-Factor-Authentication nicht und
dann scheint es ja irgendwie Outages zu
geben, was so die Zuverlässigkeit angeht
und so. Aber er
schreibt ja auch selber, dass er durch
die Rechenzentren geht und einfach mal Sachen abschaltet
und tada, es geht immer noch.
Ja.
Anderen Firmen heißt sowas
Chaos Monkey. Ja, nicht wie Jochen,
der einfach in den Keller geht und den Erstschäfer abstellt.
Ja.
Sag los, Jochen, hast du mal was passiert?
Chaos Monkey nimmt unterschiedliche Formen
in unterschiedlichen Zeiten an, unterschiedlich gestalten.
Ja. Ich finde das immer noch so,
Entschuldigung, Jochen.
Kann ja mal passieren.
Ist jedem schon mal passiert.
Wer noch nicht
die Produktionsdaten mal gelöscht hat, der hat nicht richtig
gelebt, weil das ist ein Gefühl, das man sonst
hat, aber dann heiß und kalt.
Genau, und dann,
wenn man dann nochmal nachguckt, ist der Falldeskripto
noch offen? Kann ich wieder teilfleisch
irgendwie nochmal. Aber leider
nein. Und dann wird's
nochmal heiß und kalt.
Und dann schaut man sich die Liste der Backups an,
wann das letzte Backup gemacht wurde. Und dann wird's
nochmal heiß und kalt.
Ja.
Also da kann man auch
viel Spaß haben. Aber genau,
ja, bei Twitter auch, weil
das fand ich auch toll, als er dann angefangen hat,
irgendwie Links zu Mastodon zu sperren.
Also Leute haben angefangen, quasi
ihre Mastodon-Handles
in ihre Twitter-Video zu schreiben, damit man
Da gibt es dann diverse Tools für,
die einem dann sozusagen, wenn man zu Mastodon wechselt,
einfach sagen, da sagt man halt hier
autorisieren, sagt das, okay, folge automatisch
allen Leuten, denen du auf Twitter gefolgt bist.
Ja, die du finden kannst halt. Genau.
Und damit das halt geht, haben Leute halt diese
Handles halt in ihre Bio geschrieben, ich auch.
Und bist du jetzt gesperrt?
Nee, wenn man das vorher gemacht hat,
dann war das okay. Ach so, ja.
Damals war das noch nicht gefährlich. Und irgendwann war
das wohl nicht mehr okay.
Ja, aber die Begründung
ist ja großartig, weil das kannst du ja
Es wird ja geschrieben,
dass es nicht einfach nur so, weil es Konkurrenz ist,
sondern weil es gefährliche Software sein kann.
Gefährlich.
Das muss so eine ähnliche
Gefahr sein, die auch
im Apple-App-Store
dazu führt, dass Apple unbedingt
30 Prozent von allen haben muss.
Das ist auch furchtbar gefährlich.
Das muss man
natürlich verstehen, dass das alles
gefährlich sein kann. Aber auch da bewegen sich ja Sachen.
Auch da ist es ja interessant. Da ist ja immer noch
dieser Prozess
zwischen Epic, Megagames
und Apple und
auch da passieren Dinge.
Ja, ich weiß, also
tatsächlich auch auf quasi
legislativer Ebene und ehrlich
gesagt finde ich das relativ, die Konsequenzen
relativ furchtbar. Also ich bin ja mit diesem Apple-Universum
ein wenig verhaftet.
Ich weiß nicht warum, welcher Fanboy da ist.
Wir haben vorhin schon hier die MacBooks gezählt.
Der Stapel an MacBooks ist fast zu groß
für deren Bücher.
Ungelesene MacBooks.
Ja, ungelesene
MacBooks liegen hier rum, ja, das ist richtig.
Und
das Problem ist jetzt, dass es halt für die User
nicht gut ausgehen wird. Also ich kann keinen
Weg mehr erkennen, wie das für die User noch gut ausgehen kann.
Ja, aber wisst ihr, woran das liegt?
Im Gerichtsstand New York, Mellon oder
sowas, also irgendwelche ultrakonservativen
Libertären.
Ja, aber man könnte leicht wissen, Apple hätte doch einfach
leicht sagen können, hier, wenn du die geheime Zahl
eingibst, dann akzeptierst
du die Bedingungen, dass dein Gerät explodieren
kann zu jedem Zeitpunkt und dann darfst du dafür
Software installieren und das wäre für mich völlig
ausreichend gewesen. Ja, ja, ja, genau. Etwas, was halt
tatsächlich nicht dazu führt, dass
es großen Umsatzverlust gibt, aber
auf der anderen Seite den Leuten das Argument gibt. Was halt scary genug
ausschaut, dass es nur so
Verrückte machen wie wir und
unsere Zuhörer. Ja.
Ja, das
wäre alles sehr schlau gewesen, aber
das haben sie halt nicht gemacht, sondern
sie haben sich halt für den, die
harte Verteidigung entschieden, was jetzt halt dazu
führt, dass der Gesetzgeber sagt, oh,
oh, oh, wir haben hier ein Monopol,
da müssen wir jetzt regulieren wohl.
Und Apple macht selber nichts, das ist jetzt so schlimm,
das müssen wir unbedingt regulieren.
Was halt, ja, ich meine,
das Problem ist halt,
die haben halt keine Ahnung davon und sie machen jetzt irgendeine
Regulierung. So eine Regulierung wie,
naja, die Messenger müssen jetzt halt kompatibel sein.
Was halt...
Und alle eine Backdoor haben. Ja, das funktioniert halt nicht.
Also, oder nicht sinnvoll.
Entweder ist es total furchtbar und das ist
alles ganz schrecklich für alle oder es funktioniert halt nicht.
Also, und so ähnlich
bei den App-Store-Geschichten auch und das ist halt
für die User wird es halt ziemlich schlimm
werden jetzt. Ja, also im Prinzip braucht man
dann sowas wie ein eigenes, individualisiertes
Gerät mit einem
eigenen Betriebssystem, dass man sich selber
entscheiden kann, was man da drauf packt.
Das kannst du ja. Ja, aber
diese Monopolabhängigkeit halt, wenn du halt so
Dinge hast, die so systemrelevant sind.
Nur kannst du dann halt mit diesem Gerät gar nichts machen.
Ja, aber genau. Aber was willst du denn machen? Also bei Mastodon brauchst du
das zum Beispiel nicht mehr. Was brauchst du denn noch?
Mastodon brauchst du nicht. Aber Signal zum Beispiel
darfst du nur mit dem autorisierten Client
verwenden. Ja, benutzt du Signal?
Ja, natürlich. Was gibt es für
Alternativen? Ich habe kurz gesehen, wie du gezuckt hast.
Telegram auch.
WhatsApp auch. Darfst du alle nur
mit dem
autorisierten Kleinkunsten, sonst verstößt du
gegen die Nutzungsvorschriften.
Und die gibt es halt nur für iOS und
Android.
Ja, also es ist
ja, ich weiß es nicht. Also jetzt
wird es halt hässlich sozusagen
für alle. Und
ja, jetzt ist Apple halt in diese blöde
Falle gelaufen, dass sie halt
sich da so in der Ecke haben treten lassen,
dass der Kram
reguliert wird und zwar scheiße reguliert wird,
sodass es halt für alle schlechter wird als vorher.
Und ja, Mist.
Dumm gelaufen. Aber immerhin haben sie ihre
Milliarden gemacht. Ja gut, ja.
Tja, vielleicht war das auch das Ziel der
ganzen. Aber das musst du nochmal erklären.
Was wird denn jetzt da genau reguliert?
Naja, Gesetze
über Software. Das heißt
was? Zum Beispiel, dass
alle Messenger-Dienste kompatibel
interoperabel sein sollen.
Das heißt, du kannst ein WhatsApp öffnen
und kannst mir dann auf meinem Signal schreiben.
Was?
Ja, so sagt das Gesetz das.
Genau, das kann natürlich nicht gehen,
aber das Gesetz sagt, es muss aber gehen.
Hä? Was ist das für ein Quatsch?
Ja, und das, was dabei rauskommen wird, ist halt furchtbar.
Es gibt dann einen Messenger-Übertragungsstandard
XML oder sowas?
Ja, klar, und unverschlüsselt.
Und verschlüsseln geht halt auch nicht mehr.
Was ist das für ein Quatsch?
Ja, genau, das ist das Problem.
Das ist genau die richtige Reaktion.
Aber wer kommt denn auf so ein Quad?
Regierungsbürger, ach so.
Juristen.
Die vielahnenden Juristen,
die alles abnehmen.
Ja, also das ist halt das Problem.
Wenn man denen zu viel Vorwand gibt,
Dinge zu tun, dann tun diese Dinge und das ist nicht gut.
Aber ja, so ist es halt gelaufen.
Aber so war es ja bei der DSGVO auch.
Da gab es halt ein offensichtliches Problem
und die Softwarewelt
hat es nicht selber in den Griff gekriegt.
Also kommt der Regulierungsstick raus
Und dann wird man einmal so lange über den Kopf gehauen.
Aber das ist so ein bisschen anders.
Ja, die DSGVO ist gut.
Das ist ja richtig.
Die DSGVO hatte einen Benutzer,
genau, der hat es aus der Perspektive.
Die wollte tatsächlich irgendwie aus dem Konsumenten her
die Dinge denken und aus Datenschutzperspektive und so.
Das war ein Novum eigentlich so gesehen.
Genau, weil das halt die Softwarewelt nicht selber hingekriegt hat,
haben sie es halt über den Kopf gezogen gekriegt.
Und genau so wird es jetzt wieder laufen.
Wenn die es auf der Welt halt des, was auch immer
des ist, nicht hinkriegt, dann
kriegt sie halt mit Gesetzen über den Kopf.
Ja, aber Interoperabilität ist ja
totaler Unsinn, das ist ein absoluter Kokologe.
Ja, aber das Problem ist, das kannst du halt
niemandem erklären. Du kannst ja auch Leuten nicht erklären, dass
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung wirklich Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist.
Das kommt alle paar Jahre, kommt dann jemand und sagt,
nee, das stehe ich aber nicht.
Wir wollen aber eine Backdoor in eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung rein.
Dann ist die aber keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.
Und das kannst du Leuten
nicht erklären, das geht nicht.
Aber ich denke mir
immer so in meinem Kopf, das ist ja so ein bisschen
wie bei den Banken. Banken sind ja heute
hochgradig reguliert, die dürfen ja gar nichts
selber machen. Ich arbeite gerade
für den Kunden in der Versicherungsbranche,
der hat immer Angst vor der BaFin und auch
da muss man
alle möglichen Sachen machen, es muss alles dokumentiert
werden, warum irgendwas gemacht
wurde und wie das gemacht wurde und wer es dann
freigegeben hat und so weiter. Und wenn wir Software
deployen, dann müssen wir
für zehn Jahre, wir müssen für zehn
Jahre müssen wir die Software
auf Bewahren. Ja, aber Dokumentation rettet
an der Stelle auch Verantwortung. Wenn du irgendjemanden benennen kannst,
der zur Prüfung verantwortlich gewesen ist, dann bist du
aus dem Schneider. Genau, also du schiebst die Verantwortung an jemand
anderen. Ja, ja. Aber du hast auch die,
also auf jeden Fall, das ist ja hochgradig reguliert.
Und angefangen
hat es ja nicht so. Angefangen hat es ja nicht reguliert, sondern
angefangen war es halt so, kannst du mir 10 Euro
geben und ich gebe sie dir zurück
in einem Monat mit 12. Also so die
Mafia-Bank-Methode.
Und so ungefähr
wird es halt in der Software auch laufen.
Wenn die zu viele gefährliche Sachen
machen, dann wird es halt langsam, wird der
Gesetzgeber sagen, Moment, das ist uns zu gefährlich.
Aber das Problem ist doch, da technisch kann man das ja gar nicht kontrollieren.
Nein.
Ja.
Ich kann das Spiel
lange, also Papier
ist da sehr geduldig, was das Aufschreiben von
Gesetzen angeht. Da kannst du relativ viel reinschreiben.
Was dann passiert,
wer weiß. Also es wird so Regulationen
geben. Nein, aber du hast doch dann irgendwann ein
schwarzes Loch und wie willst du das schwarze Loch dann wieder wegkriegen?
Also weil sowas führt dazu, dass das schwarze Loch
immer größer wird. Also ich nenne es mal die
Schattenwirtschaft-TM.
Ja, das weiß ich nicht.
Es ist genauso, wie der Mafia-Bank-Sektor immer noch
existiert, aber nicht so groß wie der Banksektor.
Nee, also
die normalen Kunden gehen nicht
zur Mafia-Bank, sondern die gehen halt zur Deutung.
Aber es sind zwei Sachen, du hast immer Markteintrittsschranken,
also deswegen ist es für Apple gar nicht so schlecht, also weil
da ist Markteintrittsschranken, ja, das heißt, es ist neue,
Marktheilnehmer haben es schwieriger, weil diese
ganzen Anforderungen Apple müssen.
Für etablierte Firmen ist das was Großartiges.
Wobei, ist da tatsächlich auch ...
Auch die DSGVO, ja.
Ist großartig für Google.
Erst hieß es so, ja, jetzt kann man da.
Aber Google hat gesagt, okay, gut,
dann machen wir da halt eine Million Programmierer drauf.
Und am Anfang musst du halt draufklicken und sagen,
ja, das akzeptiere ich.
Und das musst du bei Google halt nur einmal machen,
weil es die halt schon gibt
und weil du denen die Daten schon gegeben hast
und weil du sonst nicht mehr Google benutzen kannst.
Das wäre einer meiner kleinen Anbieter.
Google mir sagt, ich bin ausgeschlossen von meinen Daten,
die ich bei denen gespeichert habe.
Ja, und das kann jedem passieren,
für jeden kleinen Verstoß hier,
sie haben gegen unsere,
du kriegst auch nicht gesagt,
was, gegen was du verstoßen hast,
gibt es immer wieder so Beispiele.
Filmkonto weg, Adressbuch weg,
Standort weg, Kunden weg, E-Mails.
Google Maps darfst du nicht mehr verwenden.
Das ist eine volle Katastrophe.
Das ist eine ganz große Gefahr.
Ich muss das alles immer backuppen,
das hast du mal irgendwie so ein bisschen noch.
Genau.
Ganz kurzer Einschub.
Das macht ja die kleinen Firmen.
Google Maps hat die Domain geändert
von maps.google.com auf google.com
slash maps. Super, scheiße.
Ja, und was jetzt bedeutet, du kannst
Warum, Jochen, warum?
Weil die quasi
Erlaubnis, dass dein Standort verwenden darf,
an der Domain hängt.
Für Browser zum Beispiel.
Und dann ist halt doof, weil du kannst
jetzt nicht mehr, du kannst jetzt
Google nicht mehr sagen, ja, okay, für Maps,
also wenn ich navigiere, okay, darfst du meinen Standort
haben, weil es ist irgendwie logisch, dass du den brauchst.
Aber irgendwie während, wenn ich
jetzt irgendwie nach, weiß ich nicht,
nach Rummersuche, dann vielleicht eher nicht.
Ja, nach was, Jochen, was würdest du denn?
Ja, ich weiß auch nicht.
Oder an Porträt, über welche kompromisierenden Sachen,
Ruby oder PHP oder so.
Sowas, ja, sowas.
Sicherheitsbegriff PHP 8.4.
Und das Problem ist, man kann
das jetzt nicht mehr trennen, sondern wenn man das
jetzt auf der einen Seite akzeptiert hat, dann hat man es auf
allen anderen Sachen halt auch akzeptiert.
Ja, das war schlau.
Ja.
Sowas ist eigentlich der Move in die falsche
Richtung, wenn man Vertrauen schaffen möchte.
Ja gut, jetzt weiß ich nicht,
wie viel Vertrauen da jetzt noch zu verspielen ist,
aber...
Du hast sowieso keins mehr.
Ja.
Ja, aber das ist alles traurig, ja, und ich glaube auch, genau, für die Großen ist das gut, weil die schaffen das halt um jede Regulierung irgendwie, dann bauen sie halt irgendwie, keine Ahnung.
Für Banken ist das ja auch gut, weil die können sich halt die Konkurrenz vom Leib halten. Eine neue Bank gründen, das ist nicht so einfach. Du musst erst mal hier eine Million Euro auf dem Konto haben und dann musst du auch noch diverse Vorschriften erfüllen.
Ja, gut, in der Eurozone ist es wieder ein kleines bisschen einfacher geworden, die ganzen Bank-Startups aus Estland und aus …
Ja, in den Millionen brauchst du.
Ja, klar, also jemand muss eine Million haben.
Genau.
Ist nicht unerhört, dass man das macht.
Ja, du musst halt diese ganzen Zettelbeziehungen bekommen, damit du irgendwelche Sachen betreiben kannst.
Ist der Banksektor doch relativ stabil?
Das hat mich schon mal gedacht, du musst halt Enterprise-Dinos anstatt von Debian benutzen oder sowas, weil Red hat sich da reingesetzt.
Da gibt es ja auch Geschäftsmodelle. Da gibt es zum Beispiel die Solaris-Bank. Das ist eine B2B-Bank.
Hat das was mit Solaris im Betriebssystem zu tun?
Nee.
Ach verdammt.
Und die sind quasi, die bieten Bankdienstleistungen für Startups an. Das heißt, du kannst dann als Startup eine Bank machen und deren Banklizenz quasi benutzen. Also die sind dann die Bank, die das tatsächliche Konto führt.
tatsächlich. Oh, hat nicht TradeRepublic letztens umgestellt von
Solaris auf irgendeinen seriöseren Anbieter?
Das weiß ich nicht. Also Tomorrow
ist bei Solaris.
Weiß nicht, ob die Umstellung so einfach ist. Auch da
ist ja, ist ja schwierig.
Also ich habe auf einmal eine E-Mail bekommen, oh, sie müssen jetzt ihr
Verrechnungskonto mit der E-Bahn ändern. Das funktioniert
ab in zwei Wochen nicht mehr.
Wow. Oh, ja, das ist
auch sowas irgendwie. Letztens habe ich den Fehler
gemacht, als ich irgendwie
die Mail
gekriegt habe, irgendwie, sie haben neue
Nachrichten, die jetzt gekippt sind, in ihrem
digitalen Post. Was zur Hölle ist das denn?
Na egal. Normalerweise
ich lese das nie. Und dann letztens
dachte ich so, naja, weiß nicht,
vielleicht ist ja irgendwas Schönes so in der
Vorweihnachtszeit, was Angenehmes. Hab draufgeklickt.
Das war ein Fehler. Eine Bank hat
mir gekündigt.
Wer hat denn die Geschäftsbank?
Deine Geschäftsbank? Ja. Oh, warum?
Das ist ja witzig. Welche Bank war es?
Fidoa. Ah, warum?
Also das haben sie jetzt nicht dazu geschrieben,
das muss ich dann googeln.
Sie stellen den Geschäftsbetrieb ein, genau.
Ach, Fido, das machst du?
Ja.
Ach krass, also gut.
Also ich habe vor Fido vor, ich weiß gar nicht mehr genau,
ein oder zwei Jahren eingestellt, meine Sachen da
und habe alles umgestellt von Fido auf was anderes, weil...
Ich bin da auch weggegangen.
Ja, Fido ist auch komisch.
Ich war einfach zu faul, ja.
Die machen sowieso total komische Sachen.
Also das ist einfach, man hat immer das Gefühl so...
Ja, das war auch eine Sache, gut.
Wenn man mit denen kommuniziert, ist halt so irgendwie...
Wo kommt ihr eigentlich her?
Das ist ja komisch.
Irgendwie so...
Ihr kommt nicht aus dem IT-Bereich.
Ihr kommt auch nicht aus dem Internet-Bereich.
Ihr kommt auch nicht aus dem Bank-Bereich.
Was hat die eigentlich?
Marketing.
Aber die haben es tatsächlich
gefunden interessant.
Ja, also gut, dass ich da weg bin.
Die sind übernommen worden von irgendeiner französischen Bank
und die haben das jetzt ein paar Jahre laufen lassen.
Ich weiß nicht genau, irgendeine große, keine Ahnung.
Und dann, jetzt tut ihnen das wohl
zu viel zu weh, was sie an Verlust machen.
Und jetzt machen sie das Ding zu.
Da wird ein Marker aufgekauft und klar, boom.
Ja, also das verstehe ich.
Ich habe da so eine gute Alternative.
Ich bin bei so einem Anthroposophen-Verein.
Ach, das wusste ich wohl.
Wie heißt die Bank?
Ja, das ist jetzt auch egal.
Also so eine gemeinnützige, die tun immer so.
DLS oder so.
Also jedenfalls, ich fand das am Anfang,
also die Idee kam ja erstmal super
und ich habe mich davon auch ein bisschen über den Tisch ziehen lassen.
Und der Service am Schalter ist dermaßen mederabel
und die APIs, die die haben, dermaßen schlecht.
Also ich würde es niemandem empfehlen.
Ja gut, aber APIs bei einer Bank, ich meine.
Ja.
Gibt es da welche, die sinnvoll, gibt es da gute?
Ja, ja, habt ihr Empfehlungen?
Ja, Fido, ja.
Ich hätte tatsächlich eine,
aber vom Webinterview, die APIs habe ich
aber noch nicht ausprobiert. Solaris Bank. Die Holländer.
Fand ich gar nicht schlecht.
Bank.
Die mit U.
Ich will jetzt hier keine Werbung machen, wir haben ja heute
nicht gesponsert.
Aber man könnte mal so eine Episode sponsern.
Das wäre doch mal eine schöne Sache.
Falls eine Bank zuhört.
Und tatsächlich irgendwie auch
sowas wie funktioniert.
Ja genau, also sowas wie
Schickt mir doch mal bitte jeden Monat per API meine
Kontoauszüge mit ordentlicher Online-Investierung.
Ja, oder abrufbar einfach. Per Webhook alle
Transaktionen. Genau, sowas hätte ich
auch gerne. Die haben das immer nur so für so
SAP-Integration oder für
so DATEV-Quark.
Wo ich mir denke, warum nicht für mich?
Ja, genau.
Warum nicht für mich? Aber
naja, gut, so ist das dann halt.
Ich hatte letztens übrigens wieder mit DATEV-Planning
online zu tun.
Oh, das ist ja schön. Da hast du dich sehr gefreut, gell?
Ja, also es ist tatsächlich gar nicht so schlimm.
Also die ist total super. Man macht dann
ein Foto von seiner Rechnung und die wird automatisch da
gedreht. Das kommt mir irgendwie bekannt vor.
Aber ja, funktioniert.
Oh, ist doch gut.
Ja.
Ja, was haben wir noch an News?
Ich überlege
gerade, es gibt
noch ein bisschen was zu, das ist aber alles
Zeugs, das ist auch, da kann man auch noch drüber
reden, wenn wir über eigene Software reden.
Oh ja.
Das Einzige, was ich vielleicht noch Last Pass
hatte letztens so eine kleine Sicherheitsschwankung.
Eine Sicherheitsschwankung.
Das wäre auch eine Frage.
Eine schöne Untertreibung.
Ich verwende LastPass.
Oh, du verwendest das?
Ja, ich fand es gar nicht so schlimm.
Das erklärt es auch, warum es nicht so schlimm war.
Was sagst du denn dazu?
Als Betroffener?
Nee, er sagt es schon, es war nicht so schlimm.
Also irgendwer hat
Backups geklaut.
Von The Walls.
Ja, die muss jetzt halt immer noch entschlüsseln.
Nee. Wie nee?
Die sind nicht verschlüsselt.
Was? Also die Passwörter
sind... Dominik revidiert gerade seine
Einschätzung zum Thema. War gar nicht so schön.
Also jeder hat ja seine eigenen Daten
verschlüsselt. Also die Passwörter sind verschlüsselt.
Der Rest nicht.
Das heißt, das ist schon bitter, wenn da jemand
automatisch sie durchgehen kann.
Nicht so cool. Und jemand hat wohl
so Links da drin gefunden, so Passwort-Reset-Links.
Die sind nämlich nicht verschlüsselt.
Und da gibt es einige, die nicht zeitlich
begrenzt sind.
Und das ist nicht so cool.
Also alle Passwörter, die ich mir im Klartext
in Notizen geschrieben habe, muss ich jetzt neue machen.
Ja.
Es ist leider eigentlich noch deutlich schlimmer,
weil die Frage ist auch, wie lange bist du da Kunde?
Und warum?
Wenn du lange Kunde bist, ist es nicht so gut,
weil die halt irgendwie das Verfahren,
mit dem sie die Passwörter da verschlüsseln,
halt auch mehrfach umgestellt haben.
Was ja eigentlich richtig ist.
Es geht halt nur, wenn du es neu
änderst. Das heißt, wenn du
lange dabei bist, dann hast du halt irgendwas
Unsicheres. Deine alten Passwörter sind nicht so sicher.
Sobald du dein Masterpasswort änderst, wird ja die
ganze Vault neu verschlüsselt.
Okay, das weiß ich jetzt nicht so genau, wie das
da die Prozesse im Einzelnen funktionieren.
Du musst einmal dein Passwort ändern.
Ich sag mal so, die relevanten
Dinge. Wie oft änderst du dein Masterpasswort?
Weiß ich nicht, alle paar Monate mal.
Okay, gut.
Hast du immer noch eine Zahl hinten dran, ein Ausrufezeichen
mehr hinten drin. Nee, ich mache tatsächlich
komplett Neues. Ja gut,
okay, dann bist du vielleicht, aber trotzdem ist es halt
bei den Leuten, die lange dabei sind, ist es halt so,
da kostet das irgendwie, kannst ja online, kannst du
GPU kaufen, ne? Dann kostet das halt irgendwie
die Passwörter von irgendjemandem brechen, kostet halt so
100 Dollar oder sowas. Nein, nein, nein, nein, nein, nein.
Die alten sind halt leider.
Aber wie alt,
AS-256 haben die ja schon seit 100 Jahren.
Nee, nee, die verwenden da irgendwas anderes mit ganz
wenig Runden. Nee, nee, nee, nee.
Okay,
Ich weiß es nicht, ich kann ja mal
einen Link zu diesem
Ich kann ja mal einen Link zu den
zu den frechlichen Details
in die Show. Ja, bitte, bitte.
Ich kann es nicht jeder selber nennen.
Also, sah nicht so gut aus.
Hätte ich gesagt.
Also, tatsächlich, die Krisen-PA war halt
auch katastrophal. Also, ehrlich gesagt.
Ja, also ich, also
Wir haben erst mal getan, nein, wir haben
gar keinen Lied. Nee, ist gar nicht passiert.
Aber ich finde, es ist nichts Schlimmes rausgegangen.
Nein, aber im Moment ist es doch was Schlimmes.
Aber die haben für so ein Unternehmen
relativ transparent versucht, zu erzählen, was da wirklich
passiert ist. Also fand ich.
Also die Bewertung, die ich
so gehört habe, war halt, ja okay,
die können den Laden zumachen. Das war's.
Also da ist eigentlich nichts, was man noch
zu retten wäre. Also das ist einfach durch.
Also ich meine, klar,
wenn irgendjemand seine Passwörter verliert
oder die Datenbank, keine Ahnung, wenn das
halt irgendwie sonst wer ist.
Aber wenn das
sein Job war, also eigentlich
kannst du dann zumachen. Was soll das noch?
Und vor allen Dingen, wenn da so katastrophale
Geschichten dabei sind, wie, ja, nicht mal die Sachen, die wir
verschlüsselt haben, sind wirklich sicher, sondern es ist halt
irgendwie kaputt.
Also die meisten Sachen sind ja tatsächlich
AES-256, liegen dann halt dann irgendwo da rum.
Das ist ein ganzer Vault. Also ich glaube,
die einzelnen Sachen, ich glaube auch nicht, dass die Daten
nur die Passwörter verschlüsseln.
Da brauche ich jetzt nochmal einen Nachweis für, weil meiner Meinung nach
ist das ganze Vault, was du hast,
AES-256, du verschlüsselst extra
mit deinem Masterpasswort halt.
Und ja, okay, dann liegt da halt da irgendwo
so ein Backup vom AES-256
Binary rum. Und da muss jemand
mein Masterpasswort hacken, damit der
an meine Daten drankommt. Ich meine, das ist
jetzt nicht unmachbar, aber es ist
schon sehr, sehr, sehr, sehr, sehr unwahrscheinlich, das
zu tun. Ja, wenn es so wäre,
Dominik, würde ich dir zustimmen.
So hat es sich am Anfang angehört
auch, aber es kommen leider immer wieder Sachen
raus, wo halt klar wird, dass es
nicht so ist wie die Situation.
Weil sonst muss ich harte Maßnahmen ergreifen.
Ich meine, immerhin LastPass bietet es ein
jetzt sofort alle Passwörter erinnern Feature.
Automatisiert.
Ob man dem jetzt noch vertrauen kann?
Ja, das haben wir schon.
Für immer.
Das ist auf jeden Fall komfortabel, da stimme ich zu.
Die Frage wäre jetzt schon,
was nehmt ihr denn da so?
Ich bin tatsächlich, weil es ist das beste UI.
Ja, okay.
Keeper XC.
Ja, okay.
Da überlege ich auch gerade,
ob ich da nicht vielleicht hinwechseln will,
weil ich bin bei One Password,
weil gute UI
äh, naja, besser als.
Gute UI.
Lassen wir das mal als positiven Punkt so
stehen. Ja, der Rest ist halt auch nicht so gut.
Andere Positivpunkte.
Ja, ja, ja, ich weiß.
Lass, was ist das beste UI? So macht das am meisten Spaß.
Das funktioniert am besten. Ja, aber ich,
bei meinem Key, also meine Passwörter sind mir,
da ist mir die UI nicht so wichtig.
Ja, das sollte auch schon funktionieren, sonst ist es halt
nicht so gut. Nee, das stimmt nicht, dass die nicht so wichtig ist.
Doch, die ist nicht so wichtig. Doch, meine Familie nutzt
das dann irgendwie, die können das nicht.
Es will ich nicht, dass meine Familie das benutzt.
Ja, gut, ich habe jetzt auch getrennte Sachen
für Firma und dies und das, aber
und ich meine, du hast ja auch noch 2FA, das kommt ja auch noch
dazu bei den wichtigen Sachen.
Ja, bei den ganz wichtigen Sachen schon,
aber trotzdem.
Trotzdem.
Jochen so.
Ja, so mit Passwort zurücksetzen
und so und SMS kriegen und das ist
auch immer so ein bisschen so
das Gefühl der Sicherheit.
Ja, aber wenn du dann dein Passwort
zurücksetzen kannst,
ohne den zu haben. Aber wie soll der Passwort
zurücksetzen, ohne den Link in der E-Mail?
Ja, aber E-Mail, dann
ist ja dein Passwort,
dein Tour A ist genauso sicher wie dein
E-Mail-Account. Das ist der wichtigste
Account, ja. Also E-Mail-Account habe ich natürlich sofort geändert.
Ja, ja,
aber ich meine, du musst halt dann
schon sehr viel wissen. Manchmal gibt es Passwort-Zurücksetzen
per SMS und das ist ja auch nicht
ungeheuer sicher. Ja, bei vielen Passwort-Zurücksetzen
bei SMS habe ich das noch nicht gesehen. Ja, Google ist ja auch
einer der Anbieter, die da erstaunlich
viel Sicherheit bieten, aber
Da gibt es ja viele andere, die nicht...
Ja, aber guck mal, meine E-Mails...
Ja, also das war auf jeden Fall
ein bisschen so, das war blöd
und KeyPass, genau dieses Ding,
dass da, weil OnePassword
ehrlich gesagt ist halt
in einer ähnlichen
Liga, leider muss man
sagen, was die Transparenz angeht. Und sie haben
sich auch bei dieser Geschichte echt nicht
gut, nicht gut,
sehen nicht so gut aus, weil statt
zu sagen, ja, okay, wir bieten hier
Das hätte man ja auch machen können.
Da kann man auch Marketing draus machen.
Da haben sie halt
eher so auf die
Helme-Karte gesetzt.
Also ich fand, Lars hat relativ transparent
versucht zu erklären, also das, was sie verstanden haben,
den Leuten zu erklären.
Ja, ich glaube, das müssen wir mal in den Schuhen auspacken.
Dann müssen wir das in die Schuhe auspacken.
Sah relativ katastrophal aus.
Also, naja.
Aber wenn wir gerade bei Software-Katastrophen sind,
da ist mir auch noch was eingefallen.
Southwest Airlines hat kürzlich ganz, ganz viele Flüge canceln müssen, also über Weihnachten auch.
Das ist eine große amerikanische Airline, die operieren hauptsächlich in Nordamerika.
Und die mussten wirklich ganz, ganz viele Flüge canceln, also irgendwie an drei Tagen haben sie alle Flüge streichen müssen.
Southwest Airlines?
South West Airlines, genau.
Und man weiß nicht ganz genau, woran es liegt,
aber es gibt wohl so Indizien,
dass da die Planungssoftware für ihre Crews kaputt gegangen ist.
Planungssoftware für die Crews?
Und dann konnten sie ihre Crews nicht mehr verplanen.
Das heißt, die hatten einfach kein Personal,
um ihre Flugzeuge zu fliegen.
Und da hat irgendjemand jedes Mal Mickey Mouse
auf den Thron im Flugzeug gesetzt.
Genau, Dr. Mickey.
und, also es sieht wohl so aus,
als ob das einfach ein Softwareproblem wäre, als ob die halt
einfach ihre Software nicht gut genug gewartet hätten
oder nicht gut genug im Griff gehabt hätten oder
irgendwelche Schulden. Aber technische Updates kommen irgendwann doch tatsächlich
raus? Ja, tatsächlich, voll überraschend, ja.
Ach, echt? Kann man da nicht
sparen? Und das hat jetzt
dazu geführt, dass eben ganz viele Leute über Weihnachten
einfach gestrandet waren an irgendwelchen scheiß
Flughäfen. Ah, toll. Und?
In den USA, ich meine, da kann man auch ein Auto mieten,
also ganz ehrlich. Ja, ist
wohl, also da gibt es jetzt wohl auch schon rechtliche
Probleme, also ist da
Das entwickelt sich auch noch.
Aber eine Sache, die immer wieder genannt wird,
ist halt, dass Southwest Airlines
in der Pandemiezeit fast pleite gegangen ist
und dann irgendwie, keine Ahnung,
4,6 Milliarden Dollar
Bailout gekriegt hat.
Und der CEO hat sich einen Bonus von
9,1 Millionen Dollar ausgezahlt.
Es gibt Bailout in den USA? Das selten.
Ja, für so die wichtigen Sachen schon.
Für die großen.
Nein, normalerweise gibt es sowas in den USA nicht.
Da sagen die, das ist halt dein Pech.
Also bei die München manchmal auch, weil eins der Problem war,
Ich muss sagen,
wenn man schon kapiert ist, macht man das auch richtig.
Das heißt halt nicht Bailout, sondern es heißt
Business Loan oder sowas.
Und die waren dann,
die musst du nicht zurückzahlen.
Das ist der Trick.
Die Art von Business Loan hätte ich auch gerne.
Ja, so eine hätte ich auch.
Egal.
Wenn du bist, wo du bist, frag mich an.
Achso, ja.
Der kennt die Mafiabank, der weiß wie man.
Ja.
Jedenfalls ist da jetzt ganz viel
Seiten in der FIA ausfüllen, dann bekommst du relativ viel
Kohle für relativ wenig zurück.
Gibt es so ein paar Maden, die das
die ganze Zeit machen? Ja, musst du mal.
Ich bin keiner von denen, aber ja.
Also auf jeden Fall haben die ganz viel Ärger gekriegt und es war
wohl ein Softwareproblem und jetzt stehen
die auch nicht so gut mehr da.
Weil es verursacht natürlich auch
mehrere Kosten. Das heißt, Haus West Airline
geht mit Niki Lauda Airline einfach unter?
Also die weiß nicht,
ob die das überleben werden, diesen Vorfall.
Wegen Software
und wegen technischen Schulden, um die sie
sich nicht richtig gekümmert haben.
So ein bisschen ist das ärgerlich, aber so ein bisschen
ist auch Genugtuung.
Ja, das mal.
Habt's euch doch, ihr hättet euch drum
und ich wusste erst, dass das
passiert. Ja, aber irgendwie
so ein bisschen habe ich das Gefühl, dass das passiert in letzter
Zeit halt häufiger. Also da
ich weiß nicht genau, ob
genug, ja, ich muss gestehen,
ich fühle da auch Genugtuung.
Schon so ein bisschen. Aber es ist halt
auch irgendwie blöd
zu sehen. Also tatsächlich ist es so, irgendwie viele Sachen,
wo man, wo wir, ja, was heißt,
wen meine ich mit wir? Keine Ahnung.
Leute, die sich mit sowas wie Software irgendwie beschäftigen,
immer gesagt haben so, oh, da müsst ihr aufpassen,
das ist gefährlich, macht das nicht.
Oh, oh, Hammer, Daumen,
Vorsicht, nicht machen.
Ja, und die Business-Leute sagen halt,
aber wie viel kriegen wir dafür?
Du musst ja Hammer richtig aufholen, damit du auch kein Brut triffst.
Aber das ist ja nächstes Jahr erstes Risiko.
Ja, genau.
Ich wollte gerade sagen, ich bin schon lange weg.
Genau, da ist jetzt halt auch
letztens wieder so eine Geschichte passiert, wo er auch,
ja, also
in Australien, glaube ich, hat halt irgendwie,
haben irgendwie so Krypto-Scammer,
diese Leute, die halt da
irgendwie die...
Das ist auch eine wundervolle Geschichte.
Das ist auch eine wundervolle
andere Geschichte, aber
nee, die haben halt irgendwie so
die Leute, die dann halt die Backups
verschlüsseln oder die Daten verschlüsseln und dann sagen,
hier, gib mal Bitcoin,
haben halt irgendwie eine Krankenversicherung
erwischt. Und in Australien
ist den Krankenversicherungen halt erlaubt,
den ganzen Scheiß halt sozusagen irgendwo zentral
zu halten, was keine gute Idee ist.
Alle haben immer gesagt, das ist keine gute Idee.
Aber es ist viel billiger.
Ja.
So, die Ansage war
halt immer und war hier eigentlich auch
und solche Daten darf man nicht
auf einem Haufen irgendwo sammeln. Das darf man einfach
nicht machen. Das ist doof, wenn man das macht.
Und ja, die haben das halt getan
und dann sind halt ihre Daten
irgendwie dann weggekommen und ja, sie wollten
halt das Lösegeld nicht zahlen.
Und dann...
Mit Terroristen darf man nicht verhandeln.
Ja, genau. Ist auch verboten, irgendwie, habe ich gehört.
Da kann man sich versuchen, auch daraus zu reden.
Darf man gar nicht.
Da darf man gar nicht bezahlen.
Naja, jedenfalls, die Erpresser
dachten so, gut, dann machen wir mal ein bisschen mehr Druck
und haben dann halt angefangen, die Daten zu veröffentlichen.
Und haben halt dann tatsächlich, glaube ich,
auch die gesamten Daten irgendwie alle veröffentlicht.
So, dass jetzt tatsächlich
die Krankenkasse und die Regierung
zeigen so mit den Fingern gegenseitig aufeinander
und sagen so, das war schon...
Das hätten die nie tun dürfen.
Die bösen Hacker.
Die russischen, chinesischen und was weiß ich.
Die waren alle ganz böse.
Die amerikanischen.
Und das ist so kriminell.
So furchtbar kriminell.
Da müssen jetzt ganz dringend Leute ins Gefängnis.
Aber nicht ich.
Diese ganzen Daten, wie kommen die denn überhaupt da hin?
Genau.
Wer es dann aber ausbaden muss,
sind halt die Leute,
wie zum Beispiel alle Leute,
die jetzt wegen Alkoholkrankheit
oder so behandelt werden in Australien, haben jetzt ein Problem.
Ja, das steht jetzt halt irgendwo.
Ja, und du kannst es wissen, wenn du
es wissen willst.
Ja, dann braucht man jetzt eigentlich ein Webinterface,
was den Leuten sagt, mit
Tu bist alkoholkrank, danke, ja.
Ja, also
irgendwie alles nicht so schön. Aber es ist
halt, ja, jetzt kann man natürlich
sagen, hier, toll du so.
Aber es hilft auch nicht.
Also dieses Mal hilft es nicht.
Vielleicht hilft es nächstes Mal was.
Wenn man das jetzt lange genug sagt, dann toll du so.
In Europa habe ich da auch gar keine Hoffnung.
Ich habe mich aber auch oft gefragt,
man denkt so,
wann passiert es denn endlich mal? Jetzt passiert es halt.
Aber ja.
Ist doch auch irgendwie schön.
Warum haben wir doch keinen Profit?
Brennenden Hochhäuser.
Wenigstens davon Profit.
Ja gut, da gibt es sicherlich Leute,
die da profitieren.
Aber warum nicht wir?
Weil wir die Guten sind, Dominik.
Ja gut, auf jeden Fall.
So ist das alles.
Sind wir mit den News durch? Ich glaube schon.
Wir machen viel zu lange News.
Jochen, was hast du denn dieses Jahr gemacht?
Ja, ich habe tatsächlich,
weil ich dachte, okay, guck mal nach,
was habe ich denn, ich habe ja, ich führe ja Buch
so ein bisschen.
Jochen hat einen Blog, in dem stehen deine Weekend-Notes.
Genau, genau.
Aber schreibst du da auch
die Termine rein, wenn du
zur Alkoholberatung gehst?
Ja, ich mache das.
Noch nicht, aber vielleicht.
Ist das nicht eine AA, eine Geheimorganisation?
Ja, also
ne, da ist tatsächlich
relativ viel, also ich war selber überrascht,
ich dachte ja so, gut, was habe ich dieses Jahr gemacht, war jetzt nicht rumgesessen
am Computer, irgendwie
vielleicht auf die eine oder andere Konferenz gefahren,
aber es war mehr, als ich erwartet hatte
und ja, da ist
Also wenn man 52 Wochen tatsächlich
abrechnet am Ende des Jahres, dann kommt da was rum.
Ja.
Ja, habe ich jetzt dieses Jahr nicht gemacht, aber
also zum Beispiel, ich hatte gedacht
Bist du lückenlos mit deinen
Weeklogs? Ja, ich meine schon.
Johannes wollte sagen, ich schon.
Ja, also, ja.
Aber in manchen steht halt mehr
drin und in manchen steht nicht so viel drin.
Ja, genau. Ich hatte auch ein paar dabei, wo ich dachte so, oh, okay.
Also, um euch nochmal für
unsere Lieblingshörerinnen und Hörer anzusehen.
Was ist eigentlich ein Weeklog? Genau. Jochen und Hannes machen
beide auf ihren eigenen Blogs Weeklogs.
Er könnte nachlesen, was haben sie denn jede Woche
so gemacht.
Und da steht ja relativ detailliert drin,
mehr oder weniger interessant.
Ich finde es total cool.
Ich schaffe es nur jeden Monat
und ich traue mich nicht, das zu veröffentlichen.
Ja gut, das kann man ja auch privat machen.
Dann gibt es ja auch noch ein zweites,
was nicht veröffentlicht wird.
Das Secret Journal.
Ja natürlich, mein Tagebuch veröffentliche ich da nicht.
Das ist ja nur jetzt hier, was relevant ist.
Interessant finde ich wirklich,
dass bei euch pro Woche so viel rausfällt.
Dass wir pro Woche drauf sind.
Ja.
Da muss ich sagen,
das geht bei mir besser.
ich bin lückenloser, seit ich mir das
so zu einem guten Teil automatisiert habe.
Ah ja, okay. Also zum Beispiel
meine, zum Beispiel die Links, ja, die ich da
immer reintue. Das sind die Links,
die ich in meinen Pinboard speichere.
Und Pinboard hat eine API.
Und dann habe ich mir halt irgendwann
mal so ein kleines Tool geschrieben,
was diese, was, kann man
mit Datum, ja?
Mit Chat-GPT-Cooltext dazu, was das macht?
Nee, so weit bin ich noch nicht.
Den Progress, was ich
gemacht habe, muss ich mir immer irgendwas ausdenken.
Ähm, jedenfalls lade ich mir halt diese, diese, diese Links runter und, und, äh, formatiere die dann so, dass sie da in dieses Weglot passen.
Aber du liest die dann auch?
Ja, also ich tue die, ich tue nur Links in mein Pinboard, was ich gelesen habe, ja.
Okay.
Ähm, und das hat sich auch so ein bisschen entwickelt, ja.
Ich habe am Anfang das halt irgendwie so händisch gemacht und dann habe ich mir ein Tool geschrieben, was dieses HTML auf sauber macht, wenn ich das da reinkopiert habe.
Und dann habe ich mir ein Tool geschrieben, was das aus der AP rausliest und das dann auch der Konsole ausgibt.
Und die jetzige Ausbaustufe ist, dass es eben da so einen Befehl gibt, der den Wochenabschluss macht, sage ich mal, der das automatisch in diese…
Heißt der Weekend?
Nee, der heißt Gatley.
Okay.
Ah, die heißt Weekend Gatley.
Ja, und der schreibt dann, der holt dann diese Links ab und schreibt die automatisch da in diese verschiedenen Sektionen rein und dann muss ich nur noch eben sozusagen meine persönlichen Einschätzungen dazu schreiben, wie diese Woche so verlaufen ist.
Wann machst du das?
Na, Sonntagabend oder Montagmorgen, je nachdem.
Also tatsächlich am nächsten Start?
Ja, das habe ich bei mir rausgefunden, wenn ich das nicht mache, wenn ich das dann so ein bisschen laufen lasse, dann mache ich es gar nicht.
Ja, ich weiß, was du meinst. Ich bin jetzt gerade noch bei meinen
Manzlogs November, glaube ich,
nicht mehr. Ja, ja, genau. Wenn das
passiert, ist es echt schrecklich.
Dann muss man einen Monat auslassen oder eine Woche
oder so und dann wieder aufnehmen.
Dass ich zwei oder drei Wochen zurück war, das ist furchtbar.
Das ist ganz schrecklich, weil man hat dann halt plötzlich so ein
riesiges Backlog von Zeugs.
Allein, wenn man sich hinsetzt und sagt, okay, ich mach das mal
und dann guckt man drauf und denkt sich, nee, ich mach lieber doch was anderes.
Das ist gut.
Wie kommst du auf dein Backlog, Jochen?
Tatsächlich, also
die ursprüngliche Form ist halt auch
irgendwie, ich sehe irgendwas Interessantes und dann drücke ich auf
Share und dann bei iOS kann man das halt immer
in Notizen sharen. Ja, ich meine, das ist okay, ich mache alles
per Hand. Notizen sharen, wie so
ein Tier.
Wie ein Wilder.
Ja, so mache ich das.
Also du packst alles einfach per Share in dein persönliches
Notizbuch und dann musst du das irgendwann sortieren und aufräumen.
Genau, das mache ich aber. Aber wieso benutzt du nicht Connect Home?
Weil das
nicht, weil ich da zum Beispiel
keine Notizen dann zuschreiben kann.
Weil manchmal schreibe ich dann halt auch noch
irgendwas dazu. Ja, Pinboard
ist auch sehr gut. Ich habe sogar bei meinen
Pinboards, habe ich jetzt sogar einen Tag, der heißt
Jochen. Und wenn der Tag
in einem Link vorhanden ist, wird automatisch
hinten angefügt via Jochens.
Ich habe mir schon gefragt, ob du das vorhanden hast, weil ich dachte,
oh, das ist aber sehr regelmäßig. Nein, das ist ein Tag
und jedes Mal, wenn ich da von dir links
anklicke, dann kriegen die den Tag.
Ja, nee, sowas mache ich
nicht. Alles automatisch.
Wir sind sehr digital. Alles automatisch.
Und für mich war auch ein großer
Schritt tatsächlich von irgendwie, ich schreibe
das halt am Ende der Woche zusammen. Ja, ich meine,
wenn ich das jetzt besser automatisiert hätte, wäre wahrscheinlich ein
Weg gewesen, das dann hinzukriegen.
Was dann für mich
das Problem auch gelöst hat, war eher so die
nicht-technische Lösung durch, ich mache das halt, versuche
das halt täglich zu machen oder so
und nicht am Ende der Woche.
Das dauert nicht so lange, das mache ich halt
irgendwie zehn Minuten am Tag oder so.
Aber das ist viel. Ja, zehn Minuten am Tag ist viel.
Ist viel? Ja, finde ich auch. Okay.
Also ich versuche auch sowas zu machen, also wie meine
täglichen Arbeiten zu dokumentieren
in irgendwelchen, weiß nicht, obsidienten
Markthorn-Falte oder sowas. Aber
das so qualitativ aufzubereiten, dass das
in so einen Wigdorf packen würde,
ist schwierig. Also ich muss
das dann immer
manuell zusammenklauben, was ich da gemacht habe,
kuratieren und ergänzen mit den
extra Informationen, die ich gerne hätte, dass das
dann da drin steht. Aber ich finde
das sehr aufwendig. Also das kostet mich wirklich viel Zeit.
Also ich finde, zehn Minuten, eine Viertelstunde am Tag ist too much.
Ja, das ist eine große
Hürde. Ja, gut.
Wäre mir auch zu viel. Also bei mir, wenn ich überlege,
was kostet mich am meisten Zeit, ist tatsächlich dann halt
die Sachen so wirklich nochmal zusammen zu sammeln.
Genau, ja, ja.
Also da weiß ich nicht, wie ich das automatisieren soll, weil
ja.
Das kannst du nicht, man muss ja manchmal einen cleveren Satz dazu schreiben,
damit das irgendwie in den Kontext gerückt wird, in dem man das gerne hätte und so.
Das ist manuelle Arbeit.
Aber ich finde das
relativ bombastisch, das für eine Woche
so hinzubiegen. Das finde ich schon
also abgesehen davon,
also wir nehmen das jetzt mal als Lob, oder?
Ja, okay, bombastisch, okay.
Ja, also
Jochen hat noch nicht ganz so gut über Simon Verlisten,
aber irgendwie kommen da...
Nee, ich meine, ich bin auch, also tatsächlich
man, das mit... Du machst ja auch Bilder rein,
Jochen, das ist ja also...
Weil ich die aus anderen
Gründen, das darf man,
das sollte man nicht erzählen, aber ich sammle aus
anderen Gründen Bilder, die ich woanders veröffentlich
und dann fallen die halt sozusagen
mit runter. Gut, wenn ich die eh schon
da habe, dann kann ich auch... Ja gut, aber Bilder ist immer,
da ist immer so viel Prozess dran und immer so
viel...
Ja, viel rumgefummele und so
deshalb, ich würde auch gerne Bilder
Also wenn ich da eine Viertelstunde pro Tag
reinsetze, dann sind das schon eineinhalb
Stunden pro Woche.
Ja, mit so viel Zeit könnte ich das auch machen.
Das ist schon relativ teuer.
Das ist bei euren Stundensätzen schon
im deutlich dreistelligen Bereich,
was man da irgendwie jede Woche
da reinsetzt. Das heißt, im Monat sind es ungefähr
tausend Dollar, die
in diese Videos fließen.
In dem Stundensatz haben wir noch nicht erreicht.
Na, wieso?
Viermal eineinhalb Stunden.
Ja? Ja. Wie viel schon?
Keine Ahnung, sechs? Aha.
Ja. Das reicht bei mir
noch nicht. Nee, reicht bei mir. Annähernd.
Ja, aufgerundet, ja.
Auf 1000 Dollar gerundet.
Ja, siehst du.
Mehr als 500,0.
Ja, genau.
Ja, aber ich finde
dieses, sich mit anderen vergleichen, genau, Simon Millison,
genau, das wie Glockenlesig halt. Ja, das geht
gar nicht, das ist ganz schlimm. Das ist, wenn man sich
da vergleicht, da wird man, da wird man,
ja. Today I learned.
Und dann ist da so ein Artikel und dann sagst du,
ach, scheiße.
Habt ihr doch auch lernen können.
Mir geht's ja bei euch schon so.
Ja, aber das ist, glaube ich, dann halt generell der Fehler.
Das sollte man dann einfach nicht machen.
Für mich ist halt die Erfahrung...
Man muss immer runtergucken.
Nein, einfach nicht sozusagen das in diesem
Vergleichsding sehen, sondern sich fragen,
okay, macht das für mich Sinn und habe ich was davon?
Also eine Sache
muss ich da vielleicht noch sagen. Wir hatten
die Diskussion auch beim letzten Dango Meetup in Köln,
wo es halt darum ging, wie man
seine eigene Produktivität ein bisschen steigern kann
und wie man so ein bisschen die Sachen, die man macht, irgendwie so
strukturierter bearbeiten kann.
Und da waren relativ viele Leute einer Meinung,
dass man tatsächlich durch diese Dokumentation,
die man macht, unabhängig, ob man die doch mal selber
durchliest oder nicht, einen riesigen Vorteil
bekommt. Ja, glaube ich auch.
Und das muss ich echt sagen, das stimmt
tatsächlich. Also überhaupt
sich Notizen machen zu dem, was man tut,
auch täglich, würde ich sagen, ist eine
sehr gute Idee.
Es ist irgendwie so eine...
Weil man macht halt doch viele Sachen.
Man macht halt doch viele Sachen. Aber warum
Warum veröffentlicht du es,
veröffentlicht du es, Jochen?
Naja, eigentlich das mit dem Veröffentlichen
ist nicht so wichtig.
Das ist nicht mein Haupt...
Also ich weiß auch nicht,
ob das irgendjemand tatsächlich liest
oder so, keine Ahnung.
Hast du Analytics?
Sporadisch.
Momentan habe ich gerade
so ein bisschen Plausible I.O. drauf,
aber ich weiß gar nicht,
ob man da reden kann.
Also du könntest nachgucken.
Ich könnte nachgucken,
ich mache es aber eigentlich nicht.
Auf deinen WeGlock abgelobt.
Ich habe keine Analytics,
ich habe gar nichts.
Ich weiß nicht,
ob das eine Person liest oder zwei.
Ab und zu mal.
Drei.
Also ich glaube,
ich habe von deinen letzten 52 Weeklogs
vielleicht elf gelesen.
Ich könnte ja mal nachgucken, wie oft das bei dir
in den Weeklogs vorkommt, bei denen in den Weeklogs
verlinkt ist und dann weiß ich zumindest die viele.
Also so ein paar Links, also ich habe,
ich mache das so ein bisschen anders, ich habe so ein generelles
Public Journal.
Das ist so ein Link-Sammlung, da schreibe ich das mal
alles weg, was ich irgendwann entdecke.
Da sind ab und zu auch, da sind auch eure Weeklogs drin.
Ich habe einen neuen Abstand eingeführt da für
unsere Weeklogs.
Ich fühle mich geehrt.
Aber also
das, also eine der interessanten
Sachen, die ich da rausgezogen habe, also ich veröffentliche
das halt, weil es zwei Leute
gibt, die das, von denen ich weiß,
das lesen, aber nicht nur Anwesende
hier. Und
ein Freund hat mir mal gesagt hier, er hatte
irgendwie Zeit bei einer
Bahnreise und er wusste nicht genau, was er machen sollte
und dann hat er meinen Weglok aufgemacht, weil er wusste, dass da interessante
Sachen drinstehen. Der Simon, weiß ich nicht,
du siehst das auch. Ja, genau, der Simon
ist die Person. Ja, ich hatte es mir schon gedacht.
Aber mein Freund heißt Anton.
Er hat mir geschrieben und hat gesagt, vielen Dank
für dieses BigLog, weil das ist quasi
vorsortiert für den. Und ich möchte
das eben für mich haben und dann ist
der Aufwand, das zu veröffentlichen, marginal.
Genau, genau.
Also der Vorteil, den ich daraus ziehe,
ist nicht, dass andere Leute das lesen oder so, sondern der Vorteil
ist, dass es gemacht ist.
Ich habe zum Beispiel
so eine Pipeline, also in Planung,
dass tatsächlich
so Dinge auch in Obsidian zum Beispiel,
also in Markdown-Files angelegt werden
und dann über sowas wie GitHub Action
oder so direkt
einen Blog
automatisiert, diese Markdown-Files
als Blogeinträge
in die...
Das ist ja easy.
Da können wir auch gerne gleich noch drüber sprechen.
Da habe ich auch mehr dazu zu sagen.
Aber ich bin ja sehr neidisch
auf dich, Jochen, weil du deine Rezepte
da reintust und ich habe die jetzt so unstrukturiert
da reingetan.
Aber ich benutze das tatsächlich. Wenn ich irgendwas kochen will,
dann gucke ich jetzt in meine Rezepte rein und nicht mehr
auf. Ja, Jochen, ich bin da ja so ein bisschen
neidisch auf dich, weil du
so Rezeptzeugs auf deiner
auf deinem
Blog oder auf deinem, was weiß ich.
Ja, aber einen Blog habe ich gar nicht.
Ich habe dafür ein eigenes. Aber du schreibst immer drüber,
dass du das jetzt. Ja, dass ich da jetzt was mache.
Genau, das stimmt.
Ne, ich habe da tatsächlich, also Mealy ist so ein Rezept
Verwaltungs, Sammlungs
Ding, was es gibt. Ist auch in Django geschrieben, oder?
Ne, ist FastAPI.
Aber Python. Python, genau.
Und Frontend View.
Und das war einfach so eine Kombination,
wo ich dachte so, oh, damit kenne ich mich ja im Prinzip aus.
Da komme ich klar mit.
Super, komme ich klar.
Ich kann das ja mal deployen und dann da irgendwie selber Dinge mitmachen.
Und ja, das habe ich dann auch getan.
Das funktioniert auch soweit.
Aber es ist halt schon mehr Aufwand, als ich jetzt gedacht hätte.
Und dann habe ich da so Dinge reingebaut,
wie dass ich die Sachen, also ich verwende so eine App Captain Cook.
Ich weiß nicht, ob ihr die kennt manchmal.
So für Inspirationsstücke.
Davon gelesen.
Genau.
Die sind eigentlich, die Prinzipien sind ganz gut.
die App selber ist technisch nicht so toll,
aber die Rezepte
sind ganz okay und jetzt möchte
ich die aber irgendwie...
Habe ich auch noch andere Quellen für Rezepte.
Das heißt, ich möchte nicht immer die App verwenden,
vor allem, weil die App auch nicht gut ist.
Und ja, jetzt habe ich das Problem,
wie kriege ich die Rezepte da raus
und in meine Rezeptverwaltung mit Mealy irgendwie rein.
Und dafür habe ich mir dann halt so ein Tool geschrieben,
dass das macht.
Und da habe ich auch sehr positive Erfahrungen
mit Open Source gemacht an der Stelle.
Das sind natürlich die Sachen,
wo ich die meisten Interaktionen mit irgendwelchen Leuten habe.
Tatsächlich, irgendwie, da hat mir irgendwie nach dem Test veröffentlicht.
Der Campus-Creator.
Ja, weil ich dachte so, okay,
also ich habe so ein paar Sachen rausgefunden
und ein bisschen Scrapen konnte ich dann.
Zum Beispiel immer diese dreitäglichen Rezepte, die es da gibt, konnte ich relativ leicht irgendwie integrieren, aber die ganzen Favoriten, die ich schon hatte, konnte ich halt zum Beispiel nicht sinken und so, weil aus einer Captain Cook URL, die man so per Link sharen kann, kann man halt nicht so leicht irgendwie tatsächlich die Informationen für das Rezept rauskriegen.
Und irgendjemand schrieb mir dann so, ja, ich habe mal irgendwie, keine Ahnung, das auf Android, habe ich dann irgendwie, keine Ahnung, dazwischen irgendwas geklemmt, wo man dann mitlesen kann.
Ja, irgendwie sowas, genau.
Und dann habe ich mir die App-Requests mal angeguckt und guck mal hier, so kannst du das machen und dann kriegst du da irgendwie auch die kompletten Rezepte raus, wenn du die App-Requests so machst.
Wow, okay, cool.
Und dann habe ich das natürlich eingebaut sofort und das war dann schon mal besser.
Und jetzt letztens hat nochmal jemand irgendwie einen größeren Pull-Request gegen Captain Cook Scraper, gegen dieses Repository gefeilt, sozusagen. Alexander Ditsch, ich weiß gar nicht, wie der heißt. Der hatte dann so Dinge drin wie mehrere Bilder pro Rezept und irgendwie die Mengenangaben für die Zutaten.
Oh ja, das ist alles.
Kannst du mal kurz die URL für deinen Rezept bloggen?
Da gibt es keine URL,
wo das ordentlich ist.
Das Ding heißt Mealy, das kann man sich selber deployen.
Achso, das war noch intern.
Das habe ich jetzt in meinen offenen Tabs drin.
Ja.
Oh, wie viel hast du?
Also bei Firefox Mobile,
ich benutze Firefox Mobile,
da wird immer angezeigt, wie viele Tabs offen sind
und wenn es mehr als 99 sind,
dann steht da einfach unendlich.
Ich komme immer
zwischendurch auf 42 drunter.
Ja, gelegentlich muss man das so wieder
mit so einer Heckenschere einmal grob
absägen, aber dann... Oder man muss mal
daran arbeiten, ja.
Da bin ich immer noch lange mit beschäftigt.
Rezepte finde ich auch toll, aber
mir fehlen zum Beispiel genau diese Sachen. Also Bilder
schießen von den Rezepten und die dann einfach
im Markthorn zum Beispiel einfügen und das dann
automatisiert auf meinen eigenen Blog rendern.
Ja, da ist doch eine Lücke, oder?
Da gibt es doch nur zentralisierte
Dienste, das ist jetzt, Achtung, jetzt kommt
die große Idee, federiertes
Kochnetzwerk. Ja, aber ich weiß
nicht genau, ob man das so...
Die Papp ist da viel zu viel.
Ich sag mal so, ob jetzt meine Freunde aus der
Kochszene das einfach so
selbst betreiben wollen würden. Ich glaube, dass das
eher so... Ja, das kann man dann immer noch, kannst du ja immer noch
hostet, das steht ja offen, aber
beim Jochen hier,
Jochen, keine Ahnung,
mili.werstdorfer.de
kannst du dir einen Account machen
und schon hast du das. Ja, habe ich tatsächlich auch mal
überlegt, ob man da nicht irgendwie sagen kann, hier
5 Euro im Monat oder sowas und dann kriegst du halt
einen Account. Ist doch egal.
Nein, nicht so ganz. Du kannst ja einer gar nicht verbrauchen.
Ja, nee, so ganz egal.
Eine Million Rezepte reingetan.
Ja, so ganz egal ist es nicht, weil tatsächlich
verbraucht das halt schon relativ viel.
Also ich sehe jetzt hier zum Beispiel mein Ding hat hier schon
Es verbraucht schon Platz.
Ja, okay, gut, dann sagst du halt
30 Rezepte im Monat hinzufügen.
Oder Premium.
Für den Freemium machst du halt die Bilder kleiner.
Oder nur
ein Bild erlauben.
Ja, man kann sich das irgendwie überlegen.
Habe ich mir auch überlegt und dann dachte ich mir so,
oh man, das ist ganz schön aufwendig, das Ding die ganze Zeit zu pflegen
und so. Und der Markt ist relativ klein.
Wäre zwar schön, aber ich glaube,
das funktioniert nicht.
Joran, hat der Captain Cookscraper
denn, wie ist denn da die
Unit-Testabdeckung?
So, okay, ganz okay.
Machst du tatsächlich auch für deine eigenen Sachen Unit-Tests?
Also für das Scraper-Ding, ja, ja, ja.
Das ist relativ gut.
Also bei Millie, ja, ist auch ganz okay.
Aber bei, was hast du noch gemacht dieses Jahr?
Captain Cook, oh, der ist nicht so gut getestet.
Der ist nicht so gut getestet, okay.
Nee, nee, der ist nicht so gut getestet.
Aber normalerweise mache ich das schon.
Und hast du überall Kommentare geschrieben und so.
Hältst du dich da an die ganzen, an die gängigen Regeln der Hersteller?
Also im Groben und Ganzen würde ich sagen schon.
Ja, okay. Das ist beeindruckend, weil das mache ich nicht.
Ah, okay. Interessant.
Wie lange ist denn die durchschnittliche Zeit,
die deine Projekte so leben?
Sehr unterschiedlich.
Pflegst du die auch über lange Zeit?
Sehr unterschiedlich.
Ja, pflegen über lange Zeit ist ja so eine Sache.
Ihr habt kurz den Switch wieder gemacht auf das ganz nächste Topic.
Wir sind immer noch bei selber Software schreiben.
Das ist schon das Richtige.
Damit haben wir schon angefangen?
Ja, haben wir einfach so angefangen.
Also jetzt gerade, aber erst.
Nee, nee, schon eine Weile.
Nee, ja.
Das war ja vorher,
weil es noch so rumgeskriptet ist.
Ja, das war halt ein guter Übergang.
Das kriegen wir sonst nicht so gut hin.
Das hat Dominik gar nicht bemerkt.
Entschuldigung.
Also es ist schwer zu sagen.
Mein ältestes öffentliches Projekt,
was ich immer noch verwende,
heißt Kommandier.
Das mache ich immer
wieder Werbung dafür und ich finde auch, das sollte in die
Python-Standard-Bibliothek und irgendwann werde ich
auch mal einen Pepp dazu aufmachen, wenn ich rausgefunden habe,
wie das geht.
Und
da habe ich 2014
zum letzten Mal was dran gemacht. Und jetzt halt
dieses Jahr, weil ich habe es auf
Python 3.10 geupdatet.
Nee, auf
pyproject.toml geupdatet und das dann
mit moderner
Paketierung, weil die alte Paketierung ging nicht mehr.
Ich habe irgendwas gefunden, was ich ändern wollte und dann ging die alte Paketierung nicht mehr.
Und danach habe ich halt einfach einmal komplett neu gemacht.
Also es gibt jetzt eine neue Version davon, die nichts ändert außer Paketierung.
Ah ja, gut.
Was ja auch okay ist.
Dann kriegst du Wheels und alles und da ist nicht viel drin, aber das macht ja nichts.
Aber so, ja und es gibt so eine Handvoll an Tools, die ich für mich selber geschrieben habe.
Also zum Beispiel, dass es die Links abholt.
Und das habe ich halt einmal geschrieben und das ist eigentlich, ja, da ändert sich nichts mehr dran.
Das hört sich so an, wie die kleinen Short-Commandos
sich geschrieben haben, dass ich mit einer Konsole immer direkt
NHL eingebe und meine
täglichen Eishockey-Videos
drehe.
Dann täglich ein Eishockey-Fix.
Und die sind aber,
die haben eine Testabdeckung
von 0%.
Aber wenn das halt ein Ding macht
und dann ist es halt fertig, okay.
Und man ist die ganze Zeit benutzt, dann testet man das ja.
Ja, genau. Also es ist einfach
Dogfooding.
Entschuldigung, wir waren noch nicht bei dem Thema.
Das ist keine Software, wie ich es verstehen würde.
Das ist ein Tool.
Aber was ist
dann deine Definition von Software?
Du brauchst schon
mehr Dinge,
die benutzen, als du.
Das ist diese philosophische Frage. Was ist ein Haufen Blätter?
Und wenn ich einen wegnehme, ist es dann immer noch
ein Haufen Blätter. Und wenn ich noch eins wegnehme, ist es immer noch
ein Haufen Blätter.
Du musst schon mehr Use Cases geben, als auf deine Insel.
Ja, okay.
Also dann
spreche ich jetzt
den nächsten Schritt an sozusagen, das nächste
Tool, was ich mir geschrieben habe, das heißt Heron.
Das ist ein Static Site Generator,
das ist eben eingebunden in diesen Prozess.
Ich hatte davor Jekyll,
das ist auch ein Static Site Generator, aber
da wollte ich dann eine
Sache machen, die mir sehr simpel erschien, die aber
offenbar unmöglich ist.
Und es wäre möglich gewesen, wenn ich
Ruby könnte, aber es war halt
kein Ruby,
bin halt nicht
drin in dieser Welt. Und was war ein Pelikan?
Genau, Pelikan habe ich dann überlegt
da habe ich auch lange
dran rumgeforscht und habe auch einige Stunden
reingesteckt, das mal auszuprobieren und bin aber auch
nicht so weit gekommen und dann habe ich mir gedacht, weißt du was?
Jetzt mache ich mein
eigenes Ding. Und deshalb heißt
es Heron, weil ein Heron ist ja auch aus der
gleichen Familie der Vögel, aber es ist halt kein Pelikan.
Und
das macht genau die eine Sache, die ich
haben möchte. Aber es ist schon eine Software.
Es ist nicht nur ein Tool, sondern es ist schon eine
Software, die könnte
auch jeder einsetzen.
Die ist auch auf GitLab gehostet.
Also kann man sich runterladen.
Ich verlinke auch quasi jedes zweite Weglok drauf.
Und die ist aber auch nicht gepflegt.
Also bei der Arbeit für einen bezahlenden Kunden
wäre das nicht gut genug.
Da liefere ich bessere Qualität ab.
Was eigentlich blöd ist,
wenn man so sein öffentliches Portfolio hier so,
so mache ich das privat.
Aber umgekehrt ist es auch nicht gut.
Also
auf jeden Fall,
es ist angenehm,
also ich kann das ja, ich kann
professionelle Softwareentwicklung machen und ich mache das auch schon
lange und nächstes Jahr habe ich
10-jähriges Jubiläum als
Selbstständiger in meiner eigenen Firma und
ich bin da nicht ganz schlecht.
Aber es ist auch sehr angenehm,
das mal nicht professionell machen zu müssen,
sondern einfach mal hinzuwurschteln.
Einfach mal,
ich brauche da jetzt ein Feature, das muss jetzt
irgendwie da rein. Ach komm, dann
wird es jetzt halt hier reingebohrt. Irgendwo.
Keine Ahnung. Egal.
Oder auch einfach mal
keine Tests zu schreiben.
Einfach mal so explorativ.
Wie die meiste Produktionssoftware, die irgendwo da draußen
liegt. Ja gut, aber nicht solche, die ich
schreibe.
Produktionssoftware schreibt man natürlich besser.
Und das ist ganz interessant, weil das
ein ganz anderes Gefühl an Software ist.
Also ich
bin da, wie gesagt, ich halte mich
für einen guten Softwareentwickler, auch im professionellen
Umfeld bisher immer gutes Feedback bekommen.
Aber das ist eine
andere Art von Freude, einfach mal so drauf
loszuprogrammieren und einfach mal zu sagen, was brauche
ich denn eigentlich? Wie würde ich es mir
denn vorstellen? Und
sich das dann einfach selber herzuprogrammieren
und das spielt überhaupt gar keine Rolle, ob das
also das ist Open Source, ja, und jeder kann das
runterladen und ich weiß nicht, ob
sich schon jemand drunterladen, ich weiß nicht, ob es schon
jemand angesehen hat.
Aber es ist egal, weil das
das ist nicht der primäre Verwendungszweck.
Der primäre Verwendungszweck ist, dass das
mein Blog macht, mit meinen
Weglogs drauf, mit meinen Sachen
drauf und
ja.
Und wenn es eine andere Person gibt,
die das anschaut und liest und
das interessant findet, dann ist das
schon genügend
Grund, das zu veröffentlichen. Wie bei den Weglogs.
Wenn es eine andere Person liest,
ist das schon genügend Grund, das zu veröffentlichen.
Jetzt bin ich auf Jochen gespannt, weil ich hatte mir ein bisschen was anderes vorgestellt
bei dem Thema.
Ja, der Jochen macht es viel professioneller.
Der macht ja Unitests.
Aber ja,
also insofern,
mein Ansatz an der Stelle ist, also ich habe solche Sachen auch.
Also ich meine gerade dieses Captain Cook
Ding ist, wenn ich jetzt ehrlich bin
zu mir selber, dann ist das halt auch sowas ähnliches.
Weil das ist auch nicht so gut getestet. Da gibt es drei Tests
oder vier. Also,
weil ich benutze das halt auch auf der Kommandozeile
und ja, es ist nichts,
was irgendwie Infrastruktur
für andere Sachen ist.
Oder was ich plane als Infrastruktur.
Insofern, ja.
Das ist nicht die tausend Jahre Software, die für immer hält.
Genau, aber ich habe durchaus auch andere Sachen,
wo ich denke, das wird halt Infrastruktur
für andere Sachen.
Also gerade zum Beispiel mit dem DjangoCast
oder so zum Beispiel das Ding, was halt auch unter
pythonpodcast.de liegt oder unter
dem Blog, das ich da halt habe.
Und das
Ding,
das ist auch ziemlich gut von der Test.
Also da ist viel getestet.
Das ist auch, würde ich sagen,
nichts Falsches zu sagen,
Oder es ist so ähnlich, wenn mich jemand dafür bezahlen würde,
dann würde ich das auch nicht so großartig machen.
Ja, also das ist schon so auf dem Level,
auf dem ich das normalerweise halt auch so mache.
Und ja, das ist, auf der einen Seite mache ich das,
weil es einfach Spaß macht und so und weil ich das halt kann,
weil ich meine, gut, warum sollte man einen Blog selber schreiben?
Ein NIH ist halt so ein, das muss jeder mal machen,
wie einen Editor schreiben oder so, klar.
Aber vor allen Dingen, weil es halt auch einfach Spaß macht.
Und du hast mal einen Editor geschrieben?
Nee, aber man sagt, das sollte
man halt mal tun oder das muss man
halt machen. Das ist ein Compiler, muss jeder mal schreiben.
Ein Betriebssystem. Es gibt eine ganze
Menge Dinge, die man mal so gemacht haben sollte, nicht wahr?
Ja, aber
genau, also Block ist halt so mein Gift
und
ja,
also ich plane das halt auch tatsächlich noch
für andere Sachen zu verwenden, daher
habe ich da jetzt irgendwie auch eine ganze Menge Arbeit
reingesteckt und
dann ist halt die Frage, NIH ist der
Vorwurf, da steckt ja so ein gleicher Vorwurf auch mit drin,
Also warum nicht einfach irgendwas Fertiges? Aber ich glaube, das ist vielleicht auch nicht so schlau, da was jetzt zu nehmen. Zum Beispiel, wenn ich jetzt irgendwie da was anderes nehmen würde. Irgendwie nehmen wir an, sowas wie WordPress oder so. Ja, wo dann alles schon das, was ich jetzt da mühselig rein, selber reinprogrammiere, vielleicht schon fertig ist. Also diverse Dinge.
Zu einem gewissen Teil zumindest.
Ja, genau. Oder als WordPress-Plugin oder so.
Also ich habe mir das natürlich angeguckt
und bin zum Ergebnis gekommen,
nein, ganz genau so, wie ich das haben will,
hat es das nicht.
Deswegen geht das auf gar keinen Fall.
Nur 98 Prozent.
Genau.
Das ist literally unusable.
Exakt, ja.
Aber wenn ich ein Auge ein bisschen zugedrückt hätte,
dann hätte ich natürlich sagen können,
okay, nehme ich WordPress.
Das macht das schon so ungefähr, was ich da brauche.
Aber das Problem ist natürlich,
da muss ich mich mit WordPress beschäftigen
und wie man das deployt und mit diesem ganzen Ökosystem.
Ja, ganz genau. Das war das, was ich mit Pelican
hatte. Sechs Stunden da an der
Konfiguration rumgebastelt und
ja, das ging dann schon so halb.
Ja, und das Problem ist,
das bringt mir halt nichts.
Das bringt mir auch für andere Sachen nichts, weil
ehrlich gesagt, ich möchte nicht mit WordPress mein Geld verdienen.
Aber das ist jetzt wieder Programming for Pleasure.
Ja, ja, aber...
Das ist ja das, was man für sich selber macht.
Ja, ja, genau. Dieser Vortrag hat mich
tief getroffen, aber ja.
Aber ich glaube auch, dass es tatsächlich was bringen kann.
Also ich meine, kommen wir schon zu den Vorsätzen für nächstes Jahr.
Also bei mir fehlt jetzt noch sowas wie Logging, Monitoring, Backups.
Das liegt bei mir tatsächlich auch auf den Passwörtern.
Also ich brauche gerade sowas wie Infrastruktur tatsächlich.
Ich mache halt erst mal so Server.
Also so Enable, Terraform.
Ja, das ist ja nicht so schlimm, aber ich mache das ordentlich.
Ja, aber dann machst du das ja auch für deine Firma.
Ja, ja.
Das ist so das, was ich mir vorstelle.
Weil dass das halt ordentlich ist, so wie ich mir das denke.
vielleicht habe ich auch keine Ahnung davon, aber vielleicht funktioniert
es halt auch. Und ich ziehe das halt
dann gerade und dann möchte ich halt sowas wie
ein Django-Repo verknüpfen können,
auf den Knopf drücken und sagen,
Juhu, das läuft.
Genau.
Ich bin da schon relativ weit,
bis auf eben sowas wie Monitoring,
Logging, Backup.
Funktioniert das auch schon quasi, aber
jetzt wäre halt die Frage, okay,
nehmen wir Monitoring, ja, warum nehme ich da nicht einfach
Prometheus oder sowas, halt so irgendwie alle verwenden.
Und die Antwort wäre da an der Stelle
genau, weil mir das nichts bringt.
Mich jetzt mit Go und Prometheus zu beschäftigen
hilft mir nicht. Das ist nur eine Ablenkung.
Da schreibe ich mir das lieber selber.
Das ist dann nicht so toll wie Prometheus.
Das habe ich ja auch schon gemacht.
Das Logging-Tool ist schon fertig.
Sehr gut. Aber
vielleicht lerne ich,
wenn ich das mache, ja etwas über Django
oder wie man da Dinge handelt,
über Logging, das mir sonst wie weiterhelfen kann.
Und klar, wenn das dann
irgendwann mal hochskaliert und
dann irgendwann muss ich
dann vielleicht jemanden einstellen, der dann ein Probator ist,
der mir dann sagt, das ist alles kackartig,
lass uns doch Probators nehmen. Okay.
Gerade, ich würde sagen, auch wenn man noch nicht so viel
Ahnung von solchen Sachen hat, bei solchen Sachen
fällt man dann, wenn man sowas skalieren muss und das ordentlich macht,
immer über so Dinge, die dann
richtige Softwarearchitektur und Entwicklung
und irgendwie... Ja, weil dann lernst du ja da was drüber.
Genau, mit sich bringen und wo man dann merkt,
ah, okay, da ist ein Problem. Und dann versteht man erst so
die Zusammenhänge vielleicht, die dafür notwendig
sind, um das so ein bisschen auf einem höheren
Level zu machen. Und ohne, dass man das selber dann
ausprobiert hat, hätte man das vielleicht irgendwo
einen Blog gelesen, aber so richtig verstanden,
warum, wieso, in der Tiefe hätte man das
dann wahrscheinlich nicht.
Und gerade Software-Architektur
ist ja ungeheuer schwer zu lernen.
Weil es halt so
was ist, was man nicht anfassen kann.
Einfach mal so gesagt, ja.
Und weil man das auch nicht so oft macht.
Und man kann es halt
öfter machen, wenn man kleinere Programme schreibt.
Ja, also man hat halt irgendeine Idee, also man hat
meistens so ein Werkzeug in der Hand, mit dem das irgendwie funktioniert
und dann muss man das irgendwie dann machen und dann läuft es dann irgendwie.
Und aber dann halt bestellen, wie es dann in der echten Welt
dann unter welchen Problemen das an welchen Stellen einbricht
oder zusammenbricht. Das ist halt das, wo man dann halt
erst merkt, okay, das muss man vielleicht doch anders machen, wenn man
das irgendwie antizipieren kann. Das ist doch dann genau
die nette Sache, die man dann braucht, um dann wirklich größere
oder gute Projekte dann ordentlich zu machen.
Jetzt haben wir ganz viel über so Constraints
gesprochen und über so die
Testabdeckung und dass wir keine Lust haben,
Tests zu schreiben. Du machst RDD, habe ich gehört.
Ja, genau.
Ich möchte auf eigentlich was ganz anderes
noch drauf kommen.
Und zwar,
Und zwar die Richtung, wie man das rausfindet, was man machen möchte.
Weil das für mich da so ein ganz wichtiger Punkt ist.
Wenn du irgendwo für einen Kunden arbeitest, ist es ja meistens vorgegeben.
Da gibt es halt ein PO und da sagt der, wir haben hier die Liste der Tickets, nimm dir eins.
Jetzt bin ich mit dir entspannt.
Ich möchte dich einmal kurz unterbrechen, wenn ich darf.
Ja, gerne.
Meine Strategie wäre im Prinzip, mir so meine Werte zu überlegen.
Also wirklich so ganz klassisch, ja.
Werte überlegen und dann einen Weg
hinzufinden, wie ich diese Werte irgendwie
so liebe,
wie ich mir das vorstelle und dann da so Ziele
zu definieren. Ja gut, das ist natürlich sehr hochtrabend jetzt.
Ja, ja, nein, aber das führt dann auch wirklich so zu Subjekten.
Die Werte sind jetzt in der Blog-Engine noch nicht drin.
Nein, aber die ich lernen möchte dann.
Ja gut. Ja, okay.
Ja genau, das ist halt auch, also
klar, also einerseits
hatte ich in diesem Moment halt das Problem,
dass mir das Tool gefehlt hat, genau der Jochen,
die Wahl zwischen
WordPress oder selber machen,
Wahl zwischen Pelican einrichten oder
selber machen. Und da
hat es mich halt mehr interessiert, das mal selber zu
machen. Und ja,
genau, du hast es eben schon angesprochen, ich bin ein großer
Verwächter von RDD, Read Me Driven Development,
dass man eigentlich
erst das Read Me schreiben sollte, so
wie man sich das wünscht, dass
es ein Projekt gibt, was eben
dieses Read Me enthält und
dann die Software zu dem Read Me schreibt.
Der Co-Pelican ist wundervoll.
Wundervoll?
Also ja,
Okay, das mag ich ja gar nicht, aber egal.
Dass man eben aus der Benutzer-Sicht rauskommt.
Und das geht sehr einfach, wenn man selber der Benutzer ist.
Weil du dann sagen kannst,
okay, ich hätte gerne ein Feature in dieser Software
und ich weiß ganz genau, wie das funktionieren soll.
Oder zumindest kann ich mir ganz genau überlegen,
wie es funktioniert.
Die Krux dabei ist,
du musst halt tatsächlich sehr viel Ahnung
von dieser Business-Seite haben.
Ja.
Nee, gar nicht.
Was heißt, ich muss gar keine Ahnung haben?
Ich frage, wie du Business-Seite definierst.
Ja, gar nicht.
Nein, aber der User doch, also der User ist das Business.
Genau, Anwenderseite.
Ja, ja, das ist das Business.
Genau, aber wir verwenden ja alle viel Software und wir wissen ja, also mir fällt oft auf, wie schlecht Software ist.
Also für Domänen, in denen wir ein bisschen Expertise auch besitzen und das ist halt genau das Problem, dass wenn du halt sowas transportieren möchtest auf Domänen, wo man halt jetzt nicht so von der Pike auf drin steckt, dass das eine Schwierigkeit ist.
Auch dann ist es gut, das aus Benutzersicht zu sehen.
Und das ist eben eine ganz andere Sicht,
als die, die man als professioneller Entwickler hat.
Weil da hast du nicht die Benutzersicht,
sondern immer nur die Entwicklersicht.
Ja, genau, aber das ist genau die Schwierigkeit,
diese Benutzersicht annehmen zu können für Use Cases,
wo du diese Domain Expertise ...
Es ist leichter, als die Domain Expertise zu haben.
Naja, aber wie willst du ein Nutzer sein,
ohne die Domain Expertise zu kennen, die du brauchst,
um Nutzer für dieses Programm zu sein?
Was gibt es denn da, über welche Software denkst du denn? Weil die meiste Software, die es so gibt, die können wir ja schon irgendwie zumindest schlechter als recht anwenden.
Genau, aber mehr schlechter als recht auf jeden Fall, ja, wenn wir das mal so ein bisschen, also ich meine sowas wie.
So eine Auswertung von MRI-Bildern.
Ja, irgendwas Medizinisches oder sowas.
Klar, da habe ich auch nicht den Zugang. Aber da fehlt mir auch, das will ich aber auch gar nicht machen in dem Moment. Ich würde das gerne mal machen.
Nein, aber ich glaube, das geht weiter, also es gibt auch diese ganzen UX-Prozesse, diese ganzen, mir fällt es auch unheimlich schwer, mich jetzt, das hört sich doof an, also in den durchschnittlichen TikTok-Nusser hinein zu versetzen, wie der gerne seine Klickstrecke hätte.
Ja, okay, aber das ist ja egal, das ist ja egal, das kann ich bei der Arbeit machen, wenn ich das privat für mich mache, dann will ich das ja gar nicht, dann will ich ja nur Sachen machen, die mich interessieren und das ist genau das, worauf ich raus will.
Software für mich selber schreiben,
gibt mir die Möglichkeit, diese ganzen
Sachen, die vielleicht
wirtschaftlich interessant wären oder die
keine Ahnung
hip sind
oder trendy oder die mal gemacht haben
muss, alle zu ignorieren und einfach zu
machen, was ich gerne möchte.
Und dieses Programm, was ich da geschrieben
habe, das ist kein besonders beeindruckendes
Programm, das ist auch kein besonders kompliziertes
Programm, das hat so ein paar Ecken und Kanten,
aber das macht genau das, was
ich machen möchte. Aber Johannes, das ist großartig.
Wir haben ja versprochen, dass wir in dieser Folge
über Softwareentwicklung reden wollen.
Aber bei dem Thema sind wir noch nicht.
Ja, aber das hört sich jetzt an wie
so ein Hobbyprojekt.
Ich schreibe in meiner Freizeit
Kampagnen für Dungeons & Dragons.
Ja, das würde ich niemals machen.
Ja, ist ja okay. Aber das ist ja dein Hobby.
Genau, das ist mein Hobby. Das macht mir Spaß.
Aber möchtest du uns ermutigen, das mal auszuprobieren?
Naja, also klar, wenn ihr Lust drauf habt.
Ja, eben. Und ich möchte ermutigen,
einfach mal sich, wenn man
ein Problem hat, nicht zu einem Tool zu greifen,
was es schon gibt und dann mit dem Tool zu kämpfen,
nicht mit WordPress zu kämpfen,
nicht mit was weiß ich, mit Prometheus
zu kämpfen, sondern einfach mal eine eigene Kampagne.
Schreibt einfach mal eine eigene Kampagne.
Also jetzt bei dir ist es
eine Dungeons & Dragons Kampagne, bei mir ist es halt
ein Blog-Generator.
Ich weiß, was du meinst, es hat einen gewissen Parallel aus diesem
anderen, also mein Problem ist, dass...
Das ist eine kreative Tätigkeit.
Und du hast diese Kampagne
geschrieben, oder? Und hast ungeheuer viel gelernt darüber,
wie man Kampagnen schreibt und über die Geschichte der...
Und darüber würde ich jetzt gerne was wissen, mehr wissen.
Also weil du hast jetzt relativ viel erzählt darüber, wie du das machst und das finde ich total super.
Also ich würde auch sagen, dass das Ansatz, der richtig ist.
Also das ist meine, das ist die erste Premiere.
Jeder muss das mal machen.
Das ist so ein explorativer Ansatz, so die Welt zu entdecken und dann so ein bisschen zu gucken, was so denn für einen selber.
Aber was ich jetzt gerne hätte, ist ja so ein bisschen jetzt da so der Review-Prozess darüber, um diese Erfahrung.
Was ich gelernt habe.
Genau, diesen explorativen Ansatz.
Was wollte ich jetzt sagen?
Quintessenz. Alle unsere Hörerinnen
wissen jetzt, aha, okay, der Johannes, der macht das
immer total die coolen Sachen und
ist ja ein super Entwickler. Ne, total die kleinen Sachen, das ist ja das Schöne.
Das glaube ich dir nicht. Es reicht ja, die kleinen Sachen zu machen.
Ja, aber es ist viel besser als Leute, die gar nichts machen.
Ja, genau, das ist jetzt
der Enthusiasmus, den ich da gerne reinbringen möchte.
Lieber was Kleines machen, als gar nichts machen.
Ja, aber es gibt auch viele Leute, die machen irgendwas
und ganz viele Leute, die machen irgendwelche unterschiedlichen Dinge
und spannend ist ja jetzt, diese Dinge alles zusammen
zu sammeln und die Parallelen davon
so zu transformieren,
dass wir alle davon profitieren können.
Entschuldigung, aber
ihr wisst, was ich meine?
Ja, aber das ist eine schwierige Frage, die du da stellst.
Ja, würde ich auch sagen.
Was hast du denn von DjangoCast gelernt?
Alles ist schwieriger als man...
Worauf ich hinaus möchte, ist wirklich, gibt es eine Art von
methodischem Ansatz,
der...
Interessant, also
das ist ein Vor-Die-Frage-Schatz.
Genau, ich weiß, wo das...
Doch, es gibt einen.
Und ich glaube,
der gilt für dich genauso
so wie für mich.
Kleine
Programme selber machen
und ausprobieren
und dann die Dinge lernen
und dann das weg
und dann das verwerfen und nochmal machen.
Richtig, mit den Sachen, die du gelernt hast.
Also ich fand es immer am Anfang nervig,
dass du immer alles weggeschmissen hast.
Das ist einfach nur, nicht immer
so ein so tun, man hat das gelernt,
einfach was komplett Neues denken, neu anfangen
und dann auf der neuen Architektur
hat man immer so einen kleinen inkrementellen
Verbesserungspflichten, der irgendwann in der Retrospektive
zu einer deutlichen Verbesserung
führt. Genau. Und wenn ich diese Software,
die ich letztes Jahr geschrieben habe,
privat ja, angucke, dann ist die ganz
schrecklich. Und die vor zwei Jahren, die ist ganz, ganz schlimm.
Und wenn ich mir jetzt Heron nächsten
Monat nochmal anschaue, dann ist es ja auch schon
ein Jahr her. Aber jetzt bin ich auch gespannt, was
die auch noch dazu hat, weil der gerade da...
Der Punkt eigentlich, den wollte ich eben schon bringen,
bin nicht dazu gekommen, aber...
Zu viel dazwischen gelabert, Entschuldigung.
Als um diese Prozesshaftigkeit
beim Notizen machen und so geht, ich habe
letztens nämlich einen sehr tollen Artikel
gelesen,
der da den Titel hatte
Notes against Note-Taking Systems.
Oh ja, stimmt, den habe ich auch gelesen.
Ach, den hast du gelesen? Der ist super.
Und da würde ich auch sagen,
das Argument aus dem kann ich halt
auch übertragen auf dieses, gibt es dafür
irgendeinen Prozess oder so. Das Problem ist, also
Kannst du nochmal kurz zusammenfassen?
Die Conclusion dieses, also der sagt im Grunde,
das Problem ist, das,
worauf du deine Aufmerksamkeit richtest,
das beeinflusst natürlich, was du
irgendwie überhaupt sehen kannst und was du machst
und das ist ein Trade-off, ja, wenn du diese
Filter halt so einstellst,
dass da bestimmte Sachen durchkommen,
dann gehen halt andere Sachen nicht mehr und
die Frage ist, ist es das wert oder nicht und
wenn dich was interessiert, dann ist das halt schon
eigentlich ganz gut. Wenn du jetzt sagst, ich
muss mich jetzt für bestimmte Sachen aus bestimmten
Gründen interessieren, dann ist das eigentlich nicht mehr so gut.
Also nicht zu normative
Filterblase, sondern auch mal seiner Laune freien
Lauf lassen? Ja,
genau, also
sozusagen so geht das Argument los, das Argument
kommt dann, dann kommt jetzt der ganze Artikel
und am Schluss kommt die Conclusion, ja, irgendwie
vermeide es
irgendwie sozusagen
die
Ästhetik, also
zu sehr in die Ästhetik des Nützlichen
zu investieren, also sozusagen, wenn du immer die, wenn du die Wahl hast
ist es Spiel oder Arbeit
Game on, lass es nicht Arbeit sein, ja, weil
das Problem
ist, dass das
kompromittiert halt sozusagen das, was du da tust
also wenn ich jetzt zu viel Arbeit in mein
Note-Taking-System stecke
und mit Obsidian und daraus meinen Block generiere
und keine Ahnung. Das kann ich alles
machen. Dann ist das halt nicht dein Ding, Jochen.
Ja, ich meine, vielleicht
ist das jetzt auch nur eine Rationalisierung dafür, dass ich einfach
faul bin und da nichts automatisiere. Aber
das Problem ist natürlich, dass
mich das dann schon irgendwie dazu bringt,
dass ich das Gefühl habe, ich habe das
Gefühl, dass das, was
zwischen mir, meinem jetzigen
Zustand und einem guten Ergebnis, was dazwischen steht,
ist halt, ich bin halt nicht gut genug
darauf vorbereitet. Aber du machst das doch hier auch.
guck mal. Ich mach das auch.
Aber es ist relativ minimal. Es ist halt
irgendwie eine Liste von Schriftwörtern.
Das ist auch,
also ich hab diesen Artikel auch gelesen und ich
stimme nicht allen Punkten zu, die er da sagt.
Aber die
Conclusion ist zum größten Teil bei mir
auch gleich. Ich hab schon viele verschiedene
Notetaking-Systeme ausprobiert, weil das ja was
ist, das immer so, ja, das wird
immer so, du musst einen Zettelkasten machen
und in zehn Jahren kannst du dann
einfach da reinschauen und hast wie ein zweites
Gehirn. Ja,
okay, gut, es mag sein, dass das für Leute funktioniert,
für mich hat es nicht funktioniert. Die ganzen Systeme haben
alle nicht funktioniert. Und jetzt habe ich
hier mit meinen Wegloks, habe ich ein System
gefunden, was genügend wenig Prozess
und genügend wenig Struktur hat,
dass ich es mache
und trotzdem genügend viel
Struktur enthält, dass es
am Ende nicht so blöd ausschaut,
dass es nicht einfach nur so ein Blobs
von Text ist.
Also man muss da irgendwie so
was für sich selber finden
und wenn das was ist, dass man sich
jeden Tag in ein Notizbuch was reinschreibt
auf Papier und wenn das was ist,
dass man sich jeden Tag eine E-Mail schreibt.
Habe ich auch schon probiert, ja.
Hat auch eine Weile lang funktioniert.
Das funktioniert immer eine Weile lang und dann funktioniert es
nicht mehr so. Und dann lässt man ein oder zwei Tage aus.
Oder
das ist, was ist, dass man sich, keine Ahnung,
jeden Tag eine WhatsApp selber schickt.
Das ist, keine Ahnung.
Man hat ja schon relativ viel Disziplin.
Also immer diese ganzen Dinge.
Oder wenn du Lust hast.
Man muss sich diszipliniert sein.
Eben nicht.
du musst was finden, was zu dir passt, was
nicht Disziplin ist, sondern
was ist, was du natürlich machst.
Oh, aber da sind wir jetzt bei einem
der Probleme angekommen, glaube ich.
Ja, dass da kann man niemandem eine
Empfehlung geben, sondern die Empfehlung
ist experimentieren.
Ich glaube, dass man doch viel
von diesem natürlichen, wie du es nennst,
Prozess gestalten kann.
Ja, natürlich, klar. Aber
du kannst nicht was machen,
was für alle funktioniert.
was für alle funktioniert und auch was
für dich Arbeit ist.
Das ist die Konklusion von diesem System.
Der Trick ist halt trotzdem, ohne Machen,
jetzt muss ich mich da hinsetzen und
diese Sachen noch zusammenschreiben.
Aber du musst halt trotzdem was machen.
Also wenn du dich jetzt nur passiv irgendwo hinsetzt und dann
nur irgendwas herkommst, funktioniert das nicht.
Du musst halt schon irgendwie in diese Machen-Sache rüberkommen.
Das heißt jetzt Procrastination musst du irgendwie weglassen.
Ja genau, okay, klar.
Da gibt es ja auch diese 90,
90, 9, 1
Regel. 90 Prozent der Leute
gucken nur zu und 9%
kommentieren und 1% machen.
Und ich
finde dieses 1%. Du brauchst so eine
Lederjacke mit so 1%.
Ich gehöre zu denen an 1%.
Ja gut, ihr ja auch. Ihr macht ja auch
einen Podcast. Jetzt zwingt euch keiner.
Warum macht ihr das? Weil
reich werdet ihr daraus auch nicht.
Nicht direkt, nein, nein.
Außer wenn jetzt das 100-Billiarden-Experiment
kommt, dann ist das okay.
Dann hat sich alles gelohnt.
Aber es ist ein Longshot, würde ich sagen.
Aber das ist was, was ihr einfach halt macht und was Spaß macht und was genügend wenig Arbeit ist, dass ihr das macht.
Also die Frage ist halt, wie lange man welchen Enthusiasmus für welche Dinge aufrechterhalten kann.
Ja genau, und je weniger Enthusiasmus du aufrechterhalten musst, weil du den sowieso hast, umso besser ist es.
Tatsächlich fällt mir das hier bei diesen Podcast-Episoden auch auf.
die Podcast-Episoden, die halt viel Vorbereitung
erfordern, das ist extrem
stressig, das fühlt sich fast nach Arbeit an.
Da gibt es weniger davon.
Ja, okay, da gibt es nicht so viel davon.
Aber die wenigen sind so stressig.
Weil man die vermeidet.
Beispielsweise, wo ich mich noch daran erinnere,
wie stressig das war, ist halt
die Async-Geschichten, wo ich dachte,
okay, ich muss das mal machen.
Das ist halt schon mal
echt Arbeit. Oder halt auch diese
Typisierungsgeschichte, die wir immer vor uns herschieben,
die wir eigentlich mal machen würden.
Die machen wir nächstes Mal.
Oder übernächstes Mal.
Aber tatsächlich, ich glaube,
deutlich angenehmer wäre es halt, also für mich,
ich habe auch das Gefühl jetzt so, also zum Beispiel heute
hatten wir ja kein richtiges Thema oder so.
Wenn ich mich dann hinsetze und sage, worüber könnte ich denn
jetzt mal irgendwie reden, dann,
ich muss da nicht lange drüber nachdenken,
sondern da fällt einfach eine Riesenliste.
Du hast eine Riesenliste von Sachen.
Ja, einfach eine Riesenliste von Dingen,
die mich so in der letzten Woche interessiert haben. Das reicht schon.
Da kann ich schon irgendwie lange genug drüber reden.
Das ist viel einfacher.
Das ist aber trotzdem außergewöhnlich, dass das so ist.
Das mag ja sein, aber das ist doch egal,
ob das außergewöhnlich ist.
Aber das ist etwas, was halt irgendwie funktioniert.
Und ich muss mich dafür nicht anstrengen.
Ich muss mich dafür nicht irgendwie hinsetzen und dann arbeiten.
Aber das ist doch, guck mal,
das ist doch interessant,
dass du das außergewöhnlich nennst.
Weil wir, die These oder die Position,
die wir, habe ich das Gefühl,
dass wir die vertreten, ist doch,
je weniger
dich das anstrengt,
umso mehr kriegst du raus.
Und wir plädieren ja gerade
dafür, dass
bei mir funktioniert das nur,
weil es nicht anstrengend ist.
Ich weiß genau, was du meinst. Ich mache das ja auch so.
Ich sehe das auch so, weil ich habe auch irgendwie irgendwann
so einen Schalter gefunden und es macht einfach Spaß und dann
macht man einfach irgendwie, das funktioniert total gut.
Man kommt einfach damit dann weiter, weil man selber
Bock hat, noch ein bisschen da und da zu gucken und das ist genau
die Richtung, die man hat. Und so dieses, du musst jeden Tag
so und so viele Wörter schreiben.
Aber wenn man so ein bisschen so ein Strahl
richtet, dann funktioniert das schon super. Aber was mich halt
interessieren würde, also gerade für andere Menschen, ist halt,
wie man es hinbekommt, überhaupt auf diesen Modus
vielleicht zu wechseln, weil ich glaube, das ist gar nicht so
einfach. Ja, man muss das einfach
anfangen. Ja, man muss halt aus dieser Mühle raus.
Entspannung. Einfach mal verschiedene Sachen ausprobieren.
Nochmal dazu, nochmal, also
ich glaube, das kann für unterschiedliche Leute unterschiedlich sein.
Das muss es für jeden.
Für uns drei ist es ja fundamental
unterschiedlich. Ich habe da sehr schön ein Talk,
weiß nicht, ob ich den verlinken kann, ob ich den nochmal finde,
von einem Autor, Science-Fiction-Autor,
ich lese dessen Bücher nicht. Ich habe nur den
Vortrag gesehen und ich fand den ziemlich cool.
Der ist einer der Bestseller
Science Fiction, irgendwie auch die Hugo
Awards Gewinner, weiß ich nicht, oder diverse Geschichten
in den USA.
Den habe ich auch gesehen.
Sag mal, worum es geht. Ja, der dann irgendwie bei
einem Schreiber-Meetup irgendwie einen Vortrag
gehalten hat, wo er irgendwie seinen Papagei mitgebracht
hat, der daneben saß.
Ah ja, genau. Er meinte so, ja,
ich wollte immer einen Drachen haben als Kind und
so, dann hab ich rausgefunden,
das ist nicht so einfach mit den Drachen.
Und gut, Papagei ist halt so das nächste, was
drankommt und das ist auch schon ziemlich cool, ehrlich gesagt.
Und der
sagte halt, ja, also
okay, bei mir ist es
halt so, ja, ich mach mir
tatsächlich so ein Ziel, ich muss halt pro Tag so und so viel
Wörter geschrieben haben und ich mach mir Excel-Files,
wo ich das notiere, wie viele Wörter ich
pro Tag geschrieben habe und ich game mir
das dann halt. Und
so ist das halt, das funktioniert für mich.
Das klingt total langweilig und scheußlich.
Schrecklich, das würde ich nie, würde das bei mir auch.
Ich würde das auch nicht machen, aber...
Ja gut, aber wenn man Bock drauf hat und sich dann jedes Mal ein Eis auf den Kaffee hat oder sowas.
Oder sich dafür bestraft, muss man es nicht schaffen.
Da gibt es ja verschiedene Dinge, ja.
Ja, aber das ist ein Prozess, der würde für mich überhaupt nicht funktionieren.
Nee, blöd.
Deshalb habe ich auch noch nie ein Buch geschrieben.
Da haben schon viele angefangen.
Keins zu Ende geschrieben.
Ja, und was man sich halt fragen sollte, ist, was steht eigentlich, wenn man jetzt kreativ tätig sein möchte.
Ich meine, das muss man ja nicht machen.
Es ist halt die Frage, ob das, man kann ja auch irgendwas anderes machen.
Es gibt ja viele sinnvolle Dinge, die man tun kann.
Aber wenn man das jetzt machen möchte, was steht eigentlich zwischen dem,
wenn man jetzt was anfangen möchte, zwischen dem Anfangen und dem Ergebnis?
Und das, wo die Dinge, die schwierigen Sachen liegen,
eher so im Bereich von sich Sachen trauen,
irgendwie überhaupt so Sachen,
die einen irgendwie so ein bisschen aus der Komfortzone bringen
oder irgendwie so Sachen.
Oder einfach mal was anderes.
Ich muss ja nicht unbedingt die Komfortzone sein.
Und das sind die schwierigen Sachen.
Und wenn man jetzt aber sagt,
eigentlich, was mich daran hindert, ist nur,
dass ich nicht den richtigen Prozess habe,
mich dazu zu gamen, das zu tun,
dann verpasst man halt die Dinge,
die eigentlich vielleicht im Weg stehen
und macht halt irgendwas Langweiliges dann.
Und das ist halt, ja.
Aber wie auch immer,
für jeden ist es wahrscheinlich anders, keine Ahnung.
Whatever floats your boat.
Genau, das ist whatever works.
Ich habe neulich einen sehr schönen Kommentar gelesen, es gibt ja so ganz viele Leute, die sich darüber aufregen, wenn sie irgendwo in ein Kunstmuseum gehen und dann sagen, oh, das hätte ich aber auch gekonnt.
Mein kleines Kind hätte das gekonnt.
Ja, genau, oder mein kleines Kind hätte das gekonnt. Und der Kommentar war, aber du hast es halt nicht gemacht, aber dann mach es halt mal. Geh doch mal in den Laden und kauf dir für 5 Euro Farbe und ein Blatt Papier und mal mal. Vielleicht ist es was, was dir Spaß macht.
Ja, schon, also alle Sortenkünstler, ich meine, da habe ich eine genaue Meinung dazu, die aber nicht für diesen Podcast geeignet ist.
Ja, okay, ich möchte euch aber ganz kurz nochmal bremsen, ich finde das total wundervoll.
Auch das ist der Anreiz, einfach mal machen.
Ich finde das total super, ich bin da auch total eurer Meinung, aber ich finde, das hat mit dem Thema, den wir dir vorgegeben wollten, wie man eigentlich richtig ordentlich eigene Software entwickelt, nicht so viel zu sagen.
Achso.
Nee, nee, nee, richtig ordentlich.
Richtig ordentlich und wie man das, ich glaube, das kann man auch nicht sagen generell, das ist halt nicht möglich.
Aber dann sind wir jetzt schon hier direkt beim nächsten
Thema, oder? Hier da drüben liegt das
Philosophy of Software Design.
Ach so, ach ja.
Das war jetzt ein cooler Übergang, oder?
Naja, war nicht so gut wie der erste.
Ja, das Problem ist halt,
das haben wir doch vorhin festgestellt.
Gibt es tatsächlich gar keine Regeln, wie man ordentlich Software entwickeln muss?
Oder es gibt zu viele Regeln.
Vielleicht mit Spaß.
Vielleicht muss man auf dieses Programming for Pleasure kommen, damit es funktioniert.
Also um das noch einmal so zum Ende
zu führen und da auch einen guten Übergang zu finden.
Noch ein Kuckuck.
Es gibt diese Bücher und wir werden uns jetzt gleich vielleicht über eins unterhalten, wo wir vorhin zufällig festgestellt haben, dass wir das alle drei gelesen haben oder zumindest auszugutweisen.
Und man kann da, das ist auch wie mit diesem Note-Taking, man kann da viel Prozess drum machen und man kann da sich ein Kanban-Board machen und man kann da sich TDD machen und man kann sich ganz viele Vorgaben halten oder man kann einfach mal so drauf losprogrammieren.
und manchmal muss man es so machen
und für die Arbeit ist das auch geeignet
mit dem Prozess und dann muss man mit anderen Leuten
zusammenarbeiten und dann muss man ein gewisses Ergebnis haben.
Womit wird es dann abhängen, um es zu lernen?
Einfach mal drauf los machen. Manchmal ist es
einfacher, einfach drauf los zu machen,
weil das besser ist,
etwas Kleines zu machen, als
gar nichts zu machen. Und wenn einen das
davon abhält, zu sagen,
ich muss jetzt aber erst Unitests
schreiben.
Jetzt geht schon mal Silvester los.
Wir sind bald im Monat.
Ja. Oder wir waren schon. Wenn sie das hören, sind sie vielleicht schon im neuen Jahr. Es ist besser, irgendwas Kleines zu machen, als gar nichts zu machen. Und wenn einen das davon abhält, also ich weiß, dass mich das manchmal davon abhält, ja, wenn ich so mir überlege, ja, da muss ich jetzt ein Projekt anlegen und dann brauche ich jetzt ein Git-Repository.
Und dann muss ich ein Domain registrieren. Ja gut, das habe ich schon ganz oft gemacht.
Aber lieber Johannes, das hört sich eher nach Fake it till you make it an. Das ist so eine Marketing-Strategie.
Nee, nee, nee, das hat gar nicht damit zu tun, dass du irgendein Ziel erreichen willst, sondern das hat damit zu tun, dass du Fortschritt erreichen kannst. Du kannst nur Fortschritt erreichen, wenn du etwas tust. Und wenn du dich davon abhalten lässt, etwas zu tun, weil da Prozessschritte dazwischen sind, weil du da Zwänge siehst, dann ist das schade und traurig.
Und dann ist es besser, wenn du einfach mal hingehst und einen Python-Inditor öffnest und sagst, ich habe eine Markdown-Datei und ich brauche eine HTML-Datei. Wie kriege ich das hin? Wie mache ich das? Und dann zehn Zeilen Code schreiben und es wird eine Stunde lang nicht funktionieren oder zwei Stunden lang nicht funktionieren oder fünf Stunden lang nicht funktionieren, aber dann hat man was gemacht.
Und das ist besser, als zu sagen, ja, Moment, da muss ich mir jetzt erst mal überlegen, wie könnte denn, muss ich das Verzeichnis jetzt Source nennen und muss ich dann eins haben, was Docs heißt und was schreibe ich denn in die pyproject.tommel rein, wer ist denn der Autor und welche Lizenz und dann hast du gar nichts gemacht.
Aber ich glaube, man muss schon ein bisschen wissen, was man tun kann, um das zu unterstützen.
Ja, natürlich.
Und dafür muss man schon verschiedene Dinge probiert haben, die man vielleicht auch nach dem ersten Kochrezept einmal eins zu eins nachgekocht hat.
Ja, und es kann ja auch sein, dass du sagst, okay, ich will heute mal ausprobieren, wie das geht mit TDD.
Oder ich will heute mal ausprobieren, wie so eine coole Projektstruktur ausschaut.
Das kann ja auch das sein, was du ausprobieren willst.
Aber es ist auf jeden Fall besser, das zu machen, als sich von irgendwelchen Prozessen oder Zwängen davon abhalten zu lassen.
Okay, das ist mein Plädoyer an alle, die zuhören.
Bitte lasst euch nicht von so Quark abhalten, weil man kann es auch einfach mal so machen.
Einfach mal ausprobieren.
Jetzt ist es ja aber so, wir sind ja auch professionelle
Softwareentwickler und auch, und da gibt es
eben ganz viele Meinungen dazu, was
das bedeutet.
Und es gibt eine sehr
gängige Meinung, die heißt Clean Code.
Wo wir alle eine Meinung dazu
haben. Und es
gibt andere Meinungen. Und das Interessante
ist jetzt eben, dass wir vorhin festgestellt haben, dass wir
alle Philosophie auf Softwaredesign von
John Austerhout
zumindest mal gefunden haben.
Ja, das hoffen wir ja immer so, oder?
Dass wir die Bücher unter das Kopfkissen legen und es dann so rein
diffundiert. Und wenn man das
lange genug mit sich rumträgt, in seinem Rucksack
hat dieses Buch, dann ist es doch wie, wenn man es
gelesen hätte, oder? Ja, lange genug auf dem Logosleben
an. Ja, genau.
Aber das ist wirklich, also es ist ein schön kurzes Buch,
es hat irgendwie 200, ne, nicht mal 200 Seiten.
Ja, knapp.
Es ist auch kurz und knackig
geschrieben und es vertritt halt
eine gewisse Meinung zum Thema Softwareentwicklung,
die zum Teil konträr ist zu dem,
was man in Clean Code macht. Zum Beispiel,
Ein Beispiel, ja genau. Kommentare, Kommentare, ja.
Das haben wir uns ja vorhin kurz
drüber unterhalten. Das ist auch immer wieder so ein
Thema bei Softwareentwicklungen. Sollte ich Kommentare
schreiben, ja oder nein? Und natürlich
es gibt verschiedene Sorten von Kommentaren.
Das, was man am Anfang... Ich finde, ich kenne Jochen,
weil Jochen sagte, er hat seine Meinung geändert, nachdem
wir das ordentlich gelesen haben.
Aber du hast es doch zu dem geändert, was
bei John Osterhout drinsteht.
Von Clean Code weg hin zu... Genau, genau.
Ich war vorher eher auf der Clean Code-Seite
und jetzt eher auf der... Naja, nee.
Vielleicht doch nicht. Ich bin jetzt bei einem
Kunden in einem Projekt und da
wird Clean Code praktiziert und
auch durchgesetzt. Also da
ist man eben ganz stark auf der Schiene und
das ist sowas, was ich tatsächlich
ändern würde.
Ich bin, ich versuche
eigentlich immer Kommentare in Software,
in meine Software reinzuschreiben und es gibt aber verschiedene Sorten
Kommentare. Es gibt Kommentare, die
schreiben, was da passiert. Ja, ich wollte gerade sagen, also
Code Duplication willst du halt nicht haben. Also irgendwie so ein Kommentar,
der schreibt, da ist eine Katze. A gleich A plus 1
Kommentar, Increment A by 1. Okay, gut.
Das kann ich lesen, ja, das steht schon da.
Aber es gibt eben auch
es gibt noch zwei andere Sorten
Kommentare, die meiner Meinung
nach sehr interessant sind. Die eine ist
die darüber hinaus geht.
Ja, die halt sagt A equals A plus
One und dann steht da
wir müssen A um 1 erhöhen. Das steht
als Code da und der Kommentar sagt dann
weil
hier ein Offset von irgendwas da ist. Und das
ist nicht offensichtlich aus dem Code, warum
das so ist. Das ist ein hilfreicher Kommentar.
Genau, das ist ein Kommentar, der erklärt
und das ist so eine Richtlinie, ja, ein Kommentar
muss ein Weil enthalten, ein Because.
Wir tun das, was
da steht, das kann ich lesen, das kann ich verstehen.
Because
Account for was weiß ich.
So. Und
das ist was, das kannst du nicht im Code schreiben.
Das kann Clean Code nicht machen, der kann kein
Weil haben. Ich würde noch eine andere
Form von Kommentar haben, das würde ich sagen, das sind beide
Bücher dagegen.
Und zwar würde ich gerne
eure Meinung dazu wissen. Ich finde es ab und zu
mal hilfreich, so zusammenfassend
zu machen. Genau, das ist die nächste Art von
Summary. Ja, genau. Also es gibt halt so Sachen,
die sind ein bisschen komplexer. Das ist nicht ganz
Spaghetti, wie es vielleicht klingt, aber
es gibt schon so zwei, drei, vier Schritte,
die irgendwie in einer Methode-Prozedur-Funktion
irgendwie erfolgen sollen. Oder auch eine
ganze Funktion.
Das ist ja das, was du als Docs mit Kommentaren zuschreibst.
Genau, aber dann kommen dann so Topics drüber, so erstens, zweitens, drittens, viertens,
hier passiert das. Selbst wenn das dann nur deskriptiv
die nächsten acht Zeilen Code zusammenfasst
oder sowas. Das ist tatsächlich so
eine der Methoden, die
ich benutze, um
Code zu schreiben, von dem ich noch nicht weiß,
wie es geht. Ja. Dass ich mir quasi
Pseudocode als Kommentare reinschreibe, was
also hier eine Funktion, die
keine Ahnung, der HTML-Datei,
der HTML-Datei aus einer Markdown-Datei
erzeugt. Ja.
Und dann habe ich eine Funktion, die heißt
generateHTML oder wie auch immer.
Spielt keine Rolle.
Und dann schreibe ich mir als Kommentare rein, was ich
denke, was ich tun muss, um dieses Ziel
zu erreichen, was die Funktion hat.
Und dann ist es halt read
file, hier pass Markdown into structure,
Generate HTML, write HTML.
Und dann, das ist quasi
der Pseudocode von dieser Funktion,
schon mal als Kommentare reingeschrieben und dann fülle ich
die Kommentare aus und sage halt, okay, um
jetzt diese Datei zu öffnen, muss ich folgende Worte
hinschreiben.
Und das ist, interessanterweise
sind das ja auch so Kommentare, die eigentlich
nur das nochmal
sagen, was da schon dasteht.
Genau, aber natürlich hat man die Sachen
alle Autos und andere Funktionen dann wieder aufrufen,
aber manchmal macht das doch keinen Sinn.
Ja, das ist die Lösung, die von CleanCoder hat.
dass da halt alle einen Funktionsnamen gibt.
Aber dann hast du Kommentare geschrieben, die Funktionsnamen sind,
das ist ja auch Quatsch. Und dann hast du diese doofen Einschränkungen,
was alles ein Funktionsnamen sein kann.
Okay.
Interessanterweise sind es ja auch Kommentare, die
eigentlich das beschreiben, was da im Code drinsteht,
aber halt auf einer anderen Ebene,
auf einer anderen Denkebene, auf einer
Inhaltsangaben mäßig. Genau, auf einer
Abstraktionsebene höher. Da steht nicht
Open File so und so, sondern da steht
Read the Data from the File.
Und dann stehen die Wörter, die man
Python, die man dem Computer sagen muss,
damit das passiert, was ich mir da als Kommentar hingeschrieben habe,
was ich mir als Gedanken hingeschrieben habe.
Ja, also read data, thought and evaluate, recite oder sowas, ja.
Ja, genau, sowas.
Also halt so, dass es ein Mensch liest.
Also eine Zusammenfassung.
Und das ist tatsächlich in diesem Philosophie
oder Software Design auch drin.
Der beschreibt halt, es gibt wünschenswerte Kommentare
und nicht wünschenswerte Kommentare.
Und eben so increment A by one, okay, das steht schon da.
Aber die Abstraktionsebene darüber, das ist wünschenswert.
Und die Erklärung, warum, ist wünschenswert.
Und das ist ganz interessant.
Also das ist so ein Kapitel, was sehr schön kurz ist
und sich schön zusammenfassen lässt.
Deshalb ist es leichter, darüber zu sprechen.
Es ist eine große Empfehlung, dieses Buch zu lesen.
Aber das Interessante ist ja,
dass es da ja sehr unterschiedliche Meinungen gibt,
die in viel Literatur eloquent dargestellt werden
und die zum Teil halt wirklich entgegengesetzt sind.
Ja, lass es weg.
nach dem Motto, muss halt irgendwie ordentliche Namen...
Genau, muss halt irgendwie anders machen.
Eine Sache muss ich zustimmen, also wenn man
Kommentare nicht wie Code behandelt, also auch
da Bugs fixt und sorgt, dass das ordentlich
maintained ist, dann wird es halt hässlich.
Also gerade wenn halt irgendwie Kommentare...
Ja, die gehören zu den Programmen dazu. Ja, genau, aber gerade wenn da Kommentare stehen, die nicht
mehr das beschreiben, was passiert, wird es ganz,
ganz ekel. Ja, gut, aber die gehören halt dazu.
Ja, ja, genau, das muss man halt konsistent halten.
Das ist gar nicht so einfach. Aber das,
da gibt es ja für normale Software,
normale Software in Anführungszeichen, für die Programme,
die wir schreiben, auch Prozesse dafür. Ja, aber du hast halt
ein Unit-Test für die Kommentare, ob die das
beschreiben, was da passiert. Das ist so ein bisschen blöd.
Ja, das stimmt. Das ist natürlich auf einer menschlichen Ebene.
Ja, genau. Du musst halt relativ davon
abhängig sein, dass du halt ordentliche Leute...
Versteht mein Kollege das.
Ja, genau. Also du kannst ja nicht so testen,
wie du die Restprobe testen kannst.
Ja, genau. Du musst dich so ein bisschen darauf verlassen
und das halt dann selber nochmal nachprüfen
und du musst halt dann ein großes Antizipationslevel
haben von dem, was da passiert, ob das dann irgendwie
dann konkurrent ist und so. Und musst dich halt eigentlich
auch mit deinem Co-Worker darauf verlassen können, dass was
da geschrieben steht, auch tatsächlich das tut, was da soll.
Ja gut, dafür hast du ja Review.
Genau, aber es wäre schön, wenn das halt ginge,
dass man halt diese Qualität annehmen könnte
mit einem Team zusammen, weil dann könnte man sich viel Zeit
das Code nicht sparen. Einmal mit Profis arbeiten.
Ja genau, aber das wäre super, weil dann könnte man einfach
die Zusammenfassung lesen und dann wäre man fertig und dann wüsste man, was das da tut,
ohne ins Detail zu gucken, weil die Zeit
könnte man sich einfach sparen und dann halt weitermachen.
Und wenn man das einfach annehmen könnte,
dass das stimmt, also das ist halt harte Annahme,
aber das wäre schon gut. Ja, das muss dann halt
in den Prozess rein, das ist die Arbeit, die man da erst richtet.
Wobei ich sagen würde, also ich finde,
also, dass man das in Open-Source-Projekten
so macht, irgendwie mit Pull-Request und
Review und keine Ahnung.
Okay, ist in gewisser Weise irgendwie nachvollziehbar,
aber ich weiß jetzt gar nicht, ich würde sagen, wenn
jetzt Leute zusammenarbeiten, das ist jetzt auch etwas, was mir
kann man das nicht vielleicht besser machen,
weil diesen Workflow finde
ich für Zusammenarbeit in Teams
eigentlich gar nicht so geil.
Finde ich auch scheiße. Also meine Art und Weise,
das Vernünftige zu machen, ist eine kleine Teams-Halte.
Wenn du das lösen kannst, ja auch. Ja, per Programming halt.
Ja, also ich würde auch sagen, tatsächlich, die meisten Leute
arbeiten dann irgendwie an einem kurzen Brand und der wird
dann relativ fix gemerged und man guckt einfach
über alle Commits rüber. Gar nicht an einem Branch.
Also ich würde auch, und tatsächlich
Das ist das Fossil-Modell, oder? Ja, also ich lache nicht alle Leute
einfach. Das ist alles öffentlich.
So ein Develop-Branch
kann man ja schon vielleicht haben oder so.
Ja, aber da musst du dann halt einzeln
jeden einzelnen Commit angucken. Das darf nicht einfach jeder
Moment, also da gibt es ja unterschiedliche
das sind ja jetzt unterschiedliche Probleme, die wir
hier beschreiben. Den Develop-Branch machst du ja, damit du
eine stabile Version hast, die du
deployen kannst und trotzdem
weiterentwickeln kannst. Das ist ja eine Lösung für
ein konkretes Problem.
Da kannst du ja auch
Abzüge machen. Das hat ja
damit erstmal nichts zu tun.
Das ist ja nur diese Sicherheit,
sozusagen die festen Punkte
ins Git reingesichert oder in
eben diese Versionskontrolle reingesichert. Aber die
Art der Zusammenarbeit. Ja, da gibt es ja eben auch
das Git-Modell. Das ist das mit den
Branches und Review. Und das Fossil-Modell.
Ich weiß nicht, ob ihr das kennt. Fossil-SCM.
Ich kenne das nicht
unter dem Namen, aber...
Ja, das ist von dem Menschen,
der SQLite
entwickelt hat und die
entwickeln SQLite auch mit Fossil
und Fossil ist im Wesentlichen
ein Versionskontrollsystem
basierend auf SQLite.
Also es ist halt eine SQLite-Datenbank,
die du da kriegst mit einem Executable
dazu, die dir dann
die interessanten Dinge rausholtet dafür.
Und die machen das nicht mit Branches,
sondern, also die machen das schon auch mit
Branches, aber das sind relativ kurzlebige Branches.
Ja, genau.
Und auch nicht mit Squashing, sondern
du sollst die Fehler ruhig sehen, die wir gemacht haben.
Ja, genau.
Und das ist so ein bisschen eine andere Herangehensweise,
wo du halt schon eigentlich jeden Tag
wieder zurücksynchronisierst, wo du nicht eben sagst,
okay, ich mache ein Feature und das dauert jetzt vier Wochen.
Ja, genau. Dann hast du ja hinterher die Mönchkünfte gesondert.
Eigentlich, wenn du morgens
anfängst, okay, klar, dann arbeitest du als einer
oder als zwei und aber
abends geht es wieder in die Werbung rein.
Ich würde sagen, zwei, dreimal die Woche.
Also kürzer
jedenfalls, als es in traditionellen
geht. Ja genau, ich würde auch sagen, also die ganzen Fehler können ruhig da drin
stehen und dann muss man aber halt jemanden haben,
der den Hut da so ein bisschen auf hat und dann guckt, ob dann
Ja klar, das geht nur in einem Team, was den Prozess
halt macht. Ja, du musst vor allem jemanden kennen, der
das, wo das rein
gemerged werden soll, so ein bisschen
versteht, weil sonst wird das
hässlich. Ja gut, aber du mergst ja da an der
Stelle gar nicht mehr so viel. Also klar, du musst
mehr Verständnis, also
du kannst nur an solchen Sachen arbeiten, die du dann auch
verstehst. Also du kannst nicht jetzt hier
einen Fremden einladen, der sich nur
ein Feature anguckt. Genau, aber das ist ja noch das, was du
Also meine Coworking-Erfahrung ist oft
so, dass du halt irgendwelche Leute hast, die dann
punktuell für bestimmte Features
irgendwelche Sachen machen müssen und wenn du halt
niemanden hast, der Überblick
über die gesamte Codebase hat, dann
kann es halt sein, dass dir da irgendwas fürchterlich um die Ohren fliegt,
wenn die Tests nicht gut genug sind und
eigentlich musst du dann halt beim Review dann halt
irgendwie jemanden haben, der das dann so gut versteht, dass
er dann sehen kann, wenn irgendwelche potenziell gefährlichen
Sachen drüber sind und dann so ein bisschen bügelt.
Aber das brauchst du doch eigentlich immer, oder? Ja, finde ich auch.
Bei einem Review.
Ja. Tja.
Also da gibt es auf jeden Fall auch verschiedene
Modelle. Auch Pair-Programming, ja, das
funktioniert mit manchen Leuten und das funktioniert
mit manchen Leuten auch schon.
Gibt es natürlich auch, ja klar.
Ich würde gerne mit dir mal Pair-Programming machen. Ja, können wir gerne mal machen.
Was willst du denn mal programmieren, Dominik?
Oh, mach mal
Hörer-Umfrage. Was sollen wir denn mal für ein Programm
schreiben, liebe Hörer? Okay.
Zwei Stunden Zeit, gucken wir mal, was rauskommt.
Ja, okay.
Mail-Ad, hallo at pythonpodcast.de
Haben wir eigentlich heute noch
was? Also ich weiß nicht, wir sind ja relativ viel rumgespalten.
ja, ich
eine Frage, die ich bisher noch nicht gestaltet habe,
warum eigentlich ein Static Site Generator?
Also, weil ich Markdown-Files von Notizen mache
und das schon statisch ist.
Warum nicht ein Static Site Generator?
Das ist echt...
Ah, erwischt!
Spiegel!
Immer mehr als du!
Zugegebenermaßen
war ich auch schon mal auf einer DjangoCon
und zugegebenermaßen
Ich habe schon mal einen Vortrag gehalten
auf einer DjangoCon und ja,
das ist eine berechtigte Frage,
weil
man könnte das auch in Django machen.
Und ich empfehle
jedem, Wagtail zu benutzen und es wäre
auch kein großes Problem,
das in Wagtail umzusetzen. Es wäre auch kein
großes Problem, die Markdown-Files
irgendwie da
reinzumachen. Aber
ich brauche das in dem Moment gar nicht.
Ich brauche gar keine Seite,
die, also es ist so,
für mich der Vorteil
von einer interaktiven Seite ist, dass die
sich ändern kann. Jedes Mal, wenn du sie
aufrufst, kann die sich ändern.
Und viele
Seiten machen das auch.
Nehmen wir mal an, du hast irgendwie so einen
Kurzblogging-Dienst geschrieben, wo du kurze
Blogs, sagen wir mal 140 Zeichen,
reinschreiben kannst. Jedes Mal,
wenn irgendjemand auf der Welt das da macht,
dann, ja, nennen wir sie
Zwitschern.
Die Dodos halt.
Und tröten,
sagen wir tröten.
Dann ändert sich das. Wenn irgendjemand auf der Welt
das macht, dann kann sich das bei dir
auf der, also die Seite, die du gerade abrufst,
kann sich ändern.
Und dann brauchst du diese,
dann geht es nicht anders. Dann musst du
sagen, okay, wenn ich die Seite abrufe, dann muss die
in dem Moment aus den Daten,
die dahinter liegen, aufgebaut werden.
Das ist aber bei meinem Blog nicht so.
Bei meinem Blog gibt es ganz spezifische
Punkte, wann sich die Daten, die da drin sind,
ändern können.
Und
jetzt ist es für mich in dem Moment
leichter, diese spezifischen
Punkte zu programmieren, das ist nämlich
immer, damit ich die Seite erzeuge
und dann dafür einen ganz simplen Hosting-Mechanismus
zu haben. Das ist ein Nginx,
der auf dem Verzeichnis zeigt und das
habe ich schon und das ist schon fertig und das ist
ganz einfach und ihr könntet es auch irgendwo anders
hin tun. Das heißt,
der
Prozess, wie diese
Seite erzeugt wird, hat
hat ganz konkrete
Punkte, wo sich die Daten ändern.
Und dann war es für mich einfacher oder
ist es einfacher, meiner Meinung nach
in dieser spezifischen Situation
zu sagen,
ich programmiere auf
diese spezifischen Punkte hin. Nämlich, wie
wird die Seite erzeugt, wenn die sich
geändert hat. Und
dann kann ich sie komplett erzeugen in dem Moment.
Weil sich da halt, da ändern sich drei oder
vier Stellen. Ja, da ändert sich die Indexübersichtsseite,
da ändert sich das RSS-Feed, da ändert sich
das vielleicht eine Verlinkung von irgendwas.
Und in dem Moment kann ich das dann erzeugen, weil das meine Anforderung ist, weil das meinem Prozess so entspricht. Ich mache das einmal in der Woche oder vielleicht mache ich es auch weniger. Vielleicht, wenn ich einen Blogartikel schreibe, den ich versehentlich veröffentliche, dann halt auch mal zum anderen Zeitpunkt.
Aber das macht diesen Prozess einfacher und es macht danach das Hosting einfacher, weil ich mich dann da nicht drum kümmern muss. Jetzt ist es so, okay, ich kann Django-Seiten hosten. Das ist nicht ungeheuer schwierig und das ist auch nicht ungeheuer aufwendig, wenn man das ein paar Mal gemacht hat.
Die Zuhörer werden mir jetzt gleich hier
eine E-Mail schreiben, was, das ist ja ungeheuer kompliziert.
Das stimmt, ja, das ist ungeheuer kompliziert
und man braucht einen Reverse-Proxy
und man braucht einen Application-Server
und das macht auch keinen Spaß,
das immer wieder zu machen.
Deshalb machen, manche Leute schreiben sich dann
ganz viele Tools und Zeugs dazu.
Dominik? Ja, gibt eine Zeile, dann kannst du
Ja, genau, am Ende gibt es eine Zeile, aber das habe ich
halt noch nicht gemacht und ich habe da auch keinen Lust
drauf gehabt und deshalb war es
in dem Moment einfach leichter.
Deshalb Static Site Generator.
Ah, okay, okay, ja, ja, also ich würde
auch sagen, also der zentrale Punkt ist wahrscheinlich für viele Leute
das Hosting, dass man sagen kann,
irgendwo hinschieben und es kostet eigentlich auch nichts.
Nee, das kostet gar nichts.
Und wenn da eine Milliarde Leute draufzugreifen,
dann ist das auch egal.
Ja, ja, ja.
Ja,
aber es ist halt, also...
Und es ist was anderes.
Ja, man kann es selber schreiben.
Ja, während ich
tatsächlich, das ist natürlich ein Nachteil,
ich bin zu sagen, was ich gerne...
Ah gut, also ich meine, es gibt ja da Tools.
Es gibt Bakery, das Django-Seiten nimmt
und die dann einfach crawlt quasi und irgendwo hinlegt.
Kannst du auch mit Weget, kannst du machen.
Wir haben eins unserer WordPress-Blocks.
Ja, klar.
Das war dann irgendwann kaputt
und dann haben wir es mit Weget gescrabt
und das bemerkt man auch gar nicht.
Die Jungs gehen ja alle noch.
Wenn ich mir überlege, warum ich das nicht so mache,
ist halt, dass ich schon das Gefühl habe,
ich kann halt noch so viel mehr machen,
wenn das halt interaktiv ist.
Wenn ich dann mir überlege, was mache ich denn dann wirklich?
Genau, was machst du denn da mehr?
Tatsächlich sind es dann halt hauptsächlich
nur Kommentare und bei den Kommentaren ist
halt hauptsächlich irgendwie, ich muss
Spamwerk löschen.
Kein sinnvoller Einsatz, das ist halt irgendwie,
das ist schon richtig.
Brauche ich aber nicht,
weil ich habe keine Kommentare.
Und im schlimmsten Fall
würde ich die tatsächlich über sowas
mit Discus machen.
Es gibt ja da auch so Hybride-Modelle,
das gab es ja lange Zeit, dass du Discus
einbinden konntest.
Ja, das ist auch so ein Privacy-Nightmare,
aber dieses Modell gibt es ja noch.
Was ist Diskus?
Diskus, D-I-S-Q-U-S
.com war so eine Seite,
da konntest du dir quasi
eine Kommentarfunktion für deinen Blog
herunterladen. Und du hast dann eigentlich
nur, was du in dein
HTML eingefügt hast, war nur ein JavaScript
und so ein Element, wo du es haben wolltest.
Und die haben quasi diese
Funktionalität gehabt. Die haben dann halt die Kommentare
bei sich gehabt und dann hattest
du eben einen so einen Blog, der dynamisch war.
Der Kommentarblock, den der Jochen
so dringend braucht.
So ein Modell würde ich dann tatsächlich,
das würde ich auch gerne mal ausprobieren, weil ich glaube, dass das was
sehr Sinnvolles ist, dass man so
Funktionalitäten in andere Seiten
rein schnipseln kann.
Naja, gut, okay.
Was im Business ist, keine Ahnung, spielt auch keine Rolle.
Ändern würde ich das zum Spaß machen.
Also, ja,
ehrlich gesagt, ja, ich kann
es durchaus verstehen, dass
man das so macht. Ich mache es momentan anders.
Ich weiß auch nicht so genau, warum. Wenn ich drüber nachdenke,
fällt mir kein gutes Wort ein.
Ja, also
die dynamischen Seiten, das ist ja
schon schön, wenn du da so eine Management-Oberfläche hast.
Wenn du deine Episoden so hochladen kannst und so weiter.
Das habe ich jetzt halt alles nicht, weil
das kommt aus dem ganz
No-Taking raus. Das war zu viel Prozess.
Ich will da nicht in die Webseite rein, sondern ich will
es in meinem. Ich benutze jetzt Obsidian.
Es gibt diverse Tools, die man da verwenden
kann, die auch alle...
Finde ich auch so. Also bei mir ist es zum Beispiel so,
ich synche ja Obsidian selber.
Ja, aber das kannst du auch
in der Dropbox tun.
Ich synche es mit Git. Und das Coole daran ist halt,
wenn das mit Git synchronisiert wird, kannst du halt GitHub Actions verknüpfen,
dann macht er halt dann den Deployment-Prozess auf dem Blog automatisch.
Das könnte ich mit meinem Sync-Wing-Prinzip auch machen.
Ja, aber das ist ja...
Also ich finde das super, wenn man halt dann das einmal erwartet.
Ja.
Python2Me
hat gerade die Episode veröffentlicht,
AI goes on trial for writing code.
Das ist ein Crossover, also auch eine Neujahrsfolge.
Crossover-Episode. Das hatten wir heute auch.
Wissen die schon was davon, das Ge-Crossover-Den?
Ja, was haben wir noch?
Also genau, das ist jetzt
so ein bisschen auseinandergefaselt.
Ja, das kann schon mal passieren hier.
Genau, was halt auch irgendwie
diese ganze Mastodon-Geschichte, ja,
ich habe tatsächlich auch mal
einen Mastodon-Server dann aufgesetzt,
auch Ruby on Rails-Modulit,
wie so vieles.
Und ja,
das ging eigentlich auch relativ, das hat mich auch
total erstaunt, dass Ruby und Rails
Deployen und Django Deployen ist
sehr, sehr ähnlich. Also
das ist auch fast kein Unterschied.
Ja, die sind halt auch technologisch sehr ähnlich.
Ja, also
die Kommandos heißen irgendwie anders, aber die Schritte sind
eigentlich, also fast eins zu eins das gleiche.
Ja, also
insofern, ja, das
war alles ganz nett, aber tatsächlich ist es natürlich,
ich bin jetzt auch nicht so der Ruby-Entwickler
und dann so, ah, gibt's da nicht
noch irgendwas anderes und so und
ja, gibt es tatsächlich Andrew Godwin
gerade dabei irgendwie eine
Activity-Pub. Ja, aber aus genau den gleichen
Gründen, oder? Ja, ja, der
macht das genau aus den gleichen Gründen. Gibt es da nicht was aus Python?
Ja, ja. Nein? Okay, dann mach ich es halt selber.
Genau, aber ja.
Hatten wir ja schon. Ja. Ja, ja.
Aber das ist halt auch eine sehr, sehr
interessante Kombination. Also ich finde es halt vor allen Dingen
interessant, dass halt Async in Verbindung
mit Django und Python und
irgendwie
ja, das
das sieht schon nett aus und
dummerweise ist das halt alles irgendwie mit
Docker da, das gefällt mir nicht so.
Ja, das finde ich gut.
Ich mache es jetzt ohne Docker, das geht auch.
Und das
läuft jetzt auch schon,
zum so News lesen und
Mastodon konsumieren, benutze ich halt jetzt
nach wie vor Mastodon, weil das ist halt
so Feature-Complete irgendwie und kann halt alles, was man so braucht.
Ich würde gerne mal ein Mastodon-Bot schreiben.
Ja, das ist ja kein Problem, kannst du
einfach mal.
Aber ich will dann auch niemanden zuspammen,
Und deshalb, denke ich mir, wäre vielleicht
eine eigene Instanz doch auch nicht so schlecht.
Für solche Sachen ist auch, glaube ich,
TakaHe ist halt,
ist dieses Projekt, glaube ich, super, weil, also was halt
daran noch nicht so toll ist, ist halt das User-Interface
und diese ganze Geschichte. Ja, genau, aber das bräuchte ich ja dann gar nicht.
Genau, das brauchst du nicht.
Und genau, jetzt für
Python-Podcasts, das gibt es jetzt auch
sozusagen, da gibt es
addshow.pythonpodcast.de
Das läuft schon auf TakaHe
und ist auch deployed und genau,
kann man quasi,
Das wird jetzt beim nächsten Mal spannend.
Ich werde versuchen, das da zu veröffentlichen.
Ja, genau.
Du kannst auch einen Bot schreiben, der das automatisch...
Von DjangoCast automatisch
auf einen...
Ja, kein Problem.
Ich würde sagen, wir haben heute wieder
relativ viele schöne Sachen. Habt ihr noch einen Pick?
Ja, ich habe sogar zwei Picks.
Ich habe zwei Picks, ja.
Der erste Pick ist...
Ja, dann brauchst du keinen machen.
Der erste Pick ist...
Donald Knuth hat eine Christmas Lecture
gehalten. Da gibt es ein Video davon
und ist sehr zu empfehlen, weil er natürlich einfach
auch großartig ist.
Das ist mein
erster Pick. Der zweite
Pick geht in eine andere
Richtung.
So ein bisschen
wieder explorativ.
Das heißt CDN Up and Running.
Wo jemand sich
gedacht hat, ich würde gerne mal
ein CDN schreiben, also ein Content Delivery Network.
Was muss man dazu eigentlich machen?
Und
es gibt ja viele so Sachen.
Es gibt eine, was ich
vor Ewigkeit mal gelesen habe. Hier, dritter Pick.
Roll your own crypto.
Nicht, um es dann
anzuwenden, sondern um es zu
verstehen. Und das
ist auch super interessant. Und das ist CDN
aber nachher ist halt genauso.
Was sind da eigentlich alles für Bauteile drin?
Wie kann man sich, wie könnte man
sich das selber zusammenbauen? Nicht, um es dann zu
verwenden, sondern um es
so
untersucht zu haben, dass man es versteht.
Ja, klingt gut.
Das sind meine zwei Picks für diese Woche.
Cool, vielen Dank.
Ich picke Django Shout ORM.
Das ist ein Modul, das man
für Entwicklung bei Django installieren kann und das
so Query Optimization
einem vorschlägt.
Es schreit einen dann per Log-File oder
schaut so an.
Hey, hier kannst du das irgendwie besser machen.
Habe ich vom
Django Meetup. Vielen Dank dafür.
Ja, cool.
Sehr cool. Genau, ja, ich
also tatsächlich, ich habe in letzter Zeit
ein bisschen mit Chat-GPT rumgespielt.
Wie wir alle.
Was? Nein, was ist denn das? Erklär mal.
Ja, ich
weiß nicht, ich kann da vielleicht, ich könnte
einen Witz dazu erzählen, den ich irgendwo
Hast du den selber dir geschrieben?
Nein, nein, nein, den habe ich mir von Chat-GPT
natürlich schreiben lassen, also ist ja klar.
Ne, tatsächlich ein sehr, ich weiß nicht,
ich kenne ja diese Art von Witz.
Es gibt so
dieses irgendwie, Mann geht zum Arzt,
sagt, mein Leben ist hart und unerträglich,
ich weiß nicht genau, was ich machen soll,
was kann man da tun? Und dann sagt der Arzt, ja,
da ist doch dieser große Clown,
wir haben vergessen, in der Stadt, irgendwie,
geh doch mal dahin, der wird dich bestimmt aufmuntern.
Und dann sagt der Mann, aber
Herr Doktor, ich bin der große Clown
und kein anderer, ja, was soll man machen?
Und, ja,
da, sozusagen,
nach diesem, da gibt es einmal diese
Geschichte mit dem, das kennt ihr vielleicht,
den wird es auf Computergeschichten
adaptiert, es geht halt so, man geht zum Arzt
und sagt, also ich bin Softwareentwickler
und das ist eigentlich auch ganz cool, aber
inzwischen, mir wächst alles über den Kopf.
Ich bin völlig unorganisiert, ich habe keinen Prozess, mit dem ich das
irgendwie in den Griff kriegen kann. Die Tickets türmen
sich, die User anfragen auch,
ich weiß überhaupt nicht mehr, was ich, weiß nicht, wo vorne
und hinten ist, was soll ich denn machen? Arzt sagt, ja,
also ich habe da gehört letztens, da gibt es
so eine Software, die ist dafür da,
dass man wieder so ein bisschen Ordnung reinbringen
kann, die heißt Jira, voll gut.
Vielleicht kannst du damit irgendwie
deinen Softwareentwicklungsprozess so ein bisschen
besser auf die Kette kriegen und dann sagt er
na, aber Herr Doktor, ich
bin der Entwickler von Jira.
Das ist schon mal nicht so schlecht.
Und der ist von JetGPT?
Nee, aber
genau, der handelt davon,
der ist auch nicht von JetGPT, aber JetGPT
ist sehr gut, um Witze zu schreiben.
Kurze Anekdote,
JetGPT hat mir vorgeschlagen, nachdem ich ihn
gefragt habe, ob ich mir einen Partikanten machen soll, ich soll ihn doch bitte feuern.
Aha.
Ja, meine Eltern,
irgendwie hilfreich und zuvorkommt.
Ja, also
man geht zum Arzt, sagt, ich bin der
CEO von so einem AI-Startup
und ich habe nur
leider gar keine Ahnung, wie
ich das profitabel kriegen
soll, wie man sowas
macht. Ich weiß nicht, wie das gehen soll.
Sagt der Arzt, ja gut, ich habe gehört, irgendwie ChatGBT4
ist gerade in der Stadt irgendwie,
das soll fast alles wissen und das hat bestimmt
auch diese Frage an und fort. Frag das doch einfach,
wie du Profit machen kannst und das wird dir
bestimmt einen guten Tipp geben. Und dann
man bricht in Tränen
und aussagt, aber Doktor, du bist
doch Chat-GPT4.
Okay, perfekt.
Vielen Dank, dass wir heute zugehört haben.
Alle Feedback, Kommentare,
alles, was ihr Liebes, Nettes und Böses sagen wollt, an
hallo-at-bison-podcast.de.
Vielen Dank, dass ihr wieder eingeschaltet habt.
Bis zum nächsten Mal. Danke, Johannes. Bis zum nächsten Mal.
Guten Rutsch. Tschüss.