Transcript: Freelancing

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Hallo liebe Hörer und Hörer, willkommen beim Python Podcast Episode 55. Heute reden wir über Freelancing.

Und wir haben einen Gast heute.

Ja, hi Birgit.

Hallo.

Hallo.

Hallo Dominik, hallo Jochen.

Hi.

Ja.

Ja, und genau, machen wir das so wie, also wir machen einfach jetzt erstmal so ein bisschen News oder so?

Ja, so ein bisschen.

Nee, aber Vorstellung, weil...

Wir fangen ein bisschen News an und du hast gesagt, du hast gar nicht so viel News, deswegen machen wir News und dann machen wir Vorstellungen.

Okay, alles klar.

Ja, ich habe eigentlich wirklich nicht viel.

Wie hast du?

Ja, also das ist ja jetzt so ein Trend, dem gibt es auch schon einige Zeit.

Und das war jetzt immer halt so ein bisschen ein Thema in den letzten Wochen.

Du meinst Rust und Python?

Genau, dass Leute Python-Tooling in Rust nachschreiben.

Und weil man gerne Rust lernen möchte und dann jeder die Idee hat, dass es cool ist, noch den nächsten Paketmanager, den man in Python scheiße findet, nochmal in Rust nachzubauen.

weil Rustle besser löst vielleicht mit Cargo Cargo ist ja relativ cool, ehrlicherweise Ja, ja, genau, die Idee ist natürlich auch so ein bisschen also genau, es gibt ja jetzt zum Beispiel einen neuen, der nennt sich UB und ist übrigens auch so ein bisschen mit Armin Runaras Tourer der ist ja auch eher in Rustle unterwegs und möchte eigentlich irgendwie so Cargo für Python bauen, was ich eigentlich auch eine gute Idee finde, wollte ich ja auch mal bauen im Prinzip ja, aber ja, die Frage ist halt immer

hier ab, macht man das.

Und zum Beispiel,

was halt jetzt so ein Trend ist, ist halt

das zu machen über Unternehmen, die das dann halt mit

Venture Capital bauen.

Und da weiß ich nicht, ob das so eine gute Idee ist.

Naja, andere Probleme hast du halt

sonst, dass du nur so

Leute, die das nur aus Spaß machen und dir dann halt,

wenn sie keinen Spaß mehr dran haben, dann das Ding

halt wieder fallen lassen und das halt so kleine Projekte sind,

dass es da so ein bisschen in der Trade auffällt.

Klar, aber das sind jetzt auf jeden Fall die gleichen,

das ist auch das gleiche Thema, die hinter

Ruff steckt.

und da zum Beispiel

Ruff ist cool, auch, benutze ich.

Ja, aber auch da muss man natürlich sagen, also

sagen wir so, ja klar, also ich finde das auch alles schön, dass

es schneller wird und so und schön, dass es immer jemand

da Dinge voranbringt, aber auf der anderen Seite

es gab jetzt auch so ein Video von

Anthony Soti zum Beispiel, wo er

sagt so, also

genau, packen wir nicht Shownotes

wo er halt so sagt, ich weiß nicht

also Ruff implementiert halt da

diese ganzen Tools nach, Black8 und

so und

im Grunde, das sind ja

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

sammelt Blancher-Köchlein ein und dann macht er ein Geschäftsmodell draus.

Das ist halt so ein bisschen, okay.

Ja, aber das liegt halt am Lizenzmodell, liebe Leute.

Das ist doch genau das.

Klar, ist das shady, wenn man tatsächlich Open Source dafür nimmt, damit Geld verdient.

Jetzt sind wir schon fast beim Freelancing, aber da gehen wir vielleicht gleich rein.

Es gibt dann auch die andere Seite.

Andere Leute meinten so, ja, okay, also Geld verdienen mit Open Source ist halt eine schwierige Sache.

Immer wenn jemand kommt und sagt, ja komm, wir können das jetzt machen.

Das ist ja auch alles Open Source im Grunde, was die Leute dann da tun.

die Firmen machen.

Wir machen das so, wir nehmen Venture Capital und dann können wir

dann halt über das, weiß ich nicht, welches Geschäftsmodell auch immer

dann halt Geld dafür verlangen und

dann sagen alle immer, ja,

mit Open Source Geld verdienen, gute Idee, aber so

nicht, so haben wir uns das nicht vorgestellt

und so ist das eigentlich bei jedem

Ding, wo irgendjemand auf die Idee gekommen ist,

wie man damit Geld verdienen könnte, dass dann immer alle gesagt haben,

oh, okay, wir Geld verdienen im Prinzip gut,

aber so jetzt nur auch wieder nicht.

Ja, gut.

Und das ist halt, ja, so richtig den Steiner weisen

hat dann noch keiner gefunden und das ist halt immer problematisch.

Wo ich das größte Problem

mit habe, ist halt, dass

eventuell da Dinge

nicht mehr so funktionieren, wie sie halt früher mal

funktioniert haben und

dass sich Leute da

quasi eine Abhängigkeit in der Infrastruktur

aufbauen,

die halt irgendwann wegfällt, weil

entweder, weil

man halt Schwierigkeiten hat, ein Geschäftsmodell

zu finden, das halt ohne

die Nutzer zu erpressen

auskommt, was halt irgendwie sich

überrascht häufig als, das ist halt

das geschätzte Modell herausstellt,

bei Menschenkapitel.

Ich habe tatsächlich für sowas auch so ein Pick,

was eine coole Idee ist, was ich finde.

Also, ja,

soll ich den einfach vorziehen, ausnahmsweise?

Ja, okay. Also ich wollte tatsächlich eine VS Code

Extension picken und zwar gibt es die tolle

Extension, die war mal toll,

GitLens, die super hilfreich ist für alles, was

mit Git zu tun hat, weil man halt da Vision-Control

machen kann und so, was auch dasselbe Problem hat,

das wird irgendwann von der Firma proprietär

geschaltet mit Premium-Modus und auf einmal waren Features, die du vorher benutzt hast, einfach dann

hinter der Paywall und so. Aber es gibt genau

ein Commit, bevor das hinter diese

Paywall gerutscht ist, halt ein Fork.

Und der heißt Gitless.

Und den wollte ich

picken. Aber das ist halt einer von den Beispielen.

Vielleicht gut ist es, wenn man halt dann

Zugriff auf den Source-Code hat und das halt einfach dann von der

Lizenz, die halt hoffentlich auch frei ist, einfach forken kann.

Und ich finde es gar nicht so schlimm, wenn

das Know-how von den Entwicklern da mit

reinfließt, die halt vorher da Zeit geschickt haben.

Also die Frage ist halt, wie man damit umgeht mit den

sowas wie Low-Pair-Einheimsinn oder sowas.

Ich würde mir das schon gut hören, dass irgendwie so ein bisschen

zumindest die Ehre halber

berücksichtigt werden würde, aber

so von der technischen Seite

UV, um den Kreis zu schließen,

ist eigentlich ein cooles Tool.

Also, es ist fast so, als ob es Pip-Tools ist

und auf der Roadmap steht halt so, dass die

anderen Funktionalitäten, die ich haben will, auch alle dazu kommen.

Aber, ja.

Also,

es ist auf jeden Fall gut gemacht.

Ja, also ich möchte die gerne haben. Bitte, wenn

jemand Lust hat, bitte re-implemented

MyPy, bitte nur ab. Das ist einfach fürchterlich

langsam und nervig.

Auch mit MyPyD und

mit Tricks.

Keine Ahnung, welche Tricks du meinst, aber es ist fürchterlich.

Auch die Pre-Commit-Hooks, das ist einfach

totale, das muss halt seine eigene Wende sein.

Es ist fürchterlich. Totale

Katastrophe.

Ja.

Er findet Jochen jetzt nicht so, habt ihr gerade gehört.

Ja.

Oder einfach mal

auch bei Klassen geht auch.

und dann war das irgendwie eine Freude,

nur den Teil ohne MyPy zu kopieren,

weil jetzt schon mal sowieso so lange

gedacht hast, oh, das verstehe ich alles nicht.

Ich bin auch kurz davor, aber ich muss auch gestehen,

warum ich es doch nicht mache, ist, weil es tatsächlich

sehr, sehr viele Bugs sind.

Fast immer, wenn sich MyPy

mit Kometuk beschwert,

ist es ein Bug.

Also manchmal ist es halt auch Quatsch, aber

dann musst du TypeIgnore hinschreiben oder so, wenn du weißt,

und dann manchmal schreibst du TypeIgnore hin und dann

merkst du irgendwie zwei Stunden später so, oh,

und das war doch ein Sack.

Und das ist mir relativ häufig passiert.

Ja.

Dann musst du das wohl hinnehmen,

dass das so ist.

Ja, oder die übertreibten mich in Rust.

Ja, gut. Ja, mal schauen.

Vielleicht macht es ja irgendjemand.

Genau. Okay, ansonsten

ich habe mir noch so Releases aufgeschrieben.

Es gibt jetzt PyTest 8 oder PyDentic

2.6. Aber dazu will ich

eigentlich... Ich habe auch... Wahrscheinlich bin mir...

Ich vergesse jetzt ganz viele Sachen, die auch in die Zone sind, weil

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

und Jango super Dinge

completen und direkt

Modelle oder Views bauen oder was auch immer.

Keine Ahnung, machen dafür sehr viel Werbung.

Aber haben halt noch nie

irgendwas gesponsert oder auch noch nie

irgendwas zurückgespendet

oder so.

Das ist ja nicht dreist eigentlich.

Wenn man sich das überlegt,

Asia bringt sowas wie

10 Milliarden

pro 6 Wochen.

Also weil das ist der Preis,

den man bezahlt hat für OpenAI

und Azure holt das halt in

sechs Wochen oder so rein. Das heißt, man könnte ja

irgendwann mal auf die Idee kommen, bei den Wachstumsraten

die die gerade haben, unter anderem auch deswegen,

weil das halt natürlich schön verknüpft ist mit den ganzen

Azure-Services und so, dass man da einfach mal

was zurückgibt, falls irgendjemand von Microsoft

zuhört. Bettelt eure

Vorgesetzten an, dass das endlich mal so ein bisschen

die Projekte auch weiterbringt, weil davon

lebt ihr doch eigentlich, oder?

Ja, also

dafür sind sie sich auf jeden Fall nicht zu schade,

den Marketing-Vorteil mitzunehmen.

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

Kammer. Man muss da Mitglied werden und ganz viel Geld bezahlen. Nein, muss man natürlich nicht.

Softwarex Kammer ist entstanden aus der Softwarecrafting Community. Also Leute, die sich damit beschäftigen,

wie man halt professionell gute Software entwickelt. Also mit welchen Mitteln, mit welchen Prinzipien.

das ist vollkommen technologieagnostisch

und

der deutsche oder der

deutschsprachige Ableger davon ist halt

hat sich so eine Softwarekammer genannt

und die gibt es

in ganz Deutschland

in der Schweiz und in Österreich

deutschsprachiger Raum

in verschiedensten Städten

und wird halt organisiert von Leuten

die sich dazu berufen fühlen das zu organisieren

und ja, das ist im Prinzip geht das über Meetups.

Ich organisiere die Meetups hier in Düsseldorf

zusammen mit noch einer oder zwei anderen Leuten.

Im Augenblick schläft es so ein bisschen nach Corona noch,

also ich versuche das gerade wieder ein bisschen in Gang zu bringen

und ich organisiere das Treffen auch mit in Köln.

Da sind wir ein bisschen aktiver,

haben eigentlich fast jeden Monat ein Treffen dort

und versuchen da aber nicht nur so vortragsgetrieben zu sein,

sondern auch ein bisschen mehr in Richtung hands-on zu gehen.

Also, dass man einfach mal selber auch was ausprobieren will oder kann.

Wir diskutieren auch mal über Bücher oder einfach nicht nur Vorträge über gewisse Dinge.

Das Craftmanship.

Das Craftmanship dahinter oder das Crafting.

Also, Manship darf man ja jetzt nicht mehr sagen.

Genau, also dass wir da so ein bisschen mehr in Aktion treten teilweise auch. Genau. Und dann zu verschiedensten Themen rund um Software Crafting, also ganz viel Richtung Testing und Richtung vielleicht auch Domain Driven Design, Richtung Test Driven Design, solche Geschichten, aber auch alles rundherum, was da so mit reinspielt.

Jetzt haben wir zum Beispiel als nächstes mal sowas wie Summon Coaching, also wie kann man Leute dazu coachen, gute Software zu schreiben und so Themen behandeln wir da. Also hat überhaupt nichts mit irgendwelchen Programmiersprachen zu tun oder so, sondern es ist mehr so ein Rundrum-Thema, das mich da auch interessiert und deswegen habe ich es auch ein bisschen vorangetrieben.

Also angefangen habe ich in Düsseldorf mit zwei Kollegen damals.

Nee, angefangen hat es eigentlich die Corinna Baldauf damals in Düsseldorf.

Die hat das dann aus privaten Gründen ein bisschen runtergefahren.

Und dann habe ich sie angesprochen, ob wir das nicht weitermachen wollen.

Und dann habe ich das mit zwei anderen Leuten weitergeführt in Düsseldorf.

Und dann kam leider Corona und seitdem ist das ein bisschen eingeschlafen.

Aber ich versuche das jetzt wieder ein bisschen in Gang zu kommen.

Das sind immer ganz coole Treffen.

Ja, das finde ich total interessant

Warst du schon mal da?

Ja

Achso, okay, daher kann ich

Ja, aber nee, ich meine, das ist ja tatsächlich auch dieses Thema

ist ja immer auch für alle

Sprachcommunities natürlich auch interessant

Ich habe ja auch dieses Buch

Architecture Patterns with Python

irgendwie, was ich immer empfehle

Repository Pattern

Ja, wo es halt auch um

Domain Driven Design geht und Test Driven Development

und so, ja, genau

Ja

und das finde ich auch ein sehr interessantes Thema.

Also wir

nehmen dann auch manchmal so am

Global Day of Code Retreat

teil, wenn euch das was sagt.

Nein.

Also Code Retreat ist ja so,

da übt man mehr oder weniger

Software

zu entwickeln. Also

das ist ja so, man sagt so ein Musiker, der

übt 90% seiner Zeit und

und 10% der Zeit performt er.

Und wir Entwickler, wir performen

90% unserer Zeit

und 10% üben wir vielleicht nur.

Und diesen Übungspart

irgendwas

vielleicht ein bisschen mehr zu automatisieren,

dafür sind solche

Code-Recheats ganz gut. Also man nimmt sich

eine kleine Programmieraufgabe

und versucht die zu lösen

innerhalb einer

bestimmten Zeit

und danach

schmeißt man den Code komplett weg,

redet drüber, was war jetzt gut,

was war nicht so gut, wie wir das entwickelt haben.

Meistens auch im Pair-Programming

entwickelt.

Und dann macht man eine kurze Pause

und dann versucht man

dasselbe Problem

in derselben

Zeit mit vielleicht noch

zusätzlichen Constraints, die man sich

selber auferlegt, nochmal zu lösen.

Und das

den ganzen Tag lang, immer so

und

die ich da kenne, nennt sich Mikado-Methode,

wo man halt auch immer dann einen Timer

stellt und dann

nach der Zeit hat man

entweder, man nimmt das Kleinste, wo man

sich denkt, okay, ich könnte da einen Fortschritt erzielen,

dann schreibt man sich halt einen Timer und

wenn der Timer abgelaufen ist, dann sagt man, okay, das ist

jetzt entweder fertig oder man

sagt, man macht einen Eintrag, okay, ich bin hier

soweit gekommen und dann da aber nicht weiter

und macht ein Git-Reward

und das irgendwie

wirft den gesamten Code weg und dann

macht man mit dem nächsten Ding weiter, sodass man dann halt so einen

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

Welches nimmst du? Hast du eine beliebtes Plattform?

Es gibt

Cyberdojo.

Da gibt es richtig gute...

Ich mag Code Wars, auch sehr gut.

Code Wars ist auch gut, ja.

Aber es...

Und bei diesem Global

DF Code Retreat, der ist wirklich weltweit.

An einem Tag.

Ein fester?

Ein fester Tag, irgendwann im November.

Okay.

Und da wird immer eine Aufgabe gelöst.

und das ist immer Game of Life.

Okay.

Conway.

Genau.

Und man kann sich dann, also meistens

ist es dann so organisiert,

dass man dann einfach mal

die erste Zeit

ohne Constraints macht und später

sagt man dann irgendwie

ja, mach

das bitte mal testgetrieben

das Ganze.

Oder dieses Ping-Pong,

also einer schreibt einen Test, der andere

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

macht.

Ja, klingt tatsächlich sehr interessant.

Ja, ich glaube, das macht man echt zu wenig,

da irgendwie systematisch Dinge

üben.

Wie viel Zeit nimmst du dir so

pro Woche oder sowas für Neues oder für

Üben? Also sind da vielleicht zwei verschiedene Sachen?

Generell

zu wenig.

Eigentlich

also wenn ich mich mal

an so einem Thema festbeiße, kann das auch mal

nächtelang dauern, dass ich mich da irgendwie

mit irgendwas beschäftige,

und Python.

Ich auch. Ja, zu wenig.

Ja, wie gesagt,

Softlags kann man, wenn ihr

das seht, auf Meetup sind wir

zu finden.

Könnt ihr gerne hinkommen.

Ist für jeden offen.

Fängt super an. Ja, alles klar.

Dann würde ich sagen, dann können wir doch mal zum eigentlichen...

Haben wir das gesagt?

Also das eigentliche Thema war ja Freelancing.

Freelancing, okay.

Und da kommen wir rein.

Ein paar Leute machen ja Freelancing, habe ich gehört.

Ja.

Ja, also falls ihr irgendwie Software bauen wollt, dann schreibt doch einfach mal

Ja, dazu kann man dann eventuell noch, vielleicht wenn wir über, wie macht man eigentlich Marketing und wie viel kommt uns Kunden

Ich glaube tatsächlich, wir haben noch nie, also ich habe noch nie irgendwie Auftrag oder sowas über den Podcast oder so, das hat tatsächlich noch nie irgendjemand gemeldet

Insofern wäre ich jetzt etwas skeptisch, was denn die Aktivität als Marketinginstrumente angeht

Ich glaube einfach, dass die meisten Leute die Software

kaufen wahrscheinlich nicht, die Leute sind die Software selber schreiben

und die Leute die Software selber schreiben brauchen wahrscheinlich selten

Leute, die auch Software schreiben.

Das wird wahrscheinlich der Grund sein, aber

ja. Ja, aber siehst du mal.

Solche Überlegungen.

Das Entwickler macht sich da einfach

so viele Gedanken. Das ist auch nicht ganz richtig, weil wir hatten schon

mal Leute, die wir dann aber weitervermittelt haben.

Ah ja, ja, ja.

Ja, genau, also von daher.

Ja.

Ja, wir wollten über

Freelancing heute sprechen. Ja, aber vielleicht wäre das eine

eine gute Gelegenheit für Birgit sich vorzustellen, weil genau, was wir so machen ist ja eigentlich schon bekannt.

Ja, ist es das?

Für alle Leute, die alle unsere 55 Folgen bis jetzt durchgehalten haben, okay.

Ja, vorstellen, genau.

Ich bin kein gelernter IT-Lehrer.

Ich habe Elektrotechnik studiert.

In den 90ern irgendwann.

und

Spezialisierung war

technische Kybernetik und Automatisierungstechnik.

Klingt cool.

Ist quasi Messsteuerungs- und Regelungstechnik.

Damals,

das war noch zu,

muss ich dazu sagen, ich bin Ossi,

ich habe in Dresden studiert,

damals hatte ich mit Rechnern

überhaupt noch nichts zu tun.

Wir hatten irgendwann mal so ein

Assembler-Praktikum, da

hm,

das war nicht meins

und dann

irgendwann

ja

nach dem Studium bin ich

während des Studiums bin ich

mal für ein Semester nach Moskau

gegangen für ein Studium

und da habe ich dann

mir selbst C beigebracht

was macht man in Moskau

und das konnte ich nachher ganz gut gebrauchen.

Nach dem Studium war es dann,

ich habe sogar meine Diplomarbeit in C programmiert

und dann war es irgendwann soweit,

da musste man Computer nur richtig buchstabieren können,

und da hatte man schon einen IT-Job. Das war so Ende der 90er irgendwann.

Könnte sein, dass es heute immer noch so ist. Ich weiß es nicht so genau.

Ich habe letztens gehört, was technisches Verständnis angeht, was man braucht, wenn man einen Job bekommt.

Also eigentlich reicht es, wenn man im Fahrrad die Lampe anmachen kann.

Das geht auf jeden Fall. Oder du bist halt Full-Stack-Entwickler in JavaScript.

Das war so die Zeit, wo das dann auch mit dem Internet anfing und HTML-Seiten schreiben.

und das hat mich halt interessiert, damit habe ich mich beschäftigt.

Und dann hatte ich irgendwann einen IT-Job in der Beratung.

Und dann hieß es immer, du brauchst nur einen Tag Vorsprung.

Vor deinem Kunden.

Und genau so habe ich das eigentlich auch gesehen.

Learning on the Job, irgendwie bin ich dann auf C++ umgestiegen.

Und irgendwann dann Anfang der 2000er Jahre dann auf Java.

was ich immer noch mache

Oh, jetzt haben wir vergessen zu erzählen

Lass sie kurz unter den Tisch

Normalerweise sind wir immer ein bisschen

Ja gut, aber

Also Jochen kann immer sehr übelst bleiben

Das werden wir rausfinden

Ich dachte, das ist wahrscheinlich alles hinreichend ähnlich

was dieses Thema angeht, aber vielleicht ja auch nicht

Das war auch spannend

Ja, und dann war ich halt

Consultant ganz viele Jahre

und

das war immer so

ein bisschen zweischneidig

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

von den Kunden zusammen.

Projektgeschäft, ganz normales Projektgeschäft.

Aber ich hatte damals noch nicht so richtig die Traute,

mich da selbstständig zu machen.

Das war im Hinterkopf,

aber noch nicht so richtig das Selbstbewusstsein dafür.

Ja, das haben viele nicht von Anfang an.

Und irgendwann, ja, da war ich dann aber auch schon Mitte 40,

und da war ich dann soweit.

Familienplanung abgeschlossen,

Haus fertig gebaut.

Das hat man endlich

für die Wittigen gehört.

Dann habe ich zu meinem Mann gesagt,

ich probiere das jetzt, wenn es schief geht,

dann gehe ich halt wieder in die Festanstellung.

Und das war vor, ja,

mittlerweile,

ich bin jetzt im zwölften Jahr Freelancer.

Habe mich

natürlich davor

mit Leuten unterhalten, die auch

Freelancer sind, wie sie das organisiert haben,

was man zu beachten hat, wie sie das so machen.

Die Tipps, die wollen jetzt

alle Menschen auch hören.

Und ja, dann habe ich es einfach gemacht

und seitdem

nicht wieder zurückgeschaut.

Das klingt nach einer Erfolgsgeschichte.

Ja.

Wir müssen aber trotzdem mehrere Seiten beleuchten.

Die Risiken sind ja nicht ohne,

würde ich auch sagen.

Nee, das stimmt.

Also die Frage ist halt, man muss halt schon, sein Produkt ist man halt selbst und das muss halt auch irgendwie verkaufbar sein.

Ich hatte tatsächlich, ich habe so angefangen, dass ich zu meiner Firma gegangen bin und habe gesagt, ich möchte mich selbstständig machen, aber ich würde gerne in dem Projekt bleiben, wo ich jetzt gerade bin.

Das ist eine gute Idee, glaube ich.

Aber haben die ein Ja gesagt? Also kommt das auch ein bisschen drauf an?

und ihr könnt mich ja einstellen

als Freelancer und an den Kunden

verkaufen.

Dann haben sie gesagt, ja, machen wir.

Alles gut.

Dann habe ich den Vertrag gekriegt.

Das war so im Dezember

für Januar dann halt.

Und am 23.

Dezember haben die dann den Vertrag zurückgezogen.

Oh.

Yay. Frohe Weihnachten.

Ja, ich meine,

ich finde das jetzt

interessant, weil da sieht man natürlich schon so

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

das auch einfach nehmen und teilen, sozusagen.

Ja, nee, nee, nee. Die Firmen ticken ja

da anders. Die haben gerne Vermittler

dazwischen, weil sie

halt nicht mit jedem einzelnen Freelancer

irgendwie einen separaten Vertrag haben wollen.

Sondern die haben dann so Rahmenverträge mit den Vermittlern.

Ja, klar. Aber ich würde denken, das ist normalerweise

weniger als das, was eine Firma

quasi bekommt,

wenn sie jetzt einen Arbeitnehmer

mehr oder weniger ausleiht.

Also der Vermittler bekommt,

ja, weiß ich nicht, die kommen so 20 bis 30 Prozent

oder so. Ich denke, das ist weniger.

Aber ich weiß es natürlich ehrlich gesagt auch nicht.

Aber wenn man jetzt sagt, okay,

dem Arbeitgeber sagt,

okay, du kannst jetzt von der Rolle,

du bist mein Arbeitgeber in die Rolle, du bist mein Vermittler

und kriegst immer noch 30%, ist immer noch mehr als 0.

Also insofern auch nicht so schlecht für dich.

Geht vielleicht auch ganz gut, ja.

Naja, jedenfalls hatte ich da

keinen Vertrag mehr.

Und dann

war so ein bisschen Panik angesagt.

Quasi

bevor es überhaupt gestartet hat.

Aber der Kunde hat gesagt,

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

und

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

machen mal Stundensätze,

weil die sagen dann,

so ein Tag hat acht Stunden,

wenn du mehr machst, ja Pech,

wenn du weniger machst, kriegst du halt weniger.

Also du kannst dich auch nicht,

darfst du dann nicht verrechnen miteinander,

hast mal einen Tag zwei Stunden mehr gemacht,

den anderen Tag zwei Stunden weniger.

Also das war damals jetzt kann man es weniger gut kontrollieren sage ich mal im Homeoffice habe ich jetzt nicht gesagt

Aber damals war man halt vor Ort beim Kunden noch, also als ich angefangen habe 2013.

Da führte auch kein Weg rein, nur im Homeoffice zu arbeiten.

Aber das ist auch so eine Sache, wo ich halt auch Probleme habe, wenn da Leute halt tatsächlich sagen,

ey, wir wollen jetzt aber 40 Stunden komplett deine Präsenz haben in irgendwelchen Projekten, das finde ich halt einfach zu viel.

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

der Sklavenhaltung.

Ja,

man arbeitet halt quasi wie so ein normaler

Mitarbeiter halt in einem Team mit.

Und wenn die anderen

halt so arbeiten, dann ist es halt schwer zu sagen,

ja, könnt ihr alle so machen, ich bin halt

ganz anders. Das ist halt vielleicht...

Also ich

habe wirklich auch so angefangen,

also mit diesen 40-Stunden-Wochen,

man muss das so ein bisschen lernen,

dazu einfach zu sagen,

ich bin jetzt mal

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

Prozent Projekt. Also

Context Switch ist auf jeden Fall sehr teuer, so Sägezahn

Problem, das ist sehr schwierig.

Was ich jetzt

so mittlerweile mache, ich gebe zur Zeit

ab und zu mal

Schulungen, dann ziehe ich mich halt aus dem

Projekt raus und bin dann halt mal

drei, vier, fünf Tage

weg, wo ich Schulungen gebe.

Und ja,

das

bringt dann ein bisschen Abwechslung rein und man

ist nicht so

Vollzeit in dem Projekt drin.

aber ich habe auch Tage

ja, das ist halt nicht so viel Arbeit

dann machst du halt mal nur einen halben Tag

aber andere Tage, dann ziehst du mal

zehn Stunden durch, das kommt auch vor

Ja, ich finde, es kommt sehr drauf an

also ich finde, dass mit dem 8 Stunden

geht halt nur dann, wenn halt so irgendwie Meetings dazu kommen

oder so ein bisschen Gequatsche halt oder so

weil ansonsten, also ich finde so reine

produktive Zeit, die sinkt irgendwie

wenn die Aufmerksamkeit spanner halt und dann

wird halt der Output auch geringer und das finde ich irgendwie

eher blöd und ich mache dann halt eher Schuss

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

und spreche auch auf Konferenzen, das musst du ja auch noch vorbereiten und solche Sachen.

Ich war letztens zum Beispiel auf der OOP in München, da habe ich gesagt,

okay, ich bin halt die ganze Woche dann auf der Konferenz, habe da gesprochen,

dann kommst du ja auch frei rein und dann bin ich halt die ganze Woche da geblieben

und dann konnte das Projekt Projekt sein, das war mir dann egal.

Ja, aber das ist ja eigentlich auch das, was man privilegiert.

und man kann sich halt auch aussuchen,

in welche Richtung

man sich da weiterbilden will

oder weiterarbeiten will.

Genau und das,

wie gesagt, ich mache das jetzt seit

dem 12. Jahr jetzt und ich hatte

noch nie unfreiwillig

eine lange Pause.

Also wenn, dann war es

eine gewählte Pause.

Dass ich mal gesagt habe, ich mache mal einen Monat nichts

oder fahre mal weg.

Ja, das spricht ja auch für dich, dass dann, weiß ich, also

Word of Mouse, dass man sagt, ah, die Birgit

hat das so super gemacht, sag doch mal

Bescheid, das ist halt auch oft, glaube ich, so

dass halt so ein bisschen das weitergetragen

wird. Ja, dieses

Meetup organisieren

und auf Konferenzen gehen und dort

sprechen, das bringt dir schon auch

viel an Netzwerk

und das kannst du halt immer dann

anträgern, das muss man sich aber auch erst aufbauen

Man muss so an seine

Marke denken und seine Marke arbeiten

Genau, und das ist halt neben dem Projekt immer noch on top.

Muss man dazu sagen, ich habe jetzt keine Kinder, also keine Familie in dem Sinne.

Mein Mann ist da recht pflegeleicht, wenn ich viel am Rechner sitze.

Ich stelle mir das schon schwieriger vor, wenn man dann wirklich da vielleicht noch familiär anders eingebunden ist.

Also

Da erstaune ich dann immer

über diese Leute

Ja, also früher

als ich angefangen habe

oder bis dann

bis ich dann irgendwie auch viel

Kinderbetreuung mit übernommen habe

habe ich auch immer 40 Stunden

Verträge gemacht eigentlich und

hatte auch das Gefühl, dass es nicht so einfach ist

was anderes zu machen, weil

dann muss man das begründen

und dann, ja

also irgendwie schwierig

und dann aber

mit Kindern ging das halt gar nicht mehr

weil da muss man halt zu bestimmten

Zeiten ein bisschen geordnet sein

und so weiter, dann geht das halt nicht

und jetzt momentan schaffe ich so

20 bis 30 Stunden

so und

das

ist deutlich schwerer, dass

also aus meiner, also ich, gefühlt

schwerer zu verkaufen Kunden

als die 40 Stunden

die wollen ja alle auf den ganzen Arm und alles

zu fordern.

Und das hätte ich am Anfang

wahrscheinlich gar nicht machen können. Inzwischen geht das halt.

Dass ich halt sagen kann, ja, so sieht es halt

aus.

Na gut, geht irgendwie.

Aber früher wäre das

wahrscheinlich gar nicht gegangen.

Ich glaube, da hat sich auch so ein bisschen vielleicht die Philosophie geändert.

Aber ich finde es auch ehrlicherweise tatsächlich,

manche sind halt Projekte sind auch eh ein bisschen

kürzer und Leute waren immer schnell, schnell und direkt

und sofort fertig.

Ich persönlich finde es viel angenehmer,

wenn man Projekte mit so Leuten, die so ein bisschen mehr Teilzeit haben,

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

Art im Keller. Also, dass wenn die dann 40 Stunden da absitzen, sag ich das mal blöd, ja, das bringt nicht so viel.

Ja, gut, aber so eine Verteilung hast du ja auch überall, dass es halt dort gibt, die Motivation und weniger oder die ganzen

Vitrus-Karten. Also, mein Antrag hat für den Zeitraum zum Beispiel immer Vollgas halt, ne?

Genau, ich denke, das ist auch das, was halt wahrscheinlich ein Auftraggeber halt den Anspruch, den er hat,

dass halt, was heißt Vollgas, keine Ahnung, aber ich meine, dass du halt jemanden hast, der schon in deinem Interesse

irgendwie versucht, Dinge voranzutreiben,

wenn du das wahrscheinlich bei

Angestellten halt auch

davon ausgehen musst, aber das halt erfüllt sich

vielleicht nicht unbedingt immer so.

Ja, das ist wohl so.

Da sitzt ein Entwickler als Angestellter einfach an den

Hebeln, der kann der Projektmanager ja so viel rum

fuchteln mit der Peitsche, wie er lustig ist,

dann kannst du ihm die Peitsche...

Genau, dauert halt

auch einen Moment.

Was ich halt ganz angenehm finde als Freelancer,

du bist halt zwar

in diesem Projekt drin, aber du bist

aus dieser ganzen Firmenpolitik raus.

Und diese Politik-Scheiße

in den Firmen.

Ich habe Scheiße gesagt.

Die nervt ja so an.

Die will niemand haben eigentlich.

Aber notwendig, wenn man das machen,

so ein Karrierekonzert machen möchte, muss man das unbedingt mitmachen.

Ja, weil da

kann ich mich halt komplett rausziehen

und sage, macht ihr mal.

Entscheidet ihr.

Ich nehme dann

die Entscheidung entgegen.

Lieber konstruktiv, produktiv ein Ding arbeiten,

das ist viel besser, das macht viel mehr Spaß.

Oder ich nehme dann die Zeit, die sie dann

brauchen, um sich da irgendwie einig zu werden,

um mir selbst wieder irgendwas

beizubringen oder

was zu üben oder keine Ahnung was.

Das ist übrigens noch so ein Punkt, das ich sagen würde, absolut essentiell

ist halt Curiosity, also Neugier.

Ohne Neugier wird es schwer.

Aber das,

würde ich auch sagen, ist ein großer Vorteil

am Freelancer sein.

Ich bin das ja so ein bisschen unabsichtlich geworden

und

es war nicht so geplant alles,

wenn da so mehr reingerutscht, aber

zurückblickend, ich mache das jetzt auch schon,

es ist ein richtig langes, großes

Projekt, 2013, also auch quasi fast

genauso lang,

dass einer der Hauptvorteile

ist gegenüber, ich war vorher lange angestellt,

ist halt tatsächlich dieses, dass man

sich nicht so stark mit der Firma, für die man

arbeitet, identifiziert, würde ich das

jetzt mal umschreiben, weil oft ist ja,

ich habe mich nie gerne

mit Politik oder mit

irgendwie diesen Geschichten beschäftigt, aber

wenn man sich stark mit dem, was die Firma

macht, identifiziert, weil man auch sehr viel

Zeit da reingesteckt hat und wenn man das gerne,

dann fühlt man sich

irgendwie gezwungen, das zu tun und da mitzumachen,

weil man das Gefühl hat, dass

man

die Sachen sonst nicht in die Richtung bewegen kann,

wie man das möchte

und das ist halt

unter Umständen sehr schmerzhaft

und das ist beim Freelancing

sehr viel angenehmer. Also ich finde das

deutlich angenehmer, dass ich halt, ich kann immer noch

diesen,

ja, weiß ich nicht,

Drang danach, irgendwelche Dinge zu verbessern,

haben und Sachen machen, aber ich

muss mich jetzt nicht mit den Zielen der Firma

identifizieren und bin davon so ein bisschen...

Genau der Punkt, wenn man das aus dieser Zielperspektive,

ob jetzt OKR nehmen oder was auch immer, betrachtet,

dann ist halt tatsächlich das

Objective des Commitments

für das Erreichen des Objectives

intrinsisch, weil das ja dein

eigenes Ding ist und halt nicht von der Firma.

Deswegen ist es von Anfang an halt da,

was relativ... Also ich finde es auch super,

und das ist eigentlich das, was man möchte, wenn man so

Results erreichen will.

Und ja, das ist halt

tatsächlich, wenn man bei der Firma nur

angestellt ist, vielleicht nicht immer so gegeben.

Ich meine, das hängt auch ein bisschen davon ab, ob man sich

mit diesem Purpose des Projekts oder sowas

identifizieren kann oder wie so die politische

Situation in der Firma ist oder so.

Aber ja, das gehört total dazu.

Also, ja, man

sagt zwar,

man könnte ja auch jeden Tag dann,

wenn es einem nicht mehr gefällt, einfach sagen, ja

und tschüss.

Aber das ist auch mutig dann.

Aber das

ich

selbst habe es noch nicht

wirklich gemacht.

Das muss man dazu sagen.

Ich bevorzuge

du machst ja meistens so Verträge,

die über eine gewisse Laufzeit gehen.

Ich bevorzuge eher kürzere Laufzeiten.

Also so irgendwas zwischen einem Viertel

und einem halben Jahr.

Eigentlich lieber

ein Vierteljahr.

Weil wenn es dann mal

weil wenn dann mal die Chemie nicht mehr stimmt, kannst du halt sagen, okay, das

Full-Jahr stehe ich irgendwie noch durch und dann bin ich hier aber weg.

Viele Arbeitgeber oder Firmen haben Angst vor sowas, weil sie wollen ja eigentlich langfristiges

Engagement, langfristige Mitarbeiterbindung haben, die wollen sich Assets in der Firma

aufbauen, damit sie die auch, das ist so ein bisschen, das widerspricht dem so ein bisschen.

Ja, aber ich habe schon öfter die Diskussion gehabt und ich atme immer ganz tief durch,

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

Was machen wir denn jetzt? Das ganze Wissen, was wir haben?

Die können ja danach nochmal ein halbes Jahr gerne haben, wenn das noch passt.

Aber ich habe es eben auch schon erlebt, dass sich innerhalb eines Projektes

dann die Gegebenheiten rundherum um das Projekt so krass geändert haben,

dass es einfach nicht mehr richtig, also das ist einfach kein Spaß mehr.

Die länger laufen tatsächlich irgendwann super anstrengend, nervig,

weil auch diese ganze strategische Konzeption der Arbeit am Anfang mal so ein bisschen mehr Grüne Wiese,

kann so ein bisschen sich austoben und produktiv sein.

und irgendwann geht es dann so nitty-gritty Details

und ich denke, warum denn jetzt so?

Und dann hängst du doch in der Politik drin

und denkst, oh nee, kein Nerv.

Ja, das ist das Risiko,

was man als Arbeitgeber mit Freelancern hat,

weil die sind da relativ

sensibel für und haben eine gute Nase, was das angeht.

Also ich sage dann den Kunden

auch, ja nee, ich renne jetzt nicht einfach

weg, ich erfülle schon meine Verträge,

wenn es irgend geht.

Aber es gab auch Situationen,

wo du sagst, ja, nee, die Chemie

klappt gar nicht mehr, wir müssen uns

jetzt hier trennen. Ja, ich meine, manchmal ist ja auch keine

Zeitvereinbarung, sondern machst du halt einfach Time and Material oder sowas

und dann guckst du halt an ein Projekt und dann

ist halt tatsächlich, also von beidseitig

dann halt, wenn jemand ein Kanuschen hat, dann kannst du sagen,

okay, Montagmorgen, 8 Uhr, ja, danke,

das war's jetzt, next, please,

ja, wie du schon sagtest, kurz vor Weihnachten,

ja, super,

ja, ja,

ja, das gibt's. Dann wäre es halt zwei Wochen

nach Kindsgeburt

mit Baby im Arm. Auch super.

Ja.

Aber

davor sollte man auch keine Angst

haben. Also...

Weil das ist schon hart dann.

Man muss sich vielleicht ein bisschen mental darauf vorbereiten,

dass das passieren kann, sollte sich dieser Risiken bewusst

sein. Also ich würde sagen, jemand, der so ganz,

ganz viel Sicherheit sucht und der

diese Instabilität überhaupt nicht vertragen kann,

ist es wahrscheinlich nicht die richtige Wahl.

Es ist schon kuscheliger in so einem...

Es hilft natürlich, weil man weiß, man könnte

jetzt auch das nächste halbe Jahr einfach mal

nichts machen und es würde

finanziell nicht...

Das ist natürlich total super.

In der Situation würde ich sagen,

ja, machen.

Also ich würde auch sagen,

man sollte gewisse Rücklagen

haben. Ob das jetzt ein halbes Jahr reichen muss,

weiß ich nicht, weil das ist auch schwierig.

Aber ein bisschen

rausmachen, dass man nicht

sofort...

Also natürlich,

ich mache das ja jetzt schon eine Weile, man hat sich

die Rücklagen geschaffen.

und mit diesem

Gewissen kannst du dann eben auch

sagen, okay, ich suche mir jetzt dann

ein Projekt, was wirklich passt für mich.

Was mir dann Spaß macht

und in meine Richtung geht,

in die ich gehen will.

Aber da hinzukommen,

das braucht schon eine Weile.

Ja, klar.

Auch eine finanzielle Disziplin

irgendwo.

Ja, also auch da ist noch eine Frage.

Auch dann die Form, welche

und die

und dann hat man aber das Problem, genau, da braucht man die Disziplin und zu sagen, so die Hälfte lege ich mal weg, weil ich muss ja auch noch schaffen.

Genau, genau, Steuern kommen halt, wenn dann halt, ist halt B2B.

Ich hatte halt mir von Anfang an einen Steuerberater gesucht und der sagte, ja, im ersten Jahr, du weißt ja noch nicht, was du verdienst,

machen wir mal den Mindesteinkommensteuersatz, setzen wir mal an.

aber man muss dann halt im Kopf haben, dabei bleibt es halt nicht

und dann wirklich, wie du sagtest, die Hälfte zurücklegen

und dann so spätestens nach zwei Jahren kommt nämlich der dicke Hammer

und dann steht der so in der Hand vor dir und will 60.000 Euro von dir haben

und wenn die die dann nicht mehr verkauft haben

Steuerprüfung und so weiter, ja, dann war es dann doch sicher

aber wenn du dann das so gemacht hast, dann hast du dieses Geld halt

tut dann ein bisschen weh, weil

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

Man muss sich halt auch einmal im Monat hinsetzen und das Zeug machen. Umsatzsteuer und all diesen Zipp und Zapp, die man da hat.

Man muss sich halt wirklich damit auseinandersetzen. Es gibt halt bestimmte Dauerfristverlängerungsanträge, die man nicht machen kann.

Ja, wie gesagt, bei mir macht der Steuerberater. Ich löhne aber auch ganz gut dafür. Wenn man das jetzt nicht machen will, muss man sich halt selbst damit beschäftigen. Ich wollte das nie.

Also zum Beispiel, wenn du jetzt in einem Gesellschaftskunde bist, dann kannst du das ja gar nicht, dann bist du ja buchführungspflichtig, dann musst du halt einen offiziellen Steuerberater haben, mitsetzen und so weiter, der ein paar Jahre schon einiges abhaben will von dem und so.

Aber ich könnte, ich bin Einzelfreelancer, ich könnte das auch ohne Steuerberater machen, aber da habe ich einfach gar keinen Nerv drauf.

Ich sage, da arbeite ich lieber zwei, drei, vier Stunden länger und bezahle den, weil ich da keinen Nerv drauf habe.

Kann ich total verstehen, das ist immer super.

Aber ich habe manchmal das Gefühl,

dass es nicht einfacher wird, egal wie viel

Zeit da drin ist.

Das ist immer wieder das Problem, ja.

Ja, aber ich meine,

diese Disziplin kann man sich ja auch so ein bisschen erzwingen.

Da sind wir ja so ein bisschen bei der,

wie ist eigentlich die Form

von so einer Freelancer-Tätigkeit

und wenn man Freiberufler ist oder so, dann hat man da

schon

viele Eigenverantwortungen auch,

aber zum Beispiel, was ich jetzt seit einiger Zeit mache,

ist, ich habe dafür eine Kapitalgesellschaft

zu arbeiten.

Ich dachte, es hängt halt auch davon ab.

Ich glaube, GmbH, da muss man dann

bilanzieren und so.

Bei einer UG auch?

Ja, doch.

Mein Steuerberater macht das nicht.

Bei einer GmbH brauchst du ja auch eine Grundkapital.

Nein, aber Jochen, das kann einfach nicht sein.

Doch.

Nein, das kann nicht sein.

Das müsstest du bitte nachgucken,

weil wenn die sonst prüfen, dann hast du ein Problem.

Ich hatte auch schon eine

steile Prüfung.

Ja, das muss er machen, tatsächlich.

Nee, Gewinnüberschussrechnung reicht.

Also in meinem Fall.

Okay.

Dann ist irgendwas komisch.

Vielleicht hat er es schon geprüft und hat es gut.

Also Kapitalgesellschaft ist Kapitalgesellschaft und die sind bilanzierungspflichtig.

Ich weiß es nicht.

Steht im HGB.

Wie auch immer, das muss ich wohl nicht machen,

laut meinem Steuerberater, keine Ahnung.

aber

ja, der

Vorteil, den das hat, ist, dass ich

quasi mir

also die Rechnung über die Firma stelle und dann

zahle ich mir halt einfach ein Gehalt wie ein Angestellter

das heißt, ich habe sozusagen gar nicht

das Problem, dass ich jetzt halt

die privaten und die geschäftlichen

Ausgaben irgendwie so vermischt habe, dass mir

eventuell dann der Überblick irgendwie flirten geht

Auch da musst du halt so ein bisschen auffassen, weil das

muss eigentlich ein stabiles Gehalt sein, du kannst nicht die ganze Zeit hoch und runter

gehen und anpassen, wie du lustig bist

weil auch das

an der Generation hatten.

Das habe ich auch inzwischen rausbekommen.

Ja, genau.

Das muss natürlich stabil sein und so.

Aber wenn man das so macht, dann ist es

relativ entspannt eigentlich.

Ja, genau. Muss man sich da

eigentlich keine großen Gedanken mehr machen.

Aber es gibt da tatsächlich so ein paar Regeln, die man vielleicht kennen sollte.

Und es schadet wahrscheinlich nicht,

sich mit einem ordentlichen Juristen dafür zu unterhalten.

Genau. Aber es gibt auf jeden Fall Möglichkeiten,

wie man das auch noch anders gestalten kann.

Aber jetzt sind wir gerade schon beim juristischen Teil. Also man muss natürlich auch ein bisschen gucken, wie sind die Verträge dann gestaltet mit den Kunden.

Oder oft ist man ja nicht direkt beim Kunden, sondern irgendwie über einen Vermittler drin beim Kunden. Also irgendwie noch so eine Zwischenstufe.

Die Potente haben wollen, ja.

Ja, wie viele, ich sag mal, ich will gar nicht wissen, wie viele die dann noch draufschlagen, solange ich das kriege, was ich haben will, ist mir das wurscht.

Wenn sie gut verhandeln, kriegen sie mehr.

Aber man sollte sich schon die Verträge, die die einem dann da vorlegen, schon ganz gut angucken. Also was steht da drin?

Ja, also das ist gar nicht immer so einfach, weil da viel Haken und Ösen drin sein kann, wenn man sich mit sowas juristischen Krams nicht so auskennt.

Ja

Also im Zweifel sollte man dann halt mal

einen Anwalt bemühen und

den drüber gucken lassen

Mit der Zeit und je mehr

Verträge man so macht, man hat

ja was, was ich

in meinem Fall

im Zweifel jedes Vierteljahr einen neuen Kunden

Schon mal gesehen

Oder

dann auch mal zwei Jahre

denselben Kunden, aber man wechselt halt öfter

und kennt die Verträge und die

die haken und ösen dann schon so langsam

und kann dem

Vermittler dann auch sagen, nee, das will ich partout

nicht drinstehen haben oder irgendetwas

muss unbedingt drinstehen im Vertrag.

Aber das ist halt auch Erfahrungswert.

Eigentlich müsste man halt

sich darüber unterhalten, was man da möchte, aber

wir dürfen natürlich keine Rechtsberatung machen, deswegen können wir

nicht so drauf eingehen.

Aber ja,

wenn man sich

damit beschäftigt, dann...

Ja, ich fand das

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

Das ist auch bei Programmieren oder bei Deployment ist auch so ein Ding, irgendwie das so ähnlich vielleicht, wenn es weh tut, also wenn Steuer oder Buchhaltung weh tut oder Deployment weh tut, muss man es häufiger machen, weil das ist eigentlich kein gutes Zeichen.

Und ich hatte mal eine Zeit lang diese ganzen Umsatzsteuer-Voranmeldungsgeschichten nur alle drei Monate und das hat so im Rückblick deutlich mehr, war schmerzhafter als jetzt einmal, dass je Monat, das geht deutlich besser.

und macht das dann immer direkt am Anfang

erledigt an den Terminen drin oder so, das ist natürlich auch okay.

Ja, man muss natürlich auch sagen,

die Software ist ja inzwischen auch

oder die Tools, die man

da benutzen kann, sind ja inzwischen auch

richtig gut geworden

und machen es einem auch

leicht. Also die meisten Rechnungen

kriegt man ja heutzutage elektronisch.

Man muss sie gar nicht mehr einscannen.

Wenn man sagt, dass man ein E-Mail ordentlich gecheckt hat

und dann das daraus ziehen kann

und das dann in einen Sipfer schnüren kann

und das dann direkt an den Steuerberater schickt, hat man vielleicht schon viel gewonnen.

Ja, genau

Also, aber man muss sich halt damit

beschäftigen

Ja

Die steuerlichen Themen, die rechtlichen Themen

da kommen so ein paar Sachen dazu

zu diesem ganzen Verwaltungsoverhead, aber

das ist, würde ich sagen, eher wert, aber es sind halt

diese Risiken, die man halt

zum Beispiel jetzt Pandemie oder sowas

Software war jetzt bei uns jetzt nicht so schlimm

weil die Leute wollten alles Software haben, aber

wenn man halt vielleicht jetzt nicht im Bereich

Software ist, dann macht irgendwie Kunst

oder sowas und dann darf man nicht auf die Bühne

ist dann natürlich auf einmal blöd.

Und das ist halt dann so ein Punkt, das könnte ja

bei Software auch passieren.

Ich finde, mit der AI hat man so ein bisschen

Zurückhaltung gemerkt oder generell wirtschaftliche Lage.

Man ist sehr viel mehr von der Konjunktur abhängig,

weil wenn die Leute auf einmal kein Geld mehr für Investitionen

haben oder, das ist auch die Frage,

Software ist ja manchmal Profit-Center, manchmal

Kurs-Center und oft ist es halt Kurs-Center

leider. Und wenn dann

die Ausgaben ganz

hart gekürzt werden, weil die ganzen Leute sagen,

oh, wir haben ja gar kein Geld mehr verdient, gerade selber nicht mehr so viel,

dann geben die halt auch weniger aus.

und dann sparen wir natürlich auch zuerst an Freelancing

und dann kann es halt sein, dass man

gerade wenn man anfängt, so ein bisschen mehr Probleme kriegt.

Also bei Corona habe ich das auch tatsächlich so gehört,

auch gerade

da, wo ich dann gearbeitet

habe, dass es hieß, naja, also wir wissen jetzt

gar nicht, wie sich das alles entwickelt, wir müssen ein bisschen auf die Liquidität

gucken, Freelancer

neu, das machen wir gar nicht und das ging

lange Zeit so, also wenn ich an der Stelle

nicht schon in einem Projekt gewesen wäre,

das

wäre auch sehr, sehr schmerzhaft geworden.

Da hatte ich Glück gehabt, aber

und ja, ja, da sind auch einige Leute.

Die muss man halt selber auch abkönnen.

Das ist so ein bisschen,

muss man sich halt Modelle überlegen, wie das da geht.

Ich hatte vielleicht ein bisschen Glück,

ich weiß nicht, ich habe in der Zeit gerade

gewechselt das Projekt und bin dann

zum Projekt gelandet bei einer Firma,

die sich um so

Insolvenzverwaltung

Irgendein Gewinn

Die Prokutiere,

die Insolvenzverwaltung

sehr verkaufen.

Irgendwas da.

Die Rezession ist der Boom des anderen.

Genau. Und es hatte

noch einen großen Vorteil

für die IT, glaube ich.

Also davor war es fast

unmöglich, Projekte zu machen,

wo man sagt, ich mache 80%

Homeoffice. Und ich komme

was weiß ich

alle zwei Wochen mal für zwei Tage

zu euch nach Hamburg, München, Berlin

oder sonst wo, wo gerade das Projekt

ist.

und man sollte sich immer vor Ort hinsetzen.

Dann habe ich immer gesagt, tut mir leid.

Tut mir leid, aber das liegt vielleicht auch so ein bisschen in der Java-Welt,

dass der da ist.

Das war bei Python manchmal schon ein bisschen besser.

Und das ist, weil Java ist ein bisschen konservativer oft,

weil viele konservativere Unternehmen auf die sichere Java-Lösung,

die schon ganz Corporate erprobt ist, setzen.

Und dieses komische, neumodische Python, was schon seit 35 Jahren da ist.

Python ist ein bisschen älter als Java, ja.

War egal.

Ich habe auch irgendwann mal Python gemacht

zwischendurch, ich weiß noch, aber

schon ewig hier.

Ja und

in meiner Blase

ging das halt nie und

dann habe ich immer gesagt, Leute,

A will ich nicht mehr

im Hotel leben oder

irgendwo in einer Zweitwohnung,

um dann vier Tage

die Woche in München zu sein. Ich möchte

auch ein soziales Leben haben und zwar

zu Hause. Ja, also mit Familie geht das

und das habe ich lang genug gemacht als Consultant.

Über zehn Jahre bin ich jede Woche gependelt nach München.

Ich konnte es nicht mehr sehen nachher.

Dann habe ich gesagt, dann müsste ich auch meinen Stundensatz dermaßen anheben,

dass ihr den auch nicht mehr bezahlen wollt.

Also was soll der Scheiß?

Ja, ich sehe da auch gar keinen Sinn drin, das irgendwie zu verpflichten.

außer, dass irgendwelche Manager sich einbilden,

dass sie dadurch mehr Kontrolle haben.

Ja, ich sitze ja bei dem

auch nicht auf dem Schoß und gucke

zu, wie er seine Excel-Sheets ausfüllt.

Wenn die Excel überhaupt beherrschen und so,

aber ja, das ist eine von den Sachen, die man

vielleicht auch automatisieren kann in Zukunft.

Ja, und

ich hatte eben gerade noch

einen Gedanken.

Ja, dass wir jetzt nicht mehr dahin müssen

oder dass man es von zu Hause machen kann, das hat einen riesen Vorteil

für uns gehabt.

und seitdem arbeite ich eigentlich zu 100% im Homeoffice.

Achso, ja, und viele Kunden fragen auch, was ist dein Remote-Stundensatz, was ist dein Vor-Ort-Stundensatz.

Und dann sage ich immer, das ist der gleiche, weil ich mache die gleiche Arbeit.

Also das ist immer meine Herangehensweise.

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

zu lernen. Das sehe ich ja vielleicht nur ein. Aber danach muss es echt

remote gehen. Nein, aber wenn jemand dann wirklich das möchte, dann muss er es halt auch wirklich bezahlen.

Ja, ja, wenn die Späten, Hotel, Fahrkosten,

lalala. Aber auch die Zeit, die ich jetzt nicht mit meiner Familie

fülle, das ist mir halt so viel wert zum Beispiel, das ist halt dann auch nicht verhandelbar. Da muss man schon

eine Entschädigung dafür zahlen. Also ich trenne grundsätzlich nicht zwischen

Remote und On-Site-Stundensatz, sondern

das ist so eine Mischkalkulation bei mir

und dann sage ich, ich mache dieselbe Arbeit

ob ich nun bei euch rumhocke

oder bei mir zu Hause

ich mache ja dieselbe Arbeit

warum soll die nicht gleich bezahlt sein?

Also würde ich halt anders sehen

also ganz anders würde ich auch anders machen

Ja okay, das ist halt meine Herangehensweise

Zumal

Zumal es ja beim Kunden

meistens also zu Hause habe ich mich jetzt wirklich gut eingerichtet was meine Arbeitsumgebung angeht Ich w mir zum Beispiel sagen dass das nicht dasselbe ist Also ich w sagen in so einem Office die Produktivit ist ein Bruchteil

Weil zu Hause die ganzen Tools halt da sind, der Flow ist da, der Arbeitsablauf ist da und das ist ganz anders.

Kaffeemaschine ist besser.

Ja, so ein Beispiel.

Stuhl ist besser, Kaffeemaschine, Bildschirm ist besser.

Ja, beim Kunden kriegst du ja meistens irgendwie so diese, ich nenne sie mal die Hasenplätze.

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

beim Kunden vor Ort eigentlich nur für Meetings.

Einen ganzen Tag Meetings,

irgendwelche Besprechungen, das lohnt sich dann schon mal

und mit den Leuten mal Mittagessen gehen.

Ja, das ist wichtig. Ich würde auch sagen,

mit den Leuten Mittagessen gehen und sich halt mal persönlich treffen

oder halt abends mal ausreden, das ist essentiell.

Ja, ja, ja, absolut. Mache ich auch.

Also so, wenn es dann auf den Weihnachtsmarkt geht,

bin ich immer dabei.

Also das ist schon wichtig.

Das ist schon wichtig.

Das ist schon wichtig.

Aber generell

arbeiten von zu Hause aus.

Heutzutage.

Es war aber lange, lange

Jahre anders.

Bei mir war es auch

2000, das war fast

komplett remote, aber der Rest vom Team

war halt vor Ort.

Und das ist auch nicht so gut, weil

da ist man halt immer außen vor,

man weiß halt nicht so genau, was gerade

passiert. Oft wird dann

so gesagt, wir hatten das doch

besprochen, dass wir das jetzt so und so machen.

Ja, okay, mir hat keiner gesprochen.

Ja, man braucht ein bisschen länger, um in das Team reinzukommen, das stimmt, Remo, wenn du nur remote bist.

Also wenn der Einzige ist, der remote ist, ist das auch nicht so gut, aber jetzt ist es ja meistens so, niemand ist vor Ort eigentlich und dann ist das super, das funktioniert ganz gut.

Ja, man merkt so langsam, der Trend geht auch wieder dahin.

Das Problem ist halt, dass diese

vor Ort diese politischen Dinge halt massiv

zunehmen. Und das kann halt sein, dass man halt

politisch ausgeschlossen wird, wenn man halt nicht Teil des

politischen Spielchens ist, was man

vielleicht auch nicht sein will. Aber ich würde

radikal Sachen rausschmeißen.

Ich habe da überhaupt gar keinen Vertrag mit.

Ja, also ein paar Wochen ist

kein Problem. So ein kurzes Projekt,

ich weiß jetzt drei Monate, okay,

wenn es ein cooles Projekt ist, kann man sich das überlegen,

weil dann irgendwie was Gutes lernt oder weil da

irgendwie ein Value hintersteckt oder ein Purpose oder so.

Aber so dauerhaft, so für ein Jahr,

nochmal irgendwie, nope.

Einfach nein.

Gibt's halt nicht und dann ist halt so,

müssen sich die Leute dann halt drauf einstellen.

Können ja sagen, ja oder nein und dann gut ist,

wenn es halt der Arbeitnehmermarkt noch so ein bisschen bleibt.

Wir werden halt sehen, wie sich das entwickelt mit

Alterspriminale und AI und so.

Aber Dominik, was ist denn mit all dem

schönen Geld, das in der Immobilie steckt?

Das kannst du doch nicht einfach so...

Das ist doch

grausam.

Tja, eigentlich jetzt nicht so schlimm.

Also ich würde auch, ehrlicherweise, wenn ich jetzt selber eine Firma aufmachen würde, dann würde ich das alles für den Mond aufziehen und mit Methoden halt zusammen machen. Also Socializing muss man machen, man muss halt auch die Leute global einfliegen lassen für bestimmte Zeiten und Events irgendwie, wo man dann halt wirklich so Celebration macht quasi oder Ritual, keine Ahnung, irgendwas Lustiges, was überhaupt nichts mit Arbeit am besten zu tun hat.

so. Also nur so ein bisschen vielleicht,

um die Leute halt so ein bisschen

zusammenzukriegen, ja, also um dieses Gefüge zu stärken.

Aber ansonsten arbeitet bitte jeder

in der Teilzone, wo der Lust hat.

Ja, zumal die Firmen ja auch

den Vorteil hätten, die könnten sich dann halt

richtig gute Leute suchen und die

wohnen halt da, wo sie gerne wohnen.

Und wenn das in der Wüste

ist, dann wohnen sie da halt gerne.

Und wenn jemand tatsächlich Lust hat, irgendwie den ganzen Tag

am Strand zu hängen und dann drei oder vier Stunden was zu tun,

ist er in den Stunden total motiviert,

voll Bock hat auf das Team, ist es viel besser.

Ganz ehrlich, als wenn ich irgendjemand habe,

der dann acht Stunden vor seinem Sesselchen

sitzt und da...

Also weiß ich nicht.

Vielleicht auch so ein Generationending,

Jochen.

Ich arbeite ja auch gerne remote.

Ich dachte nur so, gut, dann haben wir dann

so Freelancer, Top-Job,

muss dafür nicht mal irgendwie das Zimmer

verlassen.

Okay, ja,

ist doch gut.

Dann eine Geschichte, ich weiß

Ich weiß nicht, das ist auch, ich gehört auch, wir sind noch beim Anfang.

Oh, wir müssen mal ein bisschen weiter gucken.

Wie kommt man eigentlich an Kunden?

Wir hatten es so ein bisschen angesprochen,

aber noch nicht wirklich.

Das ist nicht so einfach.

Ja, ja.

Also ich glaube, das, was du gesagt hast mit dem Partnersuchen,

ist eine gute Idee, wenn man das starten will.

Es gibt relativ viele Personalberatungsagenturen,

Dienstleister, die

einen irgendwie vermitteln, auch irgendwie so ein Freelancing-Zeug

ist halt die Frage, wie lang der Contract ist.

Es gibt so Modelle, wie du bist irgendwie Grundangestellter,

das kriegst du relativ wenig,

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

mitbringst und suchen dann, ob es passt.

Und ich glaube, das ist so eine

keine schlechte Idee, aber ansonsten

ich finde, Netzwerk ist

halt ganz hart wichtig. Dieses

selber eine Marke machen, also man muss

halt schon ein bisschen was von sich auch preisgeben

wollen, was aber auch

nicht so einfach immer ist. Also je nachdem, was man halt macht.

Der Markt ist ja auch dafür eigentlich begrenzt.

Und was halt auch so ein bisschen

schwierig ist, ist, dass dieser

Vertriebszyklus, nenne ich ihn mal, dass der lang ist.

Das heißt, es dauert,

bis man einen Auftrag bekommt von so einem Kontakt her.

Ich würde jetzt, selten ist es halt,

dass man jemanden kennenlernt, auch ja, hier nächste Woche.

Das passiert auch manchmal, aber manchmal kennt man die Leute

schon ein, zwei Jahre und dann...

Achso, du meinst, ja, okay, also

bevor man quasi...

Beauftragt wird. Die Leute hat man schon ein, zwei Jahre,

ist man immer wieder über den Weg gelaufen

und auf einmal so, hey, du machst

auch den ganzen Tag Python und ich habe jetzt ja gerade

irgendwas gehört und du bist ja immer noch da und dann

wird es einfacher.

Aber was mir oft so geht,

ich weiß nicht, wie das bei anderen ist, aber

das Telefon klingelt und

hey, Jochen!

Das ist tatsächlich die häufigste Art

und es geht meistens sehr schnell dann.

Also es ist nicht irgendwie...

Das liegt aber auch daran, dass die Leute dich

irgendwoher schon kennen oder dein Tag

oder irgendwas davon gerochen haben.

Ja, wie auch immer sie die Erfahrung haben.

Die haben deine Nummer wahrscheinlich nicht im Internet gegoogelt.

Ja, aber kann ja sein. Aber die haben nicht im Internet einfach nach dir gegoogelt.

Nee, das nicht.

Sondern die haben vielleicht dann tatsächlich ein technisches Problem, wo die dann

darauf stoßen, dass der Jochen damit was macht.

Ah, okay, und der macht dann irgendwie sowas.

Wir haben meistens Bekannte, die sie gefragt haben

und die...

Das ist aber auch ein Vertriebszug, der sehr lange ist,

weil auch die Bekannte musst du irgendwann mal

kennengelernt haben und die müssen auch da schon den Eindruck

gehabt haben, dass dir Jochen zu irgendwas taugt.

Und wenn du halt ganz am Anfang stehst, wo du das noch

nicht mehr zeigen konntest, weil du es nicht mehr beweisen konntest,

weil du noch für niemanden irgendwas gemacht hast,

ist das halt schwer und das passiert halt nicht und dann muss man halt

selber auf die Suche gehen.

Furchtbar, habe ich noch nie gemacht.

Ja, ich weiß gar nicht, ob man Kalterwiese als Student

da machen kann, also Firmen

durchtelefonieren, du brauchst die gerade eben.

ist wahrscheinlich nicht die beste Strategie.

Ich weiß nicht, ob es funktioniert.

Also zur Agency-Style vielleicht.

Andere Branchen.

Ich bin oft

über so Plattformen gegangen wie

Freelance.de,

dass ich da geguckt habe, was sind da für Projekte.

Wenn die sich gut gelesen haben

für mich, dann habe ich da auch hingeschrieben.

Da habe ich auch einiges drüber

gekriegt.

Ich habe über Bekannte

auch schon Direktprojekte

gemacht. Also, dass sie gesagt haben, hier, ich bin da im Projekt, wir machen das und das, die brauchen noch jemanden,

hast du Zeit und hast du Lust.

Und dass das gepasst hat,

oder ich selber jemanden

angesprochen habe, hier,

ich bin gerade auf Projektsuche,

oder ich puste das über

Twitter,

jetzt nicht mehr,

über Sing

oder über

LinkedIn

einfach raus hier,

bin dann und dann

für dann und dann auf Projektsuche

und da kommt schon. Und ich kriege

auch jede Woche Mails

mit Projektangeboten.

Aber ehrlicherweise, ich würde sagen, das liegt an der Seniorität,

die er dann beide aber auch schon mitbringt.

Und ich würde sagen, das ist halt gerade für jemanden, der sich überlegt,

dass... Und ich kriege jede Woche Anrufe,

wo ich immer sagen muss, nee, passt

zeitlich nicht.

Ja,

ich glaube auch, das wäre auch vielleicht etwas,

was man sagt, wenn man anfängt, wahrscheinlich ist es keine

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

gehen. Aber manchmal ist das halt eine Herausforderung, würde ich sagen. Und ich sage mal, so ein Konzern hat auch Vorteile. Oder wenn man eine Festanstellung hat. Das kann auch schön sein. Also weil diese Familiensachen oder so.

Ja, wer diese Sicherheit braucht unbedingt.

Ich würde auch sagen, da ist nichts in den Steingemeistern, auch das ist halt je nach wirtschaftlicher Lage, auf einmal ändert sich da irgendwas, dann wird irgendwas umstrukturiert, schubs, weiß man halt immer alles nicht, das ist halt auch immer so ein Risiko, deswegen ist das so eine trügerische Sicherheit, aber man hat halt feste Strukturen, würde ich sagen.

Man hat so ein bisschen, ich würde sagen, ein größeres soziales Fangnetz vielleicht.

Das auf jeden Fall.

Und halt so sehr viele Organisationen drumherum, über die man sich halt eigentlich gar keine Gedanken machen muss, aber das halt irgendwie so dann mitkommt.

Das muss halt jeder wieder für sich dann entscheiden, wie er da gehen möchte.

Aber man kann es auch relativ risikolos ausprobieren, wenn man sich sagt, ich kann wieder zu irgendeiner Festanstellung und dann einfach mal gucken, wie das so ist.

Tim, ich hatte nie das Gefühl, dass das jetzt irgendwie besonders schlimm wäre oder so.

Also den Raum, den das in der Diskussion darüber einnimmt, weiß ich nicht.

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

Welchen?

Das ist nur einer, ne?

Ja, okay

Das ist

interessant, ich weiß es nicht genau

oder nicht interessant

dass

auch die meisten

Freelancer, die ich kenne, sind tatsächlich

Männer, ich weiß nicht und es ist halt

nochmal ein anderes Verhältnis

als bei Entwicklern, das ist ja sowieso so

sind mehr männliche Entwickler unterwegs

als Frauen und bei Freelancern ist es nochmal

krasserer Unterschied. Ich weiß nicht so genau, woran das liegt. Vielleicht liegt das daran, dass es halt irgendwie so ein

riskantes

Modell

in so einem riskanten Anschein hat oder

dass es irgendwie,

ich weiß es nicht genau.

Also ich finde, es kommt total drauf an. Also bei Entwicklern

kann ich das jetzt nicht so beurteilen.

Da kenne ich gar nicht so viele. Also weiß nicht,

vielleicht sind es 20 oder so. Ich finde das jetzt nicht so

repräsentativ. Aber

sonst würde ich sagen, es kommt sehr drauf an.

Also es gibt ganz oft das Modell

bei Paaren, dass es eine feste und eine flexible Lösung ist.

Ja, das ist auch eine gute Kombination einfach.

Genau.

Das ist ja bei mir auch so.

Das hat natürlich dann...

Hat seinen Reiz.

Genau.

Aber das bedingt natürlich, dass man so eine Partnerschaft halt hat, wo das halt überhaupt

funktioniert.

Ja.

Dass man halt so ein flexibles Modell halt fahren möchte oder so.

Als einzelne Kämpferin ist das wahrscheinlich schon schwieriger.

Je nachdem, also was man halt so, also mit Familie oder mit Kindern ist das natürlich noch mal härter, aber der Vorteil, wenn man Einzelkinder ist, ist, dass man deutlich flexibler einfach auch, ne, kann da quasi tun, was man möchte, Kosten reduzieren, Vietnam der Strand oder so, habe ich auch schon überlegt, ja.

Ich kenne tatsächlich an Freelancerinnen auch nicht so viele.

Ich meine, Frauen in der IT ist ja nicht so weit gestreut und der Freelanceranteil ist dann nochmal geringer.

Ich kenne einige, die haben das mal gemacht, Freelancing, sind dann wieder in Festanstellungen zurück aus Gründen.

Manchmal gibt es auch gute Angebote

und wenn man halt gerade bei der

Abwiese so ein bisschen struggelt

bei den Kunden und man einig ist

ein schönes Team und ein guter Purpose

Gar kein Thema

Wie gesagt

ich persönlich habe jetzt nicht diese

Situation

dass ich Kinder hätte und

da irgendwie noch

eingebunden bin und so

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

der Branche oder der

Fachbereich halt irgendwie so ist

und eine bestimmte

Gruppe aus den, von den Leuten

eher dann Freelancer werden

und das ist sowieso dann vielleicht eher eine Gruppe, die

halt dann nochmal, wo diese,

wo die,

der Grund dafür,

warum es diesen Unterschied gibt,

halt nochmal stärker ausgeprägt ist, weil zum Beispiel

Katarina, also meine Frau,

die macht so Design und da

gibt es viele weibliche Freelancer.

Ja.

aber Entwicklung nicht so.

Ja, das ist aber auch, muss ich sagen,

hier im Westen,

als sage ich jetzt mal,

ist es noch eine andere...

Das ganze Bildungssystem ist irgendwie

komisch aufgebaut, sodass

irgendwie, man muss sich zu früh entscheiden,

in welche

Richtung soll es denn jetzt für einen gehen und dann

entscheidet oft die Familie,

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

und die Programmiersprache Python.

und die Interessen waren schon unterschiedlich verteilt.

Und es ist jetzt die Frage,

ob das von der Erziehung kommt. Ich glaube, nicht nur.

Und das ist halt

vielleicht auch okay so, aber dann

und die Frage ist halt, wie man damit umgeht.

Ich finde das jetzt schön.

Ich glaube, es ist immer willkommen.

Ja, also ich meine,

auch da ist halt,

wenn man sich jetzt die unterschiedlichen

Communities anguckt, dann wenn man jetzt

im Python-Umfeld unterwegs ist,

ist das halt auch nochmal besonders.

geben sich immer alle Mühe, besonders

inklusiv zu sein.

Mittlerweile,

aber es gab ja auch, sag ich mal,

vor 20, 30 Jahren war das

jetzt noch nicht so intensiv.

Ich finde das ehrlicherweise so ein bisschen anstrengend,

wenn ich da so grüßt, insbesondere,

weil ich immer das Gefühl habe, die meisten

der Menschen, egal aus welchem

Hause sie kommen, kommen halt aus guterem oder

besserem Hause und sind relativ häufig

von Akademiker-Eltern oder so was

diejenigen, die sich dann von Grüne

untersetzen können. Ich habe damit ehrlicherweise ein größeres Problem

von der Mischung her.

Das finde ich halt eigentlich wichtiger,

dass man Leute enabelt, die aus schwächeren

Verhältnissen kommen. Und das ist

gar nicht so einfach.

Ich glaube, das ist so die größere Hürde.

Was ich total interessant finde,

auch wenn man jetzt guckt, zum Beispiel

in Open-Source-Projekten, welche Leute engagieren sich

da und welche können da viel

beitragen.

Es ist halt immer die Frage, ob man das auch kann.

Es gibt ganz viele Leute dabei, die

Musik studiert haben.

Also zum Beispiel, das finde ich schon erstaunlich, dass so viele Musiker irgendwie hinterher halt Open Source-Maschinen lernen. Hätte ich jetzt irgendwie nie mitgerechnet. Oder die Philosophie studiert.

Wenn man es sich leisten kann, nicht schon Künstler zu verfolgen.

Ja, ja, ja. Das hat wahrscheinlich ein bisschen was damit zu tun.

ist schon ein Privileg irgendwie.

Also es ist aber auch leider auch so, also Leute, die

irgendwie so, ne,

politisch aber, die also für Diversity

stehen, aus der Veranstaltung eingeflogen werden, aus

aller Herren Länder, sind

zu einem ganz großen Anteil auch in diesen Ländern

aus der Oberschicht. Und das finde ich so ein bisschen schade.

Und ich vermisse

so ein bisschen diesen Zugang zu

einer breiteren Sache.

Was dann auch oft dazu führt, dass die technische Exzellenz

nicht so da ist oder nicht so da sein kann.

Dass man da halt Abstriche machen muss und gucken muss, wie man

das mit einbindet. Aber ich glaube,

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

so nicht gut angesehen. Also da so angeben,

es ist ganz, ganz verpölen und sich so

zur Schau stellen eigentlich auch.

Ich halte das aber in dem Kontext für sehr problematisch,

weil diese Leute von irgendwo kommen, die müssen

auch stolz auf das sein dürfen, was sie an kleinen

Sachen erreicht haben, an Sachen, damit sie

überhaupt die Motivation, die Anerkennung bekommen

und diese Wertschätzung. Das geht

mir aber, also dieses

Imposter-Syndrom,

oder wie man das so nennt, also sich

sein Licht unter den Scheffel

stellen und so, das geht

mir aber zum Teil auch so. Also

Man hat sich etwas hart erarbeitet und das geht mir vor allem so mit Konferenzthemen, also über was will man bei so Konferenzen reden?

Das ist ein totaler Unterschied, ob du das selber mit dir hast, dass du dich gar nicht so dein eigenes Selbstbewusstsein nicht traust, so nach außen zu kehren oder ob du das bei anderen so ein bisschen miefig beäugst, wenn sie das tun, also wenn sie das nicht tun.

Aber das ist generell wohl so ein Unterschied. Mir hat mal so eine Personalvermittlerin gesagt, also die hatte sich von mir so einen Zettel ausfüllen lassen, also sollte ich mich ein bisschen einschätzen, wie gut ich in welchen Sachen so bin. Also von 1 bis 5. 1 war halt schlecht und 5 war sehr schwierig.

und dann sagte sie,

also wenn ich nicht gewusst hätte,

oder wenn ich diesen Zettel einfach abgegeben hätte,

ohne Namen drauf zu schreiben,

ich hätte darauf gewettet, dass sie eine Frau sind.

Weil Frauen sich per se immer

in Ticken schlechter einschätzen,

selbst einschätzen, als sie sind.

also man kann da

alles eine Spalte nach

rechts schieben

das ist einfach

ich weiß nicht woran es liegt

ob es Erziehung ist oder

wirklich

keine Ahnung Hormone

oder sonst irgendwelche Sachen

die das

verursachen

interessant

ich würde gerne nochmal auf diesen

einen Punkt, weil ich versuche, das Argument

zu verstehen im Kern.

Ich versuche das mal wiederzugeben, du kannst ja mal sagen,

ob ich das richtig verstanden habe oder nicht.

Aus einer ökonomischen Sichtweise würdest du

sagen, wenn du Leute

dazu bringen willst, dass sie

investieren, also zum Beispiel

sich irgendein Thema drauf schaffen oder sich jetzt

so viel

mit Softwareentwicklung beschäftigen,

dass sie das als Beruf machen

können, dann müssen sie

sozusagen ein Ziel vor Augen haben,

das so aussieht, als ob sich das lohnen würde.

und wenn man das so runter macht, dann

lohnt sich die Investition nicht mehr und die werden

quasi dadurch rausgehalten, dass wenn Leute

sagen so, man sollte da nicht zu dick

auftragen oder das ist ja so ein bisschen

ich habe lieber so ein bisschen

Ich würde das anders sehen.

Okay, weil das würde ich aus der wirtschaftlichen

Sicht verstehen, dass man sagt, okay, wenn für die

nicht sichtbar ist, dass das halt irgendwie, keine Ahnung,

mit einem

weiß ich nicht, Sportwagen und

Also ich würde sagen, die Zündschnur für Anerkennung ist kürzer.

Du musst schneller eine Form von Anerkennung bekommen,

damit du diesen Weg Vertrauen schenken kannst.

Und das ist bei Softwareentwicklung sehr schwer zu erreichen,

wenn man auf dieser Meritologie-Ebene ist.

Du brauchst einen ganz langen Weg, der sehr frustrierend ist.

Lern-Programming-Equivalent oder sowas, das ist genau der Punkt.

Aber du kannst dir das eigentlich nicht leisten,

wenn du nicht den Hintergrund hast.

sondern du musst schnell diese Wertschätzung irgendwie erhalten,

selbst wenn sie nicht monetär ist,

um diesem Weg nicht

den Rücken zu kehren.

Also

der Weg ist halt so lange frustrierend

und so schwierig, das

durchzuhalten, dass da halt nur noch Leute

durchkommen, die halt das halt

quasi von zu Hause aus sind.

Ja, also wenn es so

heißt, dass du in

den Elternzimmern im Keller

sitzen musst, aber da immer noch

durchgefüttert wird, bist du...

Und sozusagen, wenn man jetzt das sozusagen so ein bisschen gepflegtes Understanding betreibt, dann erhält man diesen Club exklusiv quasi, ne?

Ja, genau. Das ist meine These.

Okay. Wie so die Mathematiker, die ihr Fach so langweilig erscheinen lassen, dass da niemand...

Und dann schaffen sie es irgendwie, die ganzen Soziopathen draußen zu halten und haben halt irgendwie eine Menge Spaß mit irgendwie Leuten, mit denen sie Knubbelaufgaben...

Ich wollte tatsächlich mal Mathe studieren.

Und dann meinte meine Mutter, was?

So eine brotlose Kunst?

Mach lieber was Praktisches.

Wirst du sagen, hat sie

Recht gehabt?

Nee, also im Nachhinein

muss ich sagen, sie hat Recht gehabt.

Okay, ja gut.

Ja, ist ja das.

Elektrotechnik hat auch nicht wenig mit Mathe zu tun.

Ja, gut.

Ja.

Okay.

Ja, also ich verstehe es

so ein bisschen, aber ich weiß auch nicht, was man machen kann.

Ja, es ist auch kompliziert und es ist wahrscheinlich auch total heterogen und

total von der jeweiligen unterschiedlichen Situation abhängig und so.

Da muss man eigentlich so ein bisschen einfach, glaube ich, ein Auge drauf haben.

Ich glaube, das hilft schon.

Ja, in der IT, man muss halt einfach irgendwo

sich an irgendwas verbeißen und dann dranbleiben.

Und das ist, glaube ich, das Schwierige.

Und man muss ja irgendwie dann auch eine Spezialisierungsrichtung finden,

weil die IT ist ja so ein Riesen, Riesenfeld.

Riesenfeld. Man kann ja nicht in allen

dann gut sein. Ich habe gesagt, Fullstack,

JavaScript.

Ja, was ist ein Fullstack-Entwickler?

Den gibt es eigentlich nicht.

Also ich finde das, also das ist ja,

habe ich relativ häufig, dass Leute sich das von sich selber behaupten

und dann machen sie ja JavaScript jetzt im Frontend

und im Backend. Ja, toll.

Ja. Also für, ja.

Also ich bin vielleicht ein Fullstack-Backend-Entwickler.

Ja, okay.

Ja, ich finde das auch. Aber was ist halt

Fullstack, ne?

Schwierig. Aber die, ja.

Es gibt halt immer so das Problem,

dass die Leute, die aus dem

Projektmanagement oder dem

Auftraggeber kommen, die können gar nicht

verstehen, wie tief diese einzelnen Seelen

sind, in die man da fallen kann.

Und deswegen unterschätzen die auch regelmäßig

die Komplexität von irgendwelchen Anforderungen und so.

Was es halt nicht immer einfach macht.

Und das vielleicht auch einer der Gründe ist, warum Projekte,

wenn die länger dauern, dazu tendieren, dass sie

fürchterlich werden.

Und das ist so irgendwie auch ein Zusammenhang.

Und das ist halt

das Hauptproblem, was ich halt

habe, ist halt, dass so Software

viel teurer ist, als die

meisten Leute denken. Und das

ist halt ein Problem,

weil

eigentlich möchte man ja Value, schnelle

Value haben und die oft

ein bisschen dauert, bis sie kommt, wenn sie denn kommt

und man genau wissen muss, was

dahinter steckt, was man nicht kann. Und weil

halt dieses ganze Estimating und so irgendwie so ein Problem ist

und das, ja,

also wo wir jetzt halt hinkommen, braucht man

einen Freelancer, wenn man halt Auftraggeber ist. Ich würde

sagen, eigentlich unbedingt. Und

und man hat da viel mehr Flexibilität, man hat vielleicht auch die besseren Leute.

Und man hat vielleicht auch mal Impulse, neue Impulse für das Team,

weil man kommt ja als Freelancer dann wirklich da frisch rein, hat frische Gedanken

und sagt, hey, habt ihr mal darüber nachgedacht oder habt ihr jenes Mal ausprobiert?

Ich meine, viele sind dann auch beratungsresistent, okay, aber...

Was ich auch noch finde, was ich aus der Konsensperspektive oft sehe,

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

in der Hand haben, der die Aufgaben auch in der Kapazität und in der Auslastung mehr

erfüllen kann als so eine One-Man-Show oder eine One-Woman-Show.

Und das höre ich halt oft, dass halt so diese Anforderungen anders sind.

Und da wäre halt jetzt die Frage, was macht man denn da?

Tut man sich zusammen als Gruppen?

Macht man selber eine eigene Frontend-Aufrüstung?

Ja, ich habe das auch schon häufiger überlegt.

Ich meine, wäre das nicht vielleicht interessant, also weil ich das denke auch manchmal für

Kunden wäre es vielleicht interessanter, als jetzt nur einen Freelancer zu haben oder

einen ganzen Sprint zu kaufen oder mehrere Sprints oder so. Bei dem Team, das halt schon

zusammen weiß, wie man zusammen arbeitet,

das halt all diese Dinge abdecken kann, was halt ein Fullstack-Entwickler vielleicht nicht kann, weil das kann keiner.

Das wäre eine Agentur, wobei dann bei den Agenturen

die haben dann auch oft

unterschiedliche Abteilungen und arbeiten.

Die klassischen Agenturen, die man dann da beauftragt, finde ich,

Ich glaube, die Agenturen sind dann schon wieder viel zu groß, wenn du zwei, drei, vier richtig gute Freelancer hast, die auch richtig gut zusammenarbeiten, die können Berge versetzen.

und also ich hatte das jetzt, ich hatte das in meinem Projekt, also die hatten dann zwei Freelancer

engagiert, noch jemand anders und mich und irgendwie stimmte da die Chemie auch nicht,

also zwischen uns beiden Freelancern. Und dann ist halt einer gegangen worden, das war jetzt nicht ich

und das war schon ein bisschen schade,

weil ich denke, dass das

andersrum sehr, sehr viel besser

geklappt hätte.

Ja, das denke ich auch oft, aber ich habe tatsächlich

es auch noch nicht, ich habe es einmal probiert

zu einem Zeitpunkt, wo es halt gerade so eine Konstellation gab,

ich wusste, okay, wir haben ein paar Leute, die

gut miteinander zusammenarbeiten, dann habe ich einfach

gesagt, okay, will das nicht vielleicht irgendjemand

als Team, das wäre wirklich gut, also für den

Preis, das kriegt man sonst ja gar nicht.

Aber, nee,

hat nicht funktioniert.

Vielleicht müssten wir Freelancer uns da ein bisschen mehr

zusammentun.

und dann... Ja, also da müsste wahrscheinlich tatsächlich so ein Label für machen und dann

da so ein Landingpage oder was auch immer, so ein bisschen Marketing-Fluff

außenrum stricken, um da so eine Story zu erzählen, mit der das dann verkaufbar ist.

Und dann halt auch jemand haben sich da ein bisschen drum gekümmert, um das dann... Ja, aber wenn du

der Erste bist, der das macht, dann ist das glaube ich... Deswegen meine Frage, habt ihr schon mal

sowas gesehen, dass eine Firma nicht irgendwie einen Freelancer beschäftigt,

sondern quasi ein Team oder ein Sprit kauft oder sowas? Hast du schon mal gesehen?

Ja, also so ein bisschen.

Ich habe es nur mal andersrum gesehen,

dass sich so

zwei, drei Freelancer zusammengetan haben

und gesagt haben, ihr könnt uns auch als

Gruppe einkaufen aber ich wei nicht ob da was draus geworden ist Das Hauptproblem was ich halt immer habe mit diesem Freelancing ist die Hauptrestriktion f budget

die haben halt einfach kein Geld,

weil Freelancing ist halt teuer und die

versenken lieber Geld

in so ein Tanko, wie so

feste Mitarbeiter für Projekte, die die eigentlich

gar nicht kriegen, eine völlig komische

Abrechnungsmitteile, als ordentlich das Geld

richtig in die Hand zu nehmen für die richtige Value und das so

customer-centric zu machen, dass man das

Diese Sorge könnte man ihr ja vielleicht abnehmen.

Das wäre auch eine interessante Frage,

die wir auch noch nicht hatten.

Wenn man ihnen sagt, okay, machen wir einen Festpreis.

Du hast ein Budget, super.

Wir organisieren das.

Das muss das gar nicht sein.

Festpreis hat,

finde ich auch eine gute Idee,

hat einen Nachteil.

Einen entscheidenden Nachteil auf unserer Freelance-Seite.

Irgendwas Risiko.

Nee, wenn du das machst mit einem Festpreis,

dann hast du natürlich das Risiko.

Du bist halt für Erfüllung zuständig.

Du hast halt dann Pflichtenheft und Lastenheft

und das ist das Hauptproblem,

du bist für eine Nacherfüllung zuständig.

Und wenn du dann nämlich nicht ganz genau

penibel definiert hast,

was denn in diesem Pflichten- und Lastenheft

enthalten sein muss, dann hängst du hinterher

einen Schadenersatz drin, weil du

bist verpflichtet, das Produkt so abzuliefern

wie vereinbart und die Mängel davon zu

beseitigen. Und dann bei Software Mängel

zu beseitigen, kann dich Jahre

kosten. Und wenn du dann noch auf

Zuarbeit vom Kunden angewiesen bist,

die er dann nicht leistet,

oder nur verzögern.

Ich glaube, den Schuh würde ich

gar nicht...

Es kann sehr riskant sein, insbesondere wenn du halt Software verwendest, die auch schon

fehlerhaft sein kann und es nach Jahren noch sein kann,

ich glaube, zwei Jahre musst du gewährleisten oder so,

dass dann irgendwer, wenn du schon irgendwo ganz anders steckst,

sagt, hey, hör mal, die Software hat doch einen Fehler

oder eine Sicherheitslücke und

du bist jetzt dafür verantwortlich, mach es doch mal eben gerade.

Und dann hängst du an so einem Maintenance-Ding drin

und dann musst du halt eigentlich vertraglich schon sich so gut auskennen,

dass du das von vornherein

rückwärts nicht hast, dass du Softwarefehler ausschließt

und das ist halt, da sollte man nicht naiv dran gehen, sagen wir so.

Ja, okay, gut, aber ja, also weil

das ist auch etwas, was ich höre, dass es das gibt,

aber ich habe es selber noch nicht erlebt, also Festpreise habe ich

jetzt persönlich noch nie gemacht. Also was ich schwierig finde, ist die Kalkulation

von dem Zeitaufwand, weil wenn es

also wenn ich weiß, was zu tun ist, dann ist es einfach

und dann ist es meistens, also es ist relativ offensichtlich,

dann kann man auch sagen, okay, ich brauche zwei Wochen und mal rechne zwei Wochen ab oder so,

dann braucht man einen Festpreis und wenn man es nicht genau weiß,

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

auf der Seite des Kapitalgesellschafts, die dann

ups, das ist

einer der großen Vorteile, würde ich sagen,

von Kapitalgesellschaft, wo ich auch sagen würde, ich würde es

empfehlen, ist tatsächlich Haftung, weil

ansonsten brauchst du halt eine Versicherung

zumindest oder so, es gibt halt so ein paar Sachen, die einen versichern

können für so Haftungsfälle, weil

Schadenersatz, wenn man irgendwie Projekte macht und dann

hast du halt so eine B2B-Konzession, also

Geschäft gegen Geschäft, das sind die Schadenersatz um andere,

als wenn es jetzt irgendwie um Mitarbeiter geht, wo du gar nicht

haften kannst für Zeugs, das du machst,

dann musst du halt schon teilweise

möglicherweise ordentlich auf den Tisch legen,

also da sind wir im sechsstelligen Bereich oder sowas

und da brauchst du halt eine Versicherung für

und auch das kann, weil Prozesskosten

erstmal vorgestreckt werden müssen, riskant sein

so eine Kapitalgesellschaft, obwohl man es eigentlich

nicht denkt, heißt halt so mit beschränkter

Haftung oder sowas

die kann ja insolvent gehen, was auch nicht super ist

weil dann hast du ein Insolvenzverfahren am Hals, aber

wenn man alles ordentlich gemacht hat, also was seine Buchung

was sein Dokument der Zuspflicht und so weiter angeht, dann

steht dir halt

einem als Schild vor einem, das geht halt dann nicht

auf Zugriff auf sein Privatkapital

und du verlierst nicht deine, weiß ich nicht

und die Programmiersprache Python.

Jochen Graf,

der

Jens Platt,

der

Jochen Graf,

der

Jochen Graf,

der

Jochen Graf,

der

Jochen Graf,

der

Jochen Graf,

der

Jochen Graf,

der

Jochen Graf,

der

Jochen Graf,

der

Jochen Graf,

der

Jochen Graf,

der

Jochen Graf,

der

Jochen Graf,

der

Jochen Graf,

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

zu haben, dann

steigt das Risiko.

Ja.

Gut.

Ja.

Wahrscheinlich

sollte man das wahrscheinlich eh machen.

Ja, ich würde auch sagen, dass man das eh machen sollte.

Ich mache es tatsächlich auch, egal in welcher Situation

ich gerade bin, ordentlich, weil ich

mich so daran gewöhnt habe und ich finde das auch richtig,

das zu tun.

Also du schreibst so eine Art Journal?

Ja, auch wenn ich jetzt in einer Festanstellung bin.

Also Journal plus Commits

plus, also ich mache die Logs, ich lasse das quasi auswerten, das kann erst auch

ein LLM machen oder so, reinschreiben, was man denn an dem Tag so gemacht hat und dann

mithalten, genau, quasi immer mit so einer Uhr, die umgedreht wird vor Projekte

und so. Ich habe einen wunderschönen Würfel,

ich will jetzt keine Werbung machen, aber den kann man irgendwie einfach auf Seiten drehen und dann kann man das mappen,

das hat eine Rest-API und dann kann man das, sowas ist zum Beispiel cool.

Da ich ja immer meistens nur für ein Projekt arbeite gleichzeitig, dann legst du den Würfel auf

Ich arbeite jetzt und ich mache jetzt Pause oder ich bin fertig.

Ja, ich schreibe das auch jeden Tag auf.

Zumindest schreibe ich auf, wie viele Stunden ich gemacht habe.

Und da sollte man schon sehr ehrlich sein.

Genau, finde ich auch.

Gerade remote könnte man da ja...

Das Problem ist halt, es sind bestimmte Sachen, die sind nicht so einfach.

Also als Freelancer, wenn du fest angestellt bist,

man kennt es, der klassische Bug, wenn man da irgendwie ein Leerzeichen zu viel,

an der falschen Stelle, braucht zwei Tage lang was zu finden, weil man irgendwie völlig blöd war und gegen die Wand geguckt hat.

Als Finanzer finde ich es schwierig, das so voll abzurechnen.

Obwohl ich dazu stehen würde, zu sagen, eigentlich gehört das dazu,

aber es kommt auch so ein bisschen auf den Kunden an, wie das Verhältnis ist,

wie lange die Vertragsdauer ist und so.

Aber ich finde das schwierig.

Es wäre eigentlich dann mein Risiko, mein Problem.

Ich würde es wahrscheinlich nicht komplett auf die Rechnung schreiben,

wenn mir so eine Dummheit passiert.

Ich habe das auch, wenn ich an so Sachen rum experimentiere

oder etwas ganz, ganz Neues mache, was ich auch noch nie gemacht habe.

Und das dauert halt länger.

und das interessiert mich jetzt aber auch.

Genau, das ist halt

ein eigenes Budget.

Das ist in der Arbeitszeit normalerweise drin.

Dann wird da ein Teil davon

abgerechnet, aber ein Großteil wird

halt auch nicht abgerechnet.

Wenn ich dann bis morgens um drei

da sitze und das jetzt unbedingt gelöst

haben will, dann wird dann nicht

immer unbedingt abgerechnet.

Man muss sich halt am Ende des Tages tatsächlich irgendwie so selber

ausrechnen, ob halt diese ganzen Risiken, die man

hat, die man tragen muss, die man auch bezahlen muss,

plus der ganze Verwaltungsoverhead,

natürlich hört sich das Freelancing-Gehalt, was man

irgendwie ein bisschen höre, erst dann gut an, aber wenn man diese ganzen

Ausfälle da mit reinbrechnet, dann kann

das eine Milchmädchenrechnung sein, da muss man

aufpassen, da kann man auch, wenn man einen ordentlichen Job

anders vorhat, dadurch auch so gut mitfahren, das ist, würde ich sagen,

eine Abwägungsfrage.

Vielleicht auch was mit den Projekten zu tun hat, mit dem Team

zu tun hat, mit dem Fit zu tun hat, mit der Lebenssituation.

Ich würde sagen, es ist keine eindeutige

Antwort, so möglich.

Nö.

Hat alles sein Für und Wider irgendwie.

Was, ja, dann

Eine Geschichte würde ich ganz gerne noch

Jetzt haben wir ja eigentlich immer nur diesen

Fall, dass man entwickelt

und dann damit

Freelancer ist, aber ich meine, viel ist ja auch

wenn man jetzt sowas macht wie Schulungen

oder Trainings bei Firmen

irgendwie gibt

oder halt berät, was

ich ja auch manchmal mache

dann

das ist halt auch nochmal ein bisschen

anders, als wenn man jetzt

irgendwie entwickelt, finde ich

Da gibt es zum Beispiel einen schönen Artikel

von Fynn Glyph, der

Autor von Twisted, also ein

Netzwerk, der macht

halt auch Freelancing

und meistens

dann so Architekturgeschichten oder halt irgendwelche

ganz fiesen technischen Geschichten

und diese Beratungsgeschichten

sind mehr so, die passieren

ja dann, wenn

irgendwas nicht richtig gut läuft

Die Entwicklungsgeschichten, das

ist auch oft in Situationen, wo es halt

eigentlich schon gut läuft, wo man einfach nur mehr Leute braucht.

Aber wenn

diese Beratungsjobs

diesen Jahr eher so dann, wenn irgendwas nicht

richtig funktioniert und eine Firma

möchte, dass das jetzt irgendwie

keine Ahnung, besser wird und dann ist man

in einer etwas anderen Situation.

Und der hat jetzt letztens einen Artikel geschrieben,

wo er meinte so, also

ich schreibe das jetzt hier mal öffentlich auf,

was ich so mache, wenn mich irgendjemand fragt,

warum denn irgendwas nicht gut läuft,

ist, ich gehe halt in einer Firma

irgendwie suche ich mir die Leute, die am längsten da sind

und frage halt mal so, ob da

irgendwer Lust hat, sich mit mir zu unterhalten

und dann setze ich mich mit dem

mit einem Stift und

einem Blatt Papier oder einem Block am besten

kann auch sein, dass es ein bisschen länger dauert

hin und stelle nur eine

einzige Frage und die ist

kannst du mir mal erzählen, was hier irgendwie

schief läuft

dann schreibe ich das halt auf

das dauert oft länger, als man denkt und

ich muss irgendwie ganz schön schnell schreiben

und dann mache ich einen Termin eine Woche später mit dem Management

und sage denen so, ich habe es ein bisschen editiert und dann sage ich denen,

also ich lese euch das jetzt mal vor.

Was ich mal gehört habe, du darfst nicht die erste Ebene fragen,

du musst die sechste Ebene fragen.

Also nicht die Chefs, sondern die Leute, die die Arbeit machen.

Genau, die Leute, die die Arbeit machen, die musst du fragen.

Mit denen musst du dich unterhalten und dann findest du das meiste raus.

weil die Chefs kriegen ja auch schon alles gefiltert.

Genau, die kriegen das nämlich gar nicht mehr mit

und da haben sich auch schon Mechanismen

eingewirbelt, wie man das fernhält.

Ja, vermeiden, reden muss.

Jetzt ist das so ein schönes Melonenprojekt,

außen grün, innen rot.

Ja.

Wasser-Melonen-Projekt.

Ja, das ist schwierig.

Solche Sachen aber zu lösen,

weil Consulting ist ja nicht nur

Problem identifizieren, sondern Lösungsvorschlag

machen, kann sehr...

Ja, das ist nochmal schwer.

und meinte so, ja, also oft wird dann quasi das, was ich dann da gemacht habe,

irgendwie gefeiert als irgendwie tolle strategische Einsicht,

die man jetzt unbedingt, weil man ganz viele Sachen rausholen kann und so.

Und ich denke mir dann immer so, also ich mache ja eigentlich diesen Technikkram,

dafür bin ich ja eigentlich da.

Und dieses mit den Menschen und so, also ich weiß, wo dieser Management-Track ist

und ich bin da nicht langgegangen, weil ich das nicht wollte.

Warum muss ich jetzt diesen Kram machen? Das ist doch Quatsch.

Das kann ja auch funktionieren und ich würde sagen,

der Hauptpunkt, warum das funktioniert,

ist, weil du von extern kommst und weil

du deswegen ein ganz anderes Stimmgewicht hast,

weil wenn intern irgendwie nur

Entwicklerin bist, dann niemand hört dir zu, weil

das sind halt die Leute, die die Arbeit machen.

Wenn du auf den Flight Level guckst, ist das halt

die unterste Ebene und du bist halt nicht auf der

strategischen Ebene und auch nicht auf der Unification

Ebene und dann musst du halt irgendwie gucken,

du verdichtest halt da nichts, sondern

du machst halt nur die Arbeit und deswegen gucken alle

drüber auf dich herab und das führt halt

dazu, dass auch dein Wort keinerlei

Consulting-Autorität

besitzt, weil die Wahrheit

kennen natürlich nur die Leute, die fliegen.

Also weißt du, was ich meine? Und das ist halt

als externer Consultant viel einfacher,

weil dann, selbst wenn du nicht mit den Menschen gar nicht so gut

kannst, das fällt ja keinem auf, weil die kennen dich ja nur kurz,

kannst du einfach die Wahrheit sagen und das ist

dann okay.

Ja, gut, vielleicht kommt man halt

einfach nicht drum rum, aber dann macht er so, ja, also

braucht ihr mich wirklich für diese

Geschichten, weil das könnte man auch selber organisieren

und dann hat er nochmal, was man so,

dass man aufpassen muss.

Aber die schwimmen ja oft so in so einer Suppe.

Die sind halt einfach betriebsblind.

Jetzt kommt einer von außen rein und sagt denen,

hättet ihr mal einen Spiegel vor und sagt,

hier, guckt doch mal.

Ich meine, das ist ja auch,

wenn man jetzt zwei Jahre in so einem Projekt ist.

Ich habe mir gesagt, ich muss jetzt hier raus.

Ich kriege irgendwann hier so einen Aufkleber

auf die Stirn, hier Inventar.

Man wird selbst schon betriebsblind dann.

obwohl man gar nicht so tief in den Strukturen

drin hängt und trotzdem wird man

betriebsblind oder

auch irgendwo

man hat denen jetzt zum fünften erzählt

wollte ich es nicht mal so und so probieren und

aus meiner Erfahrung ist das besser

etwas anders zu, also etwas

vielleicht anders zu machen und dann kommt immer

sofort so ein kategorisches Nein

und dann irgendwann sagst du ja

dann halt nicht, dann ich werde pro Stunde

bezahlt

also irgendwo halt so eine gewisse

Resignation stellt sich dann auch schon oft

ein, wo man sich dann irgendwann sagt, ja, jetzt muss ich hier aber weg.

Weil

mir geht das dann so,

diese Resignation mag ich dann auch nicht.

Nee, das ist ja auch,

ich meine, klar.

Würde sich das ändern, wenn die Teams wirklich

agil arbeiten würden?

Nein.

Ich war sehr begeistert

von diesen ganzen,

inzwischen,

ich bin immer so, ja,

also wenn es wirklich die

ultimative

Lösung für alles wäre.

Was heißt denn agil?

Warum hat es noch nicht funktioniert?

Also ich würde sagen, was ich jetzt darunter verstehen würde,

ist halt, gute Leute

sitzen zusammen in einem Keller und irgendjemand macht

die Tür auf und lässt die Pizza rein, weil man so

da drin sitzt und sich die Probleme aus dem Weg räumt,

sich versteht und dieses Vertrauenslevel hat

und gemeinsam Commitment zu bringen. Und das ist aber das,

was die ganzen Rituale,

die man da drum baut, nicht

bringen. Dieser Cargo-Kult,

der dann da... Ja, genau.

und ich glaube, eigentlich wichtig wäre es halt, dass man Bock

dran hat und dieses Motivation-Ding

teilt, um dieses

eigentlich, worum es ja geht, das Customer Value

halt, das nach vorne zu bringen.

Und wenn das halt aus dem Auge verloren geht,

weil irgendwie so Prozesse dazwischen kommen,

die man irgendwie machen muss für,

also der Grund für Prozesse ist ja wahrscheinlich

sowas wie so eine Management-Anforderung

für, wie nennt man das,

Raki, Responsibility,

Accountability,

wer muss informiert werden und so weiter.

Das ist ja so das Vornehmen daran.

dass die Leute wissen wollen, wer bezahlt denn jetzt dafür und was will der denn dafür haben und wie muss ich denn jetzt das berichten und dann haben die halt so einen Prozess vor Augen und der killt halt oft Dinge, obwohl der auch zu Produktivität führen kann, also wenn jetzt zum Beispiel dieser Prozess wäre, okay, wir bauen jetzt User-Stories aus einem Problem oder sowas und versuchen die halt umzusetzen, wäre es halt was anderes, aber die oft, ja, also Leute, die dann diese Aufgabe haben nur, die tendieren halt dazu, das zu strukturieren und Struktur ist meiner Meinung nach,

oder meiner Erfahrung nach nicht hilfreich

in vielen Fällen, sondern es geht

eher um Flow.

Es ist wie so ein Fluss, wenn man den halt

in so einen Kanal sperrt,

dann schnell fließt und

sehr wild wird vielleicht, aber

kein schönes Gewässer mehr ist.

Die Analogie hinkt ein bisschen,

aber...

Ich würde ja schon...

Also das hängt ja...

Wenn ich jetzt das Agile Manifesto nehme,

jetzt sozusagen als Label dafür,

oder als Revision dafür,

Genau, da steht dann eben sowas drin wie,

da stehen ja all diese schönen Sachen drin, im Grunde ist es

das Problem, es bleibt halt schwer.

Es ist halt immer noch schwer.

Es menschelt halt immer dazwischen.

Ja.

Und ich meine, ich erlebe es ja immer wieder.

Was ich mache,

Entschuldigung, wenn ich dich kurz unterbreche, ist genau für

sowas, Agile Dings, ein

How to work with me.

Da steht drin, wie ich

so ticke, wie ich denke, was ich ticke.

Und wenn jeder das für sich schreibt, dann hat man schon

so ein bisschen mehr Informationen.

über diese menschliche Dinge.

Aber ich erlebe es jetzt auch immer wieder, dass

selbst Entwickler sich dann immer

diese Prozesse geben.

Also untereinander dann.

Also sowas wie

es müssen

also wir machen

Feature-Branches und dann müssen

mindestens zwei andere Leute noch drüber gucken.

Bevor es dann überhaupt

in den Main-Branchen geht.

Oh, die Coverage sinkt bei einem Commit, das ist verboten.

Und ja, also die

geben sich dann so Prozesse, wo sie sich

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

auch zu zweit oder zu dritt gemeinsam machen können.

Diese eine Aufgabe.

Magst du sowas wie Pair Programming?

Ich mag das total.

Ich mag auch Mob Programming.

Oder wie nennt man es jetzt?

Team Programming oder Ensemble Programming.

Ah ja, okay.

Ich kenne nur Mobbing.

Wahrscheinlich eine eigene Folge, oder?

Weil das ist eigentlich ziemlich cool, aber schwierig.

Und ich finde es super hart.

Es ist hart.

Es ist überhaupt nicht einfach.

Man muss sich halt irgendwie so

homogenisieren vom technischen Niveau her,

was halt lange dauern kann.

Man muss Geduld dafür haben.

Über Monate das teilweise

machen, weil das wirklich halt

helflich sein kann. Und man sollte vielleicht am Anfang

so eine Art Coach haben, der

da so ein bisschen drauf guckt,

wie das funktioniert und wie man sich da zusammen

buselt.

Man müsste aber auch schon mal eine einzige Sache

haben, an der man arbeitet, was auch schon mal eine Vorstellung ist.

Ja, dass man einfach

Guck mal, ich arbeite jetzt an einem Ticket, ich alleine. Ich musste mir das Ticket angucken, musste mich da reindenken, musste mir ausdenken, wie ich das umsetze, musste das machen und stelle jetzt ein Merch-Request.

und jetzt müssen zwei andere Leute da drauf gucken.

Also ich bin jetzt fertig, ich mache jetzt

was anderes. Die anderen Leute haben

zwischenzeitlich auch was anderes gemacht und müssen

jetzt da raus, müssen

auf die Sache, die ich gemacht habe,

gucken. Die müssen sich auch erst wieder

diese Task angucken

oder diese Story angucken.

Die müssen sich meinen Krempel angucken,

müssen sich da reindenken

und denken sich, was für ein Scheiß.

Ich hätte das ganz anders gemacht.

Ich hätte das ganz anders gemacht.

und das macht der eine und das macht der andere, bevor er da seinen grünen Haken ran macht.

Also ist der fast genauso lange da dran, da drauf zu gucken.

Also vielleicht nicht ganz genauso lange, aber schon eine gewisse Zeit.

Ja, wird ordentlich sein soll auf jeden Fall.

Ordentlich Zeit.

In der anderen Zeit, der andere wartet auf diesen Merch-Request.

Da hätten sie es doch in der Zeit, die alle drei zusammen brauchen,

hätten sie es auch gerade gemeinsam machen können.

und hätten noch Wissenstransfer

gleichzeitig gehabt.

Ich finde auch, was ich gar nicht so schlecht finde, ist

das Self-Review, obwohl das natürlich auch

schwierig ist, weil man halt so ein bisschen Betriebsfremd auch ist.

Aber das halt so

Prozess für sich, nochmal wirklich drüber zu gucken

und sich wirklich nochmal zu überlegen, so ein bisschen

mit Abstand, ist das denn

das, was ich eigentlich machen wollte oder nicht?

Manchmal vergisst man das nämlich, dann schiebt man das irgendwie hin

und...

Ja, manchmal verbeißt man sich auch in so eine...

Läuft so eine Richtung

und da muss man dann

da muss man halt auch lernen zu sagen

ey nee, ich mach jetzt Pause, ich geh jetzt joggen

ich setz mich jetzt aufs Rad, ich geh ins Bett

und morgen ist auch noch ein Tag

aber das kann ich auch

ganz schlecht

irgendwas nicht fertig ist, ein Problem

da schlaf ich manchmal die halbe Nacht

nicht mehr

das hilft oft

also ja genau

Pair Programming

ist schwierig,

ist anstrengend,

super anstrengend.

Man braucht super viel Geduld,

aber ich glaube, es lohnt sich.

Also mein Problem mit den Leuten,

das funktioniert so nicht.

Das ist total schwierig, weil

wenn dann so Schlaftabletten

zum Beispiel hast, die sich überhaupt nicht dafür interessieren.

Die sitzen einfach nur

schnall.

Nee, natürlich.

Die Leute müssen das schon wollen.

Wenn einer das partout nicht will.

dann kannst du nichts machen.

Aber ich habe oft nicht das

Problem,

das durchzuführen,

finde ich oft nicht so sehr,

dass die Leute sagen, sie wollen das nicht

oder dass ich da keine Lust drauf hätte und dass ich mir denken würde,

oh, mit dem will ich aber gar nichts.

Sondern es ist oft das Problem,

das zu verkaufen.

Drei Leute haben das selbe Problem, das kann gar nicht sein.

Nee, das ist nicht gut.

Aber genau das müssten viel mehr Firmen ausprobieren.

Ich glaube, die würden da echt Vorteile draus ziehen.

also es gibt ja

viele

Firmen, die das so machen

und dieser Knowledge Transfer nach einem Monat, das ist so

enorm krass einfach

ja, ja absolut

und jetzt heißt es ja immer, wie du gehst

du musst noch Übergabe machen

möchte ich

dann nicht mehr

also

ja

ok, bitte diesen

Stapfel Papier hier, habe ich jetzt übergeben

viel Glück

Ja, ich meine,

sonst wenn man das alles dokumentiert hat und immer

gibt, ja, was hilflich sehr viel ist.

Du musst ja dokumentieren, was du machst, damit

irgendjemand das auch wieder machen kann. Ja, okay, und

wer soll das lesen und verstehen?

Naja, aber ja,

es wird noch viel zu wenig gesehen,

aber

geht einem ja manchmal genauso,

du hackst, also

Im Peer-Programming lernst du nicht unbedingt neue Sachen.

Da musst du dir schon noch Zeit nehmen, um dir selber noch wieder neue Sachen zu erarbeiten.

Weil jeder hat ja auch eine andere Methode, sich irgendwas zu erarbeiten.

Manche müssen sich nur ein Buch durchlesen und haben es dann kapiert.

Und ich muss zum Beispiel sowas immer ausprobieren.

Und das dauert dann.

Und da kann ich dann auch kein Leben mehr haben, wenn ich da meinen Gedanken nachhänge.

aber so die Arbeit selber im Projekt das kann ich mir sehr sehr sehr gut vorstellen wenn man halt kurz was wegrucken möchte das dauert wenn ich es mache jetzt halbe Stunde oder so und so dann läuft es wenn ich das aber nicht mal dranstehe der noch nicht so weit ist der braucht dafür dann vier Tage und mit der Geduld wird es dann auch schwierig ich hatte mal einen Kollegen das ist schon Jahre her der hatte wirklich

an einem Wochenende irgendwie so ein XML-Parser zusammen gehackt.

Also das ist schon, ich weiß gar nicht mehr wann, das war Anfang der 2000er auch irgendwann.

Und ich habe geschlagene drei Wochen gebraucht, um da durchzusteigen durch seine Software.

Das war unfassbar.

Aber ich hatte ihn ja noch im Zugriff.

Also ich habe den gefragt, kannst du mir das erklären?

Nö, kann ich nicht. Er konnte es mir nicht

erklären, was er da gemacht hat. Es hat funktioniert.

Du musst im halben Schlaf ein magisches Ding

passieren.

Ja, war toll.

Man kennt das eigentlich.

Ich meine, ich habe mich

da durchgebissen. Ich habe dann immer wieder

reingeguckt und gemacht und getan.

Das hat Stunden und Tage gedauert.

Aber er konnte es mir nicht erklären.

Das ist halt

das Schöne auch beim

Pair-Programming oder beim Mob-Programming.

Du lernst

zu erklären, was du

möchtest und was

deine Absicht ist.

Weil beim

Ensemble-Programming zum Beispiel,

wenn du da als

Navigator unterwegs bist,

dann schreibst du ja nicht selber,

du hackst nicht selber in die Tastatur,

sondern du musst demjenigen, der das

programmieren soll,

musst du dem

sagen, was du möchtest.

Und dieses

Erzählen darüber,

was du möchtest und dieses

sich erklären müssen

und seine Absichten erklären müssen,

das ist eigentlich der

hauptwertvolle Part an der Sache.

Ja, wenn man halt dann dazu

kommt, dass man dann Befehle einzeln

buchstabieren muss, dann ist das halt dann

anstrengend. Ja, das kann

für Leute, die da

frisch sind, kann das vorkommen, dass

du das machen musst.

Also, dass du das machen musst,

aber die lernen das dann auch sehr schnell,

sodass du dann immer weiter abstrahieren

kannst. Ja, ja, doch. Manchmal.

Okay, es gibt

so und solche. Ich hatte auch schon

so Schlaftabletten, ja,

wo ich dann gesagt habe, der

will eigentlich

dann gar nicht. Genau, ja,

das ist das Hauptproblem. Aber das wissen wir bei diesem Ding.

Mit Freelancern geht das. Ja, ja,

Freelancer haben ja intrinsisch das

irgendwie.

Ja, ich würde sagen, das ist halt

Curiosity, den Commitment und Curiosity.

Ich würde sagen, das sind zwei essentielle

Erfolgsfaktoren auf. Also Capability ist vielleicht der letzte, den man irgendwie dafür braucht.

Ja, aber es ist auch keine Wartezeit. Meine Güte, wir lösen kein einziges Problem.

Ganz viele neue.

Okay, muss ja auch mal irgendwann machen. Ja, aber genau, dann wäre die Frage, ja, Freelance,

also wir hatten jetzt, wie man so reinkommt, was so die Probleme sind, die einen erwarten,

was da alles so schwierig ist und schwierig bleibt

wie kommt man denn da jetzt

wieder raus?

Wo geht es denn da hin? Ist man schon angekommen dann?

geht man vielleicht dann doch wieder irgendwann

irgendwie

zu einem

Elefantenfriedhof-Konzern

Mittelmanagement

zum Sterben

oder baut man eigene Produkte

also das ehrlich gesagt

das sieht nach meinem

meiner, also das wäre meine Wunschfluchtroute.

Wäre es meine auch tatsächlich, ja.

Also ich weiß, ja,

also das ist auch da die Frage,

was der beste Modus ist, das zu tun, aber ich glaube,

das ist nochmal ein eigenes Thema.

Das ist dann nochmal ein anderes Thema, klar, aber ich meine...

Also ich fand das sehr

sympathisch, was du mir geschickt hast mit dem Link,

wo sehen sich in fünf Jahren mit dem Musiker?

Ja.

Ja, also, ja.

Also

ich bin jetzt schon

in so einem Alter, wo ich jetzt langsam irgendwann mal zeitnah über einen Ausstieg nachdenke.

Für mich würde es, glaube ich, eher in Richtung gehen, dass ich in Richtung Schulung, also Wissen weitergeben.

Oder in Richtung Coaching.

Genau, du veränderst dein Konzept und denkst, hey, durch die Seniabilität hast du jetzt auch genug Nachfragen.

Du machst einfach das, dass du das weitergibst an die Leute.

Ich denke, ich habe von anderen Leuten viel gelernt und du brauchst eben auch die Leute, die das Wissen weitergeben wollen. Ich würde gerne vermehrt in diese Richtung gehen. Das ist nicht ganz so einfach. Du musst irgendwie so einen Übergang finden und musst natürlich auch ein bisschen drüber nachdenken, welche Themen willst du dann vermitteln und wie bereitest du dann auf? Muss ich dann auch da weiterbilden? Wie gibt mein Wissen weiter?

und so weiter.

Ja, absolut.

Und da

ich will versuchen, mehr in diese Richtung

zu gehen.

Das ist so jetzt mein Szenario

für die nächsten Jahre.

Also man meint, es ist nur Musik und Beach

und vorher irgendwie

genug Glück haben.

Ja.

Ja, gut.

Und vielleicht ein bisschen kürzer treten.

Ja, genau. Arbeit, wer will das denn?

Ja, das ist auch

tatsächlich irgendwie, seit ich jetzt

nicht mehr so, nicht mehr 40 Stunden

arbeite, also so

finde ich auch, es macht doch

einen Unterschied in der Lebensqualität und

ist besser

geworden.

Also ja,

der einzige Grund für Erwerbsarbeit

finde ich, ist tatsächlich schnellere Rente.

Es ist manchmal ein blödes Geschäft, weil

das so ein bisschen im Weg steht.

Also wenn ich jetzt

zähle, wenn ich ein Transkript von dem Podcast mache,

wie häufig wer das Wort Purpose gesagt hat

in dieser Episode.

Aber gut, naja.

Ja, also ich finde das halt wichtig. Also ich würde zum Beispiel,

wenn ich kein Geld verdienen müsste,

weil ich so reich wäre, dass ich mir einfach ausruhen würde.

Ich mache, würde ich halt tatsächlich so Dinge machen,

wo ich sehr viel Spaß dran habe

und wo ich halt was mit verbinde. Und das

wird wahrscheinlich auch was mit Programmieren zu tun haben,

weil es mir einfach so viel Spaß macht. Was ich sagen würde,

das ist auch wahrscheinlich eine dieser Commitment-Grundvoraussetzungen.

Wenn man die nicht mitbringt, sollte man einfach was anderes tun.

Ja, für mich ist es auch so ein halbes Hobby.

Ja, klar.

Neben anderen, aber ja.

Man könnte sich halt einfach die Nische suchen und da halt dann weiter dran

frickeln, opinionated sein, Quatsch machen,

ohne dass das interessieren muss.

Was ein sehr super Privileg ist. Wo wir aber auch wieder

bei den Punkten Programming for Pleasure,

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

könnte. Also ich würde sagen, tatsächlich, die

Zahlungsbereitschaft der Kunden, wenn die wirklich ein Need haben,

ist meistens höher, als man denkt.

Natürlich muss man dafür die Fähigkeit

mitbringen, das auch zu liefern und sich dann halt

auf den Hinterklemmen und sich den Arsch aufreißen, dass der Kunde glücklich

wird, weil das ist ja so ein bisschen der Contract, den man dann

hat, aber meistens...

Aber ich glaube auch, ich weiß auch nicht, ob die

Spielräume da so groß sind, weil

ich würde denken, wenn man halt deutlich

mehr verlangt, als so die...

als so üblich ist, wenn man jetzt zum Beispiel

für Konzerne arbeitet, dann ist es so,

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

Ich weiß nicht, ob es immer gut ist, in dieser Position zu sein.

Nein, aber es gibt ja auch die Gegenbeispiele.

Ich weiß nicht, aus welchem Kontext das jetzt war.

Ich will es einfach mal rausreißen, wo

jemand dann den Scheich kennengelernt hat,

für den er dann ein halbes Jahr die Aufträge

weggerockt hat und danach ein Haus

an irgendeinem See gekauft hat.

Okay, keine Ahnung.

Wenn du jetzt einer von

drei Spezialisten in Deutschland

bist, der nur ein Thema kann,

kannst du dich

natürlich sehr, sehr viel teurer verkaufen.

Oder wenn du

SAP-Berater

bist.

Oder keine Ahnung,

ich glaube,

ich persönlich fahre da auch mehr so

vielleicht im oberen Mittelfeld

irgendwo mit.

Also es gibt ja bestimmte Sachen, durch die man sich so

teurer verkauft.

Aber man

darf halt auch

sich nicht unter Wert verkaufen.

Also so ein,

Ich sag jetzt mal, 50 Euro die Stunde in München ist ein No-Go.

Ja, also auch für Studienabgänger oder so.

Ja, ja, ja. Ich sag da jedem vermittelt, also man sieht ja diese, manchmal schreiben die auch Preise rein in ihre Stellenausschreibung und dann schreibe ich oft zurück, ich wünsche euch, dass ihr nicht mal ein Junior dafür kriegt.

und es ist einfach so.

Ja, dann hat man es ja wirklich direkt an, wo zu lügen.

Also dann die Hälfte der Zeit oder wie

schätzt du dich das vor?

Also ganz ehrlich, meine Kalkulation ist ja relativ stabil

für mich, weil ich mache ja für mich

schon einen fairen Preis. Also es sei denn, ich mache jetzt

den Marketingpreis und kriege die Welt

dafür bezahlt. Aber normalerweise ist

der Preis halt eigentlich relativ fair, so dass ich damit leben kann

und mit einverstanden bin. Das muss man halt irgendwie

kann man sich ja nicht immer auf Kompromisse einlassen.

Das geht halt einfach nicht.

Man muss sich halt auch ein bisschen umhorchen.

Also wenn man jetzt zu niedrig

rangeht und den anderen die Preise kaputt macht, ist auch nicht so toll.

Man muss sich schon ein bisschen erkundigen, was denn so ein marktüblicher

Stundensatz ist. Also zum Beispiel bei Gulp finde ich auch, also Gulp ist eine von

diesen Seiten, da kann man dann gucken, irgendwie für, weiß ich nicht,

Entwickler in dem Bereich, was ist denn der Durchschnittsstundensatz da oder

da gibt es, man kann so eine Verteilung sehen über... Ja, dann schlägst du noch ein bisschen

was drauf und dann passt das schon. Genau, genau. Wie gesagt, man muss mehr Werte und so weiter

nicht vergessen.

Ja, aber es ist eigentlich immer alles

Netto-Preise. Genau, aber

einen sollte vergessen lassen und die schreiben das dann Das ist nat ein totaler Fehler Ja genau Ja du musst ja auch alles selber bezahlen Krankenkasse komplett voll selbst bezahlen

deine Rente musst du dich drum kümmern,

selbst bezahlen,

ein bisschen was zurücklegen.

Also das, was ihr da auch an Wissen mitbringen

solltet, das ist ja auch Zeit, die ihr investiert habt.

Oder da kommen wir nochmal zum Thema Marketingpreis.

Das habe ich mir auch noch aufgeschrieben.

Das habe ich am Anfang nämlich nicht gemacht.

Abgesehen davon, dass meine Präsenzien niedrig waren,

war es halt auch so, dass ich halt, weil ich

auch aus dem Gedanken kam,

naja, ich habe halt meine Kosten und so muss das,

so würde es ungefähr funktionieren,

habe ich dann halt überall den gleichen Preis

quasi angesetzt

und das würde ich heute auch nicht mehr machen. Heute habe ich sehr

unterschiedliche Preise für unterschiedliche Kunden

und wenn ich

so höre, was andere machen, machen die das auch so.

Naja, wenn der Kunde direkt

mit seinem Porsche auf den Hof fährt

und so, ne?

Bling, bling, bling, da habe ich den Rollerteilchen

im Auge schon gesehen.

Ja, aber das ist auf jeden Fall etwas, was man im Hinterkopf behalten sollte,

dass das halt sehr unterschiedlich sein kann, je nachdem, was das für ein Kunde ist.

Und ab und zu mal die Preise anpassen.

Wenn man jetzt so fünf Jahre in einem Projekt ist,

Beschädigte Preise ändern sehr schwierig.

Ja, genau.

Deswegen mache ich auch gerne kürzere Vertragslaufzeiten,

weil dann kann man öfter mal sagen.

Ja, also Inflation und so ist ja tatsächlich, da muss man schon drauf rechnen.

und Webseiten,

Marktplätzen.

Ich weiß nicht, für mich spielen diese Marktplätze

sowas...

Du wolltest noch ein paar Django-Geheimtipps loswerden.

Ja, es gibt da auf jeden Fall Dinge.

Es gibt es wahrscheinlich in anderen Communities

auch, weil Django gibt es halt so ein paar Stellen,

wo man gucken kann,

die halt deutlich bessere Quellen sind, als wenn man

jetzt an so eine generelle Freelancer-Base geht.

Fiverr.

Ich habe Fiverr

bisher noch nicht kapiert.

Ja, das

wird halt von Menschen aus der ganzen Welt benutzt, die vom Skillset her ganz anfangs sind.

Aber die Projektbeschreibungen da drin sind irgendwie so, hä?

Ja, du bezahlst halt 5 Euro für Qualität, die du, weiß ich nicht, also die macht jetzt

die GPT sofort.

Und viel mehr kriegt man da auch nicht raus.

Also ich habe mal irgendwie so ein bisschen Geld auf was geschmissen, weil ich tatsächlich

irgendwie Hilfe haben wollte.

Es funktioniert überhaupt nicht.

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

und

da gibt es auch so...

Tendiert zum Social-Network, was das fürchterlich macht.

Ja, ich habe es auch noch nicht so richtig

begriffen, also

aber ich bin da auch

zu inaktiv an dieser Stelle

und

ja, ansonsten...

Du wolltest noch diesen Dino-Tipp, hast du

zwar jetzt angeteasert, aber...

Also es gibt da halt

nicht wirklich geheim,

die Seite heißt junglejobs.net,

also ich meine, ja,

ja,

oder es gibt halt auch noch

vielleicht eher mal eine Mail schreiben oder so.

Es gibt halt auch noch so ein Discord-Dings,

wo man halt irgendwie

reinschauen kann.

Was ich jahrelang nicht hatte, ist eine eigene

Webseite. Das ist auch ganz

hilfreich, denke ich.

Ich schreibe dann meistens

rein, auf welchen Konferenzen ich so spreche

und so weiter

und hinterlege da auch die Folien

und habe da halt mein CV.

Ich verschicke zum Beispiel keine CVs

mehr. Also viele wollen ja, schicken Sie mir bitte den CV im Doc, also als Word-Dokument,

also Projektliste und so weiter. Und dann sage ich, ne, könnt ihr euch runterladen

auf meiner Webseite. Fertig.

Ach, du nimmst doch nicht in den Eck, warum?

Also ja.

Ja, also so Marketing-Webseite oder sowas habe ich nie gehabt. Ich habe auch eine Webseite,

aber eigentlich benutze ich die nicht für Marketing. Und CV habe ich auch lange nicht mehr aktualisiert.

Ich muss meinen auch wieder aktualisieren.

Aber den n packe ich auch auf die Webseite weil keine Lust das immer Das ist so wie machen Der 24 w ein tolles Datum f sowas

Hä?

Der ist lang vorbei.

Egal.

Ist das ein Jubiläum für...

Nein, das ist einfach eine tolle

Zahlen-Summe.

Achso, weil es ein Zahlen-Palett rum ist.

Ja, genau.

Okay, ja.

Ja, und dann

und gibt es natürlich diese ganzen Personalvermittler.

Ja, das ist schon, also ehrlich gesagt,

funktioniert schon ein bisschen besser. Also da hatte ich auch schon

einige. Ja, das würde ich auch.

Wir haben über

Scheinselbstständigkeit noch gar nicht geredet. Ich meine, wir können jetzt auch da

keine Beratung machen, aber das kann immer ein Problem

sein und werden. Muss man so ein bisschen aufpassen,

dass man halt irgendwie selbstständig

halt auch ist.

Also eigene Materialien

benutzt, nicht da irgendwie zu sehr

anbändelt mit

Corporate Identity

und so Sachen hat wie Weisungsfreiheit und selbstbestimmtes Arbeiten von Arbeitszeiten und so,

wenn das halt nämlich nicht so ist, sondern dieser Auflageber die ganze Zeit sagt,

ja, aber dann bitte von 9 to 5 und hier bitte.

Dann steht halt dieser Verdacht im Raum, dass man eigentlich gar nicht selbstständig ist und keinen Freelance macht,

sondern angestellt ist, was halt Sozialversicherungspflicht zur Folge hat für beide Seiten.

Was ich zum Beispiel nie mache, ist dann irgendwo hinzuschreiben, ich mache Urlaub, ich bin immer nur abwesend.

Ja.

Okay, ja.

Zum Beispiel Kleinigkeiten.

Ja, mit

dem eigenen Material ist es manchmal schwierig.

Also ich habe es oft in Projekten,

dass einem zumindest die Hardware gestellt

wird, weil die

meine Hardware zu unsicher finden

und keine Mittel

haben, das irgendwie sicherzustellen, dass

meine Hardware nicht unsicher ist.

Ja.

Weiß nicht.

Ja.

Ja gut, das ist dann

und Projektabhängigkeit.

Ja, also dann vielleicht noch

aus dem Ausland, also es gibt ja so

Employer-of-Record-Modelle oder sowas, weil auch das nicht immer

einfach sein kann. Quellensteuer,

wir wollen da einfach so ein paar Briefe in den Raum schmeißen, also müsste man

sich, wenn man sowas macht oder Kooperationen

eingeht, so ein bisschen mehr mit

den Rahmenbedingungen auseinandersetzen.

Was ich vorhin schon erzählt hatte,

es gibt ja immer öfter das Modell, in Deutschland

zumindest, diese Arbeitnehmerüberlassung

oder auch kurz ANÜ.

Ich für mich lehne

das ab, aber viele finden

ist ein tolles Modell, muss man sich

mit auseinandersetzen. Man ist dann halt

bei dem Vermittler angestellt

und wird dann an den Kunden

ausgeliehen. Das ist auch so eine Art

Body Leasing und der Kunde ist dann Weisungsbefugt.

Ist eigentlich ja Zeitarbeit.

Zeitarbeit, ja.

Man verdient

angeblich genauso viel wie als Freelancer,

wobei ich das dann wieder gegenüber den

Festangestellten fast schon wieder unfair finde.

Ja,

das ist ein Problem.

Manche finden es toll,

Manche machen das auch, kennen dann auch welche, die in ein Ügel gegangen sind.

Ich für mich schließe das halt aus, aber leider, wenn man bei großen Kunden arbeiten will, geht da manchmal gar kein Weg dran vorbei.

Oh, Kunden haben wir noch gar nicht drüber gesprochen.

Also vielleicht sowas wie abstrakte Dimensionen, lieber groß, lieber klein.

Es gibt ja manchmal kleine Startups oder kleine Butzen, die Hilfe brauchen, dass sie sich aber irgendwie leisten können.

oder Leute, die irgendwo Geld geerbt haben und unbedingt ihre Träume verwirklichen wollen

oder halt große Konzerne mit großen Abteilungen oder irgendwas dazwischen,

halt Mittelfeldler oder Industriebranchen, der Favorites?

Also branchentechnisch habe ich gar keine Favorites.

Ich habe schon in fast allen Branchen gearbeitet.

Also Banken, Versicherung, Industrie.

Außer Gesundheitswesen habe ich, glaube ich, fast alles durch.

Handel.

Sie sollten nicht zu groß und schwergewichtig

sein.

Weil?

Zu viele Hierarchien, zu viele

Politik.

An der man dann doch nicht

vorbeikommt.

Aber zu klein ist auch manchmal nicht so gut.

Hatte ich auch schon.

Da kannst du dann auch ganz schnell mal kriseln.

Ist man wieder weg.

Ist man wieder weg.

und und das ist ein ganzes IT in dieser Branche unterwegs sage ich mal im weitesten Sinne Ja das liegt dir n ne Ich wei nicht genau woran das liegt aber ich habe es liegt m auch an dem

ähnlichen Problem wie

das mit der Politik, dass es halt irgendwie

sehr viel mehr Kommunikation erfordert,

wenn man halt irgendwie einen Kunden hat, der aus einem ganz

anderen Bereich kommt und dann das macht.

Ja, also ich muss auch sagen,

es ist gar nicht so einfach, wenn man

Domain-Knowledge braucht bei einem Job,

das zu haben, vor Sachen

und fragt man einfach, keine Ahnung.

Also ich meine, klar, lässt sich halt nicht vermeiden,

aber es ist halt, dann finde ich immer,

und mit so Computern und Internet

nehme ich halt aus, muss ich nicht viel

irgendwie mit den Leuten reden.

Was man halt immer hat,

meine Erfahrung,

wenn man neu in so ein Projekt

reinkommt, was schon ein bisschen

länger besteht sozusagen

oder wo schon länger dran gearbeitet wird,

man braucht halt mindestens

ein Vierteljahr, um wirklich tief reinzukommen.

Das ist einfach so.

und die Zeit braucht man einfach.

Und das muss man dem Kunden auch sagen.

Und man muss sich halt

wirklich dieses

Domänenwissen dann halt drauf schaffen.

Da muss man relativ viel büffeln,

würde ich sagen. Und das ist auch wichtig, dass man das tut.

Weil man muss schon die Sachen

tiefer verstehen. Und die Leute löchern und fragen

und weil die

beballern einen mit Abkürzungen

und kurz

und drei Begriffe

für eine Bedeutung.

Das ist doch völlig klar, das reden wir doch immer so.

und sofort immer fragen,

was heißt das, was heißt das, erklär mir das.

Ich fand, wir haben relativ viel

darüber geredet. Habt ihr Anmerkungen?

Habt ihr irgendwas, Vorschläge? Schreibt uns doch an

hallo.pythonpodcast.de

Wir machen noch

Pics normalerweise am Ende einer Folge.

Ja, aber ich habe jetzt

auch ehrlich gesagt...

So ein ganz klitzekleines...

den

Services, also

SVCS, ein Projekt von

Hüneck-Schlawack.

Der hat auch viele andere Schönegriffe,

Adress und noch diverse

Logger. Auch in dem Buch, da hat er

irgendwas vorgestellt. Er hat das nicht reviewt,

das, was er eben vorgestellt hat.

Kann sein, dass er eine Review war.

Bestimmt, ja, das kann gut sein.

Und das ist halt so ein generalisiertes

Independence Injection Inversion

Teil, weil er das immer in

allen Projekten brauchte.

und das fand ich auch sehr nett.

Das finde ich toll, wenn ich mich mal angucke.

Also ein Python-Paket hast du wahrscheinlich

jetzt nicht so im Haken.

Aber hast du irgendwas anderes, was du möchtest,

was dich Leute unbedingt mal angucken wollen?

Hey, das teilst du mit deinem Deepings-Link oder irgendwie sowas.

So jetzt ad hoc.

Weiß nicht, ob man

das in Python auch verwenden kann.

Wir landen ja öfter mal so in dieser

und

dann automatisch

quasi ein Branch

macht, die neue Version

da reinhaut und

den Branch baut und dir dann

Bescheid sagt, hier, der Branch ist grün,

könnte passen für dich, die Version neu.

Und dann musst du nicht mehr so

alle paar Wochen immer mehr wieder dran denken,

deine Pakete abzudaten,

die du da verwendest.

Ich weiß nicht, ob sowas für...

Doch, das gibt es auch.

Ich habe jetzt den Namen vergessen, aber das macht dann auf

GitHub zum Beispiel Pull-Request.

Ja, genau.

Dependabot.

Dependabot.

Ja.

Und das gibt es halt auch.

Renovate ist

da so ein anderes Tool dafür.

Finde ich ziemlich cool.

Klingt gut.

Ich mache mir schon los verlinken.

Vielen Dank, dass ihr wieder eingeschaltet habt und

beim Hören viel Spaß noch

weiter.

Oder ihr seid schon

eingeschlafen.

Manchmal erst morgens, mittags,

abends, nachts beim Autofahren

irgendwie auf der Arbeit.

beim Einkaufen, beim Doggen, muss ich mal sagen.

Musizieren.

Viel Spaß. Wir freuen uns.

Danke, Brüder.

Danke. Tschüss.